Maas fordert den Iran auf zur Einhaltung des Atomabkommens.

  • Der gezielte Einsatz von Drohnen ist die militärstrategisch logische Antwort auf die asymmetrische Kriegführung gegen den schwer zu lokalisierenden Aggressor. Zugleich werden so Kollateralschäden weitgehend vermieden.

    Logisch schon mal gar nicht weil auch die auslösende, konventionelle Kriegsführung schon mit Ansage versagt hat. Und als Antwort auf das erstere Versagen den Drohnenkrieg auf die gleiche Stufe stellt wie die besagten, nicht weiter identifizierbaren, asymetrischen Kriegsgegner. Als kalkulierender Mörder mit Einbeziehung eben gerade der Kollateralschäden.

    Und selbst militärisch strategisch würde man wohl kaum Individuen eines Landes umbringen mit dem man nicht sich im Kriegszustand befindet.

    Siehe den letzten und völlig bar jeder Beweise vollzogenden Auftragsmord in Bagdad. Zum Thema Logik.

    Aber wenn Dir dahingehend ein Trump Tweet als

    Rechtfertigung reichen....

  • Daran glaubst Du doch wohl selbst nicht.

    Der sogenannte Terrorismus ist die Reaktion auf die massive militärische Übermacht der USA und des Westens, die die Fortsetzung einer völlig ungerechten neokolonialistischen Raubpolitik in den Schwellen- und Entwicklungsländern verfolgt, nachdem der Kolonialismus nicht mehr praktiziert werden konnte. Die völkerrechtlichen Prinzipien der Selbstbestimmung der Völker sowie der Nichteinmischung in Innere Angelegenheiten werden vom Westen massiv verletzt. Fast alle Kriege und Konflikte nach 1945 gingen von den USA, Israel und ihren Verbündeten aus, man bediente sich der Diktatoren in den Staaten der Dritten Welt und tauschte sie oft auch willkürlich aus, wenn es im Interesse der USA war. Fortschrittliche Kräfte wurden liquidiert oder ökonomisch in den Ruin getrieben. Und man benutzte die Internationalen Institutionen und Organisationen, um den Gesellschaftlichen Fortschritt nur dort zu gestatten, wo er im Interesse des Westens war. Rohstoffe und Territorien standen und stehen im Fokus, wie die Menschen zu leben gezwungen werden, ist erst interessant, wenn sie gegen die Zustände versuchen sich zu wehren.

  • Der "sogenannte Terrorismus..." - das muss man ganz langsam lesen und sich erinnern.

    Nein, muss man nicht. Handelt es sich um Verbündete des Westens sind prinzipiell alle Gegner der jeweiligen Regimes Terroristen, handelt es sich um Staaten aus der Interessensspäre Russlands oder Chinas sind es Freiheitskämpfer - das funktioniert anders herum genauso.


    Es kommt immer nur auf den eigenen Standpunkt, die eigene Interessenlage an wie man diese Menschen bezeichnet. Wir pflegen mit den größten Unterstützern und Förderern des Terrorismus im Nahen Osten, den Saudis, hervorragende Beziehungen, liefern Waffen und treiben regen Handel. Mit dem Iran hingegen ...

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Das hat was für sich, allerdings würde ich nicht so weit gehen, jede Tötung "außerhalb des Justizsystems" als reine Reaktion zu betrachten. Ich bin ein Gegner auch von Tötungen innerhalb eines Justizsystems und teile Morde nicht in gute und böse ein.

  • Das hat was für sich, allerdings würde ich nicht so weit gehen, jede Tötung "außerhalb des Justizsystems" als reine Reaktion zu betrachten. Ich bin ein Gegner auch von Tötungen innerhalb eines Justizsystems und teile Morde nicht in gute und böse ein.

    Eine Tötung, ein Mord ist immer eine bewußte Handlung. Die Folgen sind unkalkulierbar, wie die Ereignisse im Iran/Irak es belegen. Aufgrund des von Trump befohlenem Staatsterrorismus erfolgte die Reaktion des Mullah Regimes, es starben völlig unsinnig durch eine Massenpanik über 30 Menschen, dazu die Überreaktion des Abschußes der Ukrainischen Maschine mit 176 Toten. Und der Konflikt ist nicht zu Ende. Wer solche Politik praktiziert, spielt mit dem Feuer, insbesondere in dieser Region.

  • Das hat was für sich, allerdings würde ich nicht so weit gehen, jede Tötung "außerhalb des Justizsystems" als reine Reaktion zu betrachten. Ich bin ein Gegner auch von Tötungen innerhalb eines Justizsystems und teile Morde nicht in gute und böse ein.

    Immer wieder schwer zu glauben, aber ein ( konventioneller ) Krieg hat bekanntlich international anerkannte Regeln. Zumindest auf dem Papier.

    Die gezielte Tötung durch Drohnen, im Vorwege, ohne durch eine dritte Instanz geprüfte Beweise, ohne irgendwelche Ausklammerung das, gegenteilig der Bewerbung solcher Einsätze Unschuldige getötet werden ist nichtmal im Graubereich, sie ist im tiefschwarzen Morast jenseits irgendwelcher ethischen Maßstäbe. Zumindest jener Maßstäbe die uns angeblich von denen dieser Feindbilder, besagte Terroristen unterscheiden.

  • Das ist ja völlig richtig, aber man kann die "reagierenden" Terroristen nicht freisprechen und ihre Morde als gerechtfertigt betrachten. Jeder Terrorist, egal auf welcher Seite, wird immer seine Morde als reine Reaktion ausgeben.

  • Das ist ja völlig richtig, aber man kann die "reagierenden" Terroristen nicht freisprechen und ihre Morde als gerechtfertigt betrachten. Jeder Terrorist, egal auf welcher Seite, wird immer seine Morde als reine Reaktion ausgeben.

    Niemand will hier Terroristen freisprechen. Aber woher weißt Du um wen es sich handelt der dort durch Drohnen umgebracht wird ?


    Es geht schlicht darum welches Rechtsystem es sich leistet Menschen in einen unerklärten Krieg ohne Beweise und rein präventiv umzubringen.

  • Das ist ja völlig richtig, aber man kann die "reagierenden" Terroristen nicht freisprechen und ihre Morde als gerechtfertigt betrachten. Jeder Terrorist, egal auf welcher Seite, wird immer seine Morde als reine Reaktion ausgeben.

    Entweder wir nennen Krieg Terrorismus oder Terrorismus Krieg. Aber Terrorismus auf der einen und (gerechten) Krieg auf der anderen Seite gibt es nicht.

  • Das ist ja völlig richtig, aber man kann die "reagierenden" Terroristen nicht freisprechen und ihre Morde als gerechtfertigt betrachten. Jeder Terrorist, egal auf welcher Seite, wird immer seine Morde als reine Reaktion ausgeben.

    Es spielt auch gar keine Rolle, ob diese "Terroristen" vermeintlich reagieren oder präventiv agieren. Es wird immer irgendein vergangenes Ereignis geben, welches als angeblicher Rechtfertigungsgrund genannt wird, vollkommen egal ob es sich um staatlich organisierte Drohnenmorde handelt oder um Selbstmordattentäter, die sich in einer Menschenmenge in die Luft sprengen.

    Mit den Drohnenmorden stellen sich die USA schlicht auf die selbe Stufe wie die Selbstmordbomber oder die Attentäter von 9/11, so simpel ist das.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Der sogenannte Terrorismus ist die Reaktion auf die massive militärische Übermacht der USA und des Westens

    Nicht nur. Der Terrorismus war und ist bis heute ein Teil der Strategie der Geheimdienste.

    Viele Terror-Truppen von heute waren Erfüllungsgehilfen (nützliche Idioten), die im Auftrag (allerdings ohne es selbst zu wissen) für jene Dienst arbeiteten.


    Die Mudschaheddin wurden zu AlKaida, AlKaida wurde zu IS....so oder so ähnlich funktioniert das Spiel.


    Wen man nun hinterher so tut, als hätte man damit nix zu tun, dann ist das Heucheln auf ganz niedrigem Niveau. Es verzerrt die Sicht der Otto Normalos, die sich nur von der MSM ernähren und bei vielen ist die Staubschicht im Hirn größer als das eigene Ego.


    CIA, MI6, Mossad, ISI und auch der BND spielen das schon seit Jahrzehnten. Putzig ist, wenn Linke Terroristen in den gleichen Camps, wie islamistische Terroristen ausgebildet werden und jeder in seinem Land etwas "Party" macht.


    Nichts ist so wie es scheint und vertraue niemanden! ;)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Es spielt auch gar keine Rolle, ob diese "Terroristen" vermeintlich reagieren oder präventiv agieren. Es wird immer irgendein vergangenes Ereignis geben, welches als angeblicher Rechtfertigungsgrund genannt wird, vollkommen egal ob es sich um staatlich organisierte Drohnenmorde handelt oder um Selbstmordattentäter, die sich in einer Menschenmenge in die Luft sprengen.

    Mit den Drohnenmorden stellen sich die USA schlicht auf die selbe Stufe wie die Selbstmordbomber oder die Attentäter von 9/11, so simpel ist das.

    Ich weiß nicht, ob ich es schon mal erwähnte.


    Ich habe mal von einem recht guten Kumpel ein Screenshot der New York Times gezeigt bekommen.


    Ein Iraker berichtete von einem Ereignis, dass er selbst erlebt hat, als er sich für einen amerikanischen Sicherheitsdienst (Söldnertruppe) verdingte.

    Ich gebe das hier jetzt sinngemäß und aus der Erinnerung wieder...


    Er berichtete von einem Einsatz, für den er ein Auto und ein Handy bekam. Er hatte den Auftrag eine Demo zu observieren und Bericht zu erstatten. Als er am Ereignisort ankam, parkte er das Auto und wollte sich wie befohlen bei der Einsatzleitung melden. Leider hatte er kein Empfang und ging zum nächsten Festnetztelefon. Dort angekommen wählte er die Nummer der Einsatzzentrale und wollte melden, dass er vor Ort ist und seine "Mission" beginnt.

    Als er die Nummer gewählt hatte hörte er einen Klingelton und die Schaufenster des Laden, in dem er telefonierte zerbarsten, weil SEIN Auto in die Luft ging.


    Der Artikel war nur knapp 10 Stunden online, danach war er weg.


    Jeder kann hier sein eigenes Kopfkino bemühen.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.