Der Beschiss an arbeitenden Menschen

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    Amazon ist der größte Zertörer.

    Und "alle" Deppen rennen hin.

    Dabei sind die Angebote dort oft teurer als anderswo.

    1. Viele, sehr viele kleine Unternehmen (2017 mehr als 55.000) bieten ihre Waren auf Amazon an. Zerrstören sieht anders aus - diejenigen, die kaputt gehen haben meist ganz andere Probleme als Amazon.


    2. Einige Produkte mögen zwar teurer erscheinen, für Prime-Kunden entfallen allerdings oft die Lieferkosten. Zudem - wären alle anderen Onlinehändler auch nur annähernd so gut organisiert, was Rückgaben und Rückvergütungen angeht, hätte Amazon viel weniger Kunden.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Einige Produkte mögen zwar teurer erscheinen, für Prime-Kunden entfallen allerdings oft die Lieferkosten.

    Man hat in Tests festgestellt, dass die meisten Waren bei anderen Online-Portalen inkl. Versandkosten immernoch billiger waren, als bei Amazon.


    Dieses "Prime" ist eine glatte Verarsche. Selbst der Zugang zu Streaming ist bei anderen billiger.

    https://www.test.de/Einkauf-im…ger-als-Amazon-5529563-0/


    mfg

  • 1. Viele, sehr viele kleine Unternehmen (2017 mehr als 55.000) bieten ihre Waren auf Amazon an. Zerrstören sieht anders aus - diejenigen, die kaputt gehen haben meist ganz andere Probleme als Amazon.

    Ich habe grundsätzlich Bedenken gegen "Monopolisten".

    Was sind schon 55.000 bei leergefegten Innenstädten.


    Welche anderen Probleme meinst du?


    Problem ist doch meist der Preiskampf.

    Einzelhändler in teuren Innenstädten können nicht mithalten.

    Lebensmittel ist gutes Beispiel.

    Kleine Edeka Läden auf dem Land bekommen keine Waren mehr, da zu wenig Warenumsatz.


    2. Einige Produkte mögen zwar teurer erscheinen, für Prime-Kunden entfallen allerdings oft die Lieferkosten. Zudem - wären alle anderen Onlinehändler auch nur annähernd so gut organisiert, was Rückgaben und Rückvergütungen angeht, hätte Amazon viel weniger Kunden.

    Microsoft Windows ist auch Marktführer.

    Es gibt trotzdem bessere Produkte, die nicht abhängig machen!

    Stichwort Dokumentation "Das Microsoft Dilemma".


    Weitere Nachteile für mich.

    Umweltschutz, Lebensmittelevrschwendung und Soziales.

    Längere Wege, zu wenig ÖPNV, ältere Menschen werden isoliert, Onlineverkauf -> Transportaufkommen.

    Sortiment und Läden werden immer größer, ungemütlich, mehr Ausschussware durch zu viel Warenbestand.

    Fantasie ist wichtiger als Wissen. *Albert Einstein*

    Fantasie ist, Visionen zu haben. *Dissidentia*

  • Nicht jeder kann in einer gut bestückten Innenstadt einkaufen. Ich z. B wohne in einem Kaff.


    Manchmal, wenn ich ohnehin in München zu tun hab, marschiere ich auch durch die Münchner Innenstadt und versuche, im örtlichen Handel was zu kaufen, sagen wir mal, eine Hose oder Sneaker. Und jedesmal hab ich danach Kopfschmerzen angesichts des beschränkten Sortiments und der zum Teil affenhässlichen Ware. Dann fahr ich heim und bediene mich im Online-Handel!


    Es ist ja nicht nur die Unfähigkeit vieler Einkäufer, es ist auch das dumme Gelaber der Verkäufer, die weder ihre Ware kennen noch sehen, ob mir eine Hose wirklich passt. Geschäfte zu betreten ist in der Regel eine herbe Prüfung.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Nicht jeder kann in einer gut bestückten Innenstadt einkaufen. Ich z. B wohne in einem Kaff.

    Und da bleibt nur Online, oder weite Fahrten.

    Beides suboptimal.


    Zitat

    .. Münchner Innenstadt und versuche, im örtlichen Handel was zu kaufen, .. angesichts des beschränkten Sortiments und der zum Teil affenhässlichen Ware. Dann fahr ich heim und bediene mich im Online-Handel!


    In einer großen Weltstadt nur altmodisches Zeug?

    Hätte ich nie erwartet.

    Entzieht sich meiner Vorstellungskraft.


    Zitat

    Es ist ja nicht nur die Unfähigkeit vieler Einkäufer, es ist auch das dumme Gelaber der Verkäufer, die weder ihre Ware kennen noch sehen, ob mir eine Hose wirklich passt. Geschäfte zu betreten ist in der Regel eine herbe Prüfung.

    Das sieht der Onlinehandel auch nicht.

    Konfektionsgrößen sind nicht genormt.

    Riesen Problem -> massenhafte Rücksendungen -> massive Umweltbelastung -> Vernichtung von Waren.


    Verbesserung möglich mit Lieferdrohen?

    Vorstellung des Geschwirres in der Luft ist aber auch nicht toll.


    In einigen Dingen finde ich dezentral besser als zu zentral.


    Zum Thema Beschiss am arbeitenden Menschen:

    Schlechte Bezahlung im Logistikbetrieb.

    Miese Bezahlung in den Drittländern.

    Hauptproblem ist die Überproduktion?

    Massenherstellung, Überproduktion senkt zwar Stückkosten, senkt aber auch Marktpreise und damit die Löhne.

    Produktion am Bedarf vorbei ist immer nachteilig.

    Fantasie ist wichtiger als Wissen. *Albert Einstein*

    Fantasie ist, Visionen zu haben. *Dissidentia*

  • München ist eine große Weltstadt? Was es nicht alles gibt - das hätte mir doch auffallen müssen!


    Im Onlinhandel sieht auch kein Verkäufer, ob mir was passt, das ist richtig. aber ich weiß, welche Marken mir passen. Und die bekomme ich eben beim Standorthandel selten, und wenn, nicht in meiner Größe.


    Was ist Lieferdrohen?



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Vielleicht schaust du in den falschen Geschäften.

    Oder deine Marken sind halt nicht sehr gefragt.


    Und ne klar München ist keine Weltstadt.

    Ok, es gibt größere.


    Lieferdrohnen noch nie gehört?

    Muss man die alles mundgerecht servieren?

    Zu fein dazu sich mal selbst zu informieren?

    https://www.zeit.de/digital/mo…-dhl-testgelaende/seite-2


    Was sind denn deine Themen?

    Wo bist du denn informiert?

    In meinen und auch brandaktuellen Themen bisher leider nicht.

    Fantasie ist wichtiger als Wissen. *Albert Einstein*

    Fantasie ist, Visionen zu haben. *Dissidentia*

  • […] Manchmal, wenn ich ohnehin in München zu tun hab, marschiere ich auch durch die Münchner Innenstadt und versuche, im örtlichen Handel was zu kaufen […]

    Es ist doch eigentlich anzunehmen, dass auch im Großraum München annehmbare Bekleidungsfachhändler (vom traditionellen Herrenausstatter über die großen Kaufhäuser bis hin zu spezialisierten Geschäften [also Sportbekleidung/Streetwear, Jagdbedarf, Berufskleidung, Maßschneider, Landhausmoden/Trachten etc.] oder gar die Flagshipstores mancher Modemarken) anzutreffen sein sollten…

  • […] die Unfähigkeit vieler Einkäufer, […] das dumme Gelaber der Verkäufer, die weder ihre Ware kennen noch sehen, ob mir eine Hose wirklich passt […]

    Bei dieser Einschätzung der geleisteten Arbeit beider widerspricht der ursprünglich Kleinlok'schen Intention dieses Thread - denn Deiner Ansicht nach scheint das Personal im Einzelhandel bzw. in der Markenbekleidungsdistribution ja eher überbezahltder Branche selbst geht's allerdings seit einiger Zeit auch nicht mehr so rosig…

  • Ja Substi, jibbet, aber wenn man 1,96 m groß ist, ist die Auswahl auch in einer Weltstadt wie München :lach-m: durchaus überschaubar :holmes:



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Was hat das mit dem Thema zu tun?

    Ist's Dir noch nicht aufgefallen? Die Arbeit ruht, der Beschiss geht weiter… jetzt werden im Homeoffice gewissermaßen ehrenamtlich (z.T. allerdings auch in Schwarzarbeit) "Schutzmasken" genäht - der Corona-Shutdown simuliert gewissermaßen den von einigen Bevölkerungsgruppen seit geraumer Zeit gewünschten Generalstreik… nur, dass dessen sozioökonomische und arbeitsrechtliche Folgen ganz anders als in utopischem Rosarot daherkommen werden.


    Und der erste Teil des Selbstbetruges besteht darin, anzunehmen oder gar noch propagieren zu wollen, welche Schutzwirkung jenes Geweberecycling erbringen werde…