Der Beschiss an arbeitenden Menschen

  • Pflegekraefte fehlen wohl nicht nur in teuren Ballungszentren.

    In einem reichen Land orientieren sich Menschen an den für dieses Land üblichen Standards und da können dann sehr wohl Lohnniveaus als wichtig erachtet werden, die eine Teilhabe an solchen Standards ermöglichen. Warum soll Arbeit billig sein, wo genug für alle da ist?

  • In einem reichen Land orientieren sich Menschen an den für dieses Land üblichen Standards und da können dann sehr wohl Lohnniveaus als wichtig erachtet werden, die eine Teilhabe an solchen Standards ermöglichen. Warum soll Arbeit billig sein, wo genug für alle da ist?

    Da habe ich mit dem Mindestlohn so meine Probleme. In strukturschwachen Regionen kann man brauchbar damit leben, jedoch nicht in Ballungszentren. Da reicht er mal Gerade zum Wohnen.


    Zum Glueck haben wir in Norwegen diesen Mist nicht, Tarif +. Leiharbeiter gehen in das betriebliche Lohnsystem des jeweiligen Arbeitsplatzes ein. Gleiche Arbeit = gleicher Lohn.


    Deutschland? Der Festangestellte bekommt vielleicht 25 Euro, der Leiharbeiter neben ihm mal gerade die Haelfte. Fuer die gleiche Arbeit im gleichen Betrieb.


    Kurz, Mindestlohn ist schxxxxx.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Leiharbeiter, die wir einsetzen, bekommen im Schnitt grad so den Mindestlohn, der aktuell bei ca 1550€ Brutto liegt. Das sind im schlimmsten Fall etwas über 900€ Netto. Für Deutschland ein Sittenwidriger Lohn.

    Eigentlich sollte für solch Trinkgeld keiner arbeiten gehen.


    Löhne die unter 1500 Netto (40h/Woche) liegen sollte es hier gar nicht mehr geben. Dafür kann man zwar im Osten noch einigermaßen über die Runden kommen, so lange die Miete nicht reinknallt.

    Und für mich sollte der Mindestlohn wenigstens ein Konstrukt sein, Löhne auch dem Standard anzupassen. Mit der Zeit kann dann solch Werkzeug auch abgeschafft werden. Aber zZ ist er so nötig, wie ein Beipass bei einem Herzinfarkt.


    Nur mal als Beispiel: Meine Holde hat als Erzieherin, öffentlicher Dienst, bei einer 30 h Woche grad mal 1600€ auf die Hand.


    mfg

  • Leiharbeiter, die wir einsetzen, bekommen im Schnitt grad so den Mindestlohn, der aktuell bei ca 1550€ Brutto liegt. Das sind im schlimmsten Fall etwas über 900€ Netto. Für Deutschland ein Sittenwidriger Lohn.

    Eigentlich sollte für solch Trinkgeld keiner arbeiten gehen.


    Löhne die unter 1500 Netto (40h/Woche) liegen sollte es hier gar nicht mehr geben. Dafür kann man zwar im Osten noch einigermaßen über die Runden kommen, so lange die Miete nicht reinknallt.

    Und für mich sollte der Mindestlohn wenigstens ein Konstrukt sein, Löhne auch dem Standard anzupassen.

    Ein Mindestlohn kann sich eigentlich nur an den Tarifloehnen der Region orientieren. Ein Euro ist nicht gleich ein Euro. Was willst du in Muenchen mit 1.000 € Nettolohn? Geht nur mit sozialer Stuetze oder unter der Bruecke wohnen.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Was willst du in Muenchen mit 1.000 € Nettolohn? Geht nur mit sozialer Stuetze oder unter der Bruecke wohnen.

    Du warst lange nicht in D? Solch ein Lohn ist nirgendwo in D ausreichend. Selbst hier in Leipzig brauchst du damit einen Zweitverdiener, damit du wenigstens bei ALDI noch die Billigprodukte kaufen kannst.


    mfg

  • Du warst lange nicht in D? Solch ein Lohn ist nirgendwo in D ausreichend. Selbst hier in Leipzig brauchst du damit einen Zweitverdiener, damit du wenigstens bei ALDI noch die Billigprodukte kaufen kannst.


    mfg

    Ich finde in Deutschland ist alles saubillig. :)

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  • Immer wieder neu versuchen Unternehmen Mitarbeiter mit Methoden zu gewinnen, die mir wenig fair und ehrlich erscheinen. Im Oktober 2020 fällt mir die Anzeige einer Frankfurter Versicherung in diesem Sinne unangenehm auf, deswegen schreibe ich Am Donnerstag, 22. Oktober 2020 das Unternehmen an:



    Auch hier gibt es keine Reaktion. Ich erinnere deswegen am 22.10.2020 am meine Anfrage und da auch das nichts bewirkt erinnere ich einige Tage später zum 2. Mal:



    Aber auch jetzt denkt das Unternehmen nicht an eine Antwort, für mich ein alt bekanntes Prozedere. Über die von ihnen angedachte Lohnfindung zu sprechen scheint für nicht wenige Unternehmen ein Tabu abzugeben, das bezogen auf die Suche nach Mitarbeitern solange wie möglich aufrechterhalten werden soll.


    Das gleiche peinliche Schweigen betreibt ein Frankfurter Gartenbaubetrieb, der seit einigen Wochen einen studentischen Mitarbeiter sucht. (...)


    Fortsetzung in Beitrag # 608


    RE: Der Beschiss an arbeitenden Menschen

  • Das gleiche peinliche Schweigen betreibt ein Frankfurter Gartenbaubetrieb, der seit einigen Wochen einen studentischen Mitarbeiter sucht. (...)


    Auch dessen Ausschreibung drückt sich um aussagefähige Informationen betreffs seiner Lohnfindung. Das Unternahmen spricht zwar einer "absolut fairen" Bezahlung, die sich mit der Zeit auch nach oben entwickeln könnte, aber was es nun konkret darunter verstehen will, da kommt es mit der üblichen Verklemme daher. Deswegen frage ich am 18. 11. 2020 nach:



    Auch hier erscheint eine Antwort als Fehlanzeige deswegen erinnere ich auch hier insgesamt 2 Mal, Kopie meiner 2. Erinnerung vom 02. Dezember 2020:



    Auch hier regt sich das Unternehmen nicht. Ich möchte mir aber diese von den beiden benannten Unternehmen bewiesene Ignoranz nicht gefallen lassen, also lasse ich am 17.12.2020 eine öffentlich gehaltene Kritik los:


  • Ich habe beide Unternehmen befragt, warum diese keine aussagefähigeren Informationen betreffs der Vergütung leisten, habe jeweils 2 Mal an meine Anfragen erinnert (s. Anlagen A, 1-3 und B,1-3), aber beide Unternehmen versuchen bis heute mich zu ignorieren, anders kann ich deren Nicht-Reaktion nicht deuten.

    Sie versuchen es nicht nur, sie tun es auch. :)

    Was übrigens das einzig Vernünftige ist.

  • Dein Herr und Gebieter sagt: mit so einer unsinnigen Anfrage wird niemand seine Zeit verschwenden.

    a) bist du nicht mein Herr und Gebieter

    b) sind Herren und Gebieter im demokratischen Sinne überflüssig

    c) stellst du wieder ohne ein einziges Argument zu nutzen 3 Behauptungen auf,

    d) von denen schon einmal die Behauptung falsch ist, dass niemand seine Zeit für meine Anfragen verwenden würde, da mit Anfragen solcher Art sich Unternehmen bisweilen konstruktiv befasst haben.


    Vielleicht gewöhnst du dir einmal an dann mit zu reden,

    wenn du ein bisschen Ahnung vom Geschäft hast. Das ist gar nicht schwer.


    1 Troll reicht in diesem (inzwischen überschaubaren) Forum.

    Noch mehr braucht es nicht.

  • Wenn du wirklich wissen willst was die zahlen, dann tu so als ob du dich auf den Job bewerben willst. Dann bekommst du auch deren Gehaltsvorstellung zu hören.

    Das wäre genauso verlogen, wie di8e Ausschreibungspraxis dieser Unternehmen.


    Zudem geht es mir nicht darum, dass ich dann weiß wie viel (besser wie wenig) diese Unternehmen an Lohn zahlen wollen, sondern es geht mir um eine machbare Transparenz in den Ausschreibungen und die nur damit mögliche Fairness auf dem Arbeitsmarkt.


    Wenn wer einen Job sucht, dann möchten er wider sie gerne schnell und unkompliziert erkennen können, mit welchen Konditionen ein jeweiliges Jobangebot verbunden ist. Eine diesbezüglich aussagefähige Ausschreibung kann und sollte jede Person bzw., Institution hinbekommen, der oder die als ordentlicher Arbeitgeber taugen möchte. Der Rest soll seine Drecksarbeit selber machen.

  • Nicht drei sondern eine. Und in diesem Fall ist der Beweis die Nichtreaktion dieses Gärtnermeisters. :)

    Es sind sogar 4 Behauptungen, die allesamt falsch daher kommen.:

    Zitat


    Dein Herr und Gebieter sagt: mit so einer unsinnigen Anfrage wird niemand seine Zeit verschwenden.

    Falschbehauptung 1: ich hätte einen Herr und Gebieter.

    Falschbehauptung 2: Meine Anfrage wäre unsinnig.

    Falschbehauptung 3: Eine Behandlung dieser Anfrage käme einer Zeitverschwendung gleich.

    Falschbehauptung 4: Das letztere würde niemand machen.


    Und das feige Schweigen dieses Gartenbauonkels sehe ich nur als ein deutliches Indiz dafür, dass diese etwas zu verbergen hat und unfairplay betreibt. Seinen Kunden schreibt er möglicherweise für eine von einem stud. Mitarbeiter geleistete Arbeitsstunde 40 Euro auf und zahlt dann vielleicht nur lumpige 10-12 Euro an den aus, der die Arbeit macht. Das wäre dann eine lumpige Lohnquote von 25-30%. Wenn´s so wäre soll der Typ seinen Druckjob selber machen anstatt große Töne zu spucken.

  • Das wäre genauso verlogen, wie di8e Ausschreibungspraxis dieser Unternehmen.


    Zudem geht es mir nicht darum, dass ich dann weiß wie viel (besser wie wenig) diese Unternehmen an Lohn zahlen wollen, sondern es geht mir um eine machbare Transparenz in den Ausschreibungen und die nur damit mögliche Fairness auf dem Arbeitsmarkt.


    Wenn wer einen Job sucht, dann möchten er wider sie gerne schnell und unkompliziert erkennen können, mit welchen Konditionen ein jeweiliges Jobangebot verbunden ist. Eine diesbezüglich aussagefähige Ausschreibung kann und sollte jede Person bzw., Institution hinbekommen, der oder die als ordentlicher Arbeitgeber taugen möchte. Der Rest soll seine Drecksarbeit selber machen.

    Genauere Bezahlung steht selten in Annoncen, hoechstens uebertarifliche Bezahlung. Lohnverhandlungen kommen meist beim Vorstellungsgespraech. Ist auch logisch. Bezahlung ist von mehreren Faktoren abhaengig, Qualifikation, Empfehlungen, Erfahrung, ......


    Ich hatte bei meinem letzten Arbeitgeber in Deutschland fast das Doppelte wie ich erwartete. Der hat beim Grundlohn ordentlich draufgelegt, ganz von sich aus. Vermutlich wollte er seine verlorenen Kunden zurueck haben und ein paar neue dazu. Hat auch funktioniert. :)

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Warum sollte er dir darauf antworten, wenn deine erste Anfrage bereits unfreundlich ist?

    Aber das Gespräch hatten wir ja schon einmal. :(

    Wieder wirfst du eine neue Unterstellung in die Runde ohne diese zu belegen. Das solltest du nachholen. also zitiere bitte einmal die Stelle(n), die dir in meinem Schreiben an diesen Gartenbaubetrieb als unfreundlich erscheinen.


    Ich habe eine kritische Intention in meiner Anfrage erkennen lassen, wo soll da das Problem sein?

    Der Herr Gärtner sollte keine Mimose sein und damit umgehen können. Eher könnte ich die in seiner Ausschreibung verwendete Duz-.Kumpelei als anmaßend und wenig freundlich empfinden.


    Du kommst zudem mit deinen unbelegten Unterstellungen sehr inkonsequent und unglaubwürdig daher, denn deine Unterstellungen könnte ich allesamt in der Art und Weise wie du mit diesen daherkommst auch als unfreundlich sehen.