Künast, Liebich und ein Landgericht ohne Kultur

  • Wer Frau Künast ist, wissen wir.

    Sven Liebich ist ein hallesches rechtes Arschloch.


    Letzteres zu behaupten, ist durch ein Beschluss eines Berliner Landgerichtes, durchaus rechtens.

    https://www.mz-web.de/politik/…tzt-ueber-urteil-33191104


    Denn, dieses Gericht erlaubt ja auch folgende Beleidigungen an Frau Künast:

    Zitat:

    "Nach einem Bericht der „Berliner Morgenpost“ entschied das Berliner Landgericht bereits am 9. September, auf Künast gemünzte Kommentare bei Facebook wie „,Drecks Fotze‘“ bewegten „sich haarscharf an der Grenze des von der Antragsstellerin noch Hinnehmbaren“. Auch Äußerungen wie „Knatter sie doch mal so richtig durch, bis sie wieder normal wird“ seien als „mit dem Stilmittel der Polemik geäußerte Kritik“ gewertet worden.


    Und die Unterstellung, dass Künast „vielleicht als Kind ein wenig zu viel gef...“ wurde, sei laut Beschluss „überspitzt, aber nicht unzulässig“. Die Forderung, sie als „Sondermüll“ zu entsorgen, habe „Sachbezug“. Attribute wie „Stück Scheiße“, „Schlampe“ sowie „Geisteskranke“ seien ebenfalls als „Auseinandersetzung in der Sache“ gewertet worden."


    Ich denke, dass man dieses Gericht, samt Richter, als Sondermüll entsorgen sollte.

    Vorher natürlich noch mal richtig durchknattern, weil vermutlich die/der Richter*in unterfickt war.


    Gibt es andere Meinungen?

  • Ja. Der Zeitgeist scheint zu sein,


    "Weil das Thema, mit dem sie vor vielen Jahren durch ihren Zwischenruf an die Öffentlichkeit gegangen ist, sich ebenfalls im sexuellen Bereich befindet und die damals von ihr durch den Zwischenruf aus der Sicht der Öffentlichkeit zumindest nicht kritisierte Forderung nach Entpönalisierung (Entkriminalisierung, Anm. d. Red.) des gewaltfreien Geschlechtsverkehrs mit Kindern erhebliches Empörungspotenzial in der Gesellschaft hat, ist die Kammer jedoch der Ansicht, dass die Antragsstellerin als Politikerin sich auch sehr weit überzogene Kritik gefallen lassen muss."


    wenn das Empörungslevel der Öffentlichkeit hoch genug ist, darf die Kritik über die Maßen erfolgen.


    Dafür braucht es dann m. E. kein Gericht mehr. Ich hatte den Eindruck, Gerichte sollten für einen Standard sorgen, der für so gut wie alle gilt.


    Aber, ich lerne wieder dazu. Mich hat es erschreckt, das Urteil, andererseits gehört aber auch die Haltung der Grünen zum Thema ruhig auf den Tisch. Die erschreckt mich auch.


    Frdl. Grüße

    Christiane

  • andererseits gehört aber auch die Haltung der Grünen zum Thema ruhig auf den Tisch. Die erschreckt mich auch.

    Meine Güte, das Thema war schon vor 30 Jahren erledigt. Es wurde nur von der CSU im Wahlkampf 2013 aus der Mottenkiste geholt, und seitdem führt es beständig ein Eigenleben. Und das Thema wurde auf den Tisch gebracht, und zwar von den Grünen selbst, die eine umfangreiche Untersuchung zu dem Thema in Auftrag gegeben und veröffentlicht haben.

  • Es war damals schon nur eine Minderheit, die der Meinung war, es könne auch einvernehmlichen Sex zwischen Kindern und Erwachsenen geben, und das Strafrecht entsprechend ändern wollte. Es gab in den 80ern einen echten Pädophilen bei den Grünen, der rechtskräftig verurteilt wurde.

    Aber der Union sei Dank wird das Thema immer wieder hochgekocht. Was die Union nicht daran hindert, mit der Pädophilen-Partei ins Bett zu gehen. :)

  • Diese Zeit vor 30 Jahren, als einige Grüne "einvernehmlichen Sex mit Kindern" entkriminalisieren wollten, war ja die Zeit, als man Sex überhaupt aus der Schamecke holen wollte. Wir sind so frei. Neulich erzählte mir eine Frau, da gebe es eine Partei, die Sex mit Kindern wolle. Das hätte ihr jemand erzählt...


    Nur wundert mich, dass andere nicht hervorholen, dass man bei uns Verkehrsminister werden kann, wenn man auf der Autobahn jemanden totfährt.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)