Die Marke "Greta Thunberg", die Generation Z und ....

  • Es gibt Forderungen, die durchaus realisierbar sind und die auch keine Einschnitte mit sich bringen. Und es gibt Forderungen, die eine Wende im derzeitigen Vorgehen bedeuten. Aber das sind meist langfristig angesetzte Vorhaben. Kohleausstieg zum Bleistift. 10 Jahre sind eine angemessene Zeitspanne.

    Grundsätzlich bedeutet jede heute bekannt gewordene Maßnahme, jeder wie auch immer geartete Plan Richtung Klima Einschnitte. Nicht nur geringe, so mal ein Bisschen, sondern gravierende. ALLE! Wie die empfunden werden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Darüber könnte man sicher reden.


    Darüber hinaus sind die extremen Forderungen, die du genannt hattest, keineswegs eine kleine Strömung innerhalb des derzeitigen Prozesses. Wir sprechen ja immerhin über eine der größten Veränderungen in der bisherigen Menschheitsgeschichte. Machen wir in 30 Jahren? Ohne gravierende Einschnitte? Herzlichen Glückwunsch, dieses Selbstbewusstsein hätte ich auch gerne. Und das sind ja nur die generellen Forderungen. Zum einen sind da noch die herumhüpfenden Kids, die abgehobenen Grünen und die Greta unterstützenden Baumhausbewohner. Die fordern die Abschaltung von 88% unserer Primärenergieversorgung. Sofort. Prima, denn bei genauerer Betrachtung steht der Kaiser ja ohne Kleider da.

    Strom ist also teuer. Strom aus Wind und Sonne ist aber scheiße billig. Nur eben nicht auf der Rechnung des Kunden. Es ist leider nicht die Schuld der Energieerzeugung, die Strom teuer macht, es das Handeln mit diesem! Zusammen mit dem Dreck-Strom aus Kohle und Müllverbrennung.

    Würden wir zu 100% Strom aus Wind und Sonne (und das wäre locker möglich), heute sind wir schon so weit, dass wir den Privatverrauch zu 100% aus Windenergie abdecken können, dann wäre Strom so billig wie noch nie.

    Soso, der ist also scheiße billig? Für wen? Der ist nur scheiße billig, wenn man so rechnet wie Greenpeace und Konsorten. Unter Weglassung nicht nur aller externer Kosten, sondern auch unter Missachtung (also Nichtanrechnung) aller sonst damit in Verbindung stehenden direkter Kosten. Im übrigen wurde keine einzige Kostensenkung seit spätestens 2014/15 weitergegeben. Schon mal versucht, PV- Module zu den von den üblichen Verdächtigen propagierten Preisen zu erwerben?

  • […] bei genauerer Betrachtung steht der Kaiser ja ohne Kleider da. […]

    Bei der Wärme, die da prognostiziert wird, und angesichts des steigenden Meeresspiegels ist FKK sowieso die logische Folge… und the great Greta-show must go an: Der Klima-Gipfel in Madrid geht zu Ende, das nächste Treffen kommt bestimmt - es gibt sogar schon eine High Ambition Coalition. Die wird jetzt zu noch häufigeren Treffen mit emotionalen Greta-Auftritten aufrufen… Greta sollte sich vielleicht ein eigenes Segelboot kaufen… und für die Crew wohl eine flugbereite Concorde, damit die Reise auch jeweils rechtzeitig losgehen kann!

  • Bitte belese dich, bevor du Unsinn schreibst.

    Hättest du gelesen, dann wäre dir aufgefallen, dass jegliche zu Grunde liegenden Preise der grünen Jubelberichterstattung eine Mischung aus Spot- und Großhandelspreisen netto nach Zoll sind. Jedenfalls die der seriöseren Seiten davon. Solche Zahlen kann man sich getrost in die Haare schmieren. Der geneigte Endkunde hat davon so gut wie nicht profitiert - was selbst die Lobby neidlos zugibt. Das ist in etwa so, als würden wir Skipreise darüber definieren, wie sie netto beim Großhändler aus China kommend aufschlagen. In einem Mix mit dem Preis, zu dem er sie auf einer Großhandelsbörse an andere Großhändler weitergibt. Das hat in etwa die Aussagekraft einer Ziege, die das Wetter übermorgen vorhersagt. Und genau so hoch ist die Bedeutung für den Endverbraucher. Entscheidend ist immer noch, wieviel der Endverbraucher für ein kWp PV- Module zahlt. Denn genau damit wird am Ende der Kette Strom erzeugt. Das ist nun mal der Preis und nichts anderes.


    Und weil wir gerade beim Preis sind: Interessant auch, dass du meine Feststellung zur Nichtberücksichtigung der direkt mit z.B. PV in Verbindung stehenden Kosten mal eben überlesen hast. Oder gibt es die jetzt plötzlich nicht mehr?

  • Also lediglich die Einhaltung der Punkte, auf die man sich mit Unterschrift verpflichtet hat?

    Als Entgegnung:


    "Was stört mich mein Geschwätz von gestern"......

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Manchmal gibt es Situationen nur zu lesen, nur nachzudenken und dann einfach zu schweigen.:lach-w::uglybrav:

  • Und weil wir gerade beim Preis sind: Interessant auch, dass du meine Feststellung zur Nichtberücksichtigung der direkt mit z.B. PV in Verbindung stehenden Kosten mal eben überlesen hast. Oder gibt es die jetzt plötzlich nicht mehr?

    Ich habe lediglich einen Aspekt ansprechen wollen, der Strom unsinnig verteuert.

    Dies liegt ua. an der Strombörse. Nur um diesen Aspekt ging es mir.

    Denn durch Vermischung durch konventionell erzeugtem Strom und regenerativ erzeugtem besteht eine Kluft, die an der Börse für Verteuerung des regenerativen sorgt.


    Nur darum ging es mir in meiner Bemerkung.


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Wenn die abzockerische Besteuerung des Stroms, die blödsinnige Vergütungsfestlegung für Strom aus regenerativen Quellen und die völlig widersprüchliche Festlegung der Netzentgelde nach Regionen nicht wären, wären 100 % echter Ökostrom heute massiv konkurrenzfähig. Wir könnten Strompreise von etwa 15 bis 20 Cent je KWh haben und niemand würde dabei zu kurz kommen.

  • wären 100 % echter Ökostrom heute massiv konkurrenzfähig

    Die durchschnittliche Strompreiszusammensetzung im Deutschland des Jahres 2019 weist 29% direkte Besteuerung auf. Dazu kommen jeweils 23% Netz und 23% Stromgestehungskosten plus Vertrieb. Der "Rest" sind mehr oder weniger EE- Umverteilungsabgaben. Wobei sich in den Netz- und Stromgestehungskosten auch noch Anteile bislang unbekannter Größe verstecken, die sich direkt aus den EE ergeben. Bei den Netzkosten wären das u.a. der Ausbau der letzten Meile und die Kosten für den Übertragungsnetzbereich oberhalb der 1% Offshorenetzumlage. In den Stromgestehungskosten versteckt sind die Kosten für Speicher und Regelenergie.


    Das heißt nichts anderes, als dass man den Strompreis für den Endkunden um 29% drücken kann, wenn man staatliche Einnahmen daran streicht. Bringt aber auch nichts, weil Kommune und Bund sich den Gegenwert dann von wo anders herholen. Der Preis wird sich dann recht schnell wieder in Richtung 30 Cent bewegen, denn bei Beibehaltung des jetzigen Systems bleibt ja der bislang wenig bis gar nicht abgebildete Kostenblock Netz und Steuer-/Regelenergie bestehen. Das derzeit angedachte System hat sich als untauglich erwiesen. Man muss neue Wege gehen.

  • […] Das TIME-Magazin […]

    […] huldigt seinem aktuellen Titel-Girl mit der Begründung, Greta Thunberg sei die überzeugendste Stimme zur wichtigsten Angelegenheit unseres Planeten - und ihr rasch gewonnener globaler Einfluss musste natürlich ebenfalls hervorgehoben und betont werden… Infuenza Greta wird also demnächst zusammen mit Gaststar Rezo ein gemeinsames Video drehen… aber Halt! Sowas darf man ja heute nicht mehr sagen… schauen wir also schnellstens mal nach, was man heute noch sagen darf!

  • So langsam schläft dieser Greta Fred hier ein....

    Vielleicht sollte hier mal wieder einer laut schreien, das wir (Deutschen) unseren Fleischverzehr auf Null setzen müssen, um das Weltklima zu retten....wir können das nämlich gut, das Retten meine ich....

    Und den Rest der verfolgten Weltbevölkerung gleich mit, weil, wir schaffen das!!


    Alles nach dem Motto:


    Wir produzieren Sicherheit,

    um diese Welt zu bessern.

    Alles, damit Ihr sicher seit,

    füllen Frieden ab in Fässern.

    Und wenn der erste Schuß dann kracht,

    und alles liegt in Asche,

    Dann wer'n die Fässer aufgemacht,

    und jeder kriegt ne Flasche.

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Manchmal gibt es Situationen nur zu lesen, nur nachzudenken und dann einfach zu schweigen.:lach-w::uglybrav:

  • So langsam schläft dieser Greta Fred hier ein […]

    Der Greta-Hype ermüdet einen Großteil der Mediennutzer ja auch langsam, zumal der Rummel um ihren Eifer den Reiz des Neuen inzwischen eingebüßt hat, und zumal die Bevölkerungsmehrheit von den freitäglichen Massenaufmärschen eher genervt sein dürfte. Immerhin ist die Zeit der Weihnachtseinkäufe, und da ist, bei allem Idealismus, eine Demonstration im geschmückten Stadtzentrum bloß eine Störung der jahreszeitlichen Stimmung und des Verkehrsflusses (auch der shoppenden Fußgänger) - Greta selbst ist wieder mal auf der Rückreise, nachdem sie ihren Auftritt in Madrid absolviert hat, derzeit geht's wieder heimwärts, und unverschämterweise haben die Bahnverwaltungen ihr keinen Sonderzug spendiert.

  • Der Greta-Hype ermüdet einen Großteil der Mediennutzer ja auch langsam

    Liegt das an den Mediennutzern?

    zumal der Rummel um ihren Eifer den Reiz des Neuen inzwischen eingebüßt hat

    Neu? Umweltschutz? Is nicht dein ernst?

    Der ist mMn keine Erfindung von Greta.

    zumal die Bevölkerungsmehrheit von den freitäglichen Massenaufmärschen eher genervt sein dürfte

    Also erstens, du weißt es nicht, weil du hier den Konjunktiv wählst.

    Und Wenn man sich den Zuspruch der Demos anschaut und nicht nur auf die Straße schaut, wieviel dort demonstrieren, dann wäre ich mit "genervter Bevölkerungsmehrheit" eh etwas vorsichtig.

    Immerhin ist die Zeit der Weihnachtseinkäufe, und da ist, bei allem Idealismus, eine Demonstration im geschmückten Stadtzentrum bloß eine Störung der jahreszeitlichen Stimmung und des Verkehrsflusses (auch der shoppenden Fußgänger)

    Wenn unser Konsum einer der wichtigsten Faktoren bei einer Diskussion ist, dann macht es sogar Sinn dort zu demonstrieren, wo er statt findet.


    Frage: Hat dieser Beitrag überhaupt eine konkrete Aussage, die es lohn sachlich betrachtet zu werden?

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Die durchschnittliche Strompreiszusammensetzung im Deutschland des Jahres 2019 weist 29% direkte Besteuerung auf. Dazu kommen jeweils 23% Netz und 23% Stromgestehungskosten plus Vertrieb. Der "Rest" sind mehr oder weniger EE- Umverteilungsabgaben. Wobei sich in den Netz- und Stromgestehungskosten auch noch Anteile bislang unbekannter Größe verstecken, die sich direkt aus den EE ergeben. Bei den Netzkosten wären das u.a. der Ausbau der letzten Meile und die Kosten für den Übertragungsnetzbereich oberhalb der 1% Offshorenetzumlage. In den Stromgestehungskosten versteckt sind die Kosten für Speicher und Regelenergie.


    Das heißt nichts anderes, als dass man den Strompreis für den Endkunden um 29% drücken kann, wenn man staatliche Einnahmen daran streicht. Bringt aber auch nichts, weil Kommune und Bund sich den Gegenwert dann von wo anders herholen. Der Preis wird sich dann recht schnell wieder in Richtung 30 Cent bewegen, denn bei Beibehaltung des jetzigen Systems bleibt ja der bislang wenig bis gar nicht abgebildete Kostenblock Netz und Steuer-/Regelenergie bestehen. Das derzeit angedachte System hat sich als untauglich erwiesen. Man muss neue Wege gehen.

    Die KWh aus Windenergie kostet derzeit etwa 7 Cent, die aus Elektrovoltaik etwa 12 bis 14 Cent, Geothermiekraftwerke liegen darunter. Aufbauend darauf müssen die Netzgebühren zugerechnet werden, wobei Netze und Anlagen je normal abgeschrieben werden und nicht unnormal dem Bürger im Voraus mit horrenten Gewinnspannen in Rechnung zu stellen sind. Ich halte einen Preis für den Bürger in Höhe von 15 bis 20 Cent für Strom als durchaus angemessen. Und derzeit kostet der Stronm schon über 30 Cent plus Grundgebühren, was ich für absoluten Wucher und Abzocke halte.

  • Der Greta-Hype ermüdet einen Großteil der Mediennutzer ja auch langsam, zumal der Rummel um ihren Eifer den Reiz des Neuen inzwischen eingebüßt hat, und zumal die Bevölkerungsmehrheit von den freitäglichen Massenaufmärschen eher genervt sein dürfte. Immerhin ist die Zeit der Weihnachtseinkäufe, und da ist, bei allem Idealismus, eine Demonstration im geschmückten Stadtzentrum bloß eine Störung der jahreszeitlichen Stimmung und des Verkehrsflusses (auch der shoppenden Fußgänger) - Greta selbst ist wieder mal auf der Rückreise, nachdem sie ihren Auftritt in Madrid absolviert hat, derzeit geht's wieder heimwärts, und unverschämterweise haben die Bahnverwaltungen ihr keinen Sonderzug spendiert.

    Klimaprotest in Moskau

    "Metalldetektoren stehen wie Tore am Eingang zum "Hyde Park", einem eingezäunten Versammlungsgelände im Sokolniki-Park, einer großen Park- und Freizeitanlage außerhalb des Moskauer Zentrums. Es ist kurz vor 19 Uhr, und noch lässt der Sicherheitsmann niemanden rein. Etwa 40 Schüler und Studenten sind bei minus 1 Grad durch den dunklen Park hierher marschiert. Ihre Plakate sind noch eingerollt, auspacken dürfen sie die erst, nachdem die Polizei mit dem Organisator gesprochen hat." (tagesschau)

    Putin macht's richtig.