Terroranschlag in Halle

  • Vorsicht vor den Statistiken. In Berlin werden antisemitische Straftaten, die keinem Täter zugeordnet werden können, automatisch rechts zugeschrieben. Und die Wahrnehmung jüdischer Mitbürger widerspricht den Statistiken. Offensichtlich gibt es noch keine Statistiken, die klar und deutlich die Täter benennen. Fakt ist, dass antisemitische Straftaten zunehmen - in allen Täterkreisen.

    Hier ein Artikel, der diesen ganzen Komplex ganz gut zusammenfasst:


    https://www.tagesspiegel.de/po…uden-steigt/25001524.html

  • Was mir im Zusammenhang mit Halle etwas ungeschickt vorkommt....


    Ich hörte seit gestern fast ausschließlich im Radio und las in der Presse, dass man sich nun Gedanken um den "Schutz jüdischer Mitmenschen" machen sollte. Und das diese "nicht mehr in Angst leben sollten, hier in Deutschland". Hinzu kam die Mahnwache an der Synagoge und Reden von diversen Politikern.


    Ja, das primäre Ziel des Vollidioten war die Synagoge, doch ist an diesem Tag nicht ein einziger jüdischer Mensch zu Schaden gekommen. Es wurden zwei Menschen erschossen, die nicht zum primären Ziel gehörten. Ich frage mich, wie sich angesichts solch Agitation die Mutter des im Dönerladen erschossenen jungen Mann wohl fühlen wird. Es ist immerhin ihr zweiter Sohn, den sie verloren hat.

    Luftlinie ca 500 Meter weiter gedenkt man den fast Opfern und betont deren expliziten Schutz und wie man den verbessern kann, aber die Angst der Hinterbliebenen der Opfer dieses Tages, wird nicht thematisiert.


    Natürlich sollten alle Menschen in diesem Land ohne Angst vor solchen Taten und Tätern leben können.

    Und natürlich will ich mir nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn der die Tür aufbekommen hätte. Keine Frage. Nur Mahnwachen und Gedenken an einem Ort, wo so gut wie nichts passiert ist, während 500 Meter weiter zwei andere Menschen ums Leben gekommen sind, finde ich schon etwas ungeschickt. Und natürlich nicht sonderlich förderlich.


    So gibt man eher nationalistisch eingestellten Menschen Futter für ihre Propaganda. Kein Jude getötet, sondern zwei Deutsche und alles konzentriert sich auf den Schutz der Juden. ...mMn sehr ungeschickt!


    Und wenn ich mir dann noch die Argumentation des Vorsitzenden des ZR der Juden in D auf DLF anhöre, dann....

    Denn auch er legt sich die Dinge so hin, wie sie ihm passen.

    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=460755


    Zitat Schuster:

    O-Ton Josef Schuster: „Wenn ich sehe, dass am Freitag ein Messerangriff auf Schutzbeamte vor der Synagoge in Berlin in der Oranienburger Straße erfolgte und danach kein Haftbefehl erlassen wurde, nicht einmal beantragt wurde von der Staatsanwaltschaft, mit dem Hinweis, dass das kein erfolgversprechender Mordversuch sei, wenn jemand mit einem Messer auf einen bewaffneten Polizeibeamten zugeht, dann muss ich sagen, fange ich ein bisschen das Zweifeln an der Justiz an. Unserer Gesetzgebung unterstehen Staatsanwaltschaften an.“


    Antwort des Herrn Feuerberg:

    Feuerberg: Er ist vorläufig festgenommen worden. Aber es fängt damit an: Im Beitrag wird gesprochen von einem Angriff. Hätten wir einen Angriff gehabt, wäre der Mann wahrscheinlich in Haft gegangen.

    Tatsache ist: Er stand mit dem Messer in der Hand vor den Sicherheitskräften und hat nichts gemacht, gar nichts, bis er dann irgendwann entwaffnet und überwältigt wurde.

    Wir haben eine Rechtsordnung, die dieses Verhalten noch nicht sanktioniert. Das einzige, was übrig blieb als Tatvorwurf, war ein Anfangsverdacht eines Hausfriedensbruches, und auf dieser Grundlage reichte es nicht, um diese Person in Haft zu nehmen.

    Allerdings ist er stattdessen in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht worden. Es geht gegenwärtig von ihm keine Gefahr aus.



    So hat halt jeder seine Sicht auf die Dinge.

    Ich finde die Äußerungen des Herrn Feuerberg sehr sachlich und der Situation angemessen.

    Die andere Seite scheint sich die Dinge gern so hinzubiegen, wie sie ihm passen.


    Man sollte in solchen Situationen etwas vorsichtiger sein und der Gegenseite nicht noch Argumente liefern. Klar ist, Angriffe auf Menschen, egal welcher Konfession oder Ideologie gehen gar nicht.

    Mir ist unsere Verantwortung für jene Menschen jüdischen Glaubens und Leben bewußt und ich unterstütze dahingehend auch jegliche Argumentation. Nur sollte man doch etwas vorsichtiger sein und sich nicht auf eine Einseitigkeit versteifen.


    mfg

  • Vorsicht vor den Statistiken. In Berlin werden antisemitische Straftaten, die keinem Täter zugeordnet werden können, automatisch rechts zugeschrieben. Und die Wahrnehmung jüdischer Mitbürger widerspricht den Statistiken. Offensichtlich gibt es noch keine Statistiken, die klar und deutlich die Täter benennen. Fakt ist, dass antisemitische Straftaten zunehmen - in allen Täterkreisen.

    Hier ein Artikel, der diesen ganzen Komplex ganz gut zusammenfasst:


    https://www.tagesspiegel.de/po…uden-steigt/25001524.html

    Vielen Dank für die Bekanntgabe dieses Links, der sich grundsätzlich mit meiner Beobachtung deckt.


    Leider kranken unsere Entscheidungsträger an: zu viel an Geduld, was man auch mit "abwarten, dass sich ein Problem von selbst löst" bezeichnen könnte. Mir kam der ehemalige Bundesinnenminister Friedrich in den Sinn, der seine Amtszeit damit verbrachte, Statistiken über die zu jener Zeit noch überschaubare Zahl von Salafisten sorgfältig in Dateien zu pflegen und das braune Unwesen zu negieren. "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch..." Habe ich oft zitiert.

    Hätte man früh genug reagiert, dann hätte man ihn sterilisieren müssen.


    Aber die "lieben braunen Jungs", die sich nach einem neuen Führer sehnten, blieben bei Straftaten unbehelligt und wurden bei ihren Umzügen - z.B. in Chemnitz! - von der Polizei treulich durch die Straßen geleitet. Bei Fahrzeugkontrollen wurde ein fehlendes Warndreieck moniert, nicht jedoch die verbotenen Dinge im Kofferraum wie Hakenkreuze, Hetzschriften u.a. der verbrecherischen Aera des GröFaZ zugehörigen "Heiligtümer" einer emotional verirrten neuen Nazi-Szene.

    Auf einen Nenner gebracht: Es wurde den Anfängen nicht gewehrt und die Seuche nicht bekämpft, so dass sie weiterhin anstecken konnte!


    Und genau so verhalten mit verblendetem Blick verhielt man sich seit 2015, als eine Flüchtlingswelle vor "den Toren Deutschlands" im Sinne der Menschlichkeit schnelle Entscheidung verlangte. Aber als dann nach dem "Tsunami" das Ausmaß der Zerstörung durch nicht integrierbare und ideologisch und kulturell unterschiedliche und nicht mit deutschen Werten zu vereinbarende kriminelle Menschen ersichtlich wurde, da wäre schnelles Handeln vonnöten gewesen. Denn tatsächlich ist es recht flott möglich, neue Gesetze auf den Weg zu bringen!


    Jetzt sehe ich im Grunde genommen die Gefahr, dass wieder viel geredet wird und "Stückwerk" geschaffen. Same procedure.

  • Aber als dann nach dem "Tsunami" das Ausmaß der Zerstörung durch nicht integrierbare und ideologisch und kulturell unterschiedliche und nicht mit deutschen Werten zu vereinbarende kriminelle Menschen ersichtlich wurde, da wäre schnelles Handeln vonnöten gewesen. Denn tatsächlich ist es recht flott möglich, neue Gesetze auf den Weg zu bringen!

    Das Ausmaß der Zerstörung... Das erscheint mir als übertrieben. Ich selbst bin ein Freund strafferen Integrationsvorgehens, also: Unabhängig vom noch zu ermittelnden Bleiberecht Sprachunterricht SOFORT und auch Beginn einer Berufsausbildung SOFORT. Steuererleichterungen für Betriebe, die Asylanten als Lehrlinge einstellen. Wer nach der langen Zeit, die die Leute wegen des langen Asylverfahrens in Ungewissheit leben, doch wieder nach Hause muss, kann wenigstens rudimentär eine weitere Sprache und die Grundlagen eines Berufs. Vor allem sind sie "von der Straße weg" und sind kulturell angepasster.

    Asylbewerber jahrelang in überfüllten "Kasernen" herumlungern zu lassen, ist das Dümmste, was wir uns seit langem geleistet haben.

    Gemessen daran ist der Anteil krimineller Taten durch Migranten nicht mal hoch.



    "in der Dummheit ist eine Zuversicht, worüber man rasend werden möchte." F. H. Jakobi, 15. März 1781

  • Und genau so verhalten mit verblendetem Blick verhielt man sich seit 2015, als eine Flüchtlingswelle vor "den Toren Deutschlands" im Sinne der Menschlichkeit schnelle Entscheidung verlangte. Aber als dann nach dem "Tsunami" das Ausmaß der Zerstörung durch nicht integrierbare und ideologisch und kulturell unterschiedliche und nicht mit deutschen Werten zu vereinbarende kriminelle Menschen ersichtlich wurde, da wäre schnelles Handeln vonnöten gewesen. Denn tatsächlich ist es recht flott möglich, neue Gesetze auf den Weg zu bringen!


    Jetzt sehe ich im Grunde genommen die Gefahr, dass wieder viel geredet wird und "Stückwerk" geschaffen. Same procedure.

    Es braucht keine neuen Gesetze. Es muss "lediglich" die Einhaltung geltenden Rechts gewährleistet werden.

  • Mit "deutschen Werten" ist imho in der Regel sowas wie kulturell entstandenes allgemeines Verhalten gemeint. Selbst Coralie würde wohl das Wort "Werte" nicht im Sinn von ethischen Grundsätzen benutzen.



    "in der Dummheit ist eine Zuversicht, worüber man rasend werden möchte." F. H. Jakobi, 15. März 1781

  • Mit "deutschen Werten" ist imho in der Regel sowas wie kulturell entstandenes allgemeines Verhalten gemeint...

    Was sind denn "DEUTSCHE Werte"? Die "preussischen" Sekundärtugenden?


    Fleiß, Treue, Gehorsam, Disziplin, Pflicht­bewusstsein, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ordnungsliebe, Höflichkeit, Sauberkeit usw. usw.,

    Die Gottesfrömmig/-fürchtigkeit ist ja (zum Glück) langsam am aussterben, Treue in Zeiten von Tinder und diversen Seitensprungportalen scheint wohl auch auf dem absteigenden Ast zu sein, und was Gehorsam und Disziplin angeht, die kollidieren halt des öfteren mit dem Konzept einer freien Gesellschaft.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Ich finde es deplaziert, zu diesem Thema ueber nicht integrierbare, kriminelle Migranten und deutsche Werte zu schreiben. #84

    Wenn es um Antisemitismus in Deutschland geht, geht es auch um Migranten. Nicht um alle, versteht sich, sondern um die, die antisemitisch sind bzw. antisemitische Straftaten begehen, also kriminell sind. Man kann und sollte Menschen mit Migrationshintergrund aus diesem Thema nicht ausblenden. Nicht nur, weil sich unter ihnen ebenfalls antisemitische Straftäter befinden, sondern auch und vor allem, weil sie schlichtweg Teil unserer Gesellschaft sind und das Thema "zunehmender Antisemitismus" für sie genauso von Bedeutung sein sollte wie für jeden anderen Menschen, der in Deutschland lebt.

    Mit "deutschen Werten" habe ich es auch nicht so, mit dem Einhalten der geltenden Gesetze schon. Denn sie bilden den Rahmen für unsere Gesellschaft, die nur funktionieren kann, wenn sie weitestgehend eingehalten werden bzw. ihre Einhaltung durch den Staat gewährleistet wird. Wobei wir damit allerdings schon bei einem anderen Problem sind ...

  • Vielen Dank für die Bekanntgabe dieses Links, der sich grundsätzlich mit meiner Beobachtung deckt.

    :lach-m:

    Aber als dann nach dem "Tsunami" das Ausmaß der Zerstörung durch nicht integrierbare und ideologisch und kulturell unterschiedliche und nicht mit deutschen Werten zu vereinbarende kriminelle Menschen ersichtlich wurde, da wäre schnelles Handeln vonnöten gewesen.

    Die Flüchtlinge, die in der Mehrzahl friedlich sind, als "Invasion" und "Tsunami" zu bezeichnen, ist Nazi-Sprech. Sind das die "deutschen Werte"?

  • Ganz ehrlich? Bei manchen Einzeltätern, die auf der Welle Rechtsextremismus, Rassimus, Fremdenfeindlichkeit etc. reiten bin ich mir gar nicht sicher, ob sie wirklich zu den aktiven Kreisen gehören.

    Viel mehr beschleicht mich mitunter das Gefühl, dass es narzisstische, psychopathische Trittbrettfahrer sind, die in die Öffentlichkeit kommen wollen.


    Also im klassischen Sinne die sog. Amok-Läufer, deren ursächlichen Motive auf einer ganz anderen Ebene liegen. Gerade die Ankündigung in den sozialen Medien bekräftigt das aus meiner Sicht. Wer aus Überzeugung und terroristischen Motiven heraus handelt, der geht vorher nicht damit hausieren.

    War es bei Beivik nicht auch so? Die reden sich in einen Wahn hinein, der aktuell "hip" ist und bei dem man sich der Aufmerksamkeit sicher ist.

    Je klarer die angeblichen Motive definiert werden, um so größer die Auswirkungen in den weltweiten Medien. Denn "nur" ein paar Mitschüler abzuknallen, weil man gefrustet ist und mit dem Leben nicht klar kommt, löst jedenfalls keine so umfangreiche Diskussion aus, als wenn man sich als Rassist, Rechter, oder politisch Motivierten darstellt.


    Aber klar, wieder ein gefundenes Fressen, das in einem Hype hoch zu stilisieren und alles hinein zu packen, was möglich ist. Nun gut, wenn es den Blick auf das Rechte Auge schärft, liegt darin letztlich kein Schaden. Außer natürlich den "willkommenen Nebeneffekt" Bürger noch stärker überwachen zu können.....


    https://www.br.de/themen/wisse…laeufer-anzeichen100.html

    Zitat

    "Die bisherigen Auswertungen haben gezeigt, dass bei allen untersuchten Amokläufern eine paranoide oder narzisstische Persönlichkeitsstörung vorlag.


    Paulus hat festgestellt, dass die Täter lange vor der Tat typische Stadien durchlaufen - "ein Prozess, der sich über Jahre hinzieht": Kritik oder Ablehnung würden als schwere persönliche Niederlage empfunden, die Umwelt immer bedrohlichere Züge annehmen, die Sichtweise der Welt sich zunehmend verdunkeln. Der Täter durchlaufe Phasen des Grübelns. "Auf Frust- und Trauerphasen folgen depressive Zustände. Irgendwann schlägt Trauer in Ärger, dann in Wut um, die sich zunehmend steigert und der er nichts entgegenzusetzen hat, weil Handlungsalternativen für ihn fehlen", so beschreibt Paulus die Entwicklung.


    Oft weisen potenzielle Amokläufer im Vorfeld auf ihre Tat hin.


    Auch ein Anriss zu den Motiven https://www.grin.com/document/170745


    TM, erschüttert, wohin mangelnde Empathie, Interesse am eigenen Kind und den Mitmenschen, sowie soziale Inkompetenz hinführt

  • Was sind denn "DEUTSCHE Werte"? Die "preussischen" Sekundärtugenden?


    Fleiß, Treue, Gehorsam, Disziplin, Pflicht­bewusstsein, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ordnungsliebe, Höflichkeit, Sauberkeit usw. usw.,

    Die Gottesfrömmig/-fürchtigkeit ist ja (zum Glück) langsam am aussterben, Treue in Zeiten von Tinder und diversen Seitensprungportalen scheint wohl auch auf dem absteigenden Ast zu sein, und was Gehorsam und Disziplin angeht, die kollidieren halt des öfteren mit dem Konzept einer freien Gesellschaft.

    Ich habe mich da wohl missverständlich ausgedrückt. Aus dem Kontext des bis dato Geschriebenen könnte man jedoch hinsichtlich dessen, was ich meinte, durchaus auch eine richtige Interpretation der von mir benutzten Vokabel "Werte" herauslesen.

    Nein, es sind nicht die o.a. deutschen Tugenden gemeint. Manche Dinge/Sichtweisen bei unterschiedlichen Kulturen sind nun einmal miteinander nicht kompatibel. Und zwar genau dann, wenn Einstellungen - zu Andersdenkenden/Andersglaubenden, zu Frauen u.a. - so sehr voneinander abweichen, dass sie hinsichtlich ihrer Ausübung in den Strafbereich führen.

  • Das Ausmaß der Zerstörung... Das erscheint mir als übertrieben. Ich selbst bin ein Freund strafferen Integrationsvorgehens, also: Unabhängig vom noch zu ermittelnden Bleiberecht Sprachunterricht SOFORT und auch Beginn einer Berufsausbildung SOFORT. Steuererleichterungen für Betriebe, die Asylanten als Lehrlinge einstellen. Wer nach der langen Zeit, die die Leute wegen des langen Asylverfahrens in Ungewissheit leben, doch wieder nach Hause muss, kann wenigstens rudimentär eine weitere Sprache und die Grundlagen eines Berufs. Vor allem sind sie "von der Straße weg" und sind kulturell angepasster.

    Asylbewerber jahrelang in überfüllten "Kasernen" herumlungern zu lassen, ist das Dümmste, was wir uns seit langem geleistet haben.

    Gemessen daran ist der Anteil krimineller Taten durch Migranten nicht mal hoch.

    Ich denke, das führt etwas zu weit vom Thema fort. Jedoch bin ich (siehe gefettet) durchaus gleicher Meinung. Aber - und das ist ein wichtiger Zusatz: verpflichtend! Also fördern und fordern.

  • Ich habe mich da wohl missverständlich ausgedrückt. Aus dem Kontext des bis dato Geschriebenen könnte man jedoch hinsichtlich dessen, was ich meinte, durchaus auch eine richtige Interpretation der von mir benutzten Vokabel "Werte" herauslesen.

    Nein, es sind nicht die o.a. deutschen Tugenden gemeint. Manche Dinge/Sichtweisen bei unterschiedlichen Kulturen sind nun einmal miteinander nicht kompatibel. Und zwar genau dann, wenn Einstellungen - zu Andersdenkenden/Andersglaubenden, zu Frauen u.a. - so sehr voneinander abweichen, dass sie hinsichtlich ihrer Ausübung in den Strafbereich führen.

    Mit diesem Geschwurbel kannst du dich nicht rausreden. Du offenbarst damit nur noch mehr deine von Vorurteilen und Intoleranz nur so triefende Denkweise.

  • Aus dem Artikel:

    "In seinem Weltbild ist es halt so, dass er andere verantwortlich macht für seine eigene Misere und das ist letztendlich der Auslöser, für dieses Handeln - und natürlich Taten, die es in der jüngeren Vergangenheit gegeben hat", sagte der Strafverteidiger.

    Zum Weltbild seines Mandanten sagte der Anwalt, dieser sehe Kräfte am Werk, die im Verborgenen wirkten, aber sehr einflussreich seien und auf die Politik einwirken könnten."


    Genau das verdeutlicht die Verführung durch "steter Tropfen höhlt den Stein". Das ist heute so wie zur unseligen Hitler-Zeit. Irgendwer muss ja Schuld haben, wenn es selbst nicht so läuft wie gewollt.

    Man muss sich nur im Netz umsehen - das Klagen vieler, besonders in den NBL, ist unüberhörbar. Menschen fühlen sich abgehängt- Der Feind ist ausgemacht! Gleichwohl als wäre es eigentlich selbstverständlich, dass die Gelder, die in sozialwProjekte und in die Hilfe für echte Flüchtlinge, Menschen in Not, gesteckt werden, eigentlich ihnen selbst zustehen würden.

    Dazu dann das Bekanntsein von "Lobbyismus"...Eine Hand wäscht die andere - schon ist eine VT gebastelt. Das ist ätzende und undifferenzierende Dummheit.


    Und wie ehemals beginnt es mit Worten. Die sind erst einmal nichts anderes. "Mahnmal der Schande" p.e. Aber sie hinterlassen einen Eindruck und bestätigen gewisse "Denker" auf flachem Hass- und Hetzer-Niveau.

  • Es braucht keine neuen Gesetze. Es muss "lediglich" die Einhaltung geltenden Rechts gewährleistet werden.

    Das sowieso. Aber ich bin der Meinung, dass einige Neuerungen in der Gesetzgebung oder Modifizierung bestehender Gesetze angebracht sein könnten.

    Wie oft heißt es doch, dass es keine Handhabe gibt... und so werden Kriminelle zum "da capo" wieder losgelassen.

    Wenn sich ein Gast im eigenen Haus schlecht benimmt, dann fliegt er doch raus, oder? Und wird nicht wieder eingeladen.


    Menschen, die um Hilfe ersuchen, benehmen sich jedenfalls nicht so, dass sie töten, vergewaltigen, rauben, etc. Und für die "Einheimischen" sollte es vielleicht auch wieder unterschiedliche Strafanstalten geben, wie damals das "Zuchthaus".

    Bei manchen Taten muss die Bestrafung "weh tun" - im übertragenen Sinne. Aber da diskutieren dann "Experten" lieber, ob so etwas nützlich und abschreckend wirkt.

    Learning by doing!

    Wie auch jetzt bei Stephan B.