• Die heutige "Die Linke" ist eine, derzeit die letzte, sozialdemokratische Partei. Die SED ist Geschichte. Und wenn sich die USA aus Europa zurückziehen würden, wäre das ein Segen. Nichts gegen vernünftige gleichberechtigte Beziehungen zu den USA, aber Dominanz brauchen wir nicht. Wir brauchen eine europäische Souveränität und die Verfolgung unserer Interessen. Zudem sind die USA nicht "die Amerikaner"! Ich weiss gar nicht, wie oft man das noch betonen muss. Auf dem Doppelkontinent gibt es eine ganze Reihe Staaten, die gegenüber Europa nicht ihre angebliche Macht ausspielen wollen und mit denen man auf Augenhöhe kooperieren kann.

    Ohne die Hilfe und den Schutz der USA werden wir noch kleiner als wir jetzt schon sind. Egal wie dick wir uns aufblasen. In der DDR wurdet ihr wohl so erzogen, dass die USA der Erzfeind ist. Da ist bei einigen noch was hängen geblieben. Nicht die Europäer sondern die USA haben der Wiedervereinigung unterstützt!


    Im Übrigen, träum weiter.

  • Es ist schon richtig, ohne Amerika hätten wir es schwer gehabt. Da kann man über die Amerikaner denken was man will. Nur darf man natürlich nicht außer Acht lassen, wie Interessen der USA heute sind. Mit dem blonden Jüngling an der Spitze sieht man sehr deutlich wohin die Reise geht.

    Eben. DAS Amerika gibt es gar nicht.

    Die heutige "Die Linke" ist eine, derzeit die letzte, sozialdemokratische Partei. Die SED ist Geschichte. Und wenn sich die USA aus Europa zurückziehen würden, wäre das ein Segen. Nichts gegen vernünftige gleichberechtigte Beziehungen zu den USA, aber Dominanz brauchen wir nicht. Wir brauchen eine europäische Souveränität und die Verfolgung unserer Interessen.

    Die SED ist Geschichte, genau so wie alles, das von Übel gewesen zu sein sogar Du zugibst? Die heutige Linke besteht nicht nur aus den Schalmeienklänge absondernden Führungsfiguren, sondern auch aus den kleineren Verbänden, in denen zum Teil genau die gleichen sozialistischen Parolen zu hören sind wie von Dir, wenn du das Lehrbuch wieder aufsagst.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • .......... Egal wie dick wir uns aufblasen. In der DDR wurdet ihr wohl so erzogen, dass die USA der Erzfeind ist. ..........

    Die USA sind kein Erzfeind, die Politik der USA ist gefährlich für die Bevölkerung der USA selbst, für Europa und für die Menschheit insgesamt. Aber das zu begreifen, ist eben für Transatlandiker und Wessis wohl zu hoch.

    In der DDR haben wird unser Weltbild übrigens eigenständig entwickelt. Die Eltern haben uns erzogen, der Staat hatte nur geringen Einfluss.

  • Die heutige Linke besteht nicht nur aus den Schalmeienklänge absondernden Führungsfiguren, sondern auch aus den kleineren Verbänden, in denen zum Teil genau die gleichen sozialistischen Parolen zu hören sind wie von Dir, wenn du das Lehrbuch wieder aufsagst.

    Wie sieht's denn mit den anderen Parteien aus?? Nicht nur bei der AfD sind Extremisten tätig,auch in der Union,der FDP und der SPD gibt's Meinungen,die sich dem Extremismus zumindest heftig annähern. Die schweigen wir aber unter den Teppich -oder wie??

  • Wieso? Na, man kann nicht gleichzeitig über alle reden, hier hat es sich angeboten, weil von der SED als Vergangenheit die Rede war. Du hast doch sicher mitbekommen, dass auch hier anderen Parteien anlassbezogen Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut bescheinigt wird.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Ohne die Hilfe und den Schutz der USA werden wir noch kleiner als wir jetzt schon sind. Egal wie dick wir uns aufblasen. In der DDR wurdet ihr wohl so erzogen, dass die USA der Erzfeind ist. Da ist bei einigen noch was hängen geblieben. Nicht die Europäer sondern die USA haben der Wiedervereinigung unterstützt!


    Im Übrigen, träum weiter.

    Hier geht es um Syrien, wenn ich mal daran erinnern darf und damit auch um die Mitverantwortung der Europaeer. Deren Mitverantwortung besteht darin, dass ihre Politiker die Sicht der USA sich zu eigen gemacht haben, wie leider so oft. Stichwort: Regimewechsel, Assad muss weg - ohne Ueberlegung, welche Folgen das mit sich bringen wuerde. Es ist die Fortsetzung der USA-Politik der letzten Jahre wie auch im Irak, wie in Libyen usw.

    Eine Katastrophe nach der anderen, ein Staatsverfall nach dem anderen. Syrien ist der Spielball der Geopolitik. Die Folgen musste und muss auch Deutschland tragen. Deswegen die Frage, ob es ohne "Hilfe und Schutz" dieser USA nicht sehr viel besser dran waere. Kleiner, aber feiner.

  • Das ist wie mit dem Brexit. D kann den "dicken Eier-Staaten" die Meinung blasen, die "Freundschaft" aufkündigen, ihnen den Rücken kehren oder den Krieg erklären. Diese Flüchtlinge und zukünftige Flüchtlinge werden trotzdem kommen, weil die anderen keine Deutschen sind und machen was ihre Potenz ihnen ermöglicht und handeln wie es ihnen gefällt.


    Aus diesem Grund ist Politik das schmutzigste Geschäft gleich nach Menschenhandel. Darum sind Politiker nichts anderes als Versicherungsvertreter mit erhöhtem Einfluß. Darum gibt es keine moralische Gleichberechtigung unter Staaten, sondern immer nur Abwägungen der Risiken und des kleineren Übels. Darum wird es immer einen Diktator geben mit dem man sich ablichten läß und einen mit dem man das eher vermeidet. Und weil alle nach der Prämisse handeln wird es immer heißen ...

  • Hier geht es um Syrien, wenn ich mal daran erinnern darf und damit auch um die Mitverantwortung der Europaeer. Die Folgen musste und muss auch Deutschland tragen. Deswegen die Frage, ob es ohne "Hilfe und Schutz" dieser USA nicht sehr viel besser dran waere. Kleiner, aber feiner.

    Na, chandralatha,

    ich habe für Syrien keine Mitverantwortung. Das Geschwafel von der christlichen Verantwortung kommt meist wohl von den Atheisten. Ob die schon mal was von den Kreuzzügen gehört haben. Und dann die europäischen Werte. Auch die gibt es nicht. Die Europäer haben sehr unterschiedliche Werte.

    Ich glaube nicht, dass die anderen Länder dieser Erde sich die heroischen Werte der Gutdeutschen aufzwingen lassen.

    Ergo: Die Deutschen allein auf der Welt?

    Gruß

    Brummelbär

  • ....................Ob die schon mal was von den Kreuzzügen gehört haben. .....................

    Ich glaube nicht, dass die anderen Länder dieser Erde sich die heroischen Werte der Gutdeutschen aufzwingen lassen..................

    Die Kreuzzüge waren ein tragisches Vorgehen, das bis heute die Beziehungen zwischen dem Orient und der sogenannten Alten Welt schwer stört und ideologisch belastet. Andererseits wil niemand irgendwelche "heroischen Werte von Gutdeutschen" der Welt aufzwingen. Aber Völkerrecht und Menschenrechte universal einzufordern, hat schon einen Sinn, wenn es um die Zukunft der Menschheit geht. Nur leider versagt hier die UNO in ihrer gegenwärtigen Konstruktion.

  • Werte.... was sollen die ausdrücken? Wer definiert sie? Für wen gelten sie?


    Ich halte solch "Vorgaben" immer für sehr suspekt.

    Und wenn man sich an seine selbst definierten Werte nicht hält, sind sie das Paper nicht wert, auf dem sie stehen.


    mfg