Massentierhaltung

  • Was das SPON-Forum wieder mal an unbequemer Wahrheit über die Märchenerzählung der Fleischindustrie und ihrer Politlobbyisten Zensiert.


    Zitat:

    SPON

    Nottötungen in der Mast
    Warum 13 Millionen Schweine im Müll landen
    Von Nicolai Kwasniewski
    Dienstag, 22.10.2019 12:34 Uhr

    Zitat Ende.


    Mein Text:

    @all und speziell an die Redaktion
    durch blick 13:46 Uhr und 14:13 Uhr


    Wer bei diesem Thema immer die Billigpreise in den Vordergrund schiebt handelt heuchlerisch. Das gesamte System, welches über Jahrzehnte von Lobbyisten gesetzlich erschaffen wurde und einzig und alleine dem Profit untergeordnet ist, ist einfach nur noch krank.


    Es macht die Tiere krank, den Verbraucher wegen Antibiotikarückständen im Fleisch ebenfalls anfällig, die Überdüngung durch Gülle, welche lediglich eine billige Entsorgung darstellt und inzwischen das Grundwasser versaut, sind die Auswirkungen solcherlei "Fleischindustrieller Produktionverfahren", einzige Profiteure Fleischvermarkter und Aldi und Co.


    Wie diese Systemnutznießer von ihren Machenschaften ablenken und mit dem Finger auf den Verbraucher zeigen, der ja angeblich so billiges Fleisch will, ist schlichtweg obszön.

    Der Verbraucher bezahlt den Preis der an der Ware steht, auf das Zustandekommen dieses Preises hat er keinerlei Einflußmöglichkeiten, diese Verantwortung liegt einzig bei Aldi und Co.


    Wer sich aber vor lauter Gigantismuswahn Preiskämpfe bis zum geht nicht mehr auf dem Rücken der Erzeuger liefert und eine Politik die dieses Gebaren nicht unterbindet, sind die waren Schuldigen an dieser unsäglichen tagtäglichen Sauerei die da abläuft.


    Habe die Ehre DB


    Was an diesem Text, welcher sachlich die tatsächlichen Verhältnisse benennt, nun Zensurwürdig ist entzieht sich meinem Verständnis.

    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Es ist ja nicht nur die Massentierhaltung,nein,auf allen Sektoren ebenso regiert die Gier. Gier nach mehr Geld,Macht,Einfluss und wer weiss was noch. Scheint allerdings nicht nur ein deutsches Problem zu sein,sondern ein zutiefst menschliches.

    Wie kann man homo sapiens diese unappetitliche Unart abgewöhnen??

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Hab ich gerade auf SPON gelesen, die anderen Kommentare dazu auch...

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Manchmal gibt es Situationen nur zu lesen, nur nachzudenken und dann einfach zu schweigen.:lach-w::uglybrav:

  • Ich habs mir in Teilen durchgelesen. Passt ja zu den Berichten und Kommentaren im Wirtschaftsteil (weiter unten...) zu den Bauernprotesten heute. Der Kommentarbereich war nicht gut für meinen Blutdruck. Ich habe selten so viel von völligem Unwissen geprägten Schwachsinn gelesen, der eigentlich nur als Frechheit durchgehen kann. Diejenigen, die da protestiert haben, sind ja nicht mal teilidentisch mit denen, um die es im Artikel zur Massentierhaltung ging. Die Forderungen derjenigen, die da protestiert haben, sind absolut berechtigt. Das Verständnis dafür allerdings tendiert ausweislich der Kommentare gegen Null. So wird das nix.

  • Das Massenschweinereisystem


    Was das SPON-Forum wieder mal an unbequemer Wahrheit über die Märchenerzählung der Fleischindustrie und ihrer Politlobbyisten Zensiert.


    Zitat:

    SPON

    Nottötungen in der Mast
    Warum 13 Millionen Schweine im Müll landen
    Von Nicolai Kwasniewski
    Dienstag, 22.10.2019 12:34 Uhr

    Zitat Ende.


    Mein Text:

    @all und speziell an die Redaktion
    durch blick 13:46 Uhr und 14:13 Uhr


    Wer bei diesem Thema immer die Billigpreise in den Vordergrund schiebt handelt heuchlerisch. Das gesamte System, welches über Jahrzehnte von Lobbyisten gesetzlich erschaffen wurde und einzig und alleine dem Profit untergeordnet ist, ist einfach nur noch krank.


    Es macht die Tiere krank, den Verbraucher wegen Antibiotikarückständen im Fleisch ebenfalls anfällig, die Überdüngung durch Gülle, welche lediglich eine billige Entsorgung darstellt und inzwischen das Grundwasser versaut, sind die Auswirkungen solcherlei "Fleischindustrieller Produktionverfahren", einzige Profiteure Fleischvermarkter und Discounter und Co.


    Wie diese Systemnutznießer von ihren Machenschaften ablenken und mit dem Finger auf den Verbraucher zeigen, der ja angeblich so billiges Fleisch will, ist schlichtweg obszön.

    Der Verbraucher bezahlt den Preis der an der Ware steht, auf das Zustandekommen dieses Preises hat er keinerlei Einflußmöglichkeiten, diese Verantwortung liegt einzig bei Discounter und Co.


    Wer sich aber vor lauter Gigantismuswahn Preiskämpfe bis zum geht nicht mehr auf dem Rücken der Erzeuger liefert und eine Politik die dieses Gebaren nicht unterbindet, sind die waren Schuldigen an dieser unsäglichen tagtäglichen Sauerei die da abläuft.


    Habe die Ehre DB


    Was an diesem Text, welcher sachlich die tatsächlichen Verhältnisse benennt, nun Zensurwürdig ist entzieht sich meinem Verständnis.

    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

    Einmal editiert, zuletzt von Durch Blick ()

  • Da muss ich dir aber widersprechen, DB....dein Beitrag ist schon um 13:45 Uhr veröffentlicht worden....als 12. Kommentar....


    Zitat

    durch blick heute, 13:45 Uhr

    12. @all und speziel Reaktion


    Wer bei diesem Thema immer die Billigpreise in den Vordergrund schiebt handelt heuchlerisch. Das gesamte System, welches über Jahrzehnte von Lobbyisten gesetzlich erschaffen wurde und einzig und alleine dem Ptofit untergeordnet ist, ist einfach nur noch krank. Es macht die Tiere Krank, den Verbraucher wegen Antibiotikarückständen im Fleisch ebenfalls anfällig, einzige Profiteure Fleischvermarkter und Aldi und Co. Wie diese Systemnutznießer von ihren Machenschaften ablenken und mit dem Finger auf den Verbraucher zeigen, der ja angeblich so billiges Fleisch will, ist schlichtweg obszön. Der Verbraucher bezahlt den Preis der an der Ware steht, auf das Zustandekommen dieses Preises hat er keinerlei Einflußmöglichkeiten, diese Verantwortung liegt einzig bei Aldi und Co. Wer sich aber vor lauter Gigantismuswahn Preiskämpfe bis zum geht nicht mehr auf dem Rücken der Erzeuger liefert und eine Politik die dieses Gebaren nicht unterbindet, sind die waren Schuldigen an dieser unsäglichen tagtäglichen Sauerei die da abläuft. Habe die Ehre DB

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Manchmal gibt es Situationen nur zu lesen, nur nachzudenken und dann einfach zu schweigen.:lach-w::uglybrav:

  • Wer bei diesem Thema immer die Billigpreise in den Vordergrund schiebt handelt heuchlerisch. ...

    Du hast doch - ganz allgemein gesehen - vollkommen recht. Die absolute Mehrheit hier sind aber Familienbetriebe und Nebenerwerbslandwirtschaften. Ich schätze mal 75, 80% vom Viehbestand beider Landkreise. Der Rest sind importierte Großviehanlagen und LPG- Reste. Da trifft alles geschriebene Übel überhaupt nicht zu und die Kritik geht vollständig ins Leere. Natürlich fühlen die sich ungerecht behandelt, als Buhmann und gehen auf die Straße. Und keine Bange, das war heute erst der Anfang. Der kritische Punkt, selbst für deutsche Verhältnisse, wurde überschritten. Genau das, wovor schon vor Jahren gewarnt wurde, wird jetzt völlig unnötig wie undifferenziert auf die Spitze getrieben. Das dämmert wohl mittlerweile und ausweislich der heutigen Statements auch der Regierung. Nur bis zur Presse hat es sich noch nicht herumgesprochen.

  • Da muss ich dir aber widersprechen, DB....dein Beitrag ist schon um 13:45 Uhr veröffentlicht worden....als 12. Kommentar....

    Danke, jetzt sehe ich den auch. Wurde aber nachträglich wohl überarbeitet oder hier stimmt etwas nicht. Hier wurde das Thema wohl auch zweimal angelegt wie ich dem Verlauf jetzt entnehme. Als ich die Rückmeldung zu SPON Veröffentlichung 64. schrieb habe ich die 12. auf SPON auch noch nicht gesehen.

    Als ich hier die Rückmeldung zu SPON 64. schrieb habe ich auch die Postings von hier noch nicht gesehen. Dafür wurde das Thema hier wohl doppelt angelegt.

    Etwas merkwürdig das Ganze, da war eben vor ein paar Tagen ein Browserupdate auf dem Samsung, ob die einen Bug fabriziert haben?

    :kopfkratz:


    Wenn hier jemand von SPON mitlesen sollte kommt meine Entschuldigung für den ungerechtfertigten Zensurvorwurf hoffentlich an.

    Dem Grund der Anzeigepannen wird hier nachgegangen, da ist offensichtlich etwas faul.

    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

    Einmal editiert, zuletzt von Durch Blick ()

  • Du hast doch - ganz allgemein gesehen - vollkommen recht. Die absolute Mehrheit hier sind aber Familienbetriebe und Nebenerwerbslandwirtschaften. Ich schätze mal 75, 80% vom Viehbestand beider Landkreise. Der Rest sind importierte Großviehanlagen und LPG- Reste. Da trifft alles geschriebene Übel überhaupt nicht zu und die Kritik geht vollständig ins Leere. Natürlich fühlen die sich ungerecht behandelt, als Buhmann und gehen auf die Straße. Und keine Bange, das war heute erst der Anfang. Der kritische Punkt, selbst für deutsche Verhältnisse, wurde überschritten. Genau das, wovor schon vor Jahren gewarnt wurde, wird jetzt völlig unnötig wie undifferenziert auf die Spitze getrieben. Das dämmert wohl mittlerweile und ausweislich der heutigen Statements auch der Regierung. Nur bis zur Presse hat es sich noch nicht herumgesprochen.

    Deswegen habe ich ja geschrieben Preiskämpfe auf dem Rücken der Erzeuger. Die sind doch die Leittragenden mit erpresserischen Lieferverträgen mit Preisvorgaben der Discountereinkäufer konfrontiert. Das sind doch Mafiamethoden, aber kein seriöser Umgang mit seinen Lieferanten.

    Dieses Problem zieht sich durch alle Branchen, die Multimilliardäre diktieren was sie für die Ware bezahlen und der kleine Erzeuger frißt und stirbt langsam.


    Diese Zustände sind einfach Geisteskrank, das ist nicht mehr normal was da abläuft. Hier ist die Politik gefordert endlich mal Kante zu zeigen. Wenn das so weiter geht braucht sich keiner zu wundern eines Morgens in einer Rechtsdiktatur zu erwachen.


    Dieses Wegducken der Politiker vor den Lobbyverbänden der Multimillardäre muss ein Ende nehmen, bevor unsere Gesellschaft entgültig zerbricht.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Die Bauern fühlen sich also ungerecht behandelt und gehen auf die Straße.

    Sie sind gegen schärfere Regeln bezüglich des Düngens; die sollen nur in Regionen gelten, die besonders mit Nitrat belastet sind. Das heißt also, anderswo weitermachen wie bisher, bis auch der letzte Acker verseucht ist.

    Glyphosat soll verboten werden, weil es immer mehr Hinweise gibt, dass es einen Rückgang der biologischen Vielfalt verursacht. Die Bauern sind dagegen.

    Ab dem nächsten Jahr soll es - auf freiwilliger Basis - das staatliche Tierwohllabel für Schweinefleisch und Geflügel geben. Dazu müssen Landwirte zahlreiche Kriterien erfüllen. Die Bauern sind dagegen.Die Bauern beklagen "überbordende Vorschriften". Wenn man sich die Realität in Deutschland anschaut, wozu auch der Eingangsbeitrag gehört, gibt es wohl eher noch zu wenig Vorschriften.

    Auf einem ganz anderen Blatt steht, dass Kleinbetriebe in der Landwirtschaft besser gefördert werden müssen, um die "überbordenden Vorschriften" auch umsetzen zu können. Aber für den Natur- und Tierschutz in Deutschland sind sie offensichtlich notwendig.


    Aber auch wenn es bei manchen Pickel verursacht - jetzt wird alles gut: CDU will Muslimen betäubungsloses Schächten verbieten.

  • In welchem Wirtschaftsbereich wird so viel reguliert,wie in der Landwirtschaft?? Vielleicht noch bei Ärzten und sonstigen Heilkundigen,aber an einem Mangel an Vorschriften leiden sie nun mal nicht.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Die Frage: "Wer sind die Bauern?" Es gibt solche, die nach wissenschaftlichen Kriterien ihre Höfe betreiben, sich durchaus um den Erhalt ihrer Böden kümmern und ihr Vieh artgerecht halten sowie pfleglich behandeln, denn Tiere unter Stress erbringen keine Höchstleistungen und Fleisch aus Hühner-KZ sowie aus Dunkelställen hat eben wenig Qualität. Großbetriebe können durchaus auch gut bewirtschaftet werden, wenn man wissenschaftlich und korrekt arbeitet. Massentierhaltung auf engem Raum verbietet sich, sie kann nie tiergerecht erfolgen und die Umweltbelastungen sind kaum zu beherrschen. Eine ausgeräumte Flur bietet auch keine Basis für Biodiversität. Doch gerade in der Nutzung der biologischen Gesetze und der Gratisfaktoren der Landwirtschaft ist die Basis für eine gute Ökonomik zu sehen. Gegen die Bauern allerdings lässt sich keine Agrarpolitik gestalten. Und wenn die Agrarsubventionen Konzerne und Kapitalgesellschaften bevorzugt behandeln anstatt den bäuerlichen Betrieb zu fördern, läuft vieles faul im Staate. Für 30 bis 35 Cent je Liter Rohmilcch lässt sich nicht rentabel arbeiten, ebensowenig für ein Euro je kg Schlachtmasse bei Schwein, Geflügel etc. ! Und wer die Bodenspekulation antreibt, Energiepflanzenanbau durch Kapitalgesellschaften subventioniert, der verarbeitenden Industrie sowie den Handelsriesen erlaubt, Erzeugerpreise auf ein Niveau zu drücken, die kein wirtschaftliches Überleben ermöglicht, muss die Folgen kalkulieren. Dabei wäre die Landwirtschaft gerade jener Wirtschaftssektor, der eine sinnvolle Beschäftigung für Menschen bieten könnte, die in der Folge der Zeit aufgrund Automation und KI etc. freigesetzt werden.

  • Die Frage: "Wer sind die Bauern?" Es gibt solche, die nach wissenschaftlichen Kriterien ihre Höfe betreiben, sich durchaus um den Erhalt ihrer Böden kümmern und ihr Vieh artgerecht halten sowie pfleglich behandeln, denn Tiere unter Stress erbringen keine Höchstleistungen und Fleisch aus Hühner-KZ sowie aus Dunkelställen hat eben wenig Qualität. Großbetriebe können durchaus auch gut bewirtschaftet werden, wenn man wissenschaftlich und korrekt arbeitet.....

    Einer unserer guten Bekannten ist hier Milchbauer mit ca. 100 Kühen. Er kann zwar nicht auf Bio machen aber tut schon einiges das seine Tiere gut dastehen, gesund ernährt werden und sogar einige Ihr "Gnadenbrot" auf dem Hof bekommen. Wäre er allerdings nicht Flächenmässig abgesichert, heißt in Verpachtung und Eigeneinfuhr von Silage etc. pp., das ganz wäre bei solcher einer Grösse schon hart an der Grenze zur Rentabilität.

    Und was der an Vorschriften zu beachten hat die teils so dermassen Schwachsinnig daher kommen, das geht bei Ihm auf keine Kuhhaut.

  • ... was der an Vorschriften zu beachten hat die teils so dermassen Schwachsinnig daher kommen ....

    Die Ursache für einen großen Teil der Vorschriften, welche zu einem überwiegenden Teil Dokumentationspflichten sind, dürfen diejenigen Bauern, die jammern, bei ihresgleichen suchen. Nämlich bei genau dem Teil ihrer Berufsgemeinschaft, der jeden schmutzigen Trick in der Vergangenheit benutzt hat, um Kohle zu machen.


    Ohne die schwarzen Schafe der letzten Jahrzehnte gäbe es nicht so viele Vorschriften.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Also hier bin ich voll auf der Linie des Katers.

    Ich bin ja selbst ein alter LPGler, zwar Pflanzenproduktion aber mit der Tierproduktion im Nacken.

    Wenn ich nun das Gejammer der Bauern höre, dann kann ich nur konstatieren, dass die selber Schuld sind.

    Ja, auch der "Staat" hat hier seine Pfründe, denn wer Bodenspekulaten Tür und Tor öffnet, der braucht sich hinterher nicht zu beschweren, dass Bodenpreise ins unermessliche steigen.


    Ich hätte es eh besser gefunden, wenn der Staat den Boden selber behält und an Bauer zu einem Festpreis verpachtet. Das hätte den Spekulanten die Stirn geboten und würde für kalkulierbare Kosten stehen.


    BIO hätte man mit Subventionen stärken können und Bauern, die unsere Böden mit Nitrat verseuchen, hätte man zur Kasse bitten sollen. Importe aus fernen Ländern hätte man unseren Standards unterwerfen müssen. Damit hätte man Normbrechern einen Rigel vorgeschoben und sie hätten sich nach Regeln halten müssen, die hiesige Landwirte einhalten.


    Alles wäre so einfach, wenn der politische Wille da wäre. Isser aber nich.


    Einfach nach Fläche subventionieren ist so dumm wie Brot gut ist. Nachhaltigkeit wäre hier das Maß.

    Aber wir importieren lieber Billigfleisch ohne Maßstäbe aus Brasilien etc. wo Regenwald drauf geht, als das wir an die Importeure die gleichen Maßstäbe ansetzen. Wie dumm ist das das denn?


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

  • Die Ursache für einen großen Teil der Vorschriften, welche zu einem überwiegenden Teil Dokumentationspflichten sind, dürfen diejenigen Bauern, die jammern, bei ihresgleichen suchen. Nämlich bei genau dem Teil ihrer Berufsgemeinschaft, der jeden schmutzigen Trick in der Vergangenheit benutzt hat, um Kohle zu machen.


    Ohne die schwarzen Schafe der letzten Jahrzehnte gäbe es nicht so viele Vorschriften.

    Das stimmt nur zur Hälfte und auch er ist sich z.B. der Vorschriften, Dokumentationspflichten etc. sehr bewusst. Nur sind solche, ich bringe demnächst mal ein paar Bsp. überhaupt nicht dafür gemacht "schmutzige Tricks" zu deckeln sondern sind nur on top von irgendwas, oft genug irgendwelcher EU Vorschriften die fern jeder örtlichen Realität angesiedelt sind.

    Und wenn hier Schmutz aufgeworfen wird, geht sowas extra fein oft genug mit den lokalen Entscheidern in Amt oder Politik, exaktamente genau so wie es in urbanen Lebenswelten, vulgo Großstadt geschieht und genau diese Kungelei jeden Tag dort auch passiert..

    Bsp. aus den Jahren wo mein Senior in Kehdingen an der Elbe gelebt hat, hinterm Haus die Priele und Kanäle zur Elbe. Dort stank es vor allendingen Nachts nach im Frühjahr nach Gülle.... und sowas geht nur im Verband mit der hiesigen Schleusenaufsicht....Also wird da im wortwörtlichen Sinne auf alle Vorschriften geschissen....


    Andererseits sind andere Gemeinden weniger Rücksichtsvoll. Bauland und Ansiedelungen direkt neben bäuerlichen Betrieben um Städter aufs Land zu bringen. Und nun stellen wir uns mal vor ( keine Schweinemastbetrieb oder ähnliches ) in solchen Ecken ziehen ein/zwei Juristen und verbringen Ihre Wochenenden dort. Genau, da wird dann jeder Kuhfurz bei der üblichen Futterumstellung dokumentarisch aufgearbeitet und zur Anzeige gebracht...