Massentierhaltung

  • Einfach nach Fläche subventionieren ist so dumm wie Brot gut ist. Nachhaltigkeit wäre hier das Maß.

    Aber wir importieren lieber Billigfleisch ohne Maßstäbe aus Brasilien etc. wo Regenwald drauf geht, als das wir an die Importeure die gleichen Maßstäbe ansetzen. Wie dumm ist das das denn?


    mfg

    Dumm aber verständlich. Was ja in der unverantwortlichen Grösse importiert wird ist Soja(schrot) für die Futterbereitstellung bzw. Zumischung für unsere Fleischgroßbetriebe die ebenso weltweit und preislich unangefochten exportieren. Meine Frau kriegt sich kaum ein wenn Sie einerseits die hiesigen Maisfelder ( zur Biogasgewinnung ) sieht, aber selbst im billigsten Diskounter 2 lächerliche Maiskolben für 1 Euro plus abgreifen muss um jenes, also Ihr heimatliches Grundnahrungsmittel küchenmässig zu verwerten.

  • Meine Frau kriegt sich kaum ein wenn Sie einerseits die hiesigen Maisfelder ( zur Biogasgewinnung ) sieht, aber selbst im billigsten Diskounter 2 lächerliche Maiskolben für 1 Euro plus abgreifen muss um jenes, also Ihr heimatliches Grundnahrungsmittel küchenmässig zu verwerten.

    Zuckermais soll sich ja im eigenen Garten herstellen lassen. Aber Hamburg ist vielleicht nicht sonnig genug ? Zum Glück habt ihr ja inzwischen ein Gartengrundstück in Portugal. :biggrin:

  • Zuckermais soll sich ja im eigenen Garten herstellen lassen. Aber Hamburg ist vielleicht nicht sonnig genug ? Zum Glück habt ihr ja inzwischen ein Gartengrundstück in Portugal. :biggrin:

    Terrasse... aber immerhin. Das Zitronenbäumchen steht schon.


    Und zum Thema sonniger Norden, wir denken nächstes Jahr drüber nach unseren heimische Balkonanbau zu erweitern:


    https://www.abendblatt.de/wirt…n-Aprikosen-geerntet.html

  • Terrasse... aber immerhin. Das Zitronenbäumchen steht schon.


    Und zum Thema sonniger Norden, wir denken nächstes Jahr drüber nach unseren heimische Balkonanbau zu erweitern:


    https://www.abendblatt.de/wirt…n-Aprikosen-geerntet.html

    Wenn auf Sylt schon der Weinbau boomt,dann sollte doch in Hamburch so'n bisken Mais auch zu wuppen sein!

  • Möglichst eine Sorte mit maximal mittlerer Vegetationszeit, damit die Kolben reif werden. Man kann sich im Saatguthandel beraten lassen.

    Das Thema Beratungsdiebstahl hatten wir doch in einem anderen Thread, und der zeitliche Aufwand der Beratung für's Saatkörnchen, das auf dem Balkon ein Maiskölbchen von wenigen cm Länge als Ertrag bringt, lohnt für so nn Saatguthandlung gar nicht. Abgesehen davon geht's in diesem Thread doch weniger um pflanzliche Nahrungsmittel, sondern mehr um die, die ihrerseits pflanzliche Futterstoffe en masse frisst…

  • Man kann sich im Saatguthandel beraten lassen.

    Ich hatte mal Quedlinburger Saatgut als Kunden (Anlieferung). Das war so um 2006/7 rum. Die hatten mir damals schon Sorten gezeigt, die gegen irgendein Insekt resistent sind, wo die Gaterslebener (war auch ein Kunde) Genetiker gentechnisch Gene veränderten, um handelsüblichen Mais erst resistent zu machen.


    Ja, der resistente Mais hatte in Kolben einige Lila Maiskörner und der Kolben war jetzt nicht ganz so groß, der Geschmack aber war um längen besser!

    Der Handel will den nur nicht, weil der eben nicht so schön Goldgelb ist, wie er sein soll.


    pasted-from-clipboard.jpg


    Mir waren ja die Quedlinburger immer sympatischer. Und wir haben uns immer über die Gaterslebener Genetiker lustig gemacht. ;)


    mfg


    PS Das Bild ist nur ein Beispiel, ich weiß nicht ob es diese Sorte war. Er sah aber so ähnlich aus.

  • Das Thema Beratungsdiebstahl hatten wir doch in einem anderen Thread, und der zeitliche Aufwand der Beratung für's Saatkörnchen, das auf dem Balkon ein Maiskölbchen von wenigen cm Länge als Ertrag bringt, .............

    Ich bin eigentlich Tierzüchter, aber der Beratungsaufwand für eine geeignete Maissorte ist gering, denn man braucht einen Kübel von 50/60 cm Durchmesser, einen Sack aufgedüngte Blumenerde und 3 bis 5 Samenkörner vom Mais, dazu etwas Wasser, dann wächst der Mais weitgehend alleine. Und der Ertrag auch auf einem Balkon dürfte sich mindestens auf 4 bis 5 ordentliche Maiskolben belaufen.

  • Der Handel will den nur nicht, weil der eben nicht so schön Goldgelb ist, wie er sein soll.

    Jawoll, der Mais hat Goldgelb zu sein, genauso wie die Banane krumm zu sein hat....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Jawoll, der Mais hat Goldgelb zu sein, genauso wie die Banane krumm zu sein hat....

    Immer dieser Reklamesprech......Gleich kommt der Quotenfarbige Onkel Ben und die Hüpfdohle Dole daher.....

    Na komm, der von gun0815 gezeigte Mais sieht doch aus, als hätte da jemand seine selbstgestrickten Socken fotografiert… möchtest Du sowas auf'm Teller liegen haben?

    Wer strickt den heute noch Socken selbst ? Und fotografiert die noch.... Keiner.


    Und anstatt des Selfies machen ist es doch Hipstermode das frisch servierte Essen zu fotografieren bis es kalt ist...


    Aber im Alltag, .. geh mal an den mittäglichen Schnellfressbuden oder dem typischen Kalli Imbiss vorbei. Ich weiß nicht ob die eingetunkte, zerstückelte Currywurst oder die jämmerlichen Pommes einer angloamerikanischen Franchisingkette visuell so dermassen was hermachen...

  • Jawoll, der Mais hat Goldgelb zu sein, genauso wie die Banane krumm zu sein hat....

    Es gibt mindestens 700 bis 800 Maissorten, die Farben unterscheiden sich erheblich und haben keinen entscheidenden Einfluss auf Qualität oder Geschmack. Die ursprünglichen Sorten für die Züchtung hatten sowieso eine Farbenvielfalt selbst an den einzelnen Kolben. Gezüchtet wurde allerdings auf Maximalertrag und möglichst angepasste Vergetationszeiten für die unterschiedlichen Klimazonen. Irgendwie muss da der gelbe Mais Vorteile gehabt haben. Für den Genpool sind allerdings alle Sorten bedeutungsvoll.

  • Immer dieser Reklamesprech......Gleich kommt der Quotenfarbige Onkel Ben und die Hüpfdohle Dole daher.....

    Wer strickt den heute noch Socken selbst ? Und fotografiert die noch.... Keiner.


    Und anstatt des Selfies machen ist es doch Hipstermode das frisch servierte Essen zu fotografieren bis es kalt ist...

    Frau Bachmann strickt (ihre) Socken selbst und verkauft sie in einer bayerischen Kleinwirtschaft, wo man sie beim Betreten des Hauses in einem Korb neben der Tür liegen sieht. Will man besser als sonst bedient werden, sollte man welche kaufen.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Auf S. 2 hauptsächlich Spam bei dem ernsten Thema :(

    Preiskämpfe auf dem Rücken der Erzeuger. Die sind doch die Leittragenden mit erpresserischen Lieferverträgen

    Jein! Es ist halt auch bequemer sich der Flächen- und quantitätssubventionen anzupassen, als eigene Wege zu versuchen, aus Überzeugung und wegen "Bauernehre".

    Sind das überhaupt noch für Bauern, die jeglichen Bezug zu den Geschöpfen verloren haben? Haben die diesen ehrenwerten Titel Bauer=wichtisgster Versorger des Volkes überhaupt verdient? NEIN. Denn sie sind für mich nichts anders, als alle anderen Hardcore Kapitalisten. Sie handelen wegen Geld genau so, verstoßen gegen jegliche Moral und Ethik, ohne jeglichen Respekt ggü. unserer Mitgeschöpfen, ohne jeglichen Bezug zur Natur und unserer Erde. DAS aber genau zeichnet einen Bauern aus. Dass er diese elementaren Grundfeste bewahrt und vererbt!


    Warum wagen und schaffen denn "richtige echte" Bauern einen Umstieg? Patenschaften, Hofläden, binden öko-interessierte Menschen mit findigen Konzepten ein!

    wo die Gaterslebener (war auch ein Kunde) Genetiker gentechnisch Gene veränderten, um handelsüblichen Mais erst resistent zu machen.


    Ja, der resistente Mais hatte in Kolben einige Lila Maiskörner und der Kolben war jetzt nicht ganz so groß, der Geschmack aber war um längen besser!

    Der Handel will den nur nicht, weil der eben nicht so schön Goldgelb ist, wie er sein soll.

    Naja, wenn er wirklich genmanipuliert ist/war, finde ich das auch ok. Wobei der Handel natürlich aus ganz anderen Beweggründen handelte.

    Wer strickt den heute noch Socken selbst ?

    Ich! Und die sind sogar viel zu sehr bliebt!! Sogar mein Sohn 26 weiß die "spießigen" selbst gestrickten Socken inzw. zu schätzen.

    Ich musste die Nachfrage eindämmen, indem ich in Streik trat, denn ich wäre zeitlich nicht mehr hinter her gekommen.


    Ich würde dn z. T. berechtigten - aber eben auch hausgemachten Protest - der Bauern respektieren, wenn sie her gingen und von der Politik fordern würden, dass diese der Preispolitik, den EU Gesetzen etc. einen Riegel vorschieben und ökologisch nachhaltiges wirtschaften fördert.


    Wenn sie auffordern, statt Fläche und Massentierhaltung, artgerechte Haltung, günstiges gutes Futter subventionieren und den Aktienhandel mit Lebensmitteln verbieten würde.

    Dann, ja dann wären sie für mich glaubwürdig und verdienten den ehrenwerten Titel "Bauer".


    TM, die im Protest nichts anderes sieht, als das Gejammer über eine/ihre Instrumentalisierung für die sie sich selbst zum Instrument machten, indem sie sich der marktradikalen Ökonomie und Kapitalorientierung anschlossen, statt der Ökologie und dessen alt her gebrachtem Wissen und bewährten Wirtschaften und Methoden treu zu bleiben