• Das sind alles sehr schöne... Pha... Ideen die aber so gesehen nie Realität werden.

    Genau so dachte die Mehrheit der Menschen über so gut wie alles, was wir heute als selbstverständlich erachten. :)

    P.S.: Zum Glück denn es gibt wohl kaum einen grauenhafteren Gedanken das Assozialnetzwerke wie etwa genanntes Fratzenbuch zu solcher Aufgabe befähigt werden sollten....

    Ich bin ganz sicher kein Facebook-Freund, aber gemessen an seiner 'Einwohnerzahl' ist Facebook der größte Staat der Welt! Wenn der eine Währung herausgibt, erschüttert das das Dogma des staatlichen Geldmonopols, und das ist ein absolut beachtlicher Vorgang! Genau deshalb haben viele Regierung äußerst energisch auf diese 'Bedrohung' reagiert.


    Ich finde die Vorstellung, innerhalb eines sozialen Netzwerks mittels verschiedener, aus Eigeninitiative heraus erbrachter Leistungen (Softwareprojekte, Lehre, Gaming, Autorschaft, ...) Einkommen zu generieren (z. B. in Form einer nicht von einem bestimmten Staat kontrollierten Kryptowährung), welches dann nicht ausschließlich dem die Leistung Erbringenden zugute kommt, sondern zum Teil zusätzlich mittels auf cleveren mathematischen Formeln beruhenden Algorithmen im 'Volk' verteilt wird, einfach fantastisch! :)

    Öffne doch mal deinen Geist, Mann, im Namen "Politopia" versteckt sich das Wort "Utopie"! Also trau dich, das Unmögliche zu denken, spiele eine Runde 'Verrücktenschach' mit mir und kehre dann halt wieder in die Gegenwart zurück, in der es noch Staaten geben muss, die dein Geld drucken, verwalten und entwerten. :)

  • Das sind alles sehr schöne... Pha... Ideen die aber so gesehen nie Realität werden.

    Genau so dachte die Mehrheit der Menschen über so gut wie alles, was wir heute als selbstverständlich erachten. :)

    P.S.: Zum Glück denn es gibt wohl kaum einen grauenhafteren Gedanken das Assozialnetzwerke wie etwa genanntes Fratzenbuch zu solcher Aufgabe befähigt werden sollten....

    Ich bin ganz sicher kein Facebook-Freund, aber gemessen an seiner 'Einwohnerzahl' ist Facebook der größte Staat der Welt! Wenn der eine Währung herausgibt, erschüttert das das Dogma des staatlichen Geldmonopols, und das ist ein absolut beachtlicher Vorgang! Genau deshalb haben viele Regierung äußerst energisch auf diese 'Bedrohung' reagiert.


    Ich finde die Vorstellung, innerhalb eines sozialen Netzwerks mittels verschiedener, aus Eigeninitiative heraus erbrachter Leistungen (Softwareprojekte, Lehre, Gaming, Autorschaft, ...) Einkommen zu generieren (z. B. in Form einer nicht von einem bestimmten Staat kontrollierten Kryptowährung), welches dann nicht ausschließlich dem die Leistung Erbringenden zugute kommt, sondern zum Teil zusätzlich mittels auf cleveren mathematischen Formeln beruhenden Algorithmen im 'Volk' verteilt wird, einfach fantastisch! :)

    Öffne doch mal deinen Geist, Mann, im Namen "Politopia" versteckt sich das Wort "Utopie"! Also trau dich, das Unmögliche zu denken, spiele eine Runde 'Verrücktenschach' mit mir und kehre dann halt wieder in die Gegenwart zurück, in der es noch Staaten geben muss, die dein Geld drucken, verwalten und entwerten. :)

  • […] wenn du die Metapher nicht verstehst/nicht verstehen willst.

    Eine Metapher ist nur hilfreich, wenn mit ihr die Analogie einer Tatsache auszudrücken ist; wie sähe eigentlich das BIP des Landes "Facebook" aus, auf dessen Basis eine eigene Währung gründete? Würde Facebook Deinen Vorstellungen nach ein "Bedingungsloses Grundeinkommen" zahlen (auch an Nichtmitglieder) , müssten die Facebook-erst einmal recht deftige Beiträge für ihre Mitgliedschaft zahlen - und zudem erhebliche Werbeeinnahmen zusätzlich die Facebook Binnenkonjunktur stärken… aber würde ein Facebook-Account zunächst einmal in etwa die doppelte Summe des BGE kosten, würden wohl die meisten Nutzer raschestmöglich abspringen, und als Kunden für Unternehmen, die auf Facebook ihre Werbung schalteten, wären sie in jedem Falle verloren…

  • Eine Metapher ist nur hilfreich, wenn ...

    ... der Empfänger ihre Essenz auch versteht.


    Facebook wäre mit eigener Währung ein riesiger, weltumspannender, keinem bestimmten Staat zuordenbarer Wirtschaftsraum (einem Staat jedoch in einigen Aspekten durchaus vergleichbar). Kannst du dir nicht vorstellen, was das für das Dogma des staatlichen Geldmonopols bedeuten würde? Die Regierungen können das offenbar ...


    Facebook würde kein 'BGE' zahlen, weil es zum Zweck gegründet wurde, den Gründern/Führungskräften einer Firma zu Reichtum zu verhelfen. Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens wird jedoch in der viel kleineren STEEM-Community diskutiert und in Ansätzen umgesetzt. Da es sich um ein dezentrales Netzwerk handelt, sind Ideen, die nicht allein dem Wohle eines Unternehmens dienen, dort eher umsetzbar.

    Allerdings hat verständlicherweise erst die Ankündigung einer eigenen Facebook-Kryptowährung für Aufruhr in Regierungskreisen gesorgt, da die STEEM-Community aufgrund ihrer um ein Vielfaches geringeren Größe derzeit seitens der Politik nicht als mögliche Gefahr für das konventionelle Fiatwährungssystem wahrgenommen wird.


    Und nein, auch auf Steemit würde ein 'BGE' (natürlich) nicht an Nichtmitglieder verteilt werden (ebenso wie z. B. ein deutsches BGE nicht in Indien verteilt werden würde).

  • ... der Empfänger ihre Essenz auch versteht.


    Facebook wäre mit eigener Währung ein riesiger, weltumspannender, keinem bestimmten Staat zuordenbarer Wirtschaftsraum (einem Staat jedoch in einigen Aspekten durchaus vergleichbar).

    Also ich kann mir das schon vorstellen und finde es auch faszinierend, aber es dürfte halt keine Firma sein und auch kein Nationalstaat. Du führst Steemit als Beispiel an. Was macht Steemit Supranational ? Die Blockchain ? Was ist bei dieser Textsammlung eigentlich ein Block ? ;)

  • Was macht Steemit Supranational ? Die Blockchain ? Was ist bei dieser Textsammlung eigentlich ein Block ? ;)

    Supranationalität:

    User aus aller Welt sind zu einer Community zusammengeschlossen, führen Transaktionen mit einer Währung durch, die keine Ländergrenzen kennt und in Sekundenschnelle und gebührenfrei von einem User zum anderen gesendet werden kann.

    Es gibt keine zentrale Instanz, die beispielsweise deine Posts löschen, deine STEEM konfiszieren, dich zensieren könnte. Stattdessen gibt es mehrere Interfaces, die Zugang zur STEEM-Blockchain ermöglichen (Steemit von Steemit, Inc. ist nur eines davon).

    Wird ein neuer Block, z. B. durch das Publizieren eines neuen Posts oder durch das Spielen eines Steem Monsters-Matches generiert und an die Blockchain gehängt, muss seine Gültigkeit erst auf mehreren, so genannten Witness-Servern bestätigt werden, was Fälschungen und Manipulation unmöglich macht. Einmal auf die Blockchain geschriebene Daten können dann nicht mehr gelöscht werden.

    Auch wenn es keine zentrale Instanz gibt, entscheiden die Community-Member durch (gewichtete) Up- oder Downvotes demokratisch darüber, wie viel ein Autor durch das Verfassen eines Artikels verdient, bzw. ob der Artikel überhaupt angezeigt oder verborgen wird (das kann durch viele Downvotes verursacht werden, um z. B. gegen Plagiate, Spam oder Beleidigungen vorgehen zu können).


    Blockchain/Block:

    Ich vermute, um eine Grundlage zu schaffen, ist es am besten, zunächst zu verlinken: Wiki und STEEM.


    Ich weiß, das Ganze hat jetzt genau gar nichts mehr mit Elektromobilität zu tun ...... ;)

  • Ich weiß, das Ganze hat jetzt genau gar nichts mehr mit Elektromobilität zu tun ...... ;)

    Das macht nichts - ist ja mein Thread. :) Und außerdem ist moderne Elektromobilität wahrscheinlich sowieso zu einem großen Teil Datenverarbeitung.


    Aber trotzdem nochmal, weil es dann anschaulicher ist (das mit der Verkettung hatte ich glaube ich schon intus) - was ist bei Stemmit genau ein Block der mit seinem Vorder- und Hinterblock verkettet wird ? Falls Du das weißt. ;)

  • Dann muss man ja jeden Artikel jedes Users lesen, um fair voten zu können.

    Oder es entsteht das selbe "Problem"/System wie bei den Sympathiedankies und halt der generellen Fragwürdigkeit von Bewertungssystemen. Neutral kann so was ja nie sein. Viele Fans, viele Votes, viel Geld?

    Da ist was dran, natürlich entstehen Netzwerke von Freunden bzw. 'Upvotezweckgemeinschaften', aber wer dauerhaft guten Content produziert, wird nach und nach immer mehr Fans für sich gewinnen. Ich upvote durchaus Leute, die ich mag oder unterstützen will, versuche aber auch, immer wenn ich genug Zeit habe, nach Artikeln von neuen Usern, die ich noch nicht kenne, zu suchen und sie ggfs. upzuvoten.

    Außerdem versuchen einige User mit viel so genannter Steem Power Posts downzuvoten, die durch oben genannte Vote-Zirkel sehr hohe Verdienste generieren, um einen Teil des Rewards vor Fälligkeit wieder zu entfernen und in den 'Rewardpool' zurückzuführen, so dass er fürs Upvoten anderer User verwendet werden kann ... ja, das klingt alles komplex ... und IST es auch. Ein großes Sozialexperiment sozusagen. Aber wer nicht nur nach schnellem Geld giert, gute Artikel schreibt (ein Wert der STEEM-Blockchain besteht ja auch darin, seine Gedanken in Form von Posts dauerhaft auf einer Blockchain speichern zu können - Copyright-Probleme gibt es keine, weil die Blockchain alles mit einem Zeitstempel versieht!) und geduldig ist, ohne sich zu sehr um die technischen Details zu kümmern, wird früher oder später normalerweise auch Erfolg haben. Eine 'Geldverdien-Garantie' gibt es jedoch keine.

  • Hört sich für mich trotzdem so an das man ziemlich "politisch" agieren muss um einen subjektiv guten "Content" zu erzeugen.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Hört sich für mich trotzdem so an das man ziemlich "politisch" agieren muss um einen subjektiv guten "Content" zu erzeugen.

    Es ist eben wie im richtigen Leben: Man kann sich verbiegen, um sich beliebt zu machen, nur um ein paar Euro (bzw. STEEM) mehr zu verdienen, oder man schreibt einfach das, was einem gefällt und vertraut auf seine Fähigkeiten. Als ich z. B. neu war, veröffentlichte ich viele Schachrätsel, obwohl das ein absolutes Nischenthema war. Mit der Zeit erhielten meine Schachposts aber trotzdem immer mehr Upvotes.


    Ich bin aber als Investor in STEEM und Steem Monsters kein typisches Beispiel eines 'content creators', da Artikel zu schreiben ohnehin nicht meine Hauptverdienstquelle ist (allein das Upvoten der Artikel anderer bringt mir schon viele STEEM ein). Ich schreibe einfach immer nur dann, wenn ich Zeit und Lust habe, ohne Druck, irgendwie viel produzieren zu müssen. :)


    P. S.: Der STEEM ist weit davon entfernt, perfekt zu funktionieren, aber ist die Idee nicht bestechend, dass, anders als bei Facebook, diejenigen, die die Inhalte beisteuern, dafür auch belohnt werden, statt nur einen Zuckerberg zu bereichen, der ihre Daten klaut? ;) Ich finde schon ...

  • Du meinst, indem sie sich dann revancheiren und zurückvoten, oder gibt es für das voten anderer auch Steems?

    Schreibt jemand ein Post, erhält er als Autor 50 % des Rewards. Die restlichen 50 % werden auf die Votenden verteilt, um Anreize zu schaffen, regelmäßig Content upzuvoten. Je größer das eigene 'Votegewicht' ist, also je mehr man zum Reward des Autors beiträgt, desto prozentual größer ist auch die Belohnung für das eigene Upvote.


    Es soll sich also lohnen, in STEEM zu investieren und dadurch mehr Einfluss zu erhalten. Das kommt letztlich ja allen zugute, denn je mehr Menschen in STEEM investieren, desto höher steigt der STEEM-Preis, und desto mehr bringen kleineren Autoren selbst wenige Upvotes ...

    Du könntest das als ungerecht empfinden, dass wer mehr investiert auch mehr verdient, aber er nimmt natürlich auch das Risiko in Kauf, dass der STEEM-Preis nicht steigt, sondern fällt, während jemand, der sich nur anmeldet, ohne zu investieren, durch Artikelschreiben völlig risikolos die Chance erhält, sich etwas dazuzuverdienen ...

  • Du könntest das als ungerecht empfinden, dass wer mehr investiert auch mehr verdient,


    Ungerechtigkeit herrscht für mich dann, wenn ich dem ohne jegliche Wahl, oder Missachtung von Regeln ausgeliefert bin. In einem System wie Steem, wo jeder die Regeln kennt und sich freiwillig damit einverstanden erklärt, kann also Ungerechtigkeit nicht geltend gemacht werden.


    Jedenfalls ist es dadurch, dass auch das Voten gewichtet wird besser, als die klassischen Bewertungssysteme.


    Trotz alle dem fände ich es besser, wenn das Thema separat diskutiert wird, statt hier.


    TM, die es ok findet, wenn mehr Zeit mehr Geld bedeutet. Solange die Lebenszeit eines jeden auch gleich viel wert ist ;)

  • Hört sich für mich trotzdem so an das man ziemlich "politisch" agieren muss um einen subjektiv guten "Content" zu erzeugen.

    Für mich hört sich das grauenhaft an.

    Virtuelles Geld haben wir doch zur Genüge. Außerdem, jetzt mal apokalyptisch gedacht, ... Wer Kontrolliert?

    Was, wenn Daten verloren gehen? ....mein Bauch (eigentlich scheint es bei mir eher sowas wie ein LOGIK_SCANNER), und der hat sich selten geirrt, sagt: FINGER WEG!


    mfg

  • Für mich hört sich das grauenhaft an.

    Virtuelles Geld haben wir doch zur Genüge. Außerdem, jetzt mal apokalyptisch gedacht, ... Wer Kontrolliert?

    Was, wenn Daten verloren gehen? ....mein Bauch (eigentlich scheint es bei mir eher sowas wie ein LOGIK_SCANNER), und der hat sich selten geirrt, sagt: FINGER WEG!


    mfg

    Dito. Alle diese neuen Werkzeuge, äh sorry tools, werden, aus der Erfahrung der Vergangenheit, zügig von "Interessierten" unterwandert werden.

    Was haben wir den bis dato und wie schnell sind Vorkommnisse wie eben Cambridge Analytical die, bzw. deren Nutzung wir uns vor ein paar Jahren ( ok, für die Naiven ) überhaupt nicht vorstellen konnten, so ganz charmant und ohne viel Nachlese durchgelaufen sind ?


    Ich erinnere vor ein paar Jahren das Hacker in Mexiko die Kartelle aufmischen wollten und schwupps war das Thema mehr oder weniger auch gefrühstückt als diese sakrosanten Mörderbanden über Informationen verfügten....


    Schulligung, ich mag ja villeicht zu sehr Pessimist sein aber dieser Veittanz um die vermeintlich gute, brave new world.....

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Virtuelles Geld haben wir doch zur Genüge.

    Von Staat und Banken herausgegebenes, kontrolliertes Geld!

    Geld, für das wir Negativzinsen zahlen müssen, wenn die Bank das will, weil wir es nicht selbst aufbewahren, Geld, von dem die Bank jederzeit weiß, was wir damit kaufen, wofür wir es verwenden, Geld, für das Mittler Gebühren nehmen, wenn wir es grenzüberschreitend verwenden.

    Die Unterschiede zwischen dem virtuellen Geld, von dem du schreibst, und dem, von dem ich rede, könnten größer nicht sein!

    Wer Kontrolliert?

    Ja, niemand!

    Diese Sehnsucht des Deutschen, überwacht und kontrolliert zu werden, ist wirklich bemerkenswert!

    Was, wenn Daten verloren gehen?

    Auf einer Blockchain gehen keine Daten verloren!

    ....mein Bauch (eigentlich scheint es bei mir eher sowas wie ein LOGIK_SCANNER), und der hat sich selten geirrt, sagt: FINGER WEG!

    Also mein Logikzentrum ist immer noch das Gehirn! ;)

  • Was haben wir den bis dato und wie schnell sind Vorkommnisse wie eben Cambridge Analytical die, bzw. deren

    Auf dem STEEM bist du pseudonym unterwegs, wenn du das willst. Andere User wissen nicht, wer du bist, wenn du das nicht willst. Traust du z. B. Steemit, Inc. nicht bezüglich des Umgangs mit deinen Daten, kannst du dir ein Interface zur STEEM-Blockchain sogar selbst programmieren, da es sich um OpenSource-Software handelt.


    Ich mag zwar weder Facebook noch Google, aber deren Überwachung kann man sich durch Nutzung entsprechender alternativer Software entziehen. Es ist die staatliche Überwachung jeglicher Daten- und Geldströme, der man sich nicht/immer schwerer entziehen kann ... Man denke z. B. an das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, die Registrierungspflicht beim Prepaidkartenkauf etc.