• Auf Steemit kommerzialisiere ich meine Artikel ja schon. Erfinde ich z. B. ein Schachrätsel und verdiene damit STEEM, und ein paar Tage später postet jemand anderes dasselbe Rätsel, wird er nicht juristisch belangt, aber sehr wahrscheinlich erhält er so viele Downvotes, dass er mit dem kopierten Artikel nichts verdient. Die Blockchain erlaubt es, klar nachzuvollziehen, wer diese Inhalte als erster veröffentlicht hat.


    Das meinte ich nicht mit Kommerzialisierung. Bei Steemit ist es ja gewissermaßen ein demokratischer, gemeinschaftlicher Prozess, den du nicht steuern kannst, sondern von der Meinung und "Moral" der Community abhängt.

    Das ist ein elementarer Unterschied.

    Ich meinte, dass der Urheber Veröffentlichung, Nutzung nur gegen Entgelt erlaubt und bei Zuwiderhandlung Schadensersatz verlangt und rechtliche Schritte einleitet. Das ist das klassische Urheberprinzip.

    Das scheint bei Steem ja gerade nicht der Fall zu sein.


    Zitat

    Schreibt jemand ein Schachbuch und nutzt meine Rätsel, kann ich ebenfalls nachweisen, dass diese Schachprobleme als erstes von mir auf der STEEM-Blockchain veröffentlicht wurden. Das finde ich prinzipiell erst einmal - unabhängig davon, wie man zum Copyright im Allgemeinen steht (das ist wiederum ein eigenes, sehr komplexes Thema, und ich stehe bestimmt nicht auf Seiten der Copyright-Hardliner!) - sehr nützlich: Es ist im Zweifelsfalle nachweisbar, wer der Urheber ist.

    In diesem Rahmen finde ich das auch völlig fair. Ich möchte auch, dass - sollte jemand etwas kommerziell oder sonst wie - nutzen/ausschlachten, dass zumindest jeder weiß, dass ich es erfunden oder erschaffen habe.

    Das kam z. B. mal auch mal hier in Poli vor, dass meine "Idee" und Engagement unter dem Namen des Betreibers gepostet wurde.

    Nichts dramatisches, aber es ist für mich als "Moralist" einfach nicht die feine Art. Hat für halt auch was mit Respekt und Achtung zu tun.

    Das mag intolerant und extrem sein, aber so bin ich eben ;)


    TM, auch sehr gespannt, wie sich die Kryptowährungen entwickeln und wie die Politik damit umgeht

  • Das ist das klassische Urheberprinzip.

    Das scheint bei Steem ja gerade nicht der Fall zu sein.

    Nun ja ... wie gesagt, wenn man von anderen abkupfert oder auch Werke anderer irgendwo sonst aus dem Netz holt und ohne Quellenangabe auf dem STEEM verwendet (nach solchen Plagiaten suchen dort sogar Bots), wird man nicht erfolgreich sein.

    Da es um 'echtes' Geld geht, schaut die Community schon ziemlich genau, ob jemand selbst kreativ ist oder einfach nur Ideen anderer (im schlimmsten Falle gar ohne die Quelle zu erwähnen) nutzt.

    Ich kann das auch verstehen: Warum sollte ich die Artikel von Usern upvoten und ihnen damit Geld aus dem Rewardpool zukommen lassen, deren 'Arbeit' nur darauf beruht, von anderen abzuschreiben? Klar, eine gute Recherche mit Quellenangabe, ist da schon etwas anderes!


    Und ob das "kommerziell" ist, was ich tue? Du magst es nicht so empfinden, aber frag mal das Finanzamt. :)

  • irgendwo sonst aus dem Netz holt und ohne Quellenangabe auf dem STEEM verwendet


    Achso, ich dachte der Urheber wird automatisch angezeigt. Aber klar, das liegt ja alles nur auf den Steem-Servern. Gegen copy und paste kann man sich also nicht wehren. Außerhalb schon gar nicht, da diese Bots wohl kaum das gesamte Netz durchforsten?

    Da es um 'echtes' Geld geht,

    Ich muss gestehen, dass ich mich noch nicht eingelesen habe, über das Steem-Prinzip und Funktion.

    Wäre es auf Deutsch könnte ich das machen.

    Wo kauft man die und wo findet man den Kurs?

    Und um bei Steemit mit zu machen, braucht man erst ein Mindestkapital?


    Ich bin gerade zu faul zu suchen.


    TM, die sich schwer tut mit Englisch

  • Achso, ich dachte der Urheber wird automatisch angezeigt. Aber klar, das liegt ja alles nur auf den Steem-Servern. Gegen copy und paste kann man sich also nicht wehren. Außerhalb schon gar nicht, da diese Bots wohl kaum das gesamte Netz durchforsten?

    Doch, die Bots durchsuchen das gesamte Netz. Wenn du zum Beispiel eine Webseite außerhalb der STEEM-Blockchain betreibst und ich dann deine Inhalte nehme und in einem meiner STEEM-Posts ohne Quellenangabe verarbeite, kann es sein, dass ein solcher Bot in Form eines Kommentars unter meinem Post daraufhinweist. Tue ich das öfter kann ich sogar geblacklistet werden.

    Doch, gegen Plagiate kann man sich wehren, indem man darauf verweist, dass man selbst der Urheber ist (was sich leicht belegen ist). Andere User werden normalerweise daraufhin den Artikel des Plagiators downvoten, so dass er damit nichts verdient.

    Wo kauft man die und wo findet man den Kurs?

    Und um bei Steemit mit zu machen, braucht man erst ein Mindestkapital?

    Du kannst STEEM zum Beispiel auf Binance erwerben.

    Die aktuellen Kurse von STEEM und vieler anderer Kryptowährungen findest du auf CoinMarketCap.


    Du brauchst nichts zu investieren um dich anzumelden, Artikel zu verfassen und STEEM zu verdienen.

    Wer investiert, tut das entweder um das Projekt zu unterstützen, um auf steigende Kurse zu hoffen oder um mehr Einfluss auf der Plattform zu haben (je mehr STEEM-Power man hat, desto stärker zählt ein eigenes Upvote, und desto mehr 'Curation-Reward' erhält man folglich fürs Voten).

    Beispiel: Würde ich einen deiner Artikel upvoten, brächte dir ein einziges meiner Votes (umgerechnet) mehr als einen Dollar, würdest du mich voten, brächte mir das maximal einen Cent.

  • Oops, warum das?

    Je mehr STEEM (genauer STEEM-Power) jemand hat, desto mehr zählt sein Vote. Das hat gute Gründe, sonst könnte z. B. jemand extrem viele neue kleine Accounts erschaffen, und allein durch die Menge seiner Votes das gesamte Netz dominieren und die Community quasi übernehmen.

    Es wird angenommen, dass Investoren ein Interesse am Werterhalt ihres Investments haben und deshalb durch sinnvolle Votes versuchen werden, die Community zu schützen und gegen 'Eindringlinge' (z. B. Unterminierungsversuche durch Firmen wie Facebook) zu verteidigen.

    Außerdem soll es sich lohnen, in STEEM zu investieren und somit den Wert des gesamten Netzwerks zu steigern. Der Wert eines (sozialen) Netzwerks bemisst sich bekanntlich unter anderem an der Anzahl seiner Nutzer, andererseits natürlich auch am in ihm befindlichen Kapital.

  • ... jedenfalls, wenn man genügend Interessenten findet, die ihr echtes Geld dort zu "investieren" bereit sind.

    Ich habe mein 'echtes' Geld in Kryptowährungen investiert, würd' ich immer wieder tun, allerdings sollte man sich vorher informieren und sich des Risikos bewusst sein - genau wie z. B. beim Aktienkauf auch.

  • Für mich ist die Blockchain neben der technologischen Konsequenz (Entwicklung) auch gleichzeitig der politische Kampf zweier Ideologien. Sie steht sinnbildlich für die Trennlinie der Gesellschaften wie wir sie gerade erleben, insbesondere in den westlichen Ländern. Auf der einen Seite haben wir die Menschen welche an ihrer Scholle kleben und und vermehrt national denken, und auf der anderen Seite die Menschen, welche schon längst Cosmopoliten sind und dank mehrer Sprachen, Ausbildung und Beruf relativ ungebunden sind (digitale Nomaden).


    Da verwundert es natürlich auch nicht, wenn Start-Ups dieser Branche in ganz bestimmten Ländern ihre Vorteile/Möglichkeiten sehen. Das ist aber überhaupt nichts Neues, denn wie wir wissen ist das der übliche Vorgang wenn es um Zahlungsmittel (Geld) und andere Investitionsmittel geht. Dabei ist das Grundmuster immer das gleiche. Relativ kleine Staaten, mit wenig Aufwand für Bevölkerung und Infrastruktur, relativ einfache oder nicht vorhandene Gesetzgebung in bestimmten Segmenten und last but not least eine mehr als annehmbare Besteuerung. Gleichzeitig profitieren diese Länder aber vom globalen Markt (und von den großen Ländern getragenen relativ stabilen Weltwirtschaft) und in den meisten Fällen von der relativen Sicherheit.


    Und es sollte nicht verwundern, dass gerade die Big Player hier ganz eigene und elementare Interessen haben, denn unser gesamtes Gemeinwesen läuft im Endeffekt über Besteuerung und das ist nun einmal die Hoheit der einzelnen Staaten.

    Es wird also spannend zu sehen wie sich das entwickelt.

  • Nein, bin noch da, aber gönnt mir eine kleine Pause. :)


    Oops, warum das?

    Das habt Ihr ganz prima fortgesetzt. :) Der bisherige Verlauf freut mich bei einem Thema, welches kaum einen interessiert. :biggrin:


    Über die Möglichkeiten Blockchaintechnologien einzusetzen habe ich mir bisher wenig Gedanken gemacht. Ich muss zugeben - zu wenig, denn das Interesse daran scheint riesig zu sein, weil es immer mehr Anwendungen gibt. Es geht dabei um weit mehr als eine digitale Währung, sondern um eine dezentrale Kontrolle von Werten, Informationen, Verträgen und Beziehungen. Im Grunde ist so eine Blockchain auch nur eine Datenbank und sie kann durchaus, anders als bei Bitcoin, auch unter der Kontrolle von zentralen Instanzen stehen oder nur beschränkten Zugang bieten. Dazu fand ich ein Beispiel ganz anschaulich welches dabei von einem Blockchain-Internet und einem Blockchain-Intranet sprach. Sogar bei der Vernetzung moderner Mobilität spielt diese Blockchain-Systematik eine Rolle und weil es letztlich eine Datenbank ist, finden sich auch immer mehr Anwendungen. Man muss die Technik gar nicht unbedingt verstehen, wenn man es als Datenbank begreift die halt nicht zentral sondern dezentral läuft. Ich begreife ja auch nicht sofort die Techniken die Oracle so anwendet und versuche die zu recherchieren.

  • A propos […]

    Man scheint damit wirklich viel Geld machen zu können… jedenfalls, wenn man genügend Interessenten findet, die ihr echtes Geld dort zu "investieren" bereit sind.

    Eigentlich geht es gar nicht um Krypto-Währung, die Betonung muss nämlich auf "falscher" liegen, denn die betrügerische Lady hat einfach ein Schneeball-System betrieben und dieses als Kryptowährung OneCoin verkauft - und ihre Opfer sind darauf angesprungen. Damit dann die Krypto-Währung an sich zu verunglimpfen, beziehungsweise diesen Eindruck zu erwecken geht wohl in Richtung Desinformation für die klugen Köpfe hinter der FAZ. :c'mon:

  • Zur Blockchain-Technologie bin ich über eine wirklich sehr gut lesbare Abhandlung der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahn gestolpert, die diese Technologie für sich selbst erschließen möchte und die ich darüber den Interessierten hiermit ebenfalls zugänglich mache.


    Die technischen Erläuterungen, wie zum Beispiel zu "proof of work" oder Distributed-Ledger-Technologie" sind alle anschaulich dargestellt und dürften keinen überfordern.


    Ich denke es wird erlaubt sein daraus zu zitieren und daher noch ein paar Sätze aus den Schlussbemerkungen:


    In technischer Hinsicht sind wesentliche Herausforderungen der Blockchain-Technologie die Erhöhung der

    Transaktionsgeschwindigkeit, die dauerhafte Gewährleistung der IT-Sicherheit und Datenintegrität, die

    Schaffung von Interoperabilität sowie die Reduzierung des Stromverbrauchs. In rechtlicher Hinsicht ergibt

    sich vor allem die Herausforderung, allgemeine zivil- und datenschutzrechtliche Grundsätze in BlockchainNetzwerken zu implementieren. Insbesondere das Recht auf Löschung der eigenen personenbezogenen Daten

    und das Recht auf „Vergessenwerden“ stehen im klaren Widerspruch zu den Grundprinzipien der

    Unveränderbarkeit und der jederzeitigen vollständigen Transparenz der Daten in einer Blockchain.


    Soweit der Bundesnetzagentur bekannt, werden in den Netzsektoren heute praktisch keine klassischen
    öffentlich zugänglichen Blockchain-Architekturen mehr genutzt oder getestet, die den energieintensiven
    Proof-of-Work als Konsensmechanismus verwenden. Eingesetzt oder erprobt werden vor allem private und
    konsortiale Blockchain-Architekturen oder öffentliche Blockchains, die andere Konsensmechanismen wie
    den Proof-of-Authority verwenden. Verantwortlichkeiten können hier klar zugewiesen und die jeweiligen
    Rechte und Aufgaben der teilnehmenden Akteure individuell festgelegt werden.

  • Für mich ist die Blockchain neben der technologischen Konsequenz (Entwicklung) auch gleichzeitig der politische Kampf zweier Ideologien. Sie steht sinnbildlich für die Trennlinie der Gesellschaften wie wir sie gerade erleben, insbesondere in den westlichen Ländern. [...]

    So dramatisch sehe ich das ganze nicht. Es gibt auch Dinge wie Stuttgart21, die ebenfalls polarisieren und hochpolitisch sind.

    Ich halte das nicht für weltbewegend. Und Kryptowährungen sind in erster Line auch noch DIG:TALE Zahlungsmittel.

    Die mathematischen Aspekte und technischen sind sehr faszinierend, aber mehr ist es auch nicht IMHO.

    Die technische Entwicklung schreitet voran, das wars dann aber auch erst mal.

    Für mich eher gesellschaftlich ein Hype wie das iPhone - keine "Zukunft" wie in X-Men gegen Menschen AKA "Genschere".


    Keine Sorge (BTC sind nicht das Thema), ich bin mir der technischen Errungenschaft bewusst: ;)


    https://www.bafin.de/DE/Aufsic…hain/blockchain_node.html


    Zitat

    Blockchains sind fälschungssichere, verteilte Datenstrukturen, in denen Transaktionen in der Zeitfolge protokolliert, nachvollziehbar, unveränderlich und ohne zentrale Instanz abgebildet sind. Mit der Blockchain-Technologie lassen sich Eigentumsverhältnisse direkter und effizienter als bislang sichern und regeln, da eine lückenlose und unveränderliche Datenaufzeichnung hierfür die Grundlage schafft.


    https://www.bafin.de/DE/Aufsic…hain/blockchain_node.html


    Es gibt in einigen Städten in Europa auch U-Bahnen die ohne Fahrer fahren.


    Die Nürnberger U-Bahn gehört in Deutschland zu den Pionieren des autonomen Fahrens. 15 Städte in Europa betreiben bereits vollautomatische Linien mit großem Erfolg. Weitere sind in Planung.

    https://www.allianz-pro-schien…stfahrende-metros-europa/

    Ich persönlich finde das immer noch voll "krass" und komme mir vor wie in Terminator, wenn ich das sehe.... 8)


    Mich wundert dann irgendwie (Fakten? Argumente?), warum mit dem einen Thema "Blockchain" die Gesellschaftsrevolution verbunden wird und mit der Terminator-U-Bahn nicht. Hmmmm.... liegts an der Goldgräberstimmung.... :/

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Die "Wertentwicklung" des Bitcoin scheint dies ebenfalls zu tun…

    Nenne mir doch mal eine einzige Geldanlage, die, über einen längeren Zeitraum hinweg betrachtet, mit der Wertentwicklung des Bitcoins mithalten kann. Du findest keine? Das glaub' ich gern.

    Beachte dabei, dass noch im Herbst 2010 ein Bitcoin für 0,08 Dollar zu haben war.

    Ich gehe davon aus, dass spätestens infolge des "Halvings" im Mai 2020 ein weiterer starker Kursanstieg zu verzeichnen sein wird.

  • Mich wundert dann irgendwie (Fakten? Argumente?), warum ...

    - Weil z. B. auf Blockchaintechnologie basierende, dezentrale, von einzelnen Staaten oder Firmen wie Facebook/Google nicht zensierbare Netzwerke und Videoplattformen entstehen!


    - Weil ich die Möglichkeit habe, eigene Gedanken und Ideen dezentral auf einer solchen Blockchein 'für immer' zu speichern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen (für Journalisten bietet sich die Chance mit ihren Inhalten Geld zu verdienen, ohne auf das wohlwollen von Verlagen angewiesen zu sein)!


    - Weil Blockchaintechnologie die Nutzung von nicht staatlichem, nicht von Banken verwaltetem, dem Besitzer tatsächlich gehörendem, ohne Mittler in sekundenschnelle um die ganze Welt versendbarem Geld ermöglicht wird!


    Dass Blockchain viele Verwaltungsprozesse in Behörden und Versicherungen etc. vereinfachen und beschleunigen wird, wird sicherlich den sie anwendenden Staaten zugute kommen (China würde keinesfalls voll auf Blockchaintechnologie setzen, wenn das keinen konkreten Nutzen mit sich brächte, denn die Chinesen sind keine idealistischen Träumer, so wie ich :) ), aber mich persönlich faszinieren die oben genannten Punkte bei Weitem mehr.

  • Zur Blockchain-Technologie bin ich über eine wirklich sehr gut lesbare Abhandlung der Bundesnetzagentur ...

    Ah, dieser Verein, der mich zwingen will, alle nur denkbaren Daten meiner PV-Anlage und meines Stromspeichers ins (nicht blockchainbasierte) "Marktstammdatenregister" einzutragen ...


    In technischer Hinsicht sind wesentliche Herausforderungen der Blockchain-Technologie die Erhöhung der

    Transaktionsgeschwindigkeit, sowie die Reduzierung des Stromverbrauchs.

    Da würden die Schlafmützen bei der STEEM-Blcokchain sicher fündig: innerhalb von drei Sekunden ausgeführte (Bitcoin: > 10 Minuten), gebührenfreie Transaktionen und aufgrund des "Proof of Brain"-Mechanismusses viel geringerer Stromverbrauch als der des Bitcoins. :)


    Unbedingt lesenswert dazu ist meiner Meinung nach dieser Artikel, der aufzeigt, dass die mittlerweile als Pilotprojekt laufende "EU Blockchain" tatsächlich eine Fork der STEEM-Blockchain ist ...


    Was am Ende dabei herauskommen wird, bleibt abzuwarten.


    Insbesondere das Recht auf Löschung der eigenen personenbezogenen Daten und das Recht auf „Vergessenwerden“ stehen im klaren Widerspruch zu den Grundprinzipien der Unveränderbarkeit und der jederzeitigen vollständigen Transparenz der Daten in einer Blockchain.

    Wenn staatliche Institutionen (die alle meine Daten ebenfalls am liebsten für immer speichern würden) davon sprechen, meine Daten schützen zu wollen, klingt das in meinen Ohren immer so, als verkünde der Ziegenbock, ab jetzt auf den Rasen aufpassen zu wollen. ;)

    Was ich z. B. irgendwo in einem sozialen Netzwerk von mir preisgebe und was nicht, entscheide ich selbst, dass aber der Staat z. B. meine Kontodaten abfragt, kann ich nicht verhindern ...


    Ich kann dazu nur sagen:

    - Die Farce mit dem Datenschutz in Deutschland.

    - Gläserner Bürger, intransparente Politik; vier Zeitungsartikel - ein trauriger Trend!

    - Überwachung in der Bundesrepublik Deutschland

  • - Weil z. B. auf Blockchaintechnologie basierende, [...]

    Gut, ich würde nun wirklich sehr gerne unglaublich viele faszinierende technische Details zur U-Bahn ohne menschlichen Fahrer nennen, aber leider, leider besteht die Gefahr, dass dies zu Offtopic wird und ich am Schluss auch noch mehr Aspekte diesbezüglich erfahre über die "Blockchaintechnologie" als du über die U....

    ;)

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Im Betreiben einer selbstfahrenden U-Bahn sehe ich weder hohe technische Anforderungen, noch eine überragende Errungenschaft.


    1. sind es Schienenfahrzeuge 2. unterirdisch, 3. innerhalb eines isolierten Verkehrssystems und damit 4. kaum kritischen Situationen durch andere Verkehrsteilnehmer ausgesetzt.


    Kameras können dafür sorgen, Personen o. andere "Störfaktoren und Sicherheitsrisiken" auf den Strecken außerhalb der Haltestationen frühzeitig an den Computer der U-Bahn zu senden. Von so her sind die Anforderungen an die Sicherheit und Leistungsspektrum bei U-Bahnen erheblich geringer, als bei überirdischen Verkehrsmitteln.

    Der Autopilot eines Flugzeugs muss da wesentlich mehr leisten.


    TM, Technik gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen

  • Gut, ich würde nun wirklich sehr gerne unglaublich viele faszinierende technische Details zur U-Bahn ohne menschlichen Fahrer nennen, aber leider, leider besteht die Gefahr, dass dies zu Offtopic wird und ich am Schluss auch noch mehr Aspekte diesbezüglich erfahre über die "Blockchaintechnologie" als du über die U....

    ;)

    Dann mach doch ein U-Bahn-Thema auf?

    Nur weil ich 'Blockchain' interessant finde, heißt das ja noch lange nicht, es gäbe keinen anderen interessanten Themen!? ;)