Perlen der jüngeren Geschichte

  • "Able Archer 83"


    Verdrehen wir doch einfach die Geschehnisse und verkaufen uns als Gut und die anderen als böse.


    So kann man einige Darstellungen zusammenfassen, die in der Vergangenheit gern zur Falschdarstellung der Gegenseite benutzt wurden. Wenn allerdings Dokumente auftauchen oder frei gegeben werden, dann kann eine etablierte Darstellung schon mal krachend in sich zusammenfallen.


    https://www.heise.de/tp/featur…y-Disastrous-5061308.html


    Richtig schön wäre es, wenn man in solchen Fällen mit den Russen zusammenarbeiten könnte.

    Dokumente aus deren Fundus wären eine wertvolle Ergänzung zum Verständnis.

    Leider scheint daran aber kein großes Interesse zu bestehen. Denn so wie die eine Seite nicht gern Falschdarstellungen zugibt, wird es die andere auch handhaben.

    Und dieser Schutz falscher Eitelkeiten ist es, der leider die Arbeit vieler Historiker behindert.


    Schade, man könnte mit einem Minimum an Charakterstärke vieles wieder in normale Bahnen lenken. Statt dessen versucht man den Schein zu wahren und verstaubte Propaganda irgendwie immer noch zu rechtfertigen.


    mfg

  • Was ist dran, am Mythos Eichmann-Prozess?


    "Pimpel und Blaustern"

    Eine Recherche von Gaby Weber


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    gute Unterhaltung....

  • Die Krux des Sachsensumpf


    Da flog ein Club auf, in dem ua Minderjährige Mädchen zur Prostitution gezwungen wurden.

    Dort gingen wohl auch Größen aus Justiz und Politik ein und aus.

    Als die Prostituierten vernommen wurden, sagten einige übereinstimmend aus, dass sie nicht nur mit Gewalt zu dieser Tätigkeit gezwungen wurden, sondern auch prominente "Kunden" hatten.

    Diese "Kunden" zeigten die Opfer danach an, weil sie falsche Aussagen gemacht hätten und diese als Verleumdung und üble Nachrede gewertet wurden.


    Ermittler des LfV und der sächsischen Polizei ermittelten und sammelten Daten.

    Seit 2017 läuft nun ein Prozess. Aber nicht gegen die Beschuldigten, sondern gegen die Ermittler.

    Zitat


    Zehn Jahre nach Ausbruch der sogenannten Sachsensumpf-Affäre stehen nun zwei Hauptakteure vor Gericht. Von diesem Dienstag an müssen sich die ehemalige Verfassungsschützerin Simone H. und der Kriminalpolizist Georg W. vor dem Landgericht Dresden verantworten.

    https://www.welt.de/politik/de…aus-dem-Sachsensumpf.html


    Die von den Prostituierten beschuldigten waren an dieser Stelle eh schon aus der Rechnung genommen.

    Jetzt geht es also gegen die Ermittler. Aber was wird denen den vorgeworfen?

    Kurz: Sie hätten gegen Unschuldige ermittelt!

    (Anmerkung: Weder die Schuld, noch die Unschuld der "Kunden" wurde gerichtlich festgestellt)


    Blicken wir etwas zurück:

    Die sogenannte Mafia-Rede von Buttolo (CDU) im sächsischen Landtag schien einige zu beunruhigen.


    Zitat


    „Alle, die sich jetzt am Kampf gegen die OK beteiligen, werden Rufmordkampagnen ausgesetzt werden“, prophezeite er düster. Ziel solcher Methoden sei es, „unseren guten Ruf zu zerstören“. Wenn der organisierten Kriminalität dies gelänge, so der Politiker, könne „sie den Kampf gewinnen“.

    https://www.welt.de/print/wams…ber-dem-Sachsensumpf.html


    Die gesammelten Daten des LfV....

    Zitat


    Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) hatte jahrelang Informationen über mafiöse Strukturen in Sachsen gesammelt. Das Material füllt 100 Aktenordner mit 15.600 Seiten. Es enthält Hinweise zu diversen Fallkomplexen, die mit Namen wie „Rocker“ oder „italienische Mafia“ versehen sind. In den Brennpunkt der Debatte geriet vor allem die Datensammlung „Abseits III“, die mit dem ehemaligen Leipziger Bordell „Jasmin“ verbunden ist. Das „Bordell der Mädchen“, in dem Jugendliche im Alter zwischen 13 und 19 Jahren teils zur Prostitution gezwungen wurden, war zwar schon 1993 ausgehoben worden. Doch die Freier ermittelte man nie. Das war wohl kein Zufall. Denn in dem Etablissement sollen ranghohe Angehörige der sächsischen Justiz verkehrt sein, darunter jener Richter, der den „Jasmin“-Zuhälter zu einer auffallend milden Freiheitsstrafe verurteilte.

    Natürlich wurden die Freier nie ermittelt, denn diese haben ja eindeutig bestätigt, dass die Prostituierten lügen und ihnen nur böses wollten. ...wer glaub schon solchen unseriösen jungen Frauen?


    Danach wurde es still.

    Wohl eine eher gespannte Ruhe.


    Zitat


    Buttolo sprach erstmals von Bedrohungen im Zusammenhang mit der Affäre. "Ein Journalist wurde per Telefon aufgefordert, die Berichterstattung einzustellen, anderenfalls werde man ihm Kinderschändung unterstellen", sagte der Minister. Laut Buttolo wird auch Informanten und Ermittlern mit Rufmord und Gewalt gedroht.

    https://www.sueddeutsche.de/po…uetzer-abgeloest-1.799008


    Fazit


    Wenn das LfV seinen Job macht und die OK im Land genauer beobachtet, dabei feststellt, dass sich Personen aus Justiz, Polizei und Politik in diesem Teich tummeln, dann wird nicht etwa gegen diese "Fische" ermittelt, sondern gegen jene, die sie beobachten.

    Der Fokus liegt also nicht mehr auf den Kriminellen.

    Es entsteht ein Eindruck, der die "Täter" schützen und die "Opfer" und Ermittler als illegal arbeitenden Nervensägen darstellen soll.

    Es stellt sich nun die essentielle Frage, ob die Verdächtigen, gegen die ermittelt wurde, wirklich unschuldig waren?


    Das Ende


    Im Mai 2015 endete der Prozess

    Zitat


    Nach einem Jahr Verhandlungsdauer und 33 Verhandlungstagen ist der Prozess um den sogenannten Sachsensumpf am Montag mit Freisprüchen und Geldstrafen zu Ende gegangen.

    https://www.lvz.de/Region/Mitt…e-Vorwuerfe-gegen-Richter


    Etwas bitteres auf der Zunge bleibt aber.

    Zitat


    Der Verteidiger von Simone H., der ehemalige sächsische Datenschutzbeauftragte Giesen, hatte zuvor kritisiert, dass seine Mandantin als „Sündenziege“ ihren Kopf hinhalten müsse. Was genau in dem Dossier stand, lässt sich nicht genau ermitteln: Simone H. wird auch im eigenen Prozess nicht von ihrer Geheimhaltung entbunden. „Damit war eine Verteidigung kaum möglich“, stellt sie klar. Dem Vorsitzenden Richter wirft ihr Anwalt vor, kein faires Verfahren abgehalten zu haben: „Sie waren der Sache objektiv nicht gewachsen. Sie sind keine Zierde des Rechtsstaates“, teilt Giesen aus.

    Simone H. hat also keine Unschuldigen verfolgt.

    Der Inhalt des von ihr erstellten Dossier ist nicht bekannt und war im Prozess auch nicht thematisiert worden.

    Inhalt und Aussagen bleiben also im Sumpf versunken und die Protagonisten im Dunst, der sich über selbigen gern legt.


    Aufklärung und Untersuchung sieht anders aus. In jedem Fall aber bleiben die eigentlichen Täter und Verdächtige unbehelligt. Bleibt nur die Hoffnung, dass irgendwann mal die Moorleichen auftauchen die Dokumente dazu gleich mit. Nützt den Opfern nix, hat für Täter keine Konsequenzen mehr und wird dann auch nur Interessierte interessieren.


    mfg

  • Gestern jährte sich der Brandanschlag von Solingen 1993


    Es gab ja schon kurz nach diesem Anschlag Spekulationen über die Verstrickung des Verfassungsschutz.

    Diese erhärteten sich zunehmend und sind heute nun traurige Gewissheit.


    Zitat


    Am Beispiel Solingen besonders ist, dass das, was gerne als haltlose Mutmaßung und Verschwörungsphantasie abgetan wird, ein gerichtsfester Fakt ist: In der Neonaziszene in und um Solingen herum war der Verfassungsschutz mit einem V-Mann an zentraler Stelle präsent: Der Chef der besagten Kampfsportschule Bernd Schmitt war nicht nur eine sichere Adresse für Neonazis, sondern auch V-Mann des Verfassungsschutzes in Nordrhein-Westfalen (NRW):


    "Vermutlich seit 1990 agierte Schmitt klammheimlich als V-Mann des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Verfassungsschutz. Er war Spitzel der Abteilung VI des Düsseldorfer Innenministeriums, die 300 feste und viele freie Mitarbeiter zählt."

    Der Spiegel, 22/1994

    https://www.heise.de/tp/featur…z-verstrickt-6056538.html


    Befragungen ergaben, dass viele Spekulationen über das BfV keine sind.

    Zitat


    Die Aussagen des ehemaligen V-Manns belegen, dass der Verfassungsschutz alles andere als stümperhaft agiert und auch gar nicht auf dem rechten Auge blind ist. Ganz im Gegenteil. Der Verfassungsschutz war bestens informiert, sozusagen an den Schaltstellen neonazistischer Strukturen platziert – ohne etwas zu wissen, wenn es darauf ankommt, genau das zu verhindern.

    Hier wird im Prinzip bestätigt, was ich schon im alten Forum so darstellte.

    Es ist ja auch bequem, wenn der Michel denkt, das alles nur "ungeschickt" oder doch "stümperhaft" war. War es natürlich nicht.

    Natürlich war und ist der Verfassungsschutz nicht auf dem rechten Auge blind.

    Wer diese Phrase immer noch glaubt, der sollte sich mal geflissentlich mit den Realitäten befassen.


    Im Artikel wird dann nach Faktenlage ein Bild gezeichnet:

    Zitat

    Wenn man nicht wüsste, dass sich diese "Arbeit" des Verfassungsschutzes, diese Art der Aufklärung vor einem Vierteljahrhundert zugetragen hat, würde man sofort an den "NSU-Skandal" denken. Doch genau das wäre extrem kurz gefasst.

    Seit einem Vierteljahrhundert wird an dieser Praxis nichts geändert. Der Verfassungsschutz wird nicht dazu verpflichtet, seine V-Leute als Zeugen zur Verfügung zu stellen. Die politisch Verantwortlichen decken diese Form der Sabotage.

    Seit einem Vierteljahrhundert begehen V-Leute (schwere) Straftaten und sind "safe" (wie es der V-Mann 'Kirberg' ausdrückt), wenn sie doch ins Visier polizeilicher Ermittlungen geraten.

    Seit einem Vierteljahrhundert werden im Schutz des Geheimdienstes (mögliche) Beweismittel beseitigt, Ermittlungen sabotiert, was in der Summe zu dem Ergebnis führt, dass der Inlandsgeheimdienst "Verfassungsschutz" noch mehr Geld, noch mehr Personal, noch mehr politische Schützenhilfe bekommt, von jeder Regierung, in jedem Farbton.

    Besser hätte man es nicht zusammenfassen können.


    Am Ende sind die Opfer doppelt gef****! Denn nicht nur sind sie unschuldig in einen Kreis gerutscht, in dem es lediglich darum zu gehen scheint, eine Atmosphäre der Angst in diesen Kreisen zu erzeugen, ihnen wird auch nie eine Entschädigung für die "strategischen Spiele" eines Bundesamtes bekommen.


    Solch eine Behörde braucht eigentlich kein Mensch.

    Denn wenn eine solche mehr Verbrechen deckt, geschehen läßt oder sie billigend in Kauf nimmt, dann ist sie als Ermittlungsinstrument nicht geeignet.


    Aber so lange die Politik untätig zuschaut, scheint es keinen Hebel zu geben, solch Strukturen zu beseitigen oder Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.


    Zitat

    Seit 2019 wissen die Behörden, aber auch die politischen Parteien, die den Verfassungsschutz führen und leiten um diese systematische Vorgehensweise. Haben sie auf diese Veröffentlichung reagiert? Nein. Hat man etwas unternommen, um dem substanziellen Vorwurf nachzugehen, dass der Verfassungsschutz das Gegenteil von dem macht, was sein Arbeitsauftrag ist: Aufklärung von neonazistischen Strukturen, mit dem Ziel, Straftaten zu verhindern? Nein.


    Ist irgendjemand zur Verantwortung gezogen worden, für die Tatsache, dass man Neonazis in führenden Positionen nicht nur betreut, sondern die Strukturen schützt, in denen sich neonazistische Kader bewegen? Nein.

    ...na dann!


    mfg

  • 50 Jahre "Pentagon-Papers"


    https://www.tagesschau.de/ausland/pentagonpapers-101.html


    Investigative Reporter decken Schweinereien und Lügen auf. Sie machen ihre Job.

    Solch Mut und Konsequenz wünscht man sich heute teils vergebens. Lediglich unabhängige Medien und freie Journalisten sind dazu noch in der Lage. Das macht sie aber zu Freiwild, denn schnell werden sie diskreditiert, denunziert und als unglaubwürdig abgestempelt.


    Was damals große Wellen schlug, Konsequenzen nach sich zog und einige sogar zu bedenklichen Äußerungen bewegte...


    Hier läßt der Oberkriminelle Kissinger mal was durchblicken:

    Zitat


    Henry Kissinger, damals Nationaler Sicherheitsberater, erklärt: "Johnson findet, dass das ein Anschlag auf die Integrität der Regierung ist. Wenn du einen ganzen Aktenschrank stehlen und der Presse geben kannst, dann ist Regieren unmöglich geworden."

    Klar. Wenn Lügen und Sauereien bekannt werden, wenn heraus kommt, dass die eigene Regierung ihre Bürger belügt, dann kann es schon mal schwer werden, seine Macht zu behalten.


    ....die viel aussagen und ein Bild zeichnen, welches man gern einem Gegner unterstellt.


    Leider werden solch denkwürdige Momente schnell vergessen. Wer heute ähnliches macht, der wird knallhart verfolgt, mißhandelt und natürlich als "Staatsfeind" deklariert.

    Geht ja gar nicht, dass man Kritik am Vorgehen der eigenen Regierung formuliert und diese damit in Erklärungsnot bringt oder sogar als Kriminell ausweist.


    Früher war einiges eben doch besser. ;)


    mfg

  • [...]

    Leider werden solch denkwürdige Momente schnell vergessen. Wer heute ähnliches macht, der wird knallhart verfolgt, mißhandelt und natürlich als "Staatsfeind" deklariert.

    Geht ja gar nicht, dass man Kritik am Vorgehen der eigenen Regierung formuliert und diese damit in Erklärungsnot bringt oder sogar als Kriminell ausweist.

    [...]

    Und Snowden und Manning z.B. im anderen Fall sind Amerikaner. Und wenn man zu viel beschäftigt ist, die eigene Bevölkerung zu unterdrücken, hat man auch nicht genug Kraft für seine Feinde. Weil die Freiheit fehlt. Leider ein typischer Denkfehler konservativer Sicherheitspolitik. Und es beginnt die Spirale nach unten, bis zu Guantanamo, oder schlimmer, Nordkorea. Oder in DE Anis Amri. ;)

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Ja, man könnte da einiges aufzählen, wo "wir" "uns" ins eigene Knie schießen...argumentativ.

    Leider gibt es auch immer mehr Menschen, die sich für solches nicht mehr interessieren. Hinzu kommen jene, die dann die "offizielle" Meinung auch noch aus Dummheit oder einfach nur weil einfacher ist übernehmen.


    Propaganda kann aber nicht mit Propaganda bekämpft werden (deine Sig passt da, wie die Faust aufs Auge ;) ).


    Weil du es erwähntest... Guantanamo "feiert" ja nächstes Jahr sein 20 jähriges Bestehen. Ich werde dann zum Jahrestag hier einen nicht netten Beitrag schreiben. :)


    mfg

  • Investigative Reporter decken Schweinereien und Lügen auf. Sie machen ihre Job.

    Solch Mut und Konsequenz wünscht man sich heute teils vergebens. Lediglich unabhängige Medien und freie Journalisten sind dazu noch in der Lage. Das macht sie aber zu Freiwild, denn schnell werden sie diskreditiert, denunziert und als unglaubwürdig abgestempelt.

    Du meinst Leute wie Attila Hildmann, Neonazi und König der Verschwörungsschwurbler. Die bösen Demokraten haben ihn ins türkische Exil getrieben und jagen ihn immer noch. Jetzt wurde sogar sein Telegram-Channel gelöscht. Wer heute die "Wahrheit" sagt, bekommt nunmal die NWO-Peitsche zu spüren. :D

  • Moderatorischer Hinweis: Keine Provonummern bitte und auch hier, der Ton macht die Musik.


    P.S.: Und nein, solche Ansagen werden nicht kommentiert.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Was ist dran, am Mythos Eichmann-Prozess?


    "Pimpel und Blaustern"

    Eine Recherche von Gaby Weber

    Und es geht weiter....


    Zitat

    Argentinien gibt Nazi-Akten frei, Deutschland mauert

    .....

    Fall Adolf Eichmann: Fake News des Mossad werden akzeptiert

    Gemeint war der Mossad, der sich in seine Fake-News der heldenhaften Entführung regelrecht verliebt hat. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel gilt dieses Wohl des Mossad offensichtlich. Fake News scheinen nur von politischen Widersachern zu kommen. Anderenfalls wird die historische Wahrheit, selbst wenn es um Genozid und Naziverbrechen geht, als störend wahrgenommen.


    Jetzt klage ich erneut gegen den BND, weil inzwischen die Schutzfrist von 60 Jahren abgelaufen ist. Doch das Kanzleramt will diese Akten weiterhin geheim halten. Die Opposition fürchtet sich vor nichts mehr, als vom parlamentarischen Tellerrand zu fallen, und schweigt.

    https://www.heise.de/tp/featur…hland-mauert-6164372.html


    Is klar, ne! Wenn Akten die innere Sicherheit gefährden....oder die Glaubwürdigkeit der Selbstbeweihräucherer.... dann hält man alles unter Verschluß, was einem auf die Füße fallen kann. Saubere Vorstellung von Informationsfreiheit und geschichtlicher Aufarbeitung.


    mfg

  • Heute, am 13.08., jährt sich zum 60. mal der tag des Mauerbaus. Ein schwarzer Tag in der Geschichte der beiden deutschen Staaten.


    Was ich dazu heut im Radio gehört und in Zeitungen gelesen hab, ist aber alles andere als Geschichte, es ist Geschichtsrevisionismus. Denn nach dem nun viele BND Akten und auch andere Dokumente frei gegeben und analysiert wurden, sollten die Umstände, wie es dazu kam, doch mal endlich umfangreich überarbeitet werden. Macht man aber nicht. Nur dem Interessierten sind diese Umstände geläufig. Und solche können angesichts der vielen dummen Ansprachen nur müde lächeln.


    Ja, es war schrecklich. Vor allem für die DDR Bürger, denen nun alles wortwörtlich verbaut wurde.

    Aber wie es zu solche Entscheidungen km, wurde vom Westen sauber propagandistisch verbrämt und von Osten heroisch verballhornt.


    Fakt ist eins, es gab gute Gründe eine Grenze dicht zu machen. Kein Land duldet Agenten, die sich auf Sabotage und Propaganda spezialisiert haben und in Massen in ein Land geschleust wurden...naja, bis dato war die Grenze ja noch offen.


    Allein in der Zeit von 1949 bis 1958 wurden 27 000 sogenannte V- und S-Verbindungen in die SBZ geschickt, um in Betrieben Sabotageakte durchzuführen und Propaganda und Hetze zu betreiben. Weit über die Hälfte verschwand als feindliche Agenten und/oder als politische Häftlinge in Gefängnissen, wo sie schließlich verotteten, weil ihnen aus dem Westen niemand helfen konnte, weil man nicht wollte. Denn jegliche Verhandlungen über die Freilassung solcher, wären ein Eingeständnis gewesen, sie geschickt zu haben. Das war nicht denkbar für Gehlen.


    Natürlich war auch die Abwanderung ein Grund für den Bau. Und die DDR Führung benutze diese als Hauptursache.

    Die Zeit ist hier der entscheidende Faktor. Es war eine zeit, in der die DDR massiv unter den Reparationszahlungen lit. Die Lage in der jungen DDR war also alles andere als lukrativ. Hinzu kamen die Aktionen der eingeschleußten Spione und die finanzielle Lage des neuen Landes.


    In diesem Kontext kann man die Entscheidung vllt nachvollziehen. Gutheißen kann ich persönlich das nicht. Denn Mauern, egal ob sie im Kopf sind oder in der Realität existieren, sind immer ein Ausdruck der Hilflosigkeit. Hier wurde ein Land kaputt gemacht. Die Protagonisten sind die gleichen wie heute.

    Auf beiden Seiten hat man sich in dieser Causa nicht mit Ruhm bekleckert.

    Buhmann ist hier die DDR, die mit dieser Maßnahmen Fakten geschaffen hat, die ihr nur wenig später auf die Füße gefallen ist und 40 Jahre später ihr Ende bedeutete.


    Die physische Mauer ist nun seit 30 Jahren Geschichte, die in den Köpfen ist immer noch so aktuell, wie am 13.08. 1961.


    mfg

  • " Allein in der Zeit von 1949 bis 1958 wurden 27 000 sogenannte V- und S-Verbindungen in die SBZ geschickt, um in Betrieben Sabotageakte durchzuführen und Propaganda und Hetze zu betreiben."


    Seltsam,ich bin in Berlin-West aufgewachsen und habe dort den 13.08.live miterlebtgerade 20 Jahre alt,ebenso die Zeit davor.Merkwürdig,dass ich damals in den DDR-Medien,insbesondere im Rundfunk nichts,aber auch garnichts von Sabotageakten gehört habe.Da lag nicht daran,dass ich dieses Medium verschmäht hätte,nein,es wurde davon nichts berichtet.

    Und was Propaganda etc.anbelangt: das war keine Einbahnstrasse,was DDR-seits getrieben wurde,war schon massiv.Man wollte irgendwie davon ablenken,dass die "Abstimmung mi den Füßen"das Regime auszubluten drohte.Die Leute sind ja nun nicht alle den Versprechungen des Klassenfeindes auf den Leim gegangen.Tagtäglich mehr als 2000 Abwanderer,die alleine nach Berlin kamen: eine derart wirksame Propaganda hat es nicht gegeben.Alleine in dem Lager für männl.Jugendliche unter 25 Jahren in Berlin-Kladow herrschten jeden Tag massivster Andrang und das nicht,weil alle Elvis hören wollten.

    Tatsache ist,dass massivste Versorgungsmängel,gepaart mit der Unterdrückung jedweder regimekritischer Äusserung und etlicher anderer Gründe die Leute zum "Abhauen" bewogen hat.

  • " Allein in der Zeit von 1949 bis 1958 wurden 27 000 sogenannte V- und S-Verbindungen in die SBZ geschickt, um in Betrieben Sabotageakte durchzuführen und Propaganda und Hetze zu betreiben."


    Seltsam,ich bin in Berlin-West aufgewachsen und habe dort den 13.08.live miterlebtgerade 20 Jahre alt,ebenso die Zeit davor.Merkwürdig,dass ich damals in den DDR-Medien,insbesondere im Rundfunk nichts,aber auch garnichts von Sabotageakten gehört habe.Da lag nicht daran,dass ich dieses Medium verschmäht hätte,nein,es wurde davon nichts berichtet.

    Und was Propaganda etc.anbelangt: das war keine Einbahnstrasse,was DDR-seits getrieben wurde,war schon massiv.Man wollte irgendwie davon ablenken,dass die "Abstimmung mi den Füßen"das Regime auszubluten drohte.Die Leute sind ja nun nicht alle den Versprechungen des Klassenfeindes auf den Leim gegangen.Tagtäglich mehr als 2000 Abwanderer,die alleine nach Berlin kamen: eine derart wirksame Propaganda hat es nicht gegeben.Alleine in dem Lager für männl.Jugendliche unter 25 Jahren in Berlin-Kladow herrschten jeden Tag massivster Andrang und das nicht,weil alle Elvis hören wollten.

    Tatsache ist,dass massivste Versorgungsmängel,gepaart mit der Unterdrückung jedweder regimekritischer Äusserung und etlicher anderer Gründe die Leute zum "Abhauen" bewogen hat.

    Hätte meine Mutter (Potsdamerin) das mit 18 Jahren nicht gemacht, dann würde ich heute wahrscheinlich auch...wählen=O- Spass beiseite- "Danke Mama, auch wenn du nicht mehr bist!".

  • Merkwürdig,dass ich damals in den DDR-Medien,insbesondere im Rundfunk nichts,aber auch garnichts von Sabotageakten gehört habe.

    Naja, groß Thema war es nicht. Wurde aber gern nebenbei erwähnt und von der BRD immer gern als Ausrede dargestellt. Gut, selbst Adenauer wußte nix von denen.



    Und was Propaganda etc.anbelangt: das war keine Einbahnstrasse

    Natürlich war es keine. Nur bedienten sich die beiden etwas unterschiedlicher Methoden.

    Abwerbung, die fiel natürlich besonders leicht, war zB ein Ziel westlicher Agenten.

    Tatsache ist,dass massivste Versorgungsmängel,gepaart mit der Unterdrückung jedweder regimekritischer Äusserung und etlicher anderer Gründe die Leute zum "Abhauen" bewogen hat.

    Alles vorm Mauerbau war schlichtes Handwerk. Unterstützt von der miserablen Lage in der jungen DDR.

    Solche Situationen führen zu solchen Strategien. Natürlich soll das nicht heißen, dass alle Abwanderer von Agenten beeinflußt wurden. Selbsverständlich gab es da auch andere.


    Nicht vergessen, wir reden hier von der Zeit vor dem Vorhang. Die BRD hatte kein wirkliches Interesse, einen funktionierenden und wenns geht auch sozialistischen Staat vor der Nase zu haben.

    Die DDR versuchte es ja anfangs mit der moralischen Überlegenheit gegenüber der ersten Regierungszeit des Kabinetts Adenauer. Dieses gab der Propaganda ja zusätzlich noch Futter, weil eben viele Altnazis in der CDU wiederverwendet wurde. Man nahm die "Vorlage" gern auf, nur konnte man eben kein "Tor" machen.


    Ja, Propaganda war damals und ist es heute immernoch, nie eine Einbahstraße. Beide stellte sich selbst als stabil und gerecht dar. Die Realitäten waren aber dort so und da anders. Soll heißen, durch das pushen mit sehr viel Geld hatte die BRD natürlich einen entscheidenden Vorsprung und die Bürger ware eh mit anderen Dingen beschäftigt, als sich wirklich mit den Administraten auseinander zu setzen. Ein sattes Volk hinterfragt selten.

    Da sah es auf der anderen Seite doch etwas anders aus. Durchhalteparolen und pseudo-Erfolgsmeldungen lassen sich nun mal nicht ins unendliche ziehen.


    An dieser ganzen Sache mißfällt mir nur eins wirklich. Nämlich die Darstellung hinterher.

    Also wenn die Messen gesungen und die Kekse gegessen sind. Die BRD hätte ihre Legitimität nicht verloren, wenn sauber und sachlich aufgearbeitet worden wäre. Der Eindruck ist aber leider ein anderer.

    Man weiß genau wie die Stasi so arbeitete, wie die Regierung das Volk beschissen hat, wie die Propaganda ein gänzlich falsches Bild malte und und und....nur will man irgendwie nicht groß öffentlich breittreten, welche kleinen und auch großen Brocken man selbst im Portfolio hat. Siehe aktuell die "Eichmann-Sache".


    Wenn dann die akribische Arbeit einer Kommission, die man noch selbst eingesetzt hat, nicht mal berücksichtigt werden, dann empfinde ich das als "geschichtliche Intoleranz" ...Ignoranz ist es ja nicht, denn man weiß ja davon.

    Für mich ist das aber unverständlich, denn im Heute braucht doch niemand Konsequenzen zu fürchten.

    Es würde eher zur Glaubwürdigkeit einer informierten und selbstkritischen Gesellschaft beitragen.

    Es ist einfach zu einfach, sich nur hinzustellen und zu sagen, nur die anderen haben Fehler gemacht, man selbst hält aber Akten unter Dauerverschluß, um sich nicht Blößen zu geben, Ikonen nicht zu "beschmutzen" (das ist leider ein Nachteil bei Personenkulten) und die eigene moralische Überlegenheit nicht zu demontieren.


    Geschichte darf nicht als Werkzeug benutzt werden. Wer sie falsch darstellt, nichts daraus lern und ein "weiter so" befüttert, der braucht sich nicht zu wundern, wenn Interessierte einfach den Kopf schüttel und feststellen, dass es nie "Einbahnstraßen" gibt. Kritische Proteste mit militärischer Hilfe niederknüppeln, kann man kritisieren und verurteilen. ....man darf dann nur nicht das selbe machen. ;)

    Die DDR hatte ihre 17 Juni (1953) und die BRD hatte ihre 68. Soweit ich weiß zwar ohne Militär (in den USA war das anders) aber auch mit Toten und vielen verletzen.

    Eine Friedensbewegung so zu behandeln wirkt! Nicht nur im eigenen Land.


    Lernen kann man daraus, dass GEHEIM nicht immer gut ist. Im Heute sehen wir aber, wie man gern die selben und auch die gleichen Fehler macht, in dem man Akten nicht zugänglich macht, die Verbrechen aufklären könnten, seine V-Männer juristisch aus der Schußlinie nimmt und alles mit der inneren Sicherheit begründet. ...was nicht mal falsch ist, denn würden einige Akten offen liegen, wäre die innere Sicherheit arg in der Bredouille. Denn wir würden sehen, wie unsere Sicherheitsdienste mit Radikalen und Mördern kooperiert. Sowas darf man nicht offen zugeben.


    Oder wir sehen, wie Menschen behandelt werden, die Verbrechen aufdecken. Die steckt man in brisanten Fällen dann lieber in einen Knast und bezeichnet sie als Verbrecher. ...mir als Ex DDRler kommt das doch arg bekannt vor. ;)


    mfg

  • Weil Du Eichmann erwähnst...: Es gibt einiges, was an Deiner Darstellung aus der Sicht eines Mannes, der an diese Zeit keine eigenen Erinnerungen hat, verwunderlich ist, so etwa die Erwähnung Eichmanns. Ja, Israel hat ihm den Prozess gemacht und die BRD nicht. Aber hat das die Bevölkerung betroffen, praktisch oder theoretisch? Theoretisch ja, es gab damals noch viele, die sich selbst schuldig gemacht hatten. Aber praktisch? Hatte das irgendeinen Einfluss auf die persönlichen Lebensumstände des Einzelnen?

    Und vor allem: Hat es nur Mittäter im Westen gegeben? Was ist aus den Mittätern auf DDR-Gebiet geworden? War Eichmann der Brocken im Portfolio, den nur der Westen zu verantworten hatte?

    Im Osten hat es dann die Stasi gegeben, die das Leben sehr wohl beeinflusst hat, mit sehr, sehr vielen Opfern, vor allem an Lebensjahren der Betroffenen, die im Knast saßen, als "Politische". Wieviele Politische hat es im Westen gegeben? Mein Vater hat immer behauptet, in der DDR säßen nur so viele Politische im Knast, damit sie vom Westen freigekauft werden, das sei ein regelrechter Handel gewesen. So gesehen war jeder Politische Gold wert...


    Oder: "Kritische Proteste mit militärischer Hilfe niederknüppeln, kann man kritisieren und verurteilen. ....man darf dann nur nicht das selbe machen. "

    War es dasselbe?

    Zitat: "Die DDR hatte ihre 17 Juni (1953) und die BRD hatte ihre 68. Soweit ich weiß zwar ohne Militär (in den USA war das anders) aber auch mit Toten und vielen verletzen."

    Diese (fast) Gleichsetzung des 17. Juni (Ost) mit den Aktionen der 68er (West) ist verwegen. Wurden die 68er zusammengeschossen? Ich weiß nur von Ohnesorg, man möge mir bitte sagen, wieviele Tote die 68er-Bewegung gekostet hatte. Und DANN gleichsetzen.

    Ich bin im Westen aufgewachsen. Ich habe "Politische" nur als Mörder erlebt, nämlich diese Leute um Ulrike Meinhof. Interessant, dass einige dieser Bande Unterschlupf in der DDR gefunden hatten.


    Eigentlich bin ich diese Ost gegen West-Aufrechnungen von Herzen leid. Was soll das jetzt noch bringen?? Wer will wem jetzt noch immer irgendjemandes Überlegenheit oder Schuld beweisen? Mir persönlich wäre am liebsten, man könnte diese unselige Teilung irgendwann mal vergessen oder wenigstens ignorieren. Mich wundert, dass sogar Jüngere, die das alles gar nicht am eigenen Leib erlebt haben, eifrig zwischen allem Geschriebenen herumsuchen, was sie der jeweils anderen Seite noch vergangenheitsbeflissen um die Ohren hauen können.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Zitat: "Die DDR hatte ihre 17 Juni (1953) und die BRD hatte ihre 68. Soweit ich weiß zwar ohne Militär (in den USA war das anders) aber auch mit Toten und vielen verletzen."

    Diese (fast) Gleichsetzung des 17. Juni (Ost) mit den Aktionen der 68er (West) ist verwegen. Wurden die 68er zusammengeschossen? Ich weiß nur von Ohnesorg, man möge mir bitte sagen, wieviele Tote die 68er-Bewegung gekostet hatte.

    Absolut. Und der schlechte Witz ist dabei das hier immer gern bei den Agentengeschichten der BRD gewühlt wird aber die der "Gegen ( oder eigenen ) Seite " recht unininspririert begegnet wird.


    Warum sage ich das ? Benno Ohnesorg wurde von wem nochmal erschossen ?


    Vom Polizeibeamten Karl Heinz Kuras der Agent und Mitarbeiter des Ministerium für Staatssicherheit der DDR war.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Kurras


    Ich hatte das ja mal hier vorsichtig angesprochen welche Implikationen das eigentlich bedeutet hätte, nämlich der Versuch einer gesteuerten, bewussten Eskalation der Studentenunruhen um hier die Bundesrepublik und speziell Berlin West zu destabliisieren.


    Aber das wurde hier ebenso mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen, die Verfehlungen des Westen, bzw. des

    VS/BND/OGG waren da viel interessanter. Obwohl dieser gegen die Qualitiät und Quantität des MFS, der Stasi eine Lachnummer waren.

    Von daher sieht man schon eindeutig das jenes was Deutschland Ost aufzuweisen hatte, im moralischen Kompass der Diskussion sakrosant ist.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Von daher sieht man schon eindeutig das jenes was Deutschland Ost aufzuweisen hatte, im morlaischen Kompass der Diskussion sakrosant ist.

    Das fällt mir natürlich auch auf, aber meist decke ich das Mäntelchen der Nächstenliebe darüber, weil es wahrscheinlich einem Bedürfnis entspricht, Minderwertigkeitskomplexen was entgegensetzen zu können. Wenigstens moralisch. Deshalb mische ich mich in diese Diskussionen selten ein, aber manchmal hängt mir zum Hals raus, wie die Seite Ost so verbissen den Dreck der Seite West immer wieder aufbereitet, aber umgekehrt passiert das eben nie, weil man langsam mal Besseres zu tun haben sollte.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Ich vermisse in deinem Beitrag die Rolle des großen Bruders UdSSR - wirtschaftlich und politisch.

    Und: Sich nach außen hin abzuschotten, eine Grenze zu ziehen, ist eine Sache. Ca. 17 Millionen Menschen einzusperren und vieler ihrer Rechte zu berauben, sie ins Gefängnis zu sperren oder zu erschießen, weil sie woanders leben möchten, ist eine andere.