Perlen der jüngeren Geschichte

  • Geheimdokumente der CIA,vermutlich mit Wahrheitsgarantie.

    Ist alles genauso wahr,wie die Aussagen des amtierenden Präsi.

    Ein Schelm,der Übles dabei denkt.

    Vom FIA haben schon viele Historiker und investigative Journalisten profitiert und sein gewiß, die seriösen unter diesen haben auch reichlich und gut publiziert.

    Ich habe sogar für jene Presseunternehmen Verständnis, die wenig bis lückenhaft über solch Veröffentlichungen berichten. Denn es geht ja im schlimmsten Fall um ihre nicht vorhandene Unabhängigkeit. "Hauspresse" die ihr Haus demontiert, verliert ihr Haus.


    Beispielhaft und weil es hierzuforen auch bekannt sein sollte, will ich mal die (summa cum laude) Doktorarbeit des Historikers Dr. Daniele Ganser anführen.

    Sauber recherchiert, viel Stoff zum abarbeiten für unsere Judikative und was passiert?

    NIX!


    Statt dessen verbrämt man einen Mann als VTler, der zu keinem Zeitpunkt eine VT formuliert hat. Auch ne Leistung, die Anerkennung verdient, leider aber eine sehr zweifelhafte.


    Wir bewegen uns hier nämlich in genau diesem Umfeld der hervorragenden Aufarbeitung dieses Herrn. Denn grad die Zeit der ETA und fällt in diesen Bereich.

    Mal von der Tatsache ab, dass die Franco-Zeit in ESP als Hoch-Zeit "Gladios" in Europa zählt, denn in Spanien gab es diese Geheim-Armee nicht, da war die Regierung "Gladio".


    Wenn nun im Zuge der Terrorbekämpfung, die auch hier vor "False-Flag" strotzte, so wie in Italien, Belgien Deutschland und Frankreich.


    ...ich kann nur hoffen, dass hier endlich ein paar mutige das Zepter führen und mit vielen Legenden endlich mal schluß machen. Es gibt einige falsche Bilder in den Köpfen der Menschen, die aufgeräumt gehören. Leider ist das nicht grad populär, weil eben viele aus diesem Sumpf noch immer leben oder in Amt und Würden sind. ..was auch immer das für solch kriminelle Politikelemente und Pseudosicherheitskräfte bedeutet.


    mfg

  • Wobei "linke Unabhägigkeitsbewegung" hier eine nette Umschreibung für die Terrortruppe ETA ist.

    Die Entstehung dieser Organisation darf man durchaus als Links bezeichnen. Unter Franco gegen Franco zu sein, bedarf einer solchen Einstellung. Und sie war ja auch logisch, schaut man sich den Kontext der Zeit an.

    Was aus solch einer Org wird, hängt natürlich stark von deren Führern ab und wie sich die Machtverhältnisse innerhalb der Org gestalten. Aus einer Linken Widerstandsbewegung wurden Nationalisten. Diese wurde nachgewiesenermaßen von Agenten unterwandert, die im Netzwerk Gladio aktiv waren.

    Hier:

    8 Der geheime Krieg in Spanien14 Seiten scrollen, die Seite fängt mit dem Namen Marco Pozzan.. an.


    Nach Franco gab es ja einige Zugeständnisse.

    Das ist ja eben das Gemeinsame alles Extremen.

    Ich hab schon verstanden, was du meinst. Nur bringt es, der Analyse wegen, nix, wenn man es in einem Kontext sieht. Und wenn man Fremdeinflüsse, wie Unterwanderung subversiver und terroristischer Elemente nicht vollumfänglich begreift oder aufdeckt, kann man auch wenig Unterscheidung zwischen den eigentlichen Zielen oder Beeinflussung von außen unterscheiden.

    Schau dir doch mal an, mit welchen Typen da gearbeitet wurde.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stefano_Delle_Chiaie


    Frage: Fand die extreme Radikalisierung von alleine statt? War sie Ergebnis einer Unterwanderung?

    Wie hätte sich die Org entwickelt, wenn es nicht zu dieser Unterwanderung gekommen wäre?


    Leichtfertige Urteile haben in unserer Geschichte schon oft zu den falschen Schlüssen geführt.

    Der ganz klar "Rechte Terror" hat in Europa schon immer eine dominante und sogar oft staatlich /dienstlich unterstützte Rolle gespielt.


    Beispielhaft auch dies:

    Zitat


    Das Attentat von Bologna war der Höhepunkt in einer langen Reihe von Morden und Bombenanschlägen, die das Land zuvor immer wieder in tiefe Verunsicherung gestürzt hatten. Zum Terror der linksextremistischen Roten Brigaden gesellte sich auf der Gegenseite jener der Neofaschisten. Doch während sich die linken Staatszerstörer am Ende als verirrter Haufen in einer ideologischen Sackgasse erwiesen, hatten die Neofaschisten offenbar Freunde in höchsten Kreisen des Staatsapparates. So sind schon die Schuldigen der Bombenattentate in Mailand und in Brescia am Ende der 60-ger Jahre, die wahrscheinlich von Neofaschisten organisiert worden waren, nie gefunden worden. Wut und Verzweiflung klangen aus den Worten des Bologneser Bürgermeisters Renato Zangheri vor Zehntausenden von Menschen, die zur Trauerfeier für die Opfer vor dem Rathaus zusammengekommen waren. Ein regelrechter Aufruf, diesmal die Täter nicht ungestraft davonkommen zu lassen.



    „Viel zu oft hat man die Ermittler verunsichert und falsche Spuren gelegt. Viel zu oft wurden die Behörden bei der Aufklärung behindert und Schuldige gedeckt. Die Anteilnahme und die Empörung über das Attentat sind aber heute nur noch dann glaubwürdig, wenn Fakten geschaffen werden.“

    https://www.deutschlandfunk.de…tml?dram:article_id=98233


    Staatlich unterstützter, geschützter rechter Terror....man, das Klingeln im Ohr hört da gar nicht wieder auf. ;) Aus welchem Land möchtest du noch ein paar Beispiele?


    Nur wenn man die Fakten scharf umreißt und die vorhandenen Informationen in den richtigen Kontext setzt, wird man erkennen, dass es in der Geschichte des Terrors in Europa recht(s) einseitig verlief.

    Wenn man nun in diese Überlegung die Tatsache mit einbezieht, dass grad die USA ein massives Interesse daran hatten, Linke Regierungen zu vermeiden und dies mit ihren Diensten subversiv auch unterstützten, indem man sich "rechte Terroristen" wie Haustiere hielt, dann sollte man langsam verstehen, dass die Geschichte Europas stark von diesen Aktionen und deren Helfer geprägt wurde.


    Der Extremismus mag sich ähneln, da geb ich dir recht. Nur dient es nicht dem Gesamtverständnis genau dort die Analyse enden zu lassen.

    Hier kann auch mal ein Perspektivenwechsel helfen.


    mfg

  • Der Extremismus mag sich ähneln, da geb ich dir recht. Nur dient es nicht dem Gesamtverständnis genau dort die Analyse enden zu lassen.

    Hier kann auch mal ein Perspektivenwechsel helfen.

    Extremismus bedarf der Extremen, und die ähneln sich auf beiden Seiten. Man kann deshalb Extremismus der einen Seite nicht durch den der anderen bekämpfen oder auch nur entschuldigen wollen, weil sie sich dann gegenseitig rechtfertigen. Oft ist es Zufall, auf welcher Seite sich ein Extremer befindet. Es gibt nicht wenige Beispiele geschmeidigen Seitenwechsels, deshalb bin ich angeblichen Motiven gegenüber mißtrauisch.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Extremismus bedarf der Extremen, und die ähneln sich auf beiden Seiten. Man kann deshalb Extremismus der einen Seite nicht durch den der anderen bekämpfen oder auch nur entschuldigen wollen, weil sie sich dann gegenseitig rechtfertigen. Oft ist es Zufall, auf welcher Seite sich ein Extremer befindet. Es gibt nicht wenige Beispiele geschmeidigen Seitenwechsels, deshalb bin ich angeblichen Motiven gegenüber mißtrauisch.

    Frage: Von wem ging denn unter Franco der Terror aus? Da entstand die ETA. Natürlich ist es eine GEGENbewegung. Gegen Mord, Folter, Repression.....

    Würdest du hier Mittel wählen, die über Gerichte/Anwälte geregelt werden sollten?


    Wenn eine Regierung das eigene Volk mit Terror überschüttet, dann ist die Antwort vorhersehbar.

    Ergo: Hatte die ETA gegen Franco eine Existenzberechtigung?


    mfg

  • Gegenbewegungen als solche sind oft richtig und wichtig, allerdings wird man nicht immer verhindern können (selbst wenn man sich des Problems bewusst ist), dass sich in diesen Bewegungen auch immer Leute befinden, denen es völlig egal ist, auf welcher Seite sie bomben und foltern.


    Würdest Du die ETA davon freisprechen wollen?



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Würdest Du die ETA davon freisprechen wollen?

    Ich würde nicht.

    Klar haben die jegliche Berechtigung nach der Franco-Diktatur verloren, zumindest nach ihrer damaligen Auslegung. Sie hätten ihr Vorgehen massiv ändern müssen und sich politisch engagieren. Das haben sie verpasst. Warum und weshalb, das müßte man sicher mal genauer betrachten.



    mfg

  • Kommen wir aber mal zurück zu Deutschland....


    Zitat


    2014 wurde mit der Wiederaufnahme des Verfahrens begonnen, das den Terroranschlag auf das Oktoberfest in München 1980 aufklären sollte. Nach sechs Jahren wurde es eingestellt. Das Ergebnis ist deprimierend, weil sich das Gericht außerstande sah, mögliche Mittäter und Unterstützer zu ermitteln. Es ist ein Lehrstück, denn das Gericht führt aus, dass ein entscheidender Grund für diese Erfolglosigkeit die Ermittlungsbehörden selbst sind.

    https://www.heise.de/tp/featur…uenchen-1980-4843402.html


    Wer beim lesen Bezüge zu heutigen Ereignissen im Kopf hat, den möchte ich in meinem Kopfkino begrüßen.

    Schaut man sich die "Pannen" und "Versäumnisse" an, dann findet man sich im NSU Sumpf wieder und kann auch Bezüge zu ähnlichen Terroraktionen ziehen.

    Nicht nur der Umgang mit Zeugenaussagen, die nicht ins vorgegebene Bild passen (Kiesewetter-Mord), auch wichtige Analysen von Beweismittel (Sprengstoff-Analysen*) finden sich, die schlicht unverständlich sind.

    So wurde der Sprengstoff, der beim Oktoberfest-Anschlag benutzt wurde, nicht chemisch analysiert.

    Ähnlich ging man beim NSU vor.


    *Der gefundene Sprengstoff, den die drei in der Garage lagerten und der von Beamten konfisziert wurde, nicht analysiert. Er wurde gänzlich in die Luft gejagt, um dessen Wirkung zu testen. Danach war nix mehr zum analysieren übrig.

    https://www.otz.de/politik/bew…rnichtet-id218843483.html



    Im Artikel geht man auch auf evtl. Zusammenhänge zum "Stay-Behind-Netzwerk" ein.

    Was bei der "WGH" auch Sinn macht, denn seit der Aufdeckung dieses Netzwerkes und den Recherchen vieler Historiker und Journalisten, war diese Gruppe Bestandteil dieses Netzwerkes.

    Heute sind Verbindungen zu solch zwielichtigen Personen wie Lempke und dessen Waffendepots.


    Zitat


    Am 27. September, einen Tag nach dem Anschlag in München, sagten zwei deutsche Rechtsextremisten bei der bayrischen Polizei aus. Sie wiesen auf einen Gleichgesinnten hin, auf Heinz Lempke, einen Förster aus Uelzen. Die Neonazis machten klare Angaben: "Herr Lempke zeigte uns verschiedene Sprengstoffarten, Zünder, Lunten, Plastiksprengstoff und militärischen Sprengstoff … Er sagte uns, dass er mehrere Waffenverstecke im Wald habe."

    Zitat TP-Artikel


    Selbst wenn man es national betrachtet und dieses europäische Netzwerk außer Acht läßt, sind Bezüge zu Diensten nicht mehr zu leugnen. Auch die Tatsache, dass dieser Herr nach seiner Festnahme "singen" würde, endete mit dem Tod des "Zeugen".

    Und auch hier wieder der Bezug zum NSU. Auch da starben Zeugen. Ganz interessant dieser "Selbstmord" eines Zeugen, der auch "singen" wollte.

    https://hajofunke.wordpress.co…rennen-akten-dann-zeugen/


    Von der schlampigen Durchsuchung des Autos will ich gar nicht erst anfangen.


    Fakt ist eins: Wenn V-Männer oder Kollaborateure aus diversen Szenen von ihren Dienstherren sogar dann beschützt werden wenn sie schwere Verbrechen begehen, dann muß man sich über dieses "System" ernsthaft Gedanken machen. Warum hier die politische Kontrolle nicht gewährleistet ist, sollte auch mal überprüft werden, denn wenn ein Dienst so sorglos handeln kann und nicht dafür sanktioniert werden kann, dann läuft man Gefahr, einen Staat im Staat zu unterhalten, den man sich eigentlich nicht leisten darf! Und man braucht sich nicht zu wundern, wenn investigative Menschen an der Klärung der Ungereimtheiten festhalten und unbequeme Fragen stellen müssen.

    Sole nun als VTler darzustellen, ist deshalb nicht nur unangebracht, es schlicht eine Unmöglichkeit, die sich ein ordentlicher Rechtsstaat nicht leisten darf.


    mfg

  • Fakt ist eins: Wenn V-Männer oder Kollaborateure aus diversen Szenen von ihren Dienstherren sogar dann beschützt werden wenn sie schwere Verbrechen begehen, dann muß man sich über dieses "System" ernsthaft Gedanken machen. Warum hier die politische Kontrolle nicht gewährleistet ist, sollte auch mal überprüft werden, denn wenn ein Dienst so sorglos handeln kann und nicht dafür sanktioniert werden kann, dann läuft man Gefahr, einen Staat im Staat zu unterhalten...

    Ich formuliere es mal bewusst sarkastisch, andersrum wird ein Schuh draus. Wenn der Staat nicht mit allen Mitteln ( klar ist bis zu einem gewissen Grad des Gesamtschutzes des Apparats) die Hände des Staates vor solchen "Verfolgungen" abschirmt, kann er sich auf jene, und damit meine ich allgemein alle Hände die sich schmutzig machen, nicht mehr verlassen. Und das kann sich kaum ein Staat erlauben. Siehe extrem die USA. Oder eben die dt. Nachkriegsgeschichte.

    Da waren Sozis an der Macht, sogar teils Widerstandskämpfer (Brandt) aber selbst die haben das System in der Richtung (NS Bereinigung ) nicht angefasst. Denn auch hier galt, god or bad, my country. Denn selbst bei denen galt, ein Fahneneid macht einen sakrosant, entledigt den Handelnen von Moral und Rechtsauslegung.

    Egal unter welcher Regierungsform.

  • Ich bin immer dafür, zu versuchen, jedermanns Handeln zunächst mal mit den Augen und Maßstäben seiner Zeitgenossen zu sehen. Aber das heißt, dass Leute, die jetzt so handeln, wie es früher entschuldigt worden wäre, HEUTE nicht mehr entschuldigt werden dürfen.

    Heute entschuldigt auch ein Fahneneid keine Verbrechen.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Ich bin immer dafür, zu versuchen, jedermanns Handeln zunächst mal mit den Augen und Maßstäben seiner Zeitgenossen zu sehen.

    Das ist bis zu einem gewissen Grad ok. Auch heute gilt bei uns der Grundsatz, "keine Strafe ohne Gesetz". Aber wenn es um Verbrechen gegen die Menschlichkeit geht, hört bei mir das Verständnis auf. Auch damals wusste jeder, dass es eine Grenze gibt, die nicht überschritten werden darf, und sehr viele Zeitgenossen haben sich auch daran gehalten. An welchen "Maßstäben seiner Zeitgenossen" sollte man sich also orientieren?

  • Ich habe nicht vom Grundsatz "keine Strafe ohne Gesetz" geschrieben, denn nicht für jede Handlungsweise gab und gibt es ein passendes Gesetz, sondern davon, dass manche Handlungsweisen, die uns heute unverständlich sind und vor denen jeder zurückschrecken würde, zu anderen Zeiten als gerechtfertigt und vor allem als betrachtet wurde. Die Grenze, von der jeder wusste, dass sie nicht überschritten werden darf, war immer fließend.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Jene, die einen Eid geschworen haben, sind es in den seltensten Fällen, die Verbrechen begehen. Es sind mehr oder weniger Kleine Gruppen, die man "sich hält". Das sind Typen, die uU nicht mal wissen, dass der "Radikalisierer" im Auftrag eines Dienstes oder Behörde arbeiten.

    Ergebnis einer "Aufklärung" eines so begangenen Verbrechens ist dann meist ein "verwirrter Einzeltäter" (um Strukturen zu negieren und die Aufmerksamkeit auf EINEN zu lenken) oder man kann schlicht Täter nicht ermitteln. Dabei kann es dann natürlich auch zu Straftaten in diesen Behörden/Diensten kommen.


    Da im Oben geschilderten Anschlag Ermittlungen aber nicht offen, sondern gezielt, statt fanden (ähnlich ja auch beim NSU), ist die Wahrscheinlichkeit hoch, Strukturen zu verschleiern, die man zuvor gut und gerne nutzte.


    Was mir erst nach dem Lesen des Buches "Geheime Dienste" (BND Aufarbeitung) aufgefallen ist, diese "Szene" arbeitete mit subversiven Mitteln. BRM erwähnte Willy Brandt. Der war zB in den Augen des damalig noch Org Gehlen genannten illegalem Geheimdienst auf dem Boden der BRD, ein "Feindbild". Eins, dem man intern, in Notizen sogar "kalt stellen" wollte. Seine Vergangenheit im Widerstand und sein Exil, machten ihn zur "Zielscheibe" der Nachkriegs-Demokratie in D.


    Als er dann in Amt und Würden war, konnte er gar nicht so, wie er wohl wollte. Grund: Eine BND Clique hätte ihn mit einer seit Jahren praktizierten Praxis nicht nur politisch vernichten können.

    Zum Glück hatte da der BND keinen Vorzeige-Nazi mehr in der Führungsspitze, sondern nur noch die geschulten Nachkommen. In den 50ern wäre ein "Herr Frahms" nie in den oberen Kreisen eingeschlagen.

    Da gab es keine "Sozis", die in den 50 wirklich Einfluß hatten.


    Wenn nun eine Zelle, wie die WGH in Bayern, nicht strukturell aufgeschlüsselt wird, kann man auch nicht sagen, wer hier die Verbindungsperson war. Genau das soll wohl mit gezielter Ermittlung, Nichtverfolgen von Hinweisen und Vernichtung von Akten und Beweismitteln erreicht werden. Oder warum dürfen zB V-Männer vor Gericht nicht aussagen? Warum werden den U-Ausschüssen nur A4 Zebras (geschwärzte Seiten) unter die Nase gehalten?


    Das alles ist schwer zu vermitteln, wenn man nicht diverse historische Aufarbeitungen (gute werten nicht, sie dokumentieren) gelesen hat. Auch Bücher der Protagonisten selbst, die schreiben hin und wieder welche, die sehr aufschlußreich sein können. Ich will da exemplarisch mal Allen Dullas und sein Werk "Unternehmen Sunrise" erwähnen. In dem es um das Kriegsende in Italien geht.

    Natürlich muß man da beachten, dass Internas und Details nur begrenzt öffentlich gemacht werden aber man kann ein Prinzip dahinter erkennen, dass zu dem führte, was in ITA nach dem 2. WK so abging.

    Und wir reden hier von massiven Druck auf Linke und sogar die Beeinflussung der Wahlen, um eine linke Regierung zu verhindern. All das wurde erst durch besagte Unternehmung ermöglicht.

    Der Gipfel war dann der Namensgeber, die 1990 enttarnten "Gladio"- Gruppe.


    Man kann es auch vereinfachen. Es entstand in den 50ern ein europäisches, rechtsextremistisches Netzwerk, dass seine Grundstrukturen bis heute beibehalten hat. Von dem viele Politiker nicht mal eine Ahnung hatten und ein Zusammenarbeiten mit einheimischen Diensten nicht mal in Betracht zogen.

    In Belgien hat sogar der MiPrä nicht mal gewußt, dass sein Geheimdienst selbst eine Zelle im Stay Behind Netzwerk war. Einen kleinen Einblick liefert hier das Verfahren in dessem Schatten auch der MiPrä Luxemburgs abtreten mußte, der Herr Junker, auch der wußte nicht, was da wirklich los war.

    https://www.focus.de/finanzen/…r-affaere_id_3909855.html


    Hier, und das ist heute bekannt, wurde Übungen veranstaltet.

    Übungen, die nicht nur Infrastruktur demoliert, sondern auch massiv Menschenleben kostete.

    All das, und wenn man noch tiefer eintaucht, noch viel mehr, war für einen Weg bestimmend, an dem wir heute am Rand stehen und voller Unverständnis auf Ereignisse blicken, die immer Fragen offen lassen und wo Dienste und Behörden ungern kooperieren. Aufklärung ist hier immer ein Fremdwort.

    Denn wenn es nicht gewollt ist, dann findet die auch nicht statt.

    Ein gutes Indiz ist immer, wenn Verbrechen bis heute nicht aufgeklärt sind und/oder sich über Jahrzehnte hinziehen. Wenn dann Ermittler nichts zur Aufklärung beitragen, weil sie Gedächtnisprobleme haben oder unbrauchbare Dokumente liefern, sich hinter "TOP SECRET" Einstufungen verstecken oder schlicht gar nichts zum Thema sagen könn.....ähm wollen, dann sind wir mitten im Spiel, dass niemand durchschauen soll und dessen Strukturen verborgen werden müssen. Würde man die wirklich ermitteln und wissen, wie einige dieser Personen und Zellen arbeiten und denken, dann wäre in der Tat die innere Sicherheit gefährdet, hinter der man in Ermittlerkreisen gern versteckt. Niemand will wirklich von Radikalen Spinnern beschützt werden. Schon gar nicht von Organisationen staatlicher Ausrichtung, die Mord und Sachbeschädigung entweder selbst begehen oder von Strohpuppen begehen lassen.


    Hier mal eine Betrachtung zur "Szene" in Bayern.

    https://www.aida-archiv.de/201…or-in-muenchen-1945-2013/


    ....so, jetzt brauch ich bei Hilde einen Kaffee...


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

    Einmal editiert, zuletzt von gun0815 ()

  • Eine ganze Perlenkette listet dieser nette Artikel auf....


    Prélude


    Zitat


    Vor 30 Jahren, am 10. Oktober 1990, trat eine junge Kuwaiterin in Washington vor das Menschenrechtskomitee des Kongresses und machte eine Aussage. Zum Schutz seiner Familie wurde das 15-jährige Mädchen nur mit seinem Vornamen vorgestellt, Nayirah. Unter Tränen erzählte die Teenagerin, wie sie zwei Monate zuvor, als Praktikantin in der Klinik al-Addan in Kuwait, miterlebt habe, wie irakische Soldaten die Neugeborenenabteilung gestürmt und die Brutkästen entwendet hätten. Die Frühgeborenen warfen sie achtlos auf den Boden und ließen sie sterben, 312 an der Zahl.

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=65211


    Heute wissen wir, dass diese heulende Rotzgöre nur ein Schauspieler in einem großem Kino war.

    Schöne Einführung, um zu schauen, wem wir ständig nach dem Maul reden.


    1. Akt


    Die Show muß stimmen, die Story sollte erschrecken und das Publikum in seinen Bann ziehen.

    Fiktion ist strikt von der Realität zu trennen. Das sollte man als Besucher eines Blockbusters wissen. Niemand würde auf die Idee kommen, solch Werke wie von Dan Brown oder Stanley Kubrick für bare Münze zu nehmen. Doch wenn gewählte Polemiker und gewiefte PR Firmen Meinungen manipulieren wollen, dann ist genau das die Absicht: Die Fiktion wird als Wahrheit verkauft.


    2. Akt


    Die Räder rollen und der "Rubel" bzw der Dollar auch.

    Arbeitsplätze und Exporte von Militärgütern zählen da mehr als die Opfer, die durch solche Güter entstehen. Hauptsache der Preis bliebt stabil und die Profite stimmen.

    Kein Alleinstellungsmerkmal westlicher Wirtschaften aber immerhin eines ihrer Spezialgebiete.

    Der Blick in vergangene Zeiten bestätigt diese Konstante.

    Kein Mittel ist schlecht, welches der eigenen Wirtschaft oder zu mindest einigen Wirtschaftsgrößen dient.

    Regierungen sind immer temporär. Da fällt es doch gar nicht auf, wenn man bei einigen diesen Prozess etwas beschleunigt. Muß man eben nur gut verkaufen.


    3. Akt


    Verbündete sind immer gut. Vor allem bei Sauereien. Sitzen da nämlich noch andere im Boot, dann ist das entweder gut für die eigene erlogene Propaganda oder zumindest um die Mitwisser hinterher etwas klein zu halten, denn wer bei einer Sauerei mitspielt, ist Mittäter!

    Im Club der Mitwisser sitzen nun aber auch welche, die sich eigentlich nichts zu Schulden haben kommen lassen. Sie stellen nur Infrastruktur bereit und..... schweigen.

    Der einzige Absatz, der steigt, sind jene der Nebelkerzen. Schließlich darf niemand merken, dass man nicht unbedingt im selben Boot sitzt, sondern nur im mitgeführten Beiboot.

    Macht es das besser? Mit nichten....


    Abspann


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    ....den lasen wir mal schnell durchlaufe, damit nicht richtig erkannt wird, wer da so alles mitspielt. ;)


    mfg