• .............Das als erstes. Huawei z.b. als nächstes ? Nordstream 2 wird politisch teuer. Garantiert.

    Wenn Europa sich das weiter gefallen lässt und im vorauseilendem Gehorsam devot sich solchen Sado-Maso Methoden andient, ist es eben nicht zu retten. Für diese Politik können wir uns nur noch schämem! "Nicht in unserem Namen!", müßte es Merkel und Co. stetig in den Ohren dröhnen und massiv sichtbar werden!

  • Sorry, das stimmt so doch überhaupt nicht. Merkel hat sich eher sogar distanziert. Im Vergleich zu Ihren Vorgängern.

    Und auch das dritte Mal, egal wer hier Parteipolitisch das sagen hätte, solch eine Loslösung wird niemals passieren weil das überhaupt nicht deren Entscheidung ist.

    Inwiefern hat sich Merkel "distanziert". ? Sie hat sich doch als CDU-Vorsitzende schon "angedienert" in Erwartung der Uebernahme des Kanzleramtes.

  • Wir hätten den Polen und Ukrainern einfach ein wenig abgeben können, dann wäre das alles harmloser verlaufen.


    Während Trumpi in der liberalen USA als Pudel Putins verschrien ist, wird in Europa von Seiten der USA Administration die Gefahr Russland in den Himmel gezeichnet. Also ein Präsident (und seine Lakaien) der USA, der eigentlich nichts gegen Putin hat und dann alle anderen. An dieser Posse und der "wahren" Bedrohung aus Fernost für das amtierende Imperium, ist klar, dass man als "Zwergstaat" umsichtig durch die diplomatischen Unwetter navigieren muss. Ein wenig Opportunismus hier und ein wenig Opportunismus da und gleichzeitig Haltung für die Kamera zeigen. Was mit aufmümpfigen "Zwergstaaten" und historisch attestierten Massenmördern passiert zeigen uns die Geschichtsbücher.

    Das einzige was ich an unserer Kanzlerin immer "bewundert" habe ist, dass sie Dumpfbacken mit einer gewissen Lässigkeit und Gleichmut einfach weglächelt und ignoriert (Zeitspiel).

  • Nord Stream 2 sollte einen Abzweig nach Polen bekommen, aber die wollten nicht.

    Es ging glaube ich auch eher um Geld (Durchleitungsgebühren) aber das spielt jetzt ja auch keine Rolle mehr. Unsere Regierung hat die Entwicklungen in Polen verschlafen und die rechtsgedrehte polnische Regierung in die Arme der USA abdriften lassen, wo diese ordentlich Tamtam machen.


    In diesem "pazifistischen" Forum sollten sich einige mal Fragen wie Kriege eigentlich entstehen. Ich hätte da ein paar Anmerkungen, wie z.B. nicht gefallen lassen, Beziehungen abbrechen, dagegen angehen etc. etc. etc.

    Man muss nicht naiv sein und sich alles gefallen lassen, aber in dieser Welt muss man halt auch mit "Idioten" klarkommen, selbstreflektierend denken und sich selbst nicht so wichtig nehmen.

  • Es ging glaube ich auch eher um Geld (Durchleitungsgebühren) aber das spielt jetzt ja auch keine Rolle mehr. Unsere Regierung hat die Entwicklungen in Polen verschlafen und die rechtsgedrehte polnische Regierung in die Arme der USA abdriften lassen, wo diese ordentlich Tamtam machen.

    Die USA haben Polen von Beginn der Beitrittsverhandlungen zur EU als U-Boot gegen die EU installiert. Zudem gibt es geschichtsbedingt einen übertriebenen Nationalismus in Polen, der den Rechtsruck erst möglich gemacht hat. Und ein Kardinalfehler war, die Osteuropäischen Staaten in die Nato aufzunehmen. Die Nachrüstung auf Natostandards hat enorme Kosten verursacht, die besser in der wirtschaftlichen Entwicklung investiert gewesen wären, um den Lebensstandard der menschen zu heben. Nun haben wir das Problem der EU Spaltpolitik und zugleich die Spannungen mit Russland. Beides schwächt Europa und spielt den USA in die Hände.

  • Die USA haben Polen von Beginn der Beitrittsverhandlungen zur EU als U-Boot gegen die EU installiert. Zudem gibt es geschichtsbedingt einen übertriebenen Nationalismus in Polen, der den Rechtsruck erst möglich gemacht hat. Und ein Kardinalfehler war, die Osteuropäischen Staaten in die Nato aufzunehmen. Die Nachrüstung auf Natostandards hat enorme Kosten verursacht, die besser in der wirtschaftlichen Entwicklung investiert gewesen wären, um den Lebensstandard der menschen zu heben. Nun haben wir das Problem der EU Spaltpolitik und zugleich die Spannungen mit Russland. Beides schwächt Europa und spielt den USA in die Hände.

    Unter Tusk war eine liberale Regierung in Polen an der Regierung. Die Beziehungen zu D waren deutlich besser. Aber es ist wie bei uns in D, die Entwicklungen gehen den Menschen nicht schnell genug (verständlich bei einer gewissen Lebensspanne) und wenn man es nicht sozialpolitisch absichert geht es in die Hose.

    Was den Nationalismus angeht unterscheiden sie sich in keinster Weise von Russland und dieser übertriebene Identitätswahnsinn macht sich ja auch bei uns breit.


    Was ein Bündnis anfällig macht ist die Wankelmütigkeit der Menschen und das egozentrische Weltbild, in dem der Einzelne permanent seinen eigenen Vorteil sucht. Momentan werden die Einzelstaaten der EU von allen Seiten als Objekt der Begierde betrachtet, denen man durch Angebote und Investitionen Zucker in den Hintern bläst, um Einfluß und Marktanteile zu gewinnen. Das ist absolut verständlich, da in Europa ja (noch) eine Menge zu holen ist, es geostrategisch eine exponierte Lage hat und je nach Zuordnung das Zünglein an der Waage ist. Dieses Verhalten ist aber nicht auf die USA beschränkt- da gibt es noch 2 andere und vielleicht mit Indien demnächst einen 4.

    Ich glaube, dass der normale Bürger Europas noch nicht begriffen hat, dass der Kontinent Europa langsam aber sicher der "Spielplatz" wird, den ihre Vorfahren jahrhundertelang in anderen Teilen der Welt bespielt haben. Es gibt diesen Ausdruck "Stellvertreterkrieg", nur das es hierbei nicht um einen realen militärischen Krieg geht (jedenfalls noch nicht), sondern um einen Wirtschafts-, Abhängigkeits-, Geopositionierungs- und Ideologienkrieg handelt.

    Die Frage ist also, wie muss sich die EU aufstellen, dass sie diese Wankelmütigkeit und Selbstverwirklichung berücksichtigt und trotzdem so gefestigt bleibt, dass wir trotz Bündnis und Verträgen nicht einzelnd verfrühstückt werden und ein Spielball der Großen werden. Welche Abfederungsmechanismen müssen installiert werden, dass das nicht abnehmende Dauerfeuer (es wird in Zukunft noch stärker werden) dieser Großmächte zu einer totalen Zerstörung wird. Das UK glaubt es kann sich dieser Entwicklung entziehen, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit aber eine Überraschung erleben.

    Wir, dass bedeutet Europa (EU) sind jetzt Verhandlungsmasse auf einer anderen Ebene und sollten dies auch endlich realisieren.

    Und dabei nützt es nichts sich nur auf einen zu konzentrieren, nur weil der momentan noch die dicksten Eier hat und ein wenig herumtaummelt, nein, die anderen versuchen auch an dieser Institution herumzuschnibbeln und haben ebenfalls veritable Interessen.

    Wenn die EU-Mitglieder also großen Wert darauf legen ihre Identität und Nationalstaatlichkeit intensiv zu pflegen, gleichzeitig aber die Vorzüge eines starken Bündnisses zu leben, dann müssen die Richtlinien so aufgebaut sein, dass wir die "Angiffe" abfedern können wie ein Pudding, wenn ein Mitgliedsstaat mal nicht ganz konform läuft und trotzdem so viel Stabilität besitzen, dass solche Aktionen und "Angriffe" von außen nicht von Erfolg gekrönt sind. Das wird nicht einfach, betrachtet man die Schwächen der Menschen, aber sinnvoll und nötig.

  • Nun haben die USA im Congress Sanktionen gegen die Firmen beschlossen, die Nordstream II. bauen! Eine völlig überzogene, unerträgliche Einmischung in dt. und europ. Angelegenheiten. Wenn Deutschland und die EU jetzt nicht energisch Gegenmaßnahmen ergreifen, sind sie wohl nicht zu retten. Ich würde sämtliche Verträge kündigen, die den Bezug von US-Fracking- und Flüssiggas betreffen und den Bau des entsprechenden Terminals einstellen.

  • Bis die wirksam beschlossen sind und durch alle Instanzen, fließt das Gas schon.

    Es kommt hier natürlich noch auf die Schweizer an, denn deren Schiff legt ja die Leitungen. Mal schauen wie das Bergvolk auf diese Drohung und Erpressung reagiert.


    Von deutscher Seite erwarte ich gar nix mehr. Vielleicht gibt es ja noch in den anderen Ländern, die am Projekt beteiligt sind, eine Reaktion der Vernunft. Fakt ist, passiert hier nichts, dann steht endgültig fest, dass die Transatlanten uns unterwandert haben und es sowas, wie politische und wirtschaftliche Autonomie nicht gibt. Armselig und erbärmlich wär das.


    mfg

  • Auch bei diesem Thema gebe ich der einstmals als „mächtigsten Frau der Welt“ bezeichneten Frau eine Mitschuld. Den Schrecken einer unkontrollierten Grenzöffnung wollten viele Trump Wähler vermeiden.

    Eine Steilvorlage für Trump? Nun haben wir den Salat = Trump und eine geschwächte EU!

  • Nun haben die USA im Congress Sanktionen gegen die Firmen beschlossen, die Nordstream II. bauen! Eine völlig überzogene, unerträgliche Einmischung in dt. und europ. Angelegenheiten.

    Nicht nur erst seit Trumps Ägide sind die Regierenden der USA zunächst mal eines: Diplom-Imperialisten!

    Nun ja,die haben als Sklavenhalter genügend Erfahrung.

  • Auch bei diesem Thema gebe ich der einstmals als „mächtigsten Frau der Welt“ bezeichneten Frau eine Mitschuld. Den Schrecken einer unkontrollierten Grenzöffnung wollten viele Trump Wähler vermeiden.

    Lächerlich. Die Amis, die Trump gewählt haben, wissen gar nicht, wer Merkel ist, sie wissen wahrscheinlich nicht einmal, wo Deutschland liegt.

  • Lächerlich. Die Amis, die Trump gewählt haben, wissen gar nicht, wer Merkel ist, sie wissen wahrscheinlich nicht einmal, wo Deutschland liegt.

    Ein Hauptthema für Trumps Erfolg war und ist die Migrationen. Die Bilder von 2015 gingen um die Welt. Egal, ob du es glaubst oder nicht. Auch die Amerikaner haben Smartphones und Internet! Die Auswirkungen sind nicht lächerlich! Bedenke, das Wahlergebnis für Trump war sehr knapp.

  • Natürlich haben die Amis Internet. Aber die Trump-Anhänger interessiert einen Scheiß, was sich außerhalb Amiland abspielt. Die interessieren sich allenfalls für die Grenze zu Mexiko. Illegale Einwanderung von dort gab es aber schon seit je her, von der die Amis nicht zuletzt durch billige, rechtlose Arbeitskräfte auch profitieren.

    Zu reflektieren, dass ihre Politik die Instabilität im Nahen Osten erst verursacht hat, dazu sind Amis schon gar nicht in der Lage.

  • Brummelbär hat nicht unrecht mit dem was erschreibt. Die Bilder sind um die Welt gegangen und unser allseits geschätzter Onkel Donald hat das auch in seinem Wahlkampf verwendet um für seine Mauer zu werben.


    Das hat ja nun erst mal nichts damit zu tun ob man das gut oder schlecht findet was 2015 gemacht wurde.

  • Natürlich hat Trump die Ereignisse 2015 in der ihm eigenen Weise benutzt, sprich Lügen verbreitet, z.B. über massiven Anstieg der Kriminalität. Seine geistig minderbemittelten Anhänger sind wohl darauf abgefahren, aber jetzt Merkel eine Verantwortung im Sinne einer Kausalität für Trumps Wahlsieg zu geben, ist Quatsch hoch drei. Viel wichtiger war, dass Trump seine geistig minderbemittelten Anhänger im Rust Belt und anderswo davon überzeugen konnte, dass die Mexikaner und die Europäer an ihrem wirtschaftlichen Niedergang schuld sind. Und ja, Brummelbaer, das Wahlergebnis war sehr knapp: Trump hatte sogar weniger Wählerstimmen als Hillary Clinton. Das ist halt Demokratie à la USA.

  • Natürlich haben die Amis Internet. Aber die Trump-Anhänger interessiert einen Scheiß, was sich außerhalb Amiland abspielt. Die interessieren sich allenfalls für die Grenze zu Mexiko. Illegale Einwanderung von dort gab es aber schon seit je her, von der die Amis nicht zuletzt durch billige, rechtlose Arbeitskräfte auch profitieren.

    Zu reflektieren, dass ihre Politik die Instabilität im Nahen Osten erst verursacht hat, dazu sind Amis schon gar nicht in der Lage.

    Ups? Du musst assoziieren wenn du mich verstehen willst. Natürlich interessiert die meisten US-Amerikaner keine Merkel oder was in Deutschland vorgeht.

  • Seine geistig minderbemittelten Anhänger sind wohl darauf abgefahren, ….. Viel wichtiger war, dass Trump seine geistig minderbemittelten Anhänger im Rust Belt und anderswo davon überzeugen konnte, dass die Mexikaner und die Europäer an ihrem wirtschaftlichen Niedergang schuld sind.

    Deiner Meinung, dass die Trump-Wähler minderbemittelt sind, kann ich mich nicht anschließen. Richtig ist, dass die Wahl von Trump nicht nur für die EU schwerwiegende Folgen hat. Nord Stream 2 ist da nur ein Beispiel. Ob „Amerika first“ für die USA schädlich ist, wage ich zu bezweifeln.

  • Nord Stream 2 ist da nur ein Beispiel. Ob „Amerika first“ für die USA schädlich ist, wage ich zu bezweifeln.

    Nordstream 2 ist ein weiteres Beispiel für den amerikanischen Wirtschaftsimperialismus,wie er von dem Blonden gefördert wird.