Kapitalismuskritik

  • Das Ende der ideologiegetriebenen Politik ist bereits eingeläutet, zunehmen ist die Vernunft in diesem Gewerbe gefragt und nicht das Populismusgehabe brusttrommelnder Homo Sapiensaffen.

    Da hofft die gesamte Menschheit seit über fünftausend Jahre drauf.Bislang war's Utopie und ich befürchte,das bleibt es auch.

    Wär schön,ich würde mich täuschen.

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Du bist anderer Meinung? Erzähl!

    Ich finde den Begriff "der kleine Mann" irgendwie abwegig. Er ist immer damit verbunden, dass die Großen mit dem kleinen Mann machen, was sie wollen und der kleine Mann leider keinen Durchblick hat und Opfer ist. Der "kleine Mann", das hilflose Wesen. Das stört mich immer, denn dem sog. "kleinen Mann" hat man auch Übles zu verdanken.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Produktionsstandortregeln - das ist das Gebot der Stunde, und die sind ganz einfach auch ohne Kapitalismuskritik zu erlassen.

    Und wie oft wurde ich schon kritisiert, wenn ich von optimaler Standortverteilung zur Produktion Aussagen hier im Forum getroffen habe??? Wir könnten längst eine EU haben, die ihre Produktion optimal auf die Territorien verteilt, einen Bundesstaat, der gemeinsam seine Verantwortlichkeit für die Menschen wahrnimmt.

  • Diese Regeln müsste aber die EU erlassen, in der zu viele Egoisten versammelt sind, ohne dass man dagegen etwas tun könnte. Standortregeln können höchstens in einem Nationalstaat erlassen werden - je kleiner die Einheit, desto größer die Akzeptanz der Regeln.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)

  • Ich finde den Begriff "der kleine Mann" irgendwie abwegig. Er ist immer damit verbunden, dass die Großen mit dem kleinen Mann machen, was sie wollen und der kleine Mann leider keinen Durchblick hat und Opfer ist. Der "kleine Mann", das hilflose Wesen. Das stört mich immer, denn dem sog. "kleinen Mann" hat man auch Übles zu verdanken.

    Dabei sollte aber folgendes nicht übersehen werden: Der sog. "kleine Mann" wird von den Großen über ihre Propagandamedien zu dem Üblen geführt. Nennt sich massenpsychologische Bevölkerungsbeeinflussung.


    Die Welt ist wie ist, weil wir uns erzählen, dass sie ist wie sie ist.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Diese Regeln müsste aber die EU erlassen, in der zu viele Egoisten versammelt sind, ohne dass man dagegen etwas tun könnte. Standortregeln können höchstens in einem Nationalstaat erlassen werden - je kleiner die Einheit, desto größer die Akzeptanz der Regeln.

    Der schwierigste Part wird die Durchsetzung der Regelakzeptanz bei den Konzernen darstellen. Diese Leute werden mit Zähnen und Klauen ihr Gewinnmantra auf allen Kanälen bis zum geht nicht mehr verteidigen.


    Da rechne ich mit null Einsicht, diesen Leuten ist die Gesundheit der Bürger egal. Sieht man in Amerika dem Musterland der Neokapitalisten mehr als überdeutlich derzeit.


    Es wird sich auch hinterher zeigen wie die Ultrareichen wesentlich besser und noch mit Gewinn aus dieser Pandemie hervorgehen.


    Die Einzelkämpfersebständigen zahlen mit den abhängig Beschäftigten die volle Zeche, buchstäblich, denn auch bei der Schuldentilgung zahlen diese alles.


    Warum?


    Weil die Firmen die Kreditkosten in die Warenpreise einkalkulieren und damit auf die Kunden abwälzen können.


    Deshalb.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • "Kapitalismuskritik" hört sich so an, als sei der Kapitalismus eine Ideologie oder Philosophie die man kritisieren kann. Dabei ist Kapitalismus nichts weiter als der Kontext, in dem freie Menschen untereinander Handel treiben. Wer Kapitalismus loswerden will, muss den Menschen abschaffen.

  • "Kapitalismuskritik" hört sich so an, als sei der Kapitalismus eine Ideologie oder Philosophie die man kritisieren kann. Dabei ist Kapitalismus nichts weiter als der Kontext, in dem freie Menschen untereinander Handel treiben. Wer Kapitalismus loswerden will, muss den Menschen abschaffen.

    Kapitalismus ist die Möglichkeit,seine Gier nahezu unbedrängt ausleben zu können. Punkt!!

  • Winston Churchill sagte:


    Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleiche Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

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    Ich finde, dass zu einer Kapitalismuskritik unbedingt auch eine "Neiddebatte" gehört. 8)

    Ws kommt darauf an zu sehen, wohin Neid führt: entweder stärkt Neid die eigenen Bemühungen um Wohlstand oder er stärk die Missgunst gegenüber den Wohlhabenden.

    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


    Uneingeschränkte Solidarität für Israel - gegen Antisemitismus und Antizionismus.



    So geht Internet heute

  • Es ist natürlich ganz einfach, jede Kritik an unserem System als Neiddebatte abzutun.

    Jup, vor allem, weil jene, die dies behaupten, auch alle kennen.

    Kritik am Kapitalismus muß eben immer irgendwie mit Neid zu tun haben.


    Was anderes können sich Menschen mit Grenzen im Kopf eben nicht vorstellen.

    Armselig das.


    mfg

  • Und wenn jemand Argumente hat, wird’s persönlich.


    Jedenfalls hat der Kapitalismus breite Schichten mehr erbracht als Befriedigung der Grundbedürfnisse. Aber wer gerne in einer Kommunalka leben möchte mit ein wenig kommunistischer Romantik inklusive Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftsklo für das gesamte Haus - bitte sehr.

    Das wird man doch wohl noch Fragen dürfen!!


    Uneingeschränkte Solidarität für Israel - gegen Antisemitismus und Antizionismus.



    So geht Internet heute

  • Was ist eigentlich hier los. Warum soll die Alternative oder etwas anderes als der Kapitalismus immer der Kommunismus sen? Was ist das für eine Denke?

    Mal davon ab, dass die Argumentation dermaßen eindimensional ist, dass es mir fast die Fußnägel hoch krempelt.


    Hier geht es doch erstmal nur um Kritik an dem, was kritisierenswert ist.

    Und da gibt es in der derzeitigen Wirtschaftsordnung einiges. Warum dann immer alles gleich Kommunismus brüllt verstehe ich einfach nicht. Das ist keine seriöse Debatte, das ist schlicht Kreativlosigkeit.

  • Was ist eigentlich hier los. Warum soll die Alternative oder etwas anderes als der Kapitalismus immer der Kommunismus sen? Was ist das für eine Denke?

    Mit einem Wort: Primitiv.


    Eindimensionaler, unreflektierter, von Dogmen und Propaganda auf Linie gebrachter religiöser Dummfug.


    Gott wurde ersetzt durch Geld.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Gott wurde ersetzt durch Geld.

    Na, gut ist das in gewisser Hinsicht schon....man hat etwas greifbares....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Was ist eigentlich hier los. Warum soll die Alternative oder etwas anderes als der Kapitalismus immer der Kommunismus sen? Was ist das für eine Denke?

    Mal davon ab, dass die Argumentation dermaßen eindimensional ist, dass es mir fast die Fußnägel hoch krempelt.


    Hier geht es doch erstmal nur um Kritik an dem, was kritisierenswert ist.

    Und da gibt es in der derzeitigen Wirtschaftsordnung einiges. Warum dann immer alles gleich Kommunismus brüllt verstehe ich einfach nicht. Das ist keine seriöse Debatte, das ist schlicht Kreativlosigkeit.

    Man muss überhaupt keine Debatte oder Namensfindung diskutieren, in Bezug auf die Wirtschaftsform, sondern lediglich die ökonomischen/ sozialen Belange und Notwendigkeiten. Und diese Step by Step, dann kommt man auch zum Ziel.

    Wie lange wird bei uns z.B. schon die Finazierung der Rentenkassen diskutiert, im Vergleich zu den Niederlanden, Österreich oder der Schweiz. Die Angebote liegen weit ausgebreitet vor uns, aber keiner möchte sie annehmen.

    Es macht sich auch keiner die Mühe funktionierende suksessive Umstellungen (damit sich alle anpssen können) auszuarbeiten- das macht man z.B. nur beim Renteneintrittsalter, ist einfacher:).


    Was mir besonders auffällt, gerade auch in diesen Zeiten und in Bezug auf die EU im Besonderen ist, dass die öffentliche und private Berichterstattung ausnahmslos negativ aufgestellt ist. Es gibt aber auch rein gar nichts was die Menschen irgendwie motivieren könnte außer im privaten Umfeld. Die Dauerbeschallung seit Jahren ist "Alles Scheiße außer Mama".Ich weiß, schlechte Nachrichten verkaufen sich besser, aber das kann doch nicht ausschließlich unsere Welt abbilden. Die Nachrichten, welche Hoffnungen und Fortschritt (z.B. Wissenschaft etc.) darstellen gehen in dieser Mad Max Berichterstattung total unter. So kann man jedenfalls keine Bereitschaft des (Um-)Denkens bei den Menschen erwarten.