Bekloppte oder zumindest nervige Werbung

  • Werbung die nicht gerade dumm und unseriös daher kommt und deswegen nicht so direkt in den Thread " passt, kann hier behandelt werden.


    Ein weiteres Beispiel. Am Freitag, 27. Dezember 2019 versendet das Unternehmen maxLQ (ein Unternehmensbereich der FID Verlag GmbH) auch an meine Person eine Ausgabe seines Newsletters, der eine für Weihnachten und den Jahreswechsel typische Ansprache bereithält, die mir auf Grund ihrer Unstimmigkeit auf den Geist geht. Gier eine Kopie des Schreibens:



    Ich habe nichts gespendet und werde nichts spenden, weil:


    1. ich kein Geld habe

    2. Spenden allein nicht ausreicht um die Welt endlich zu befrieden

    3. die benannte Welthungerhilfe selber ein m.E. sehr ungerechter Laden ist.


    Ich habe mir diese Mail jedoch aufgehoben, weil diese meines Erachtens nur so vor Unstimmigkeiten strotzt und das will ich gegenüber den Verantwortlichen zur Sprache bringen. Das mache ich auch am 13.01.2020.



    Fortsetzung in Beitrag # 2

  • Ich habe mir diese Mail jedoch aufgehoben, weil diese meines Erachtens nur so vor Unstimmigkeiten strotzt und das will ich gegenüber den Verantwortlichen zur Sprache bringen. Das mache ich auch am 13.01.2020: (....)


    Fortsetzung in Beitrag # 2

    Hier die Fortsetzung meiner Kritik:



    Fortsetzung in Beitrag # 3

  • Fortsetzung in Beitrag # 3


    Hier die Fortsetzung meiner Kritik:


  • Das kam nicht überall gut an […]

    Ach Gottchen, wenn sich in Zeiten der Kommentarfunktionen und der social media nicht sogleich ein Shitstorm findet… wahrscheinlich wär's bei Otto Discounter-Stammkunde besser angekommen, wenn zu jedem Stück Obst jetzt ein handgehäkelte Burka mitgeliefert wrüde…

  • Ach Gottchen, wenn sich in Zeiten der Kommentarfunktionen und der social media nicht sogleich ein Shitstorm findet… wahrscheinlich wär's bei Otto Discounter-Stammkunde besser angekommen, wenn zu jedem Stück Obst jetzt ein handgehäkelte Burka mitgeliefert wrüde…

    Ich finde es auch spießig, wenn wer sich da aufregt. Sonderlich witzig war diese Werbung aber auch nicht.

  • […] Sonderlich witzig war diese Werbung aber auch nicht.

    Das ist wahr - ein Werbemotiv wie das Gezeigte wäre sicher noch Anfang der1960er Jahre ein Skandal gewesen, zehn Jahre später überhaupt kein Problem, noch zu Beginn der 80er hätte die Öffentlichkeit sich höchstens darüber aufgeregt, dass hinter'm Obst vom Busen ja gar nichts zu sehen sei… erst so gegen Mitte der 80er, als Inge Meysel im Schulterschluss mit EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer gegen den STERN wegen dessen Titelbildern vor Gericht ging, wurde die weibliche Brust wieder zum Tabu… die ältere Werbeweisheit "sex sells" ist außer Kraft gesetzt, wahrscheinlich muss demnächst noch die klassische Colaflasche um ihre weiblichen Rundungen bereinigt werden, um nicht mehr als sexistisch wahrgenommen zu werden.


    Unser derzeitiges Zeitalter wäre wirklich zum Lachen, wenn das vorhersehbare Mehrheitsverhalten nicht so traurig wäre…

  • Ach Gottchen, wenn sich in Zeiten der Kommentarfunktionen und der social media nicht sogleich ein Shitstorm findet… wahrscheinlich wär's bei Otto Discounter-Stammkunde besser angekommen, wenn zu jedem Stück Obst jetzt ein handgehäkelte Burka mitgeliefert wrüde…

    Wer das Bild der (nackten) Frau als Werbeobjekt ablehnt, ist nicht spiessig, sondern eher zeitgemaess. Es loest wohl kaum einen Shitstorm aus, sondern eher ein muedes Laecheln ueber so wenig Phantasie. Ueb dich mal im Haekeln, Burka braucht ne Menge Wolle.

  • ...Unser derzeitiges Zeitalter wäre wirklich zum Lachen, wenn das vorhersehbare Mehrheitsverhalten nicht so traurig wäre…

    Das vorhersehbare Gemaule über diese Anzeige wurde doch hauptsächlich deshalb ausgelöst, weil nicht gleichzeitig oder zeitnah ein nackter Jüngling mit 2 Bioeiern in der einenn und einer veganen Bockwurst in der anderen Hand mit einem ebenso flachen Spruch die Werbeanzeigen zierte ...

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Sowas interessiert halt kein Schwein.


    Nicht mal zu 2 Bioeiern in der einenn und einer veganen Bockwurst in der anderen Hand hat es gereicht, stattdessen ein Buschm der in jder abgefahrensten Huppie-Kommune als noch nicht dagewesen durch geht. Und was macht der Netto-Naturbursche, wenn 100 Nacktschecken das Gemüse wegfuttern?

  • Wer das Bild der (nackten) Frau als Werbeobjekt ablehnt, ist nicht spiessig, sondern eher zeitgemaess. […]

    Ebeneben. "Alle Menschen werden prüder" ist die gendergerechte Hymne des "Neuen Menschen", der sich nur in "Darkrooms" wohlfühlt, der Öffentlichkeit aber vorspielt, dass nur völlige Asexualität (oder, wenn Kirchenmitglied, das Zölibat) den zwischenmenschlichen Verkehr verbessere…

  • Sowas interessiert halt kein Schwein. […]

    Da also in dieser Hinsicht "Gleichberechtigung" herrscht, ist NETTO also der Vorwurf der Frauenfeindlicheit nicht zu unterstellen… davon abgesehen werden die warenpräsentierenden Personen sich freiwillig haben fotografieren lassen… und wer verpackte Ware bevorzugt, der kauft dann eben nicht beim Discounter ein. Auch wenn der inhabergeführte Feinkost- oder Delikatessenhandel ein aussterbendes Gewerbe ist.

  • Moderation:

    Zwei Beiträge sind in die interne Resterampe gewandert. Grund OT.


    Zukünftig werden alle Beiträge, die sich nicht mit dem Inhalt eines Beitrages, sondern ausschließlich mit einem User befassen, in die interne Resterampe verschoben.

  • Ein weiteres Unternehmen, dessen Werbung schwer bekloppt daher kommt: Der Spiegel-Verlag. Der versucht neue Neuabonnenten mit Hilfe von "Geschenken" zu ködern. Das kommt einer weit verbreiteten Masche gleich und lässt an dem Wert des so beworbenen Produktes zweifeln.


    Nun bin auch ich Dödel auf solch eine Offerte reingefallen, wollte gerne das Ührchen abstauben, das es "gratis" zu dem Probeabo gab. Diese Werbepraxis ist aber nicht direkt Gegenstand der Kritik dieses Beitrages. Es geht um das weitere Werbeverhalten des Spiegel-Verlags.


    Im Januar habe ich das Abo gekündigt, da ich mir die Kosten nicht leisten kann.



    Die Kündigung wurde mir schnell am nächsten Tag (30.01.2020) bestätigt:



    Diese rasche Antwort fand ich gut, bis zum 05.02.2020, denn da versucht der SPIEGEL-Verlag mich erneut zu einem weiteren Bezug seines Produkts zu ködern:



    Mir ein neues Abo aufschwatzen zu wollen, obwohl ich dem selben Verlag erst einige Tage vorher auf meine erschwerte finanzielle Lage gewiesen habe, bedeutet mir, dass dieser verdammte SPIEGEL-Verlag auf meine (und anderer Menschen) Befindlichkeiten keinen Pfifferling gibt. Meinen Ärger darüber teile ich dem SPIEGEL-Verlag am 07. Februar 2020 mit: (...)


    Fortsetzung in Beitrag # 17


    Bekloppte oder zumindest nervige Werbung


  • Mir ein neues Abo aufschwatzen zu wollen, obwohl ich dem selben Verlag erst einige Tage vorher auf meine erschwerte finanzielle Lage gewiesen habe, bedeutet mir, dass dieser verdammte SPIEGEL-Verlag auf meine (und anderer Menschen) Befindlichkeiten keinen Pfifferling gibt. Meinen Ärger darüber teile ich dem SPIEGEL-Verlag am 05. Februar 2020 mit: (...)


    Fortsetzung in Beitrag # 17

    Hier meine Beschwerde:


  • Man weiss doch nun, wie Werbung funktioniert. Somit ist es reine Zeitverschwendung, sich darüber aufzuregen und noch Briefe zu schreiben. Die Werbegeschenke sind mehrheitlich Billigprodukte von geringer Haltbarkeit, deren Herstellung die Umwelt belastet.

  • Man weiss doch nun, wie Werbung funktioniert. Somit ist es reine Zeitverschwendung, sich darüber aufzuregen und noch Briefe zu schreiben. Die Werbegeschenke sind mehrheitlich Billigprodukte von geringer Haltbarkeit, deren Herstellung die Umwelt belastet.

    Wenn "man" das alles weiß, warum wird dann so saublöd und unehrlich geworben?

  • Wenn "man" das alles weiß, warum wird dann so saublöd und unehrlich geworben?

    Jeden Morgen steht ein Dummer auf ...


    und, wie Henry Ford schon erkannte:


    Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca