• Genetik schlägt Intellekt - zumindest bei einem gewissen Teil der Menschen ....

    Das ist ein völlig falscher Zusammenhang. Genetik bestimmt einzig, wie ein Lebewesen unter den Bedingungen einer bestimmten Umwelt sein Reaktionsspektrum ausprägen kann. Intellekt ist entweder vorhanden oder eben weniger ausgeprägt, auf eine aktuelle Handlungsweise hat die Genetik keinen Einfluß. Xenophobie muss gesellschaftlich ausgeprägt sein, sonst tritt sie nicht auf. Und die manipulative Beeinflussung der Massen trägt hier eine wesentliche Verantwortung, z.B. die massive Verunglimpfung der Muslime über Jahre in Deutschland.

  • Ist etwa Xenophobie genetisch bedingt?

    Auch wenn´s gern bestritten wird, ich denke schon. Nur ist die Frage, was als "fremd" empfunden wird. Es ist ein Unterschied, ob man in einzelnen kleinen Gruppen lebt, abgeschieden von allem, wie unsere Urahnen, oder ob man in eine schon ziemlich globalisierte Welt hineingeboren wird. Dann ist das "Fremde" sehr schnell nicht mehr fremd.

    Die Rechten um Höcke und Weidel herum sind jedenfalls sehr eifrig bemüht, Fremdheit allein durch Begriffe wieder herzustellen. Das hat ja schon ml funktioniert, deshalb muss man den Anfängen wehren.



    "Oh Tor, im Unglück ist Trotz nicht förderlich!" (Sophokles: Ödipus auf Kolonos)