Gesundheitswesen

  • War das nicht bei den frühen Chinesen so?

    Allerdings erhalten die Ärzte auch heute noch Geld, wenn sie einen aus dem Koma wecken, anstatt dafür, dass er gar nicht erst ins Koma fällt..

    Ärzte sind nicht schuldig für die diversen Gründe bei einzelnen Patienten, wenn solche Fälle, wie Herzinfakt, Schlaganfall oder Koma auftreten. Und deshalb muss die ärztliche Tätigkeit auch da honoriert werden. Prävention erfordert, dass beide Seiten sich dementsprechend verhalten. Zudem müßte das Gesundheitsbewußtsein eigentlich in gebildeten Populationen vorhanden sein.

  • Das setzt eine wissenschaftliche Medizin voraus und vor allem fachliche Qualifikation der handelnden Personen, sowie ein korruptionsfreies Gesundheitssysten, in dem die Interessen der Patienten im Vordergrund stehen und nicht primär die materiellen Interessen des medizinischen und des pflegerischen Personals. .............................

    Man kann in den entwickelten Staaten durchaus davon ausgehen, dass Medizin auf wissenschaftlicher Basis ausgeübt wird und die Ärzte sowie Schwestern und Pfleger fachlich entsprechend qualifiziert sind. Ein profitorientiertes Gesundheitssystem mit überbordender Bürokratie ist allerdings keine zweckdienliche Lösung. Und die materiellen Interessen des medizinischen und pflegerischen Personals sind völlig untergeordnet dem Profitstreben der Konzerne, insbesondere der Pharmaindustrie sowie den Konzernstrukturen der Klinikkonzerne. Hinzu kommt eine völlig weitgehende verfehlte Gesundheitspolitik.

  • Außerhalb einer "wissenschaftlichen Basis" ist medizinische Praxis nicht möglich, es sei denn man bezieht die z.T. sogar von den Krankenkassen finanzierte Scharlatanerie als medizinische Tätigkeit mit ein.

    Es geht, soweit ich das verstanden habe, um wirtschaftliche Interessen im Gesundheitswesen. Da ist es vollkommen egal wie gut ausgebildet das Fachpersonal ist. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen das M in diesem Fall nicht so unrecht hat. (#36)

    49 von 50 halte ich zwar für überspitzt aber im Grundsatz stimmt es.

  • Es geht, soweit ich das verstanden habe, um wirtschaftliche Interessen im Gesundheitswesen. Da ist es vollkommen egal wie gut ausgebildet das Fachpersonal ist.

    Die wirtschaftlichen Interessen habe ich auch kritisiert, ebenso die Bürokratie, die das Personal weitestgehend belastet und ihrer eigentlichen Arbeit entfremdet. Nur ist eine Medizin ohne wissenschaftliche Basis völlig unmöglich, sie würde die Ärzte, Schwestern und Pfleger aus vielerlei Gründen vor Gericht bringen.

  • Außerhalb einer "wissenschaftlichen Basis" ist medizinische Praxis nicht möglich, es sei denn man bezieht die z.T. sogar von den Krankenkassen finanzierte Scharlatanerie als medizinische Tätigkeit mit ein.

    Ich würde mal behaupten, dass 95% aller homöopathischer Esoterikmttel von Ärzten verordnet werden, die sich formal der wissenschaftlichen Medizin verschrieben haben. In mehr als der Hälfte der akuten Erstkontakte beim Hausarzt wird solches Gedöns verordnet, und zwar nicht deshalb, weil der Patient danach verlangt, sondern weil die meisten Mediziner gar nicht wissenschaftlich arbeiten können. Selbst die allermeisten medizinischen Promotionen erfordern keinerlei wissenschaftlichen Anspruch, jedenfalls in Deutschland nicht.

  • ... In mehr als der Hälfte der akuten Erstkontakte beim Hausarzt wird solches Gedöns verordnet, und zwar ...

    ... weil der Arzt für dieses Gedöns oft eine Rechnung nach GOÄ erstellen kann, welche der Patient selber bezahlen muss. Zudem sind die Gewinnspannen bei den Zuckerkügelchen astronomisch hoch.

    „Fürchte nicht menschlich zu sein, fürchte, nicht menschlich zu sein.“

    (Manfred Hinrich)


  • ... weil der Arzt für dieses Gedöns oft eine Rechnung nach GOÄ erstellen kann, welche der Patient selber bezahlen muss. Zudem sind die Gewinnspannen bei den Zuckerkügelchen astronomisch hoch.

    Das bedeutet also, dass unsere sogenannten, wissenschaftlichen Mediziner nur verkappte Esoteriker sind, was zu beweisen war.


    Astronomische Gewinnspannen haben diese Kügelchen nicht. Sie scheinen das Herstellungsprozedere nicht zu kennen.

  • Ich würde mal behaupten, dass 95% aller homöopathischer Esoterikmttel von Ärzten verordnet werden, ................

    Den Nachweis solltest Du erst mal führen! Es gibt in Deutschland eine Unzahl sogenannter Heiler und Heilpraktiker, die dieses zeug verschreiben und von unbedarften Kunden mehr Geld, weitgehend unkontrolliert, einstreichen, als anständig nach Berufsordnung und Berufsethos praktizierende Ärztinnen und Ärzte!

  • Es geht, soweit ich das verstanden habe, um wirtschaftliche Interessen im Gesundheitswesen. Da ist es vollkommen egal wie gut ausgebildet das Fachpersonal ist. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen das M in diesem Fall nicht so unrecht hat. (#36)

    49 von 50 halte ich zwar für überspitzt aber im Grundsatz stimmt es.

    Ab einem gewissen Grad ist auch Überspitzung eine Lüge: "Von 50 Arztbesuchen dienen 49 der Abrechnung und gesetzlichen Attestpflicht und nur einer der Gesundheit. <...> Will man gesund werden, dann fragt man niemals den Arzt, denn der lebt von Krankheit und würde bei kollektiver Gesundheit verhungern".



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • Das bedeutet also, dass unsere sogenannten, wissenschaftlichen Mediziner nur verkappte Esoteriker sind, was zu beweisen war.


    Astronomische Gewinnspannen haben diese Kügelchen nicht. Sie scheinen das Herstellungsprozedere nicht zu kennen.

    Sie sind keine verkappten Esoteriker, sondern geben den "Patienten", die mangels Krankheit in Wahrheit keine sein müssten, die Kügelchen, weil echte Medikamente bei Gesunden Schaden anrichten, aber Hypochonder sich bewiesenermaßen nach Scheinmedikamenten sofort besser fühlen. Und DAS ist das Ziel jeglicher Medizin.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • grauer kater


    Vielleicht liegt unser Missverständnis in einem unterschiedlichen Wissenschaftsbegriff. Für Sie scheint die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Zunft maßgebend dafür zu sein, ob die Arbeit eines Mediziners als wissenschaftlich bezeichnet werden darf, ähnlich jener, welche der Meinung sind, Christ ist nur, wer Mitglied der Katholischen Kirche ist. Ich sehe das anders.

  • Das, was bei der Therapie hinten rauskommt, was in 49 von 50 Fällen nix ist, bestenfalls nix Gutes.

    Auch dafür braucht man eine Beurteilungs-Instanz. Wahrscheinlich sind die "49 von 50" einfach unwahr, da nicht belegt.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • Auch dafür braucht man eine Beurteilungs-Instanz. Wahrscheinlich sind die "49 von 50" einfach unwahr, da nicht belegt.

    Wenn ich das Wegschneiden des Problems (Chirurgie) und den Dentisten (Handwerk) einmal unberücksichtigt lasse, dann kann ich mich an keine einzige, erfolgreiche Therapie der esoterischen Medizin, die sich fälschlicherweise Wissenschaft nennt, erinnern. Selbst beim banalsten, akuten Infekt gilt das Gesetz: Mit Therapie verschwindet er in 2 Wochen, ohne Therapie in 14 Tagen. Und das berührt die allermeisten Arztbesuche.