Corona auf dem Weg um die Welt

  • Das ist ein böser Gedanke, den ich aber auch schon hatte und habe. Vielleicht ist das nicht der Plan, aber heimlich hätte man nix dagegen.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Gerne.

    Wenn man die Restaurants schließt, Hotelübernachtungen oder Nutzung von Ferienwohnungen usw. verbietet, dies aber nichts bringt, kann man den Unsinn auch lassen. Die Branche hat sich vorbildlich verhalten und wird dann von der Politik in den Arsch getreten.

    Nach Angaben des RKI waren in Deutschland rund 85 Prozent aller Verstorbenen älter als 70 Jahre. Der aller größte Teil litt an einer oder mehreren Vorerkrankungen. Außerdem stammt rund die Hälfte aus Altenheimen, bilanziert eine Untersuchung der Universität Bremen.


    Ergo: Erste und wichtigste Maßnahme sollte sein, die gefährdeten Menschen mit Verstand schützen.

    Damit hast Du aber nicht eine einzige konkrete Maßnahme genannt - "gefährdete Menschen mit Verstand schützen" ist nur ein Wollen, aber noch kein Können und damit eine wohlfeile Floskel.

    Es ist eben nicht so einfach, richtige Maßnahmen zu ergreifen, die auch solchen Leuten wie den Querdenkern einleuchten. Denn was auch immer Politiker anordnen, die Leut´ schreien ja gleich, dass sie sich in einer Diktatur befinden.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Damit hast Du aber nicht eine einzige konkrete Maßnahme genannt […]

    Dafür hat User Brummelbär auf eine Untersuchung der Universität Bremen verwiesen, nach der die Maßnahmen des Wellenbrecher-Shutdown bestenfalls dem Schutz von maximal 15% der verstorbenen Covid-19-Patienten hätte dienen können… schließlich pflegen die in Heimen untergebrachten Senioren mit Vorerkrankungen weder auf Reisen zu gehen noch in Restaurants einzukehren oder an Corona-Hotspots zu "cornern"… selbst unter den Weihnachtsmarktbesuchern dürften eher Personen im arbeitsfähigen Alter die Mehrheit oder deren Kinder und Enkel eher anzutreffen sein… für das Gros der Infizierten scheint die Covid-19-Pandemie nicht die schwerwiegenden Folgen zu haben, wie sie medial und regierungsseitig darstellt werden… die schwerwiegenden Folgen der Maßnahmen hingegen sind dagegen gesamtgesellschaftlich gravierender.

  • für das Gros der Infizierten scheint die Covid-19-Pandemie nicht die schwerwiegenden Folgen zu haben, wie sie medial und regierungsseitig darstellt werden… die schwerwiegenden Folgen der Maßnahmen hingegen sind dagegen gesamtgesellschaftlich gravierender.

    Einer mit den "medial und regierungsseitig dargestellten schwerwiegenden Folgen" ist mein Cousin und wird beatmet. In England heißt das "ventilated"... und ob er durchkommt, weiß noch keiner.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Die Inkonsequenz und Unfähigkeit der heutigen Nachwuchspolitikergeneration zeigt sich in dieser aktivismusgeprägten Zeit ganz besonders deutlich: Einerseits will die grüne Bezirksamtschefin am liebsten den ganzen Bezirk in eine autofreie oder Fußgängerzone mit hoher Aufenthaltsqualität umwandeln, dann wird beim Außer-Haus-Verkauf von Getränken und Speisen verlangt, dass sich die Käufer mindestens 50 Meter vom Verkaufsstand entfernen - und am Ende wird der vom Verkaufsstand räumlich entfernte Verzehr der erworbenen Leckereien zum Anlass genommen, den ganzen Platz polizeilich zu räumen… so kann man den Gastwirten natürlich ihr Geschäftsmodell endgültig kaputtmachen.

  • Die Inkonsequenz und Unfähigkeit der heutigen Nachwuchspolitikergeneration zeigt sich in dieser aktivismusgeprägten Zeit ganz besonders deutlich: Einerseits will die grüne Bezirksamtschefin am liebsten den ganzen Bezirk in eine autofreie oder Fußgängerzone mit hoher Aufenthaltsqualität umwandeln, dann wird beim Außer-Haus-Verkauf von Getränken und Speisen verlangt, dass sich die Käufer mindestens 50 Meter vom Verkaufsstand entfernen - und am Ende wird der vom Verkaufsstand räumlich entfernte Verzehr der erworbenen Leckereien zum Anlass genommen, den ganzen Platz polizeilich zu räumen… so kann man den Gastwirten natürlich ihr Geschäftsmodell endgültig kaputtmachen.

    War ja mit Schliessung der Gaststaetten zu erwarten. Andere laden Freunde ein und sitzen dicht gedraengt im eigenen Heim.

    Dort ist eine polizeiliche Kontrolle so gut wie unmoeglich.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • […] im eigenen Heim […] ist eine polizeiliche Kontrolle so gut wie unmoeglich.

    Damit diese Kontroller auch in der privaten Wohnung möglich ist, ist in Deutschland kürzlich ein Gesetz geändert worden -vorgeblich aus gesundheitspolitischen Gründen. Abgesehen davon sind mit dem Aufruf zu Bespitzelung und Denunziantentum wesentliche Grundrechte de facto außer Kraft gesetzt.

  • Moderation:

    Das Thema hier lautet "Corono auf dem Weg um die Welt" und nicht BND, Merkel, SPD in der Bundesregierung usw. usf.

    Also: Bitte das Threadthema beachten!

    Danke!

    Gut gebrüllt, Löwe mit Schlapphut!


    In Bayern gilt ab Mittwoch der Katastrophenfall. Auch die anderen Bundesländer werden bald in den harten Lockdown eintreten, gehe ich von aus. Karl Lauterbach und sogar der wirtschaftsliberale FDP-Lindner sehen keine Alternative mehr.


    Der Mini-Lockdown war ein Fehler, aber das konnte man ja vorher nicht wissen. Oder doch?

    Ich meine nicht. Dazu ist das ganze Thema einfach zu komplex.

  • Da stimme ich dir zu. Absolut. Nach Weihnachten und Silvester wird eh alles zu spät sein.

    Gestern erzählte mir eine Kollegin, dass sie Weihnachten nicht wie immer zu Hause feiern wird, sondern in Brandenburg bei ihrem Bruder. Warum? Ganz einfach:

    In Berlin dürfen sich 5 Personen aus 2 Haushalten treffen, Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.

    In Brandenburg dürfen sich 10 Personen aus verschiedenen Haushalten treffen, Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.


    Ich schätze, sie wird nicht die einzige sein, die das so macht. Das Virus wird sich über so viel Futter freuen.


    PS:

    Gestern hat sich der Brandenburger Ministerpräsident darüber aufgeregt, dass Berlin einen verkaufsoffenen Sonntag durchführt. Die Brandenburger würden nun alle nach Berlin fahren und das Virus würde sich deshalb wieder stärker verbreiten. Merkt der noch was angesichts der unterschiedlichen Regelungen in Berlin und Brandenburg zu Weihnachten und zu Silvester? Ich kann das alles echt nicht mehr hören.

  • Der "Sinn" der angeordneten Maßnahmen besteht ja hauptsächlich darin, Gelegenheiten zur Bußgelderhebung zu schaffen bzw. zu mehren - und dieser Zweck wird vollkommen erfüllt,

    Setze einmal die "Einnahmen" dieser Bußgelderhebung in Relation zu den Aufwendungen, die durch die verstärkten neuen Kontrollen verursacht werden und den hunderte milliardenschweren Kosten, die dem Staat durch die wirtschaftlichen Negativfolgen der Einschränkungen entstehen. Dann solltest auch du erkennen, was du da für einen Unfug behauptest.

    Zitat

    Mit der flächenabhängigen Zutrittsbeschränkung sorgt "Papa Staat" für lange Warteschlangen vor Ladengeschäften, Supermärkten und Discountern, auch in dieser "Weihnachten steht vor der Tür"-Warteschlange gilt die Maskentragepflicht. Trotz Einhaltung des Abstandes,, bis eine kilometerlange Distanz-Polonäse die Fußgängerzone füllt, die bis zur verfrühten Schließung des Ladens nur halb abgearbeitet ist… (Die Ladenöffnungszeiten haben sich hie und dort schon von 22 auf 21 Uhr zusammengeschnurrt)


    Kannst du einmal ein Bild beisteuern, dass wenigstens eine " eine kilometerlange Distanz-Polonäse" dokumentiert, welche die Fußgängerzone füllt?


    Auf der Titanic hättest du vermutlich auch zu denjenigen gehört, die darüber gemeckert haben, dass die Kapelle vorzeitig zu spielen aufhörte. Wie schön wenn man sonst keine Probleme hat. Die Angehörigen der Menschen, die derzeit im Zusammenhang mit Covid-19 versterben dürften das anders sehen.

  • Der Mini-Lockdown war ein Fehler, aber das konnte man ja vorher nicht wissen. Oder doch?

    Ich meine nicht. Dazu ist das ganze Thema einfach zu komplex.

    Ich weiß nicht, ob der Begriff "zu komplex" in diesem Zusammenhang wirklich zutreffend ist. Es ist nicht der erste Lockdown in einem Land und die daraus resultierenden Ergebnisse liegen quantitativ auf dem Tisch. Wir bezahlen jede Menge Leute dafür (und das ganz gut), daraus nach Analyse Schlussfolgerungen zu ziehen und sinnvolle Handlungsempfehlungen zu geben.

  • Aber niemand rechnete mit so vielen Leuten, die ihrem "intellektuellen" Hochmut bei gleichzeitig mangender Urteilskraft immer wieder freien Lauf lassen, jeder Empfehlung zuwiderhandeln und neue hotspots erzeugen. Die nennen das "Freiheit".

    Sinnvolle Handlungsempfehlungen nützen nix, wenn Idioten darin ein Ende der Demokratie erblicken.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • […] Gestern hat sich der Brandenburger Ministerpräsident darüber aufgeregt, dass Berlin einen verkaufsoffenen Sonntag durchführt. Die Brandenburger würden nun alle nach Berlin fahren und das Virus würde sich deshalb wieder stärker verbreiten. […]

    Das ist der Vorteil des Föderalismus: Wenn sich die Ansteckungszahlen oder der R-Wert erhöhen sollten, dann ist immer das benachbarte Bundesland schuld… und so ein verkaufsoffener Sonntag ist bestimmt ganz lustig, wenn Fahrstühle und Rolltreppen nur noch von einer Person jeweils benutzt werden dürfen, und die Treppenhäuser gesperrt sind… auf jeder Etage steht dann ein Security-Mitarbeiter, der darauf zu achten hat, dass die Kunden- und Schulustigenzahl nur 1 Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche betritt… und dann die Lautsprecherdurchsagen! ("Der kleine Jens-Eugen hat seine Eltern verloren und kann in zwei Wochen aus der Quarantäne abgeholt werden!")

  • Setze einmal die "Einnahmen" dieser Bußgelderhebung in Relation zu den Aufwendungen, die durch die verstärkten neuen Kontrollen verursacht werden […]

    In der Tat benötigen die Beamten von Polizei und Ordnungsamt shutdowngemäß neue Aufgaben - denn wenn die meisten Branchen ihren Betrieb eingestellt oder auf Kurzarbeit umgestellt haben, und in manchen Branchen die Arbeitskräfte im Homeoffice verbleiben, lassen sich mit der Suche nach Schwarzarbeitern, Falschparkern und Schwarzfahrern die gewohnten Einnahmen nicht erzielen. Also braucht man die leicht zu kontrollierende "Maskenpflicht", die folglich idealerweise allwöchentlich auf anderen Straßenzügen strengstens einzuhalten ist…


    Und da die Gastronomie dichtgemacht ist, floriert der Außer-Haus-Verkauf, weswegen man den Verzehr der "to go" erworbenen Nahrungsmittel gleich mit kriminalisieren kann: Da hat sich doch jemand erdreistet, seine Maske verschoben, um seinen Döner, so lang er noch warm ist, zu verspeisen!