Corona auf dem Weg um die Welt

  • Nachdem ich nun selbst einen sehr schweren Corona-Fall in der Familie habe, bin ich etwas empfindlich gegenüber den Verharmlosern, die immer neue hotspot mit immer neuen Toten erzeugen. Da gibt es keine weltanschauliche "Einseitigkeit", sondern Kranke und Tote.

    Nach Denkart der Coronaleugner scheinen all die Toten wohl nur Simulanten zu sein.....

  • Genau. Nachdem auch die Testergebnisse bei seiner Frau, seiner Tochter und seiner Schwiegermutter zwar positiv sind, aber sonst niemnd Symptome hat, ist das alles gelogen.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Nach Denkart der Coronaleugner scheinen all die Toten wohl nur Simulanten zu sein.....

    ...... oder man wiegt Menschenleben und finanzielle Einbussen ab. Wie viel hat ein Leben gekostet?

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • ...... oder man wiegt Menschenleben und finanzielle Einbussen ab. Wie viel hat ein Leben gekostet?

    Das ist in D schon lange der Fall,vor allem im öffentlichen Gesundheitswesen wie Krankenhäuser etc.Das sind Profitzentren,da muss die Rendite stimmen.Das Wohl der Patienten hindert da nur.

  • Das ist in D schon lange der Fall,vor allem im öffentlichen Gesundheitswesen wie Krankenhäuser etc.Das sind Profitzentren,da muss die Rendite stimmen.Das Wohl der Patienten hindert da nur.

    Privatisierung und Gewinnoptimierung. Mit Corona versucht man es vermutlich auch. Die Schwere einer Krankheit entscheidet die Anzahl freier Betten.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • ...... oder man wiegt Menschenleben und finanzielle Einbussen ab. Wie viel hat ein Leben gekostet?

    Ich sehe das so, an Altersschwäche oder der normalen Influenza, Herzinfarkt oder Krebs zu sterben oder zu erkranken ist wohl wahrscheinlicher als an Corona. Natürlich kann man durch einen unbegrenzt höheren Kostenaufwand noch mehr Menschenleben Retten oder verlängern. Sollte man oder kann man das unbegrenzt tun? Oder doch abwägen?


    Zum Verständnis: Wenn alle ein Auto mit den Sicherheitsstandards der Rennfahrer fahren würden, wären die Autofahrer besser geschützt.

  • Nachdem ich nun selbst einen sehr schweren Corona-Fall in der Familie habe, bin ich etwas empfindlich gegenüber den Verharmlosern, die immer neue hotspot mit immer neuen Toten erzeugen. Da gibt es keine weltanschauliche "Einseitigkeit", sondern Kranke und Tote.

    Mein Mitgefühl hast du in jedem Fall und die Betroffenen auch.


    ABER: Immer noch tötet das Virus und keine Ideologie. Hotspots sowie eine steigende Anzahl von Todesopfern gibt es auch nicht durch Ideologie, sondern die entstehen durch nicht sachgerechte Entscheidungen und natürlich durch das Virus selbst. Und damit sind wir bei offiziellen Maßnahmen und nicht bei irgendwelchen Idioten (die eh außerhalb des eigenen Biotops keinerlei weitreichende Bedeutung haben). Wenn man also nach fünf Wochen lockdown feststellt, dass die meisten Todesopfer sehr alte Menschen (noch dazu meist von "Profis" betreut) sind, dann würde schon der normale Hausverstand gebieten, sich diesem Problem zu widmen. Wenn erkennbar an den Grenzen die Zahlen enorm steigen, ist es eben an der Zeit, dort mit verhältnismäßigen Maßnahmen das schlimmste zu verhindern. Statt dessen gibt es Artikel wie den von mir zuletzt verlinkten.


    Fast 100% der Verstorbenen und die Mehrzahl der schwer Erkrankten im Landkreis sind älter als 75. Heute, die Todesfälle betreffend:


    Zitat

    Es handelt sich um eine 99-jährige Frau und einen 83-jährigen Mann aus Ebersbach-Neugersdorf sowie um einen 86-jährigen Mann aus Zittau.

    Quelle: Webseite des Landkreises


    Der Wert liegt übrigens bei 498,57. Keine Partys, keine Urlaubsrückkehrer, keine Massenhochzeiten, keine Kneipen, keine Nachtclubs, keine Demos, kein Massensaufen im Park, selten Maskenverweigerer im Einzelhandel oder im ÖPNV. Da sollte doch schon mal jemandem in den Sinn kommen darüber nachzudenken, ob die Maßnahmen tatsächlich die richtigen sind.

  • Es erwischt aber nicht nur die Alten, auch wenn das schlimm genug ist, wenn ihre "Vorerkrankung" allein sie nicht das Leben gekostet hätte. Mein Cousin ist gerade mal 60, seine Tochter zwölf.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Ich sehe das so, an Altersschwäche oder der normalen Influenza, Herzinfarkt oder Krebs zu sterben oder zu erkranken ist wohl wahrscheinlicher als an Corona. Natürlich kann man durch einen unbegrenzt höheren Kostenaufwand noch mehr Menschenleben Retten oder verlängern. Sollte man oder kann man das unbegrenzt tun? Oder doch abwägen?


    Zum Verständnis: Wenn alle ein Auto mit den Sicherheitsstandards der Rennfahrer fahren würden, wären die Autofahrer besser geschützt.

    Es sind eben nicht nur Alte und Schwache die sterben, und relativ Junge haben den Rest ihres Lebens eine geschaedigte Lunge.

    Dann Spekulation, wie hoch waere die Rate ohne Massnahmen? Daran denken viele Gegner nicht.


    Ich bin fuer Gegenmassnahmen, nur nicht solche wie in Deutschland. Das deutet mehr auf Hilfslosigkeit und etwas zu tun um etwas getan zu haben

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Es erwischt aber nicht nur die Alten, auch wenn das schlimm genug ist, wenn ihre "Vorerkrankung" allein sie nicht das Leben gekostet hätte. Mein Cousin ist gerade mal 60, seine Tochter zwölf.

    Was nichts, aber auch gar nichts daran ändert, dass die Masse derjenigen, die die Intensivstationen bevölkern und auch sterben, nun mal in Masse alte und / oder vorgeschädigte Menschen sind. Wenn es also tatsächlich darum ginge, das Gesundheitssystem am Laufen zu halten, wäre es erforderlich, genau diese Gruppe besonders und vor allem effektiv zu schützen. Dann landen nämlich wesentlich weniger auf Intensivstation oder in Särgen. Ist dergleichen passiert? Offensichtlich nicht.

  • Weil die "amtlichen" (d.h. den Rechtsweg umgehend beschlossenen) Maßnahmen so toll sind, aber beim gemeinen Bürger doch die Sorgen und das Unwohlsein mehren, hat sich jetzt eine Quotenpsychologin zu Wort gemeldet. Sie schlägt vor, dass die Familie ja zu Pfingsten nächsten Jahres das Weihnachtsfest nachfeiern könnte…

    Fasching im August, Silvester an Ostern. So ganz klar im Kopf kann die Frau nicht sein.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Weil die "amtlichen" (d.h. den Rechtsweg umgehend beschlossenen) Maßnahmen so toll sind, aber beim gemeinen Bürger doch die Sorgen und das Unwohlsein mehren, hat sich jetzt eine Quotenpsychologin zu Wort gemeldet. Sie schlägt vor, dass die Familie ja zu Pfingsten nächsten Jahres das Weihnachtsfest nachfeiern könnte…

    Besser dieses Mal Weihnachten ganz ausfallen lassen und ein Jahr später doppelt feiern, so mit 2 Tannenbäumen, 2 Mal Bescherung, Weihnachtsmann-Zwillingen, doppelt so viel Gänsebraten, usw.


    Weihnachten ist Zweinachten! :)

  • Da stimme ich dir 100% zu! Du hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Kurz, man hat die Lenspumpen laufen ohne das Leck zu reparieren. Wenig effektiv also.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Hygieneregeln bei Prostitution:

    - Haende waschen,

    - Mundschutz tragen,

    - Sex nur zu zweit, nix mit 'nem flotten Dreier,

    - nicht dabei trinken, also der Champagner bleibt im Kuehlschrank.


    Jetzt weiss ich auch wieso Gaststaetten geschlossen sind, dort trinkt man normalerweise. Waere da nie drauf gekommen, Sex ja, trinken nein. Klingt ja irgenwie logisch.


    ( wenigstens fuer Politiker :D)

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

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    Zum Verständnis: Wenn alle ein Auto mit den Sicherheitsstandards der Rennfahrer fahren würden, wären die Autofahrer besser geschützt.

    Autofahrer sind in heutigen Fahrzeugen ausreichend geschützt - nur leider nicht vor ihrer eigenen und anderer Dummheit oder Rücksichtslosigkeit.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks