Die EU und die Flüchtlinge

  • Vollkommen richtig. Ich hab früher auch die Meinung vertreten, dass die Türkei in die EU sollte. Das hätte den Leuten mehr Sicherheit gegeben, dass sich das Land in Richtung Demokratie und offener Gesellschaft stabilisiert.

    Anhand welcher Annahme ? Warum sollte Sie das ? Erdogan war ein Ergebnis langjähriger Entwicklung, sprich der konservative Roll-back übrigens nicht nur in der Türkei, ergo hat man damals schon in der EU die Zweifel gehegt die jetzt zementiert sind. Mit Recht.


    Sorry, die Türkei in der EU wäre gesamtpolitisch und natürlich in der eigenen Definition her der absolute Gemeinschafts-Sargnagel gewesen, für die eigene Glaubwürdigkeit und die Kompatibilität mit den anderen Ländern der EU auch völlig konträr.

    Und als Folge hätten dann sämtliche Schwarzmeer Anrainer fröhlich Ihre Anwartschaft eingefordert und irgendwann wäre die EU tatäschlich irgendwo am Punjab geendet. Sarkasmus aus.


    Nein, die Osterweiterung unter dem übergeordneten Druck der Ereignisse war schon ein Fehler und Bürde für die europäischen Kernländer die heute noch damit zu kämpfen haben. Der Beitritt der Türkei hätte Sie endgültig geschafft.

  • Du kannst alles machen....aber nienieniemals die Türkei in die EU.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Moderation:

    Bitte ordnungsgemäß zitieren. Sonst werden die Beiträge gelöscht.

  • Zu Karin Leukefeld faellt dir nichts weiter ein? Inwiefern stellt dein Kommentar auch nur im entferntesten einen Bezug zum Thema her?

    Fluechtlinge sind Folge einer falschen Politik gegeneber Syrien . Die Tuerkei ist nunmehr zum vierten Mal voelkerrechtswidrig in Syrien

    einmarschiert. Die EU hatte die Situation in Idlib bislang ausgeblendet.

    Uebrigens ist Karin Leukefeld seit Jahren die einzige deutsche Korrespondentin, die

    ueber eine jaehrlich zu erneuernde Akkreditierung in Syrien verfuegt. Sie hebt sich erfreulich von dem deutschen, westlich-natohoerigen Journalismus ab.

    Nochmals: Die Fluechtlinge sind Folge einer falschen Politik. Alle Beteiligten waere es anzuraten, auf Leute wie die "Moslemversteher" Todenhoefer oder Michael Lueders zu hoeren und zu verinnerlichen, dann bestuende keine Notwendigkeit, sich von einem Erdogan "erpressen" zu lassen.

    Fluchtursachen bekaempft man sicherlich nicht, wenn man Putin "harte Sanktionen spueren laesst", wie der oberschlaue Cem Oezdemir gestern vorgeschlagen hat. Dieser Mann ist zum k....

  • Wenn ich von früher schreibe, meine ich die 80er Jahre. Ich vergesse manchmal, dass ich schon ein wenig älter bin.

    Jedenfalls war ich damals der Ansicht, dass esvielleicht eine Chance gegeben hätte.

    Ich bin mir nicht sicher ob sich die Türkei dann so entwickelöt hätte. Aber gut. Hinterher ist man immer schlauer

  • Moderation:

    7 Beiträge sind in Syrienthread umgezogen.

    Link: Syrien


    Auch wenn Syrien beim Thema "Die EU und die Flüchtlinge" selbstverständlich nicht ausgeklammert werden kann, liegt der Schwerpunkt auf dem hiesigen Threadthema. Also darauf, wie die EU mit den Flüchtlingen (nicht nur aus Syrien) umgeht. Wir bitten um Beachtung.

  • Todenhöfer ist Publizist.

    Wenn man ihn als Schriftsteller bezeichnet, gilt das auch für Özlem Gezer.

    Wie Todenhöfer selbst gesehen und genannt werden will - oder seine "Fans" ihn kategorisieren - ist die eine Sache. Eine andere jedoch die, wie er de facto gesehen wird.

  • Wie Todenhöfer selbst gesehen und genannt werden will - oder seine "Fans" ihn kategorisieren - ist die eine Sache. Eine andere jedoch die, wie er de facto gesehen wird.

    Herr Todenhöfer ist ein ernst zu nehmender Mahner und Beobachter der Verbrechen, die im Nahen und Mittleren Osten vom Westen sowie den Zionisten begangen werden. Für einen Menschen, der der CDU nahestand, eine sehr konsequente Hinwendung zum Recht, zum Völkerrecht, den Menschenrechten und zum Humanismus.

  • Herr Todenhöfer ist ein ernst zu nehmender Mahner und Beobachter der Verbrechen, die im Nahen und Mittleren Osten vom Westen sowie den Zionisten begangen werden. Für einen Menschen, der der CDU nahestand, eine sehr konsequente Hinwendung zum Recht, zum Völkerrecht, den Menschenrechten und zum Humanismus.

    Wie Sie Todenhöfer sehen ist Ihre Sache. Manche würden auch ein Loblied auf - nur als Beispiel, was sicherlich wieder nicht alle verstehen und eigener Fantasielosigkeit wegen darauf herumreiten wollen - "Teufels Großmutter "singen, so sie nur eine Israel-Feindin sein würde. 8) Das ist nach dem Motto: Gleich und gleich gesellt sich gerne.


    Aber, Herr Sprachlehrer, Sie sollten doch besser schreiben: Aus meiner Sicht ist Herr Todenhöfer.... oder wenigstens so ähnlich. Jedenfalls nicht etwas mit "ist" als Behauptung in den Raum stellen, was durchaus angreifbar ist.

  • Wie Todenhöfer selbst gesehen und genannt werden will - oder seine "Fans" ihn kategorisieren - ist die eine Sache. Eine andere jedoch die, wie er de facto gesehen wird.

    Wie Todenhöfer de facto gesehen wird, ist hier nicht belegt; auf jeden Fall soll man dabei nicht von sich auf andere schließen.

    Mit der Bezeichnung "Schriftsteller" will man natürlich seine Glaubwürdigkeit in Frage stellen. Dabei sollte man jedoch nicht ausgerechnet jemanden wie Özlem Gezer als Kronzeugen auffahren.

  • Todenhoefer hat keine Beruehrungsaengste vor fremden Kulturen. Er moechte mit seinen Buechern und Publikationen u.a. zum besseren Verstaendnis der islamischen Welt betragen. Je besser man diese selbst kennt, desto positiver sieht man diese seine Bemuehungen. Missfallen dagegen bringen ihm vor allem Jene entgegen, die sich von ihren Klischees und Vorurteilen gegenueber "den Muslimen" nicht loesen koennen oder wollen, meist weil sie unfaehig bzw. nicht gewillt sind, ueber den eigenen Tellerrand zu schauen.


    Was viele damals wie heute nicht wissen (wollen): Muslimische Laender und die Aufnahme von Fluechtlingen:

    "1. Türkei (1,59 Mio.), 2. Pakistan (1,51 Mio.), 3. Libanon (1,15 Mio.), 4. Iran (982.000). Es folgten als 5. Äthiopien (659.500) und als 6. Jordanien (654.100).

    Bezogen auf seine Einwohnerzahl nahm der Libanon am meisten auf: 232 Flüchtlinge pro 1000 Einwohner. Das ist so, wie wenn Deutschland 18,560 Millionen Flüchtlinge aufnähme. Sie machten die Grenzen nicht dicht. Sie schickten die Flüchtlinge nicht zurück. Nächstenliebe. Als Christ verneige ich mich. Euer JT"

  • Todenhoefer hat keine Beruehrungsaengste vor fremden Kulturen. Er moechte mit seinen Buechern und Publikationen u.a. zum besseren Verstaendnis der islamischen Welt betragen. Je besser man diese selbst kennt, desto positiver sieht man diese seine Bemuehungen. Missfallen dagegen bringen ihm vor allem Jene entgegen, die sich von ihren Klischees und Vorurteilen gegenueber "den Muslimen" nicht loesen koennen oder wollen, meist weil sie unfaehig bzw. nicht gewillt sind, ueber den eigenen Tellerrand zu schauen.


    Was viele damals wie heute nicht wissen (wollen): Muslimische Laender und die Aufnahme von Fluechtlingen:

    "1. Türkei (1,59 Mio.), 2. Pakistan (1,51 Mio.), 3. Libanon (1,15 Mio.), 4. Iran (982.000). Es folgten als 5. Äthiopien (659.500) und als 6. Jordanien (654.100).

    Bezogen auf seine Einwohnerzahl nahm der Libanon am meisten auf: 232 Flüchtlinge pro 1000 Einwohner. Das ist so, wie wenn Deutschland 18,560 Millionen Flüchtlinge aufnähme. Sie machten die Grenzen nicht dicht. Sie schickten die Flüchtlinge nicht zurück. Nächstenliebe. Als Christ verneige ich mich. Euer JT"

    Klar koennte Deutschland wesentlich mehr Fluechtlinge aufnehmen. Zeltstaedte in der Pampa und Notrationen.

  • Bis dato las ich noch keinen großen Aufschrei in Bezug auf "Herzlosigkeit" o.ä.

    Denn heute war zu lesen, dass Deutschland aufgrund der Corona Pandemie die Aufnahme weiterer Flüchtlinge bis auf Weiteres ausgesetzt hat.

  • Bis dato las ich noch keinen großen Aufschrei in Bezug auf "Herzlosigkeit" o.ä.

    Denn heute war zu lesen, dass Deutschland aufgrund der Corona Pandemie die Aufnahme weiterer Flüchtlinge bis auf Weiteres ausgesetzt hat.

    Gut, Corona ist fuer mich kein Grund keine Fluechtlinge aufzunehmen. Nur muessen die dann 2 Wochen Karantaene in kauf nehmen.

    Antraege koennen ja behandelt werden.

  • Klar koennte Deutschland wesentlich mehr Fluechtlinge aufnehmen. Zeltstaedte in der Pampa und Notrationen.

    Ja, wir Deutschen könnten sicherlich noch viele Millionen Migranten aufnehmen. Wir bauen zigtausend Häuser. Durch abholzen der Wälder u. a. schaffen Platz. Damit können alle Zuwanderer menschenwürdig leben. Danach werden sich sehr viele Gutmenschen aus verschieden Kulturkreisen friedlich zusammenfinden. Irgendwann, wenn der Lebensstandard ein gewisses Niveau erreicht hat, wird es keine Zuwanderung mehr geben. Vermutlich will dann in ein verarmtes Land niemand mehr emigrieren.

  • Wohnungen sind so oder so nötig.

    Nachverdichtung ist die neue Methode.

    Beispiel Lidl, und Aldi

    https://www.capital.de/immobilien/warum-aldi-wohnungen-baut

    https://www.focus.de/immobilie…nd-dafuer_id_8720013.html


    Fläche kann auch durch Vertical Farming im Bereich der Landwirtschaft gespart werden.

    Tiny Häuser liegen im Trend.

    Viele Gemeinden sträuben sich.

    https://bnn.de/lokales/karlsru…-tiny-houses-in-karlsruhe

    https://www.businessinsider.de…alitaet-scheitern-2019-8/

    Unsinnige Bauvorschriften, Bebauungspläne verhindern stationäre Tiny Siedlungen.


    Wie immer.

    Konservatives Verhaftet sein an alten Strukturen.

    Statt mit der Zeit zu gehen, soziale(!) Innovationen und Techniken umzusetzen.

    Typisch Deutsch?

    Ja!

    Fantasie ist wichtiger als Wissen. *Albert Einstein*

    Fantasie ist, Visionen zu haben. *Dissidentia*

  • Ja, wir Deutschen könnten sicherlich noch viele Millionen Migranten aufnehmen. Wir bauen zigtausend Häuser....

    Sorry, die Knappheit an bezahlbaren Wohnraum in den Städten (!!) ist schon seit Jahren fühlbar und hat mit der sogenannten Flüchtlingsproblematik nichts, aber auch gar nichts zu tun.


    Der jetzt weiter erhöhte Druck im Kessel Wohnungsmarkt ist die europaweite Nullzinspolitik und das seit ebenso längerer Zeit dadurch gemachte Versenkens der dadurch freiwerdenen Milliarden ins Betongold.


    Vergrössert natürlich durch den stupiden Hype der Urbanisierung, den Run in die Städte. Ausserhalb Hamburgs, sprich 30, 40-50 KM kann ich problemlos ein großes EFH mit Garten für den Preis einer 2 Zimmer Whg in mittlerer bis unterer Lage in HH erwerben.


    Und jetzt habe ich nichtmal die Millionen QM an teils sogar neuen Büroflächen angesprochen die oft seit Jahren in HH spekulativ leerstehen.

  • ...................... Vermutlich will dann in ein verarmtes Land niemand mehr emigrieren.

    Die relative Verarmung findet in Deutschland schon seit Jahren statt. Wir haben den größten Billiglohnsektor in der EU! Unsere Nation ist überaltert. Ohne Einwanderung werden wir in wenigen Jahren vergreisen. In der Wirtschaft läuft vieles negativ, in führenden Industriezweigen (Schlüsselindustrien) sind wir abgehängt worden. Großprojekte sind kaum noch realisierbar, sie verteuern sich während der Ausführung meist auf mehr als das Doppelte bis Dreifache. Und die Politik sieht die Realitäten keineswegs, sie geht in völliger Verblendung davon aus, wir seien noch immer die "Besten".

  • Gut, Corona ist fuer mich kein Grund keine Fluechtlinge aufzunehmen. Nur muessen die dann 2 Wochen Karantaene in kauf nehmen.

    Antraege koennen ja behandelt werden.

    Na Wudi, dann würde ich das doch mal deiner norwegischen Regierung mitteilen....

    Mich beschleicht aber das Gefühl, das du die BRD damit gemeint hast....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....