Karl Marx und alles, was dazu gehört

  • Also ich kann mich hier in Deutschland noch an Zeiten erinnern, da war man entzückt, was der "American Way of Life" so alles hervor bringt... und wollte genau das in Deutschland auch haben....

    Jetzt, nachdem der American Way so langsam aber sicher Einzug gehalten hat, will man plötzlich, da die Schattenseiten erkennbat geworden sind, davon nix mehr wissen.....

    Leute, erkennt es endlich, es ist zu spät, das Ruder noch rum zu reissen, findet euch damit ab und lebt damit, was ihr euch sehnlichst herbeigewünscht habt.....

    Ich kann dieses dumme Geblubber nicht mehr hören.....selber schuld.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Auswüchse des Kapitalismus? Das sind die ganz normalen Begleiterscheinungen eines Systems, welches die miesesten Eigenschaften von Menschen belohnt anstatt sie zu sanktionieren.

    Äh ja..aber ohne allzu Grossväterlich zu klingen, wer wollte wo '89 sich rüber machen und warum ? Und wollen die Chinesen nochmal zurück zum "Grossen kommunistischen Sprung vorwärts" mit Millionen elendig verreckten ?

    Frag mal nach...

    Und nee und 3x nee, nicht jetzt darauf irgendeine Kamelle von jemanden der schon unter der Erde war bevor Eingriffunterhose und Sicherheitsrasierer erfunden wurden.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Äh ja..aber ohne allzu Grossväterlich zu klingen, wer wollte wo '89 sich rüber machen und warum ? Und wollen die Chinesen nochmal zurück zum "Grossen kommunistischen Sprung vorwärts" mit Millionen elendig verreckten ?...

    Brauche ich gar nicht nachfragen, niemand außer ein paar Unverbesserlichen würde in staatskapitalistische Diktaturen zurück wollen. Aber so lange freie Gesellschaften unter Freiheit eher die Freiheit der Reichen mit Beziehungen in die Politik verstehen, wird das nix mit einer gerechten Gesellschaft.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Aber so lange freie Gesellschaften unter Freiheit eher die Freiheit der Reichen mit Beziehungen in die Politik verstehen, wird das nix mit einer gerechten Gesellschaft.

    Aber für diese Erkenntnis brauche ich nicht irgendeinen ideologischen Überbau der sich ebenso in der Praxis als nicht anwendbar bewiesen hat. Und vor allen nicht einen der eben komplett die menschliche Psyche negiert.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Marx hat keine Religion geschaffen, ......

    Natuerlich nicht, daher "etwas Aehliches wie eine Ersatzreligion". Anhaenger schalten das Gehirn aus. Nicht gut oder schlecht fuer die Menschheit steht im Vordergrund, sondern ob es mit der Ideologie/ Ersatzreligion zu vereinbaren ist, oder nicht.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Aber für diese Erkenntnis brauche ich nicht irgendeinen ideologischen Überbau der sich ebenso in der Praxis als nicht anwendbar bewiesen hat. Und vor allen nicht einen der eben komplett die menschliche Psyche negiert.

    Der ideologische Überbau ist derzeit doch beherrscht von Gewinnmaximierung, Egoismus und Ellenbogen. Was dieser Überbau anrichtet zeigt sich überdeutlich bei asozialem Verhalten, angefangen bei Hamsterkäufen von Klopapier bis hin zu Steuerbetrug à la cum/ex.

    30 und mehr Jahre propagandistischer Volkserziehung durch wirtschaftsliberale "Eliten" frisst sich eben zunehmend in die Köpfe.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Der ideologische Überbau ist derzeit doch beherrscht von Gewinnmaximierung, Egoismus und Ellenbogen. Was dieser Überbau anrichtet zeigt sich überdeutlich bei asozialem Verhalten, angefangen bei Hamsterkäufen von Klopapier bis hin zu Steuerbetrug à la cum/ex.

    30 und mehr Jahre propagandistischer Volkserziehung durch wirtschaftsliberale "Eliten" frisst sich eben zunehmend in die Köpfe.

    Ok. Das Phänomen heißt menschliche Wesenszüge und ist gerade von Mittel, Südamerika bis rüber nach Afrika, ach Kãse, nimm fast den gesamten Globus während dieser Pandemie zu sehen. Da ist nix assozial kapitalistisch anerzogenes, so funktioniert der Mensch nunmal seit Anbeginn seiner Zeit hier auf Erden. Ob einem das nun gefällt oder nicht. Und genau daran scheitern die diversen, ideologischen Pseudovolksumerzieher indem Sie genau das immer wieder ignorieren.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • ... Da ist nix assozial kapitalistisch anerzogenes, so funktioniert der Mensch nunmal seit Anbeginn seiner Zeit hier auf Erden. Ob einem das nun gefällt oder nicht. Und genau daran scheitern die diversen, ideologischen Pseudovolksumerzieher indem Sie genau das immer wieder ignorieren.

    Dem widerspreche ich jetzt mal, aus einem ganz einfachen Grund.

    Es gibt noch heute Gesellschaften, selbst in Europa, die auf diesem ideologischen Irrweg längst nicht so weit fortgeschritten sind wie wir. Noch übler sieht es in den Ländern aus, welche noch mehr dem Utilitarismus und dem pseudofreiheitlichen Egoismus verfallen sind wie die USA pp.

    Wenn über Jahrzehnte der Bevölkerung immer wieder der gleiche Sermon gepredigt wird, setzt sich diese Ideologie eben leider fest. Die Gedanken an Gemeinschaft, Solidarität, soziale Verantwortung wurden und werden noch immer seitens der Mainstreammedien ideologisch in die Nähe von Freiheitsentzug gerückt. Das funktioniert wie chinesische Wasserfolter, jedes Tröpfchen für sich sieht harmlos aus, aber ständig und über Jahrzehnte verbreitet wirkt es wie eine Gehirnwäsche.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • wer wollte wo '89 sich rüber machen und warum ?

    Ja, wer? Such etwas raus und zeige, wer rübber wollte und warum. Alles was ich dazu posten würde wäre ja wieder nicht seriös.

    Und komm mir jetzt nicht mit der Forderung "Reisefreiheit", die impliziert nicht, dass man für immer weg will. Ich weiß, dass viele einfach nur ihr Land verändern wollten. Abgehauen sind nur jene, die einfach den einfachen Weg gehen wollten. Sehr viele haben sich, bleibend, engagiert und eingebracht. Nur wollte die niemand aus den neuen Führungsriegen hören.


    Aber gern überlasse ich dir die sachliche Recherche, ob und wieviel überhaupt abhauen wollten.

    Zahlen gibt es genug.


    mfg

  • Wir hatten den "Kommunismus" als Gesellschaftsform schon. Wir hatten auch schon die Gleichberechtigung von Frau und Mann. Wir hatten auch schon das was wir heute als umfängliche Freiheit bezeichnen würden.

    Allerdings ist das alles schon ein paar tausend Jahre her und bezieht sich auf eine Welt welche schier grenzenlos war.Genau, Grenzen gab es auch nicht8o.

    Diese Daseinsform ist gestorben, als der Mensch mehr zu verlieren hatte als nur sein Leben. Seinen Müttern hat er die Rechte entzogen, als Muskeln mehr Gewicht hatten wie Wissen und Verstand. Und seine "Freiheit" hat er verloren, als er seinen Claim abgesteckt hat.


    Jetzt versuchen wir all das verlorene mit dem Neuen zu verbinden und stochern permanent im Unbekannten herum, weil die Welt bis zum letzten Sandkorn verteilt ist, unsere eigene Schöpfung ein Eigenleben entwickelt hat, die Distanz zwischen den Menschen so groß wie das Universum geworden ist und Gewohnheiten so fest wie Beton. Und doch bleibt uns weiterhin die Wahl (wie vor tausenden von Jahren) und die Handlungsfreiheit.


    Es liegt an den Menschen wie sie leben wollen und ob sie trotz ihres entwickelten Egoismus jede Entwicklung mitmachen wollen...Ihre Psyche weißt eine Vielzahl von Eigenschaften (Gier, Toleranz, Egoismus, Solidarität, Mordlust etc. etc.) auf, in der nicht zwangsweise eine dominieren muss.


    Nr.5 ist es jedenfalls völlig egal was dem Einzelnen so in seinem Köpfchen plagt...

  • Wir hatten den "Kommunismus" als Gesellschaftsform schon. Wir hatten auch schon die Gleichberechtigung von Frau und Mann. Wir hatten auch schon das was wir heute als umfängliche Freiheit bezeichnen würden.

    Allerdings ist das alles schon ein paar tausend Jahre her und bezieht sich auf eine Welt welche schier grenzenlos war.Genau, Grenzen gab es auch nicht 8o .

    Bis dahin alles richtig.

    Nur hatten die damals auch keine Profitorientierte, keine Kapitalanleger, keine Investoren, keine Ausbeutung, keine Lohnarbeit etc..... ;)


    Und darum geht es aber. Heute haben wir all das. Wie gerecht, systemrelevant oder richtig das ist, sollen andere beurteilen, die nach uns kommen.

    Fakt ist aber auch eins: Der Kapitalismus in seiner neofeudalen Form, so wie er heute präsent ist, wird so nicht weiter funktionieren. Irgendwann wird eine weitere Finanzkrise, die wiederkehrender Bestandteil dieses Kapitalismus ist, diesen selbst vernichten. Das ist so gut wie sicher, denn unser Schuldgeldsystem ist nun mal nix für die Ewigkeit. Und schaut man auf die Menge des Geldes, dass immer mehr wird, dann sind wir "kurz" vor dem Kollaps. ...übernächste Generation vielleicht.

    Rein rechnerisch ist dieses System schon heute am Boden. Schau auf die weltweiten Schulden und auf die weltweiten, gefüllten Geldspeicher. Schau, welche Geldspeicher rein virtuell sind und welche real mit Moneten gefüllt sind. Dieses Mißverhältnis wird das System kippen lassen, zwangsläufig.


    Ja, ab hier reden wir über VERTEILUNG und Gerechtigkeit. Wir reden davon, dass eine prekäre Masse ohne wirklichen finanziellen Rückhalt eine Kaste speißt, die jede Menge finanziellen Rückhalt hat. Teilweise so viel, dass Generationen ihrer genetischen Ableger, ohne je arbeiten zu müssen, überleben und gut leben könnte.


    Dieses Mißverhältnis hat in den letzten 100 Jahren zu so einigen Zusammenbrüchen, inkl. den sogenannten "Marktbereinigungen" (was nix anderes bedeutet, als das Schulden vernichtet worden, die schlicht nicht mehr bedient werden können).

    Nun könnte man fragen, ob es nicht (für die am Ende betroffenen) besser gewesen wäre, ihnen ihre Schulden einfach etwas früher zu erlassen und ihnen so einen Ruin erspart geblieben wär.

    Macht man nicht. Schulden sind kostbar für den, der sein Geld verleiht.

    Und Gewinne können nur gemacht werden, so lange die Raten die Schulden am Leben halten. Tilgung ist Gewinnverlust.


    Diese Daseinsform ist gestorben, als der Mensch mehr zu verlieren hatte als nur sein Leben. Seinen Müttern hat er die Rechte entzogen, als Muskeln mehr Gewicht hatten wie Wissen und Verstand. Und seine "Freiheit" hat er verloren, als er seinen Claim abgesteckt hat.

    Gut, reden wir über "Besitz"...

    Wollen wir das grundsätzlich machen oder betriebswirtschaftlich? Grundsätzlich gehört hier niemanden etwas. Und wenn, dann hat er es der Natur geklaut. Besitz war schon immer etwas "virtuelles", denn niemand kann etwas verkaufen, was ihm nicht gehört. Und wenn, dann hat er es vorher in seinen Besitz genommen. Entweder von anderen oder durch politische Hilfe.


    Besitz definiert der Besitzende. Einkommen aus Mieten zB sind Nettoeinnahmen. Land verpachten oder vermieten ist Gewinn pur. Maschinen zu besitzen, ist Gewinn pur, so lange man Menschen findet, die sich "prostituieren", um mit diesen Maschinen Werte zu produzieren, deren Verwertung allein in den Händen des Besitzers liegt.

    Das ist die Gesetzmäßigkeit, von der Kapitalismus lebt.


    Besitz bedeutet aber auch, Geld zu horten. Was nützen Milliarden auf dem Konto, wenn diese nicht in den Fluß der Kapitalwirtschaft zurück fließen? Unter diesem Aspekt sollten wir uns mal über "Gewinn" unterhalten. Ist Gewinn das, was nach allen Investitionen und Kosten am Ende hängen bleibt? Oder ist es lediglich fiskalisch errechnet und physisch nicht vorhanden? Wie kommen dann solch Werte zustande, wie sie durch Medien veröffentlicht werden? Was bedeutet es dann, wenn man jemanden ein Vermögen zuschreibt, wo man erstmal nachdenken muß, wieviel Nullen dieses Zahl hat?


    An dieser Stelle will ich mal darauf hinweisen, dass ich hier und jetzt nichts von "Neid" oder "Jammern" hören will. Darum geht es nicht. Es geht einzig darum, zu verstehen, wie wir alle so drauf sind und warum einige immer noch denken, es gäbe irgendwo sowas wie einen Kommunismus.


    Ein weiterer Fakt: Auch das Hier und Jetzt wird enden...zwangsläufig. Denn wenn wir so weiter machen, dann wird uns wegfallende Lohnarbeit durch KI 3.0, Automation und der Privatisierung von Ressourcen uns das Genick brechen, wenn wir nichts zur Kompensation erfinden.

    Staatliche Ersatzleistungen können da kein Mittel sein, weil auch dessen Einnahmen stetig sinken.

    Das einzige Mittel zur Kompensation ist aber praktisch kaum noch durchführbar. Denn Reiche stärker zu belasten geht ja nicht....aber so gar nicht, denn das Hungertuch, an dem die dann nagen, wurde noch nicht gestrickt.


    Und die Abhängigkeit jener, die solches Entscheiden könnten, von denen, die diese Entscheidung treffen würde, ist leider viel zu hoch.


    Reden wir doch den Menschen weiter ein, dass der Markt das schon regelt. Glauben wir doch den Kapitalisten, wenn diese "Wir schaffen das!" propagieren und glauben wir weiterhin, dass nur lohnabhängige Arbeit uns alle zum ewigen Glück führt.

    Den Weg dahin pflastern wir mit Phrasen, dass jeder Tellerwäscher ein Millionär werden kann und das Veränderungen so gar nicht in die Strategie des hirnlosen "Weiter so!" passen und natürlich ist jeder Ruf nach Veränderung an Besitzdefinitionen und deren Verhältnissen schrecklicher Kommunismus, ohne zu wissen, was Kommunismus überhaupt bedeutet.


    Ja, der Mensch steht nicht nur diesem, sondern und vor allem sich selbst im Weg. Jeder scheint zu wissen, was Kommunismus ist, zeigt aber in der Diskussion, dass er nicht mal weiß, was Kapitalismus ist.

    Aber wem seit einer gefühlten Ewigkeit erzählt wird, dass in einem Kapitalismus Demokratie und Freiheit herrscht, der glaubt auch das Kommunismus das ganze Gegenteil davon ist.

    Man hat nie auf die Menschen geschaut, die einem genau dies eintrichtern und hinterfragt nicht die Mechanismen, warum ausgerechnet diese Leute so reich sind. ;)


    Aber eigentlich bin ich es leid.

    Wir glauben, wenn sich die chinesische Partei "Kommunistisch" schimpft, dass dies Kommunismus ist. Gut, wir glauben ja auch, dass die CDU christlich ist. Und wir glauben ja auch, dass wir in einer Demokratie leben, denn wir glauben ja auch, dass wir in Freiheit leben.

    Ganz ehrlich? Ich wünschte mir etwas mehr WISSEN und etwas weniger GLAUBEN. :)


    mfg

    Wer in Grenzen denkt, denkt begrenzt.

    Einmal editiert, zuletzt von gun0815 ()

  • Ok. Das Phänomen heißt menschliche Wesenszüge und ist gerade von Mittel, Südamerika bis rüber nach Afrika, ach Kãse, nimm fast den gesamten Globus während dieser Pandemie zu sehen. Da ist nix assozial kapitalistisch anerzogenes, so funktioniert der Mensch nunmal seit Anbeginn seiner Zeit hier auf Erden. Ob einem das nun gefällt oder nicht. Und genau daran scheitern die diversen, ideologischen Pseudovolksumerzieher indem Sie genau das immer wieder ignorieren.

    Das ist kompletter Blödsinn. Der Mensch ist nicht von Geburt an schlecht! Es ist die Umwelt und die Erziehung, die ihn in solche egozentrischen Verhaltensweisen treibt. Wer in einem Raubtiersystem nicht um sich beißen kann, um sich Vorteile fürs Überleben zu sichern, bleibt Opfer und Sklave!

  • Es ging mir nur darum kurz zu erwähnen das der "Kommunismus" kein utopisches Endziel darstellt, sondern das es eine schon gelebte Gesellschaftform war. Übrigens die längste innerhalb der Menschheitsgeschichte.

    Eine Diskussion über die Umsetzbarkeit unter gleichen Vorzeichen in einer 15.000 Jahre weiterentwickelten technologischen und wirtschftlichen Welt wollte ich gar nicht führen, Gun. Das überlasse ich euch:).

    Das ein Verlangen nach Freiheit, Gleichberechtigung und sozialer Sicherheit aber weiterhin besteht wollte ich nur kurz deutlich machen.

  • Es ging mir nur darum kurz zu erwähnen, dass der "Kommunismus" kein utopisches Endziel darstellt, sondern das es eine schon gelebte Gesellschaftform war. Übrigens die längste innerhalb der Menschheitsgeschichte.

    Eine Diskussion über die Umsetzbarkeit unter gleichen Vorzeichen in einer 15.000 Jahre weiterentwickelten technologischen und wirtschftlichen Welt wollte ich gar nicht führen, Gun. Das überlasse ich euch:).

    Dass ein Verlangen nach Freiheit, Gleichberechtigung und sozialer Sicherheit aber weiterhin besteht wollte ich nur kurz deutlich machen.

    Und es wäre möglich, mit dem heutigen Wissen, den Technologien und weiterem gesellschaftlichem Fortschritt diesem Verlangen der Mehrheit der Menschen zu entsprechen. Abkehr vom Bellizismus, Konversion der Rüstungsindustrien und humane Regierung würden schon die ersten Weichen stellen, um global bessere Verhältnisse zu schaffen.

  • Ja, wer? Such etwas raus und zeige, wer rübber wollte und warum. Alles was ich dazu posten würde wäre ja wieder nicht seriös.

    Mit "rüber machen" meinte ich nicht unbedingt diese bösen Republikflüchtlinge die dem Arbeiterparadies unter Lebensgefahr entfleuchten, sondern das die Mehrheit 89 die Schnauze voll vom gelebten Komunismus hatte. Und nicht nur in der DDR, sondern im gesamten Ostblock. Sie wollten eher das System von "drüben" und nicht mehr das gelebte Elend bis dato. Und da die Oppression der Russen sich damals selbst aufgerieben hat, war das überhaupt erst möglich. Mal friedlich, mal blutig.

    Und Danke, diese ganze Dialektik die hier teils auch durch Kater versucht wird ist mir als BRD Kapitalistenknecht wohlbekannt durch etliches Gelabber an unserer Oberschulpenne auf der für Tage die rote Fahne wehte. Den Fusselbärten des KBW Workshops der Oberstufe sei Dank. Und die waren erst geschult, teils von Jungs eben von "drüben"..also daher merci...

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Das ist kompletter Blödsinn. Der Mensch ist nicht von Geburt an schlecht! Es ist die Umwelt und die Erziehung, die ihn in solche egozentrischen Verhaltensweisen treibt. Wer in einem Raubtiersystem nicht um sich beißen kann, um sich Vorteile fürs Überleben zu sichern, bleibt Opfer und Sklave!

    Eben, der Mensch ist doch nur edel und gut in seinem jeweiligen Setting die das ihm erlaubt. Nichts anderes.

    Und das hat nix mit irgendwelchem, wohlmöglich religiösen, politischen oder egal welchen Einredereien zu tun.


    Als jener Homo S. noch schnitzend am Lagerfeuer saß, was hat er da gemacht ? Und was die "edlen Wilden", sofern nicht in der jugoslawischen Plaine vor der Kamera ?

    Richtig, wer nicht mehr richtig kauen konnte und sonstwie ordentlich Rücken hatte etc, der wurde knallhart ausgesetzt.

    Ganz wie in der hier auch so oft gelobten freien Natur.


    Genauso wie eben in Krisen oder sogar Kriegszseiten sich nur wenige an eine Ethik halten.

    Ergo kommt der Mensch unter solchen Situationen zurück zu dem was er mal war, wo er eigentlich hetkommt.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Es ging mir nur darum kurz zu erwähnen das der "Kommunismus" kein utopisches Endziel darstellt, sondern das es eine schon gelebte Gesellschaftform war. Übrigens die längste innerhalb der Menschheitsgeschichte...

    Wenn Du Dich hier schon der weitergehenden Erörterung des Themas entziehen möchtest, solltest Du zumindest das genannte präzisieren...😁😁

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind