Karl Marx und alles, was dazu gehört

  • Er wollte den Pöbel bewaffnen, um ihn als Fußsoldaten für seinen Umsturz zu missbrauchen.

    Wie sollte der dreckige Pöbel auch sonst das Joch abstreifen ? Der Meister hatte klar erkannt und jeder Depp sah das auch so, dass der Abschaum dafür zu den Waffen würde greifen müssen. Ist doch logisch. :kopfkratz2:

  • Der Meister hatte klar erkannt und jeder Depp sah das auch so, dass der Abschaum dafür zu den Waffen würde greifen müssen.

    Im Bewusstsein des Otto Normalbürgers ist Marx ein ehrbarer Philosoph, der ein Umdenken in den Köpfen erreichen wollte. Doch tatsächlich war er nichts weiter als ein schäbiger, menschenverachtender Terroristen-Bubi.


    Stalin, Mao, Pol-Pot, usw. bis hin zur RAF haben Marx keineswegs falsch verstanden.

    Marx wäre stolz auf sie gewesen!

  • Im Bewusstsein des Otto Normalbürgers ist Marx ein ehrbarer Philosoph, der ein Umdenken in den Köpfen erreichen wollte. Doch tatsächlich war er nichts weiter als ein schäbiger, menschenverachtender Terroristen-Bubi.

    Im Licht der damaligen Verhältnisse gesehen waren all seine Forderungen und Schlussfolgerungen mehr als berechtigt. Man muss Marx im richtigen Zeitrahmen betrachten, nicht aus der Sicht eines heute verwöhnten Wohlstandskindes.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Im Licht der damaligen Verhältnisse gesehen waren all seine Forderungen und Schlussfolgerungen mehr als berechtigt. Man muss Marx im richtigen Zeitrahmen betrachten ...

    Das ist wohl wahr. Das bedeutet aber auch, dass Marx bezogen auf heutige Verhältnisse nur noch wenig bis gar keine Relevanz mehr hat.


    Auf gar keinen Fall sollte irgendein Land versuchen, wieder eine kommunistische Herrschaft zu errichten. Aber manche Menschen sind leider zu dumm um aus der Geschichte zu lernen. Es kann wieder passieren.

  • Das ist wohl wahr. Das bedeutet aber auch, dass Marx bezogen auf heutige Verhältnisse nur noch wenig bis gar keine Relevanz mehr hat.


    Auf gar keinen Fall sollte irgendein Land versuchen, wieder eine kommunistische Herrschaft zu errichten. Aber manche Menschen sind leider zu dumm um aus der Geschichte zu lernen. Es kann wieder passieren.

    Marx wird heute sogar in Kernland des Kapitalismus/Imperialismus, den USA, verstärkt gelesen. "Das Kapital" ist weltweit ein Bestseller. Soviel zur Relevanz von Karl MARX heute!

    Und es wird objektiv nach dem Kapitalismus eine weitere neue Gesellschaftsformation entstehen, wenn die Produktionsverhältnisse die Entwicklung der Produktivkräfte hemmen oder verhindern. Schon jetzt zeigen sich Erscheinungen, dass die Allgemeine Krise des Kapitalismus sich negativ auswirkt, mit weiterer Automation und Industrie 4.0/5.0 werden die Erwerbsarbeitsplätze gegen Null gehen, dagegen Dienstleistungen, Forschung und Entwicklung zunehmen müssen. Die Verteilung des gesellschaftlichen Gesamtprodukts wird sich gänzlich anderen Prinzipien unterzuordnen haben als heute, wo private Aneignung des Mehrwerts dominiert.

  • Und es wird objektiv nach dem Kapitalismus eine weitere neue Gesellschaftsformation entstehen, wenn die Produktionsverhältnisse die Entwicklung der Produktivkräfte hemmen oder verhindern. Schon jetzt zeigen sich Erscheinungen, dass die Allgemeine Krise des Kapitalismus sich negativ auswirkt, mit weiterer Automation und Industrie 4.0/5.0 werden die Erwerbsarbeitsplätze gegen Null gehen, dagegen Dienstleistungen, Forschung und Entwicklung zunehmen müssen. Die Verteilung des gesellschaftlichen Gesamtprodukts wird sich gänzlich anderen Prinzipien unterzuordnen haben als heute, wo private Aneignung des Mehrwerts dominiert.

    Die Welt verändert sich ständig. Auch der Kapitalismus wird sich anpassen (müssen). Dafür braucht es keine marxistische Revolution. Und schon gar keine mit vielen Leichen, wie Marx es gern hätte.

  • Stalin, Mao, Pol-Pot, usw. bis hin zur RAF haben Marx keineswegs falsch verstanden.

    Marx wäre stolz auf sie gewesen!

    Das ist ja nun eine ziemlich müde Provonummer die Du hier zum Thema abziehst.


    Nochmal, in Kuddel's Zeiten gab es global nirgendwo irgendeinen gesellschaftsfähigen demokratischen Ansatz, nichtmal einen Hauch davon.

    Au contraire, Unterdrückung, Leibeigenschaft und Sklaventum waren Gang und Gebe. Viele haben sich für relativ Wenige knechten müssen.

    Ergo war eine Veränderung der Verhältnisse damalig nur mit Gewalt vorstellbar und auch letztendlich nur machbar.

    Insofern wurde Marx später Recht gegeben da der zentraleuropäische Feudalismus genau dadurch beseitigt wurde. 1918.

    Dafür mussten knapp 20 Millionen Menschen verrecken.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Nochmal, in Kuddel's Zeiten gab es global nirgendwo irgendeinen gesellschaftsfähigen demokratischen Ansatz, nichtmal einen Hauch davon.

    Großbritannien, wo sich Marx aufhielt als er seine Philosophie entwickelte, ist seit Mitte des 18. Jahrhunderts Monarchie mit demokratischem Parlament.


    Der gemeine Marxist hat aber auch für Demokratie nicht viel übrig. Er wird sie bestenfalls als Zugpferd missbrauchen, auf seinem Weg zur "Diktatur des Proletariats", was eigentlich "Diktatur der kommunistischen Partei" heißt.


    Das ist ja nun eine ziemlich müde Provonummer die Du hier zum Thema abziehst.

    Bist du Marxist oder sowas? Dann willst du die dunklen Flecke (getrocknetes Blut seiner Opfer) an deinem "Meister" womöglich nicht sehen.

  • Großbritannien, wo sich Marx aufhielt als er seine Philosophie entwickelte, ist seit Mitte des 18. Jahrhunderts Monarchie mit demokratischem Parlament.

    Eine Demokratie der wenigen Reichen während die Millionen (Iren) verreckten und die anderen für den Reichtum der wenigen schuften mussten oder aufgrund von Marginalien in die Kolonien verfrachtet wurden. Ganz großes Kino.

    Der gemeine Marxist hat aber auch für Demokratie nicht viel übrig. Er wird sie bestenfalls als Zugpferd missbrauchen, auf seinem Weg zur "Diktatur des Proletariats", was eigentlich "Diktatur der kommunistischen Partei" heißt.

    Die Sprache war von Marx in seinem zeitlichen Kontext. Und da gab es nunmal keine Demokratie, es sei denn der Lords und Guts und Fabrikbesitzer die Du siehe oben, mit den heute gültigen Ausprägungen dieser Staatform in einen Topf wirfst.

    Bist du Marxist oder sowas? Dann willst du....

    Die Gegenfrage lasse ich lieber, der Etikette wegen.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Nochmal, in Kuddel's Zeiten gab es global nirgendwo irgendeinen gesellschaftsfähigen demokratischen Ansatz, nichtmal einen Hauch davon.

    Au contraire, Unterdrückung, Leibeigenschaft und Sklaventum waren Gang und Gebe. Viele haben sich für relativ Wenige knechten müssen.

    Ergo war eine Veränderung der Verhältnisse damalig nur mit Gewalt vorstellbar und auch letztendlich nur machbar.

    Insofern wurde Marx später Recht gegeben da der zentraleuropäische Feudalismus genau dadurch beseitigt wurde. 1918.

    Dafür mussten knapp 20 Millionen Menschen verrecken.

    Richtig. Aber es ist auch wahr, dass das das mehr als 100 Jahre her, das Bewußtsein der Bürger und die Verhältnisse haben sich sehr geändert. Die damalige Armut war ungeheuer, eine Mittelschicht nach heutigem Verständnis fehlte ganz, und die Oberschicht war klein.


    Damals mag Marx recht gehabt haben, aber ihn noch heute zum Maß ökonomisch-sozialen Denkens zu machen, halte ich für absurd. Man muss sich auch darüber im klaren sein, dass es überall da, wo genau das geschah, weder Freiheit noch Wohlstand vieler gab.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Damals mag Marx recht gehabt haben, aber ihn noch heute zum Maß ökonomisch-sozialen Denkens zu machen, halte ich für absurd. Man muss sich auch darüber im klaren sein, dass es überall da, wo genau das geschah, weder Freiheit noch Wohlstand vieler gab.

    Wenn Du das "Das Kapital" gelesen und verstanden hast, können wir eventuell hier weiter diskutieren!:):):)

  • Wieder nur eine dümmliche Unterstellung, die mit nichts zu belegen ist!

    Es ist zu belegen. Er wollte die sogenannten Proleten bewaffnen, sogar mit Kanonen. Und er wollte revolutionären Terrorismus um eine neue Welt zu schaffen.

    Entsprechende Auszüge seiner Texte habe ich weiter oben gepostet.


    So leid es mir tut, aber dein Idol und Meister war alles andere als ein Friedensengel.

    Auch sein Komplize Engels war keiner.

    Teufels wäre ein passenderer Name für ihn gewesen.

  • Eine Demokratie der wenigen Reichen während die Millionen (Iren) verreckten und die anderen für den Reichtum der wenigen schuften mussten oder aufgrund von Marginalien in die Kolonien verfrachtet wurden. Ganz großes Kino.

    Es waren die Anfänge. Auch die USA waren damals schon demokratisch. Du kannst nicht einfach sagen, dass Demokratie damals nicht einmal im Ansatz existierte. Das ist falsch.

    Die Gegenfrage lasse ich lieber, der Etikette wegen.

    Ich bin kein Nazi. Nazismus und Marxismus finde ich gleichermaßen falsch und gefährlich.

  • Kater, ich kann auch über Religion diskutieren, ohne die Bibel gelesen zu haben. Genau DAS ist es doch.


    Wenn ein Autor so fürchterlich "mißverstanden" wird, dass seine "menschenfreundlichen" Thesen Unfreiheit und Mangelwirtschaft zur Folge haben, weiß man, dass zumindest heutzutage seine Thesen eher schädlich sind, vor allem dann, wenn es für die schadlose Einführung seiner Vorstellungen eines "neuen Menschen" bedarf. Den Menschen zu ändern und einem System anzupassen, versucht jede Religion.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Es waren die Anfänge. Auch die USA waren damals schon demokratisch. Du kannst nicht einfach sagen, dass Demokratie damals nicht einmal im Ansatz existierte. Das ist falsch.

    Sage ich aber. Wenn nur ein geringer Teil eines Volkes Anspruch auf die Vorzüge dieser Gesellschaftsform hat und wie im letzteren Fall, die USA dazu noch Jahrelang per Gesetz staatlich sanktionierten Rassismus ( von der Sklaverei während dieser "Demokratie" ganz abgesehen ) gegenüber Farbigen, Ureinwohner etc. bis in unsere Neuzeit pflegte, dann ist das besagte nur ein Etikett ohne Wert und nicht mehr.


    Ich bin kein Nazi.

    Hat ja auch niemand hier behauptet.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Das gehörte damals zum guten Ton der politischen Auseinandersetzung mit anderen Mitteln. :kopfkratz2:So ein bisschen Krieg hat zu der Zeit keinen Proleten groß aufgeregt und die Oberschicht erstrecht nicht. :c'mon:


    Diese künstliche Aufregung um bewaffnete "Proleten" ist ja sowieso Quatsch weil eben diese "Proleten" bis dato immer bewaffnet waren

    um die Kriege auszuführen die Ihnen aufgetragen wurden um sich in diesen gegenseitig charmant abzuschlachten.


    Was natürlich der Aufreger bei Kuddel Marx war das diese "Proleten", falls bewaffnet eben nicht mit Hurra nach vorn ins Feuer laufen, sondern eben nach hinten das Feuer eröffnen sollten. Diese Vorstellung war natürlich in den Augen der, wie User Grau es ausdrückte, englischen "Demokraten" zu Pferde die ja meist ziemlich weit hinten standen extremely shocking.....

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • ............... Er wollte die sogenannten Proleten bewaffnen, sogar mit Kanonen.

    Bei Marx ist in keiner seiner Schriften die Vokabel "Proleten" zu finden! Und eine Revolution findet nur gesetzmäßig statt, wenn die Evolution der Gesellschaft versagt. Wenn der Gegner zu den Waffen greift, um den sozialen Fortschritt zu behindern, muss auch das Proletariat sich bewaffnen, wenn es seine Rechte durchsetzen will.

  • Sage ich aber. Wenn nur ein geringer Teil eines Volkes Anspruch auf die Vorzüge dieser Gesellschschaftsform hat und wie im letzteren Fall, die USA dazu noch Jahrelang per Gesetz staatlich sanktionierten Rassismus ( von der Sklaverei während dieser "Demokratie" ganz abgesehen ) gegenüber Farbigen, Ureinwohner etc. bis in unsere Neuzeit pflegte, dann ist das besagte nur ein Etikett ohne Wert und nicht mehr.

    Rassismus und Demokratiedefizite haben nur wenig miteinander zu tun. Während der Skaverei gab es Demokratie zwar nur für Weiße, aber das war ein temporärer Zustand. Auch die Nachfahren der Natives bekommen heute zahlreiche Vergünstigungen, zum Beispiel bezahlt der Staat ihr Studium.


    Naja, unter den Freunden des Karl Marx war Antiamerikanismus schon immer en vogue.

    Der kapitalistische Dschungel USA scheint sie schwer traumatisiert zu haben.

    Da kramt man schon mal gern Fehler aus dessen Vergangenheit hervor, um ihn madig zu machen.


    Dass Hundertausende von Amerikanern sterben mussten, um Deutschland von Hitler zu befreien, interessiert heute anscheinend niemanden mehr.