Karl Marx und alles, was dazu gehört

  • Welche wären denn das für dich, also wenig lukrative Tätigkeiten?

    Jene die schlecht bezahlt werden. Sie sind zumeist total überflüssig. Unternehmen, die sich auf solcherlei Arbeit stützen, haben auch keine Existenzberechtigung.

    Und was hat das nun mit dem Umstand zu tun, dass in deinem Beispielland USA im Prinzip die gleichen Verhältnisse herrschen, wie dein kritisiertes Deutschland?

    Ich ktitisiere Deutschland nur insofern, dass es hier Kleinunternehmer viel schwieriger haben als in USA.

    Im Grunde ist Deutschland ein kapitalistischer Rohdiamant, dem der nötige Schliff fehlt. Wenn der sozialistische Schmutz abgefeilt ist, wird es in neuem Licht erstrahlen.

    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Jene die schlecht bezahlt werden. Sie sind zumeist total überflüssig. Unternehmen, die sich auf solcherlei Arbeit stützen, haben auch keine Existenzberechtigung.

    Ja.....weil sie schlecht bezahlt und wenig lukrativ sind...

    Und nenn mal ein/zwei Beispiele. Red doch nicht um den heißen Brei rum.

    Welche konkreten Jobs meinst du?

    Ich könnte dir sofort eine Hand voll solcher Tätigkeiten auflisten, das müssen nur nicht jene sein, die du meinst. Verstehst du deshalb, warum ich dich frage?

    Ich ktitisiere Deutschland nur insofern, dass es hier Kleinunternehmer viel schwieriger haben als in USA.

    Was ist denn leichter in den USA? Ich kenne mich nur in D aus, wenn es um das Gründen von Firmen geht. Schwer ist es hier nicht. Teuer auch nicht. Was ist denn drüben leichter?

  • Was ist denn leichter in den USA? Ich kenne mich nur in D aus, wenn es um das Gründen von Firmen geht. Schwer ist es hier nicht. Teuer auch nicht. Was ist denn drüben leichter?

    Anmeldung geht online und ist in 3 bis 5 Tagen erledigt. Man braucht weder Mindestkapital, noch Notar oder Handesregistereintrag. Auch keine Zwangsmitgliedschaft in irgendeiner doofen Handelskammer. Nur eine Steuernummer. Die Anmeldung kostet je nach Staat zwischen $50 und $250. :)

    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Anmeldung geht online und ist in 3 bis 5 Tagen erledigt. Man braucht weder Mindestkapital, noch Notar oder Handesregistereintrag. Auch keine Zwangsmitgliedschaft in irgendeiner doofen Handelskammer. Nur eine Steuernummer. Die Anmeldung kostet je nach Staat zwischen $50 und $250. :)

    Mal vom Umstand ab, dass du immer noch keine Tätigkeit genannt hast, die du als wenig lukrativ und schlecht bezahlt einstufst, ist das hier erstmal nur die Anmeldung/Gründung. Viele Firmen heißt viel Konkurrenz, heißt auch viele Pleiten. Konkurrenz mag als Ansporn gut sein, nur ist eben genau das nicht immer der einzige Faktor, der eine Firma halbwegs erfolgreich macht.

    Und wo Licht ist, ist auch immer Schatten.


    Dein Duktus impliziert aber, dass solch leicht zu gründende Firmen auch erfolgreich sind und alles shiny ist.

    Jeder verdient sein Geld, keiner hat mehr Geldsorgen und die Firma läuft.


    Willst du hier echt solch Behauptung aufstellen, ohne einen einzigen Beleg?


    Ja, in D sind die Hürden etwas höher. Konzepte, Ertragsvorschauen und eine solide finanzielle Basis, mehr braucht es nicht. Wenn sich einer diese Mühe macht, dann liegt es letztlich nur noch am Engagement und am "Produkt". Aber allein nur auf die Einfachheit zu verweisen, das ist echt schwache Argumentation.

  • Du hattest danach gefragt. :)

    Ähm...in einem gewissen Kontext. Aber du willst darauf ja nicht antworten. Mal davon ab, eigentlich brauchst du das auch gar nicht mehr, denn deine bisherigen Antworten lassen vermuten, dass du hier eigentlich nur deine platten Klischees über die USA verbreiten willst. Ohne jegliche Nachweise und Fakten.

    Argumentativ war das Niveau eher Bodennähe.

  • Ähm...in einem gewissen Kontext. Aber du willst darauf ja nicht antworten. Mal davon ab, eigentlich brauchst du das auch gar nicht mehr, denn deine bisherigen Antworten lassen vermuten, dass du hier eigentlich nur deine platten Klischees über die USA verbreiten willst. Ohne jegliche Nachweise und Fakten.

    Argumentativ war das Niveau eher Bodennähe.

    Ein Neffe von mir hat vor ein paar Wochen in USA eine Firma eröffnet, daher weiß ich das. Er hat in Deutschland eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker gemacht, ist aber US-Bürger. In seiner Heimat arbeitet er als Elektriker, installiert Lichtanlagen und sowas.


    Ach ja, nen Meisterbrief brauchte er auch nicht, aber in Deutschland muss man das als selbständiger Handwerker haben.

    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Ach ja, nen Meisterbrief brauchte er auch nicht, aber in Deutschland muss man das als selbständiger Handwerker haben..

    Zu Recht, denn wenn die Installation infolge mangelhafter Ausführung abbbrennt oder ein Haus beim nächsten kleinen Sturm zusammenbricht, wie in den USA üblich, gibt es in Deutschland zumindest eine Haftung des Unternehmens.

  • Zu Recht, denn wenn die Installation infolge mangelhafter Ausführung abbbrennt oder ein Haus beim nächsten kleinen Sturm zusammenbricht, wie in den USA üblich, gibt es in Deutschland zumindest eine Haftung des Unternehmens.

    In USA auch, wenn der Unternehmer eine Versicherung hat. Ansonsten wird seine Firma zwangsvollstreckt und wenn das nicht reicht, sein Privatvermögen. Da sind die sehr rigoros. Wer seine Schulden nicht bezahlt kann Haus und Grundstück verlieren und ist dann obdachlos.


    Für Steuerschulden*, oder Nichtzahlung von Unterhaltsgeld (für Kinder) geht man sogar in den Knast.


    Besonders witzig: die "Repo Men". Wer ein Auto auf Pump gekauft hat und nicht mehr bezahlt, bekommt Besuch von legalen Autodieben.


    *) Donald Trump könnte bald gesiebte Luft atmen. :D

    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Das mit dem Meisterzwang sieht konkret vor, dass ein Meister beschäftigt werden muss.


    Wenn Sie keine Meisterprüfung abgelegt haben und dennoch einen Betrieb gründen möchten, haben Sie mehrere Möglichkeiten, sich ohne Meister selbstständig zu machen:


    Möglichkeit 1: Ein angestellter Meister als Betriebsleiter


    Wenn Sie einen Meister als Betriebsleiter beschäftigen, können Sie sich auch ohne Meisterbrief mit Ihrem eigenen Betrieb selbstständig machen.


    Möglichkeit 2: Altgesellenregelung


    Nach §7a der Handwerksordnung ist es in bestimmten zulassungspflichtigen Handwerken möglich, über eine sogenannte Ausübungsberechtigung die Meisterpflicht zu umgehen. Diese Ausnahmeregelung gilt für Personen, die die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für die Selbstständigkeit in ihrem Handwerk nachweisen können und für die es zugleich eine unzumutbare Belastung darstellen würde, die Meisterprüfung abzulegen.


    https://www.finanzchef24.de/wi…eisterpflicht-im-handwerk

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • In USA auch, wenn der Unternehmer eine Versicherung hat. Ansonsten wird seine Firma zwangsvollstreckt und wenn das nicht reicht, sein Privatvermögen. Da sind die sehr rigoros. Wer seine Schulden nicht bezahlt kann Haus und Grundstück verlieren und ist dann obdachlos.

    Was nutzt das demjenigen, dessen Haus wegen Pfusch am Bau abgebrannt ist, wenn der dafür Verantwortliche auch kein Obdach mehr hat?

  • Und wenn der noch mehr verbockt hat?

    Dann landet er in einem Schuldner-Register. Wenn er wieder zu Geld kommt, muss er seine Schulden abstottern. Eventuell nerven ihn dann irgendwelche "Debt Collection Agencies" (Inkassodienste).


    Für Schulden (außer Schulden beim Staat) kommt man nicht ins Gefängnis. Bei uns aber auch nicht. :)

    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Dann landet er in einem Schuldner-Register. Wenn er wieder zu Geld kommt, muss er seine Schulden abstottern. Eventuell nerven ihn dann irgendwelche "Debt Collection Agencies" (Inkassodienste).


    Für Schulden (außer Schulden beim Staat) kommt man nicht ins Gefängnis. Bei uns aber auch nicht. :)

    Was nutzt das demjenigen, dessen Haus wegen Pfusch am Bau abgebrannt ist, wenn der dafür Verantwortliche a) kein Obdach mehr hat und b) n einem Schuldner-Register landet?


    Damit die Diskussion nicht weiter sich im Kreise dreht.


    Wäre es nicht doch sinnvoller von Anfang an präventiv auf Qualität zu achten?

  • Wäre es nicht doch sinnvoller von Anfang an präventiv auf Qualität zu achten?

    Dass der Handwerker voll verantwortlich ist, ist die Prävention. Okay, er kann sich eine Versicherung nehmen. Aber auch die macht nicht lange mit, wenn sie oft für seine Schlampereien aufkommen muss.

    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Also.... Die mögliche Konsequenz ist die Prävention, um eben jene Konsequenz zu verhindern?

    Ja, saubere und fachgerechte Arbeit verhindert nicht nur Unfälle, sondern sorgt auch für Kundenzufriedenheit. Das lernt ein Handwerker sehr schnell und nicht nur er.


    Das kannst du dir vielleicht nicht vorstellen, aber ist halt so. :)

    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Dass der Handwerker voll verantwortlich ist, ist die Prävention. Okay, er kann sich eine Versicherung nehmen. Aber auch die macht nicht lange mit, wenn sie oft für seine Schlampereien aufkommen muss.

    Gut ausgebildete Handwerker, die Ihre Projekte in guter Qualität ausführen und dann entsprechend vergütet werden , sind die beste Prävention gegen Pfusch!