Nazis, Nationalsozialismus, Hitler, 2. Weltkrieg und alles, was dazu gehört

  • Nazis waren völkische Sozialisten, so wie Bernd Höcke.

    Deswegen ja das Feindbild Jude ist gleich Kapitalist und muss weg. Nur biodoitsche Kapitalisten sind erwünscht.


    Was eine geisteskranke Weltsicht.

    👎

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Und mein Auto hat vier Räder und kann fünf Personen befördern, also ist es ein Omnibus.

    "Völkische Sozialisten" ist ein Widerspruch in sich.

    NSDAP bedeutet National Sozialistische Deutsche Arbeiter Partei


    Für die ist das irgendwie kein Widerspruch gewesen wie man an der Vernichtung angeblicher jüdischer Kapitalisten in Konzentrationslagern sehen konnte.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Und mein Auto hat vier Räder und kann fünf Personen befördern, also ist es ein Omnibus.

    "Völkische Sozialisten" ist ein Widerspruch in sich.

    Der Begriff "National-Sozialismus" ist ein Oxymoron.

    Sozialismus nur auf die eigene Nation zu beschränken, würde bedeuten, andere grundsätzlich auszuschließen.

    Gut, es gibt eigentlich keine genaue Definition, nur Interpretationen.

    Geht man aber vom Begriff "sozial" aus, dann ist der -ismus die Instituionalisierung.

    Nur die eigene Bevölkerung oder wie im Fall der Ideologie dieser Zeit eher die Ethnie einzubeziehen, widerspricht dem Gedanken von "sozial". Und da sind wir dann beim Nationalismus.


    Da die Gegner der Nationalisten die Sozialisten waren, war es eine Taktik, den Begriff Sozialismus zu verbrämen. Das wurde aber von denen auch mit anderen Wörtern gemacht.

    Nur als Beispiel, man verpasste sich eine erfundene Historie unter Verwendung (unter anderem) nordischer Symbolik. So als Rechtfertigung.


    Natürlich sind Faschisten keine Sozialisten im gebräuchlichem Sinn.

    Was nicht heißen soll, dass auch sie sich sozial verhalten können oder sogar haben. Sie haben es nur auf ihre Weise und in ihrer Beschränkung getan.


    Welche Folgen das für Menschen hatte, die nicht mit ihnen kollaborierten, wissen wir.

    Daraus sollte man erkennen, dass Nationalismus und Faschismus destruktive Dinge sind, die niemanden wirklich weiter bringen. Denn letztlich ist der Hitler-Faschismus so wie der Franco- und Mussolini-Faschismus geschichtlich gescheitert.


    Leider ist aber genau diese Ideologie latent heute immernoch gern gesehen. Vor allem bei Großindustriellen der alten Sorte.

    Die waren lustigerweise ja auch die Förderer der oben aufgeführten.


    ...das sind nur mal meine Überlegungen aus meinen Erfahrungen und soll keine wissenschaftliche Abhandlung sein.


    mfg

  • Daraus sollte man erkennen, dass Nationalismus und Faschismus destruktive Dinge sind, die niemanden wirklich weiter bringen.

    Der Hitler-Attentäter von Stauffenberg war Nationalist.

    Ihn trieb die Sorge um Deutschland zu dem Plan, Hitler zu töten.

  • Der Hitler-Attentäter von Stauffenberg war Nationalist.

    Ihn trieb die Sorge um Deutschland zu dem Plan, Hitler zu töten.

    Manchmal kommt mir der Gedanke, dass es besser war, dass das Attentat nicht geklappt hat. Wer weiß unter was für einer Diktatur wir heute leben würden, wenn Stauffenberg Erfolg gehabt hätte.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Manchmal kommt mir der Gedanke, dass es besser war, dass das Attentat nicht geklappt hat. Wer weiß unter was für einer Diktatur wir heute leben würden, wenn Stauffenberg Erfolg gehabt hätte.

    Stauffenberg hätte vielleicht versucht, wieder eine Monarchie zu errichten.


    Im Großen und Ganzen würde sich das heutige Deutschland nicht wesentlich von GB und Frankreich unterscheiden, vermute ich mal.

  • Der Hitler-Attentäter von Stauffenberg war Nationalist.

    Ihn trieb die Sorge um Deutschland zu dem Plan, Hitler zu töten.

    Das ehe ich anders, er sah lediglich seien Felle schwimmen.

    Die alten Royalisten hatten sich ja den Faschos angebiedert. Als der Typ sein dilettantischen Plan ausführte, hätte er sich lieber selber mit opfern sollen. Den Schneid hatte er aber nicht. Der Typ war kein Held, er war kein Gegner, er hatte einfach nur Angst vor dem Ende, dass man in der Ebene schon in Sicht hatte und den Folgen, die die für ihn und Konsorten haben könnte.

  • Als der Typ sein dilettantischen Plan ausführte, hätte er sich lieber selber mit opfern sollen.

    Selbstmordattentate sind unter westlichen Nationalisten eher nicht so verbreitet. Dazu gehört schon der Glaube, dass man es im Jenseits besser hat.

  • Stauffenberg hätte vielleicht versucht, wieder eine Monarchie zu errichten.


    Im Großen und Ganzen würde sich das heutige Deutschland nicht wesentlich von GB und Frankreich unterscheiden, vermute ich mal.

    Da vermutest du falsch, beschäftige dich mal etwas eingehender mit seinen Ansichten.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Stauffenberg hätte vielleicht versucht, wieder eine Monarchie zu errichten.

    Der war zwar Royalist, nur auf eine konstitutionelle Monarchie hätte der sich nie eingelassen. Mal von der schlichten Tatsache abgesehen, dass der eh zum verarmten Landadel zählende nie von den einflußreichen unterstützt worden wäre.

    Und deshalb ist das Beispiel GB ungeeignet und Frankreich passt hier nun gar nicht, die haben ihren Adel...naja, das weiß ja jeder, wie Kopflos der nach der Rev war.

  • Da vermutest du falsch, beschäftige dich mal etwas eingehender mit seinen Ansichten.

    Was vermutest du denn, was er für eine Regierung aufgebaut hätte?

    Eine Militärdiktatur vielleicht?


    Von allein hätte sich so schnell keine Demokratie durchgesetzt. Die war den Deutschen schon vor Hitler suspekt.

  • Was vermutest du denn, was er für eine Regierung aufgebaut hätte?...

    Eine ziemlich autoritäre, nationalistisch geprägte sicherlich. Allenfalls ein entmündigtes Scheinparlament, dominiert von Adelsgesocks und Militärs wäre drin gewesen.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Eine ziemlich autoritäre, nationalistisch geprägte sicherlich. Allenfalls ein entmündigtes Scheinparlament, dominiert von Adelsgesocks und Militärs wäre drin gewesen.

    In dem Sinn können wir froh sein, dass uns die Westalliierten ans Händchen nahmen und uns Demokratie beibrachten. Nur die Deutschen in der sowj. Besatzungszone waren die Angeschmierten.

  • Von allein hätte sich so schnell keine Demokratie durchgesetzt. Die war den Deutschen schon vor Hitler suspekt.

    Also dein Geschichtswissen ist nicht grad überwältigend.

    Die Demokratie in D wurde Ende der 20er von Großindustriellen und Faschisten brutal zerstört.

    Und die USA hatten nichts besseres zu tun als sowas zu unterstützen und verdienten daran ne Menge Kohle.


    Wenn dir das hilft...

    https://www.stadtarchiv.de/sta…imarer-rebulik-zeittafel/

  • In dem Sinn können wir froh sein, dass uns die Westalliierten ans Händchen nahmen und uns Demokratie beibrachten. Nur die Deutschen in der sowj. Besatzungszone waren die Angeschmierten.

    Das ist "BILD".

    Grandios!

    Danke für Schlagzeilen, die 50 Jahre her sind.


    Junge, woher hast du das?

  • Die Demokratie in D wurde Ende der 20er von Großindustriellen und Faschisten brutal zerstört.

    Nein, viel mehr von rechtsextremen und linksextremen Gruppen, die große Akzeptanz in der Bevölkerung genossen und sich Straßenschlachten lieferten.


    Die Deutschen wollten wieder einen starken Mann wie den Kaiser haben. Der Demokratie trauten sie nicht. Das kam Hitler sehr gelegen.