Nazis, Nationalsozialismus, Hitler, 2. Weltkrieg und alles, was dazu gehört

  • Der Hitler-Attentäter von Stauffenberg war Nationalist.

    Ihn trieb die Sorge um Deutschland zu dem Plan, Hitler zu töten.

    Würde ich jetzt als Patriot bezeichnen und nicht als Nationalist.


    Obwohl mir seine Sicht auf das Staatswesen ganz und gar nicht gefällt. Ein Demokrat war er nicht, eher ein Autokrat, nicht mal ein echter Royalist.


    :hut:

    Leben und Leben lassen.

    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

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  • Verschiedene Industrielle, denen Hitler zB. große Aufträge versprach sollte er Kanzler werden.

    Ich denke da kam auch Geld aus den USA. Die US-Kapitalisten haben sicherlich mit Sorge die Entwicklung Richtung Kommunismus in Europa beobachtet welcher für sie ein greuel war.


    Wie wir aus der von uns erlebten Geschichte erkennen können sind die USA nicht gerade zimperlich wenn sie ihre Interessen durchsetzen möchten.


    Aus diesem Grund bin ich absolut überzeugt die Nazis waren mit der Führerfigur Adolf Hitler perfekt um ihre geopolitischen Interessen gegen den Kommunismus voran zu bringen.


    Eine wesentliche Rolle in diesem Zusammenhang hatte mit Sicherheit Thyssen mit seinen sehr guten Verbindungen in den USA. Da gibt es noch viele Aspekte die noch nicht wirklich gänzlich durchleuchtet und verstanden sind.


    Für mich ist der 1. und der 2. Weltkrieg eigentlich ein zusammenhängendes Ereignis was aus der Ausbeutung durch den Manchesterkapitalismus im Ursprung ausgelöst wurde. Natürlich auch im Zusammenspiel mit technischer Maschinenentwicklung welche Massen von arbeitslose erzeugte.


    Hoffentlich beschert uns der Neokapitalismus in diesem Jahrtausend im Zusammenspiel mit der Computertechnik und Roboterentwicklung nicht wieder ein solches oder noch schlimmeres Desaster. Ich glaube nicht daran ein Neokapitalismus ohne Blutvergießen beenden zu können, das wäre ein Wunder.

    Obwohl die Coronapandemie eventuell auch ein Umdenken in den USA auslösen kann. Dieses könnte aber im schlimmsten Fall in einen Bürgerkrieg münden bei so vielen naziinfizierten hochgerüsteten US-Bürgern.


    Dieses Szenario wäre dann für dem Weltfrieden auch nicht gerade förderlich. Eine durch interne Händel geschwächte USA würde sicherlich Machterweiterungsfantasien bei so manchen Staatenlenkern erzeugen welche die Gunst der Stunde vermeintlich gefahrlos zu nutzen versuchen würden.


    Wir haben derzeit ergo wirklich in vielerlei Hinsicht eine sehr brisante Situation die nicht zu unterschätzen ist.


    :hut:

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    Bevor isch misch uffresch isses mir lieber egal.

  • Ich denke da kam auch Geld aus den USA. Die US-Kapitalisten haben sicherlich mit Sorge die Entwicklung Richtung Kommunismus in Europa beobachtet welcher für sie ein greuel war.

    Henry Ford war einer der Sponsoren. Er teilte Hitlers Judenhass.

    Irgendwie dachten sie alle, sie könnten Hitler mit ihrem Geld kontrollieren. Der Plan ging aber nicht auf. Hitler kassierte, aber machte trotzdem war er wollte.

  • Würde ich jetzt als Patriot bezeichnen und nicht als Nationalist.

    Wie auch immer. Er sah die deutschen Soldaten als die eigentlichen Opfer des Krieges und war nicht gewillt, sie für die Eroberungsphantasien eines irren "Führers" abschlachten zu lassen.


    Wenn sein Anschlag gelungen wäre, wäre damit jedenfalls der Krieg in Europa vorbei gewesen.

  • Für mich ist der 1. und der 2. Weltkrieg eigentlich ein zusammenhängendes Ereignis was aus der Ausbeutung durch den Manchesterkapitalismus im Ursprung ausgelöst wurde.

    Das eine folgte aus dem anderen, aber nicht zwangsläufig. Der WK2 in Europa war das Resultat vieler Faktoren: Weltwirtschaftskrise, Versailler Vertrag, Hitlers Wahl zum Reichskanzler und einiges mehr.


    Was wäre wohl gewesen, wenn Thälmann statt Hitler die Wahl gewonnen hätte? Vielleicht kein Krieg, aber Deutschland wäre dann vermutlich zum Vasallenstaat der Sowjetunion geworden. Wäre auch nicht so toll gewesen, vor allem weil man weiß, dass Kommunisten gegenüber der eigenen Bevölkerung besonders erbarmungslos sind.

  • Nazis waren völkische Sozialisten, so wie Bernd Höcke.

    War eine kurze Phase, genau bis zur "Nacht der langen Messer" oder auch Röhm-Putsch. 1934 wurde der sozialistische Teil der NSDAP "entsorgt".

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • .... vor allem weil man weiß, dass Kommunisten gegenüber der eigenen Bevölkerung besonders erbarmungslos sind.

    Wir können uns gerne mal die Hungertoten des Kapitalismus vor Augen führen - dann kommen dir die Tränen.

    Religion wird von den einfachen Leuten als wahr, von den Weisen als falsch und von den Herrschern als nützlich angesehen.

    Lucius Annaeus Seneca

  • Wie auch immer. Er sah die deutschen Soldaten als die eigentlichen Opfer des Krieges und war nicht gewillt, sie für die Eroberungsphantasien eines irren "Führers" abschlachten zu lassen.


    Wenn sein Anschlag gelungen wäre, wäre damit jedenfalls der Krieg in Europa vorbei gewesen.

    Zu Stauffenberg habe ich in Bezug auf den Heldenkult, der um ihn getrieben wird, ein etwas anderes Bild.

    Der Graf von Stauffenberg war von Anfang an mit vollem Herzen im Kampf dabei! Das allerdings zu der Zeit, als Siege eingefahren wurden. Als es damit aufhörte, da vollzog sich seine Wandlung à la vom Saulus zum Paulus.

    Wäre es so weitergegangen, dass die Armee des "GröFaZ" weiter siegreich gewesen wäre, dann hätte es solche Überlegungen nicht gegeben. Das ist meine Sichtweise über die Motivationen eines von Stauffenberg.

  • Würde ich jetzt als Patriot bezeichnen und nicht als Nationalist.

    Patrioten waren Männer wie Georg Elser denen bundesdeutsche Historiker noch in den 1980ern andichteten ein Terrorist zu sein weil er als einfacher Schreiner noch gar nicht den Weitblick haben konnte (1938) Hitler als solchen Unmenschen zu erkennen der durch einen Anschlag getötet werden musste.

    Das Prädikat "Patriot" verdienen merkwürdigerweise immer irgendwelche arrivierten Nasen in Politik und Gesellschaft, weniger die kleine Sau auf der Strasse. Ok, wenn nur dann wenn Sie tot sind.


    Nein, Stauffenberg war ebenso "Patriot" wie Rudel, Hartmann, Prien und andere Nationalisten der Zeit.. Er war jemand, wie Gunnie es sagte der seine Felle 1943 davon schwimmen sah und erst dann überhaupt "in den Schweiß" kam...genau wie die anderen Adlaten der ostpreussischen Landadelskaste.


    Denn 1939, bei der Besetzung Polens fand er noch das diese "Untermenschen" der deutschen Wirtschaft, der Ökonomie gut tun würden...

  • genau wie die anderen Adlaten der ostpreussischen Landadelskaste

    Diese Landadelskaste repräsentierte die "alten Eliten". Die aus dem 19. Jahrhundert und genau die waren auch große Unterstützer der nationalsozialistischen Bewegung. Nicht wegen des Sozialismus in dem Namen, sondern um die Stoßkraft der Bewegung gegen die russische Revolution in Stellung zu bringen, vor der sie panische Angst hatte und um die Gewerkschaften und Organisationen der Arbeiter zu zerschlagen. In beiderlei Hinsicht hat sie das Nazi-Regime ja dann auch nicht enttäuscht.

  • Zu Stauffenberg habe ich in Bezug auf den Heldenkult, der um ihn getrieben wird, ein etwas anderes Bild.

    Der Graf von Stauffenberg war von Anfang an mit vollem Herzen im Kampf dabei! Das allerdings zu der Zeit, als Siege eingefahren wurden. Als es damit aufhörte, da vollzog sich seine Wandlung à la vom Saulus zum Paulus.

    Wäre es so weitergegangen, dass die Armee des "GröFaZ" weiter siegreich gewesen wäre, dann hätte es solche Überlegungen nicht gegeben. Das ist meine Sichtweise über die Motivationen eines von Stauffenberg.

    Das passt etwa. Für Stauffenberg zählte einzig und allein der Erfolg. Solange der Gröfaz am Siegen war, war Stauffenberg zu 100% loyal. Als sich das Blatt wendete, wandte auch er sich ab.


    Ähnlich dachten auch viele "einfache" Deutsche damals. Hitler schlug zuerst Misstrauen entgegen, doch als er halb Frankreich im Blitzkrieg eroberte, verstummten die meisten seiner Kritiker. Zu der Zeit gab es einen unglaublichen Zulauf zur SA, zumeist von ehemaligen Mitgliedern der kommunistischen Schlägertruppe "Roter Frontkämpferbund".

  • Hitler schlug zuerst Misstrauen entgegen, doch als er halb Frankreich im Blitzkrieg eroberte, verstummten die meisten seiner Kritiker. Zu der Zeit gab es einen unglaublichen Zulauf zur SA,

    Jetzt wollte ich unserem libertären Geschichtslehrer doch noch sagen, dass die SA ja schon lange abserviert war, als der GröFaZ so richtig am Siegen war. Um Kommunisten und Sozialdemokraten zusammenzuschlagen, wurde sie ja nicht mehr gebraucht.

  • Jetzt wollte ich unserem libertären Geschichtslehrer doch noch sagen, dass die SA ja schon lange abserviert war, als der GröFaZ so richtig am Siegen war. Um Kommunisten und Sozialdemokraten zusammenzuschlagen, wurde sie ja nicht mehr gebraucht.

    Da siehste mal wieder:"Grau ist alle(s) Theorie!"

  • Jetzt wollte ich unserem libertären Geschichtslehrer doch noch sagen, dass die SA ja schon lange abserviert war, als der GröFaZ so richtig am Siegen war. Um Kommunisten und Sozialdemokraten zusammenzuschlagen, wurde sie ja nicht mehr gebraucht.

    Der libertären Geschichtslehrer hat wohl in diesen Punkt recht gehabt.


    Zitat aus Wikipedia: