Die Katze oder Der Stubentiger, das unbekannte Wesen......und warum wir nicht von ihm lassen können....

  • Was will man denn mehr! Ich bezweifle zwar, dass ihr Kuschelfaktor bei Eurer Beziehung ins Gewicht fiel, aber dass sie Dich erkannt hat...!:banana75:

    Gekuschelt wurde nicht, soviel Wahrheit muss sein... ^^... aber ich konnte z.B. vorsichtig bei ihr rumräumen oder Futter zu Ihr bringen ohne das Sie sich in Ihre Höhle verflüchtigte.... Der ganze Trick, auch bei diesen öffentlichen Veranstaltungen mit diesen lieben Krabbeltieren ist das diese Dompteure die einfach auf 20 Grad ( oder so ) runterkühlen und dann kann man mit denen fast alles machen... selbst die bei Julia Roberts aufs Dekolete legen ohne das Sie das schamlos ausnutzen....

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Also ich habe kurz überlegt ob ich Ihm nicht Kraft meines Amtes Ihm von diesem Thread auschließe... so eine Frechheit....

    Weil ich der Meinung bin, dass Katzen wildtiere bleiben sollten und nicht als Kuschelrolle auf die Couch?


    lass deinem Fetisch freien Lauf. Mißverstanden kann ich auch in einem anderen Thread werden.


    8)

  • Der ganze Trick, auch bei diesen öffentlichen Veranstaltungen mit diesen lieben Krabbeltieren ist das diese Dompteure die einfach auf 20 Grad ( oder so ) runterkühlen und dann kann man mit denen fast alles machen

    Gefriergetrocknet soll sich so'n Viech ja Jahrzehnte halten.....

  • Also mal zur Klarstellung.

    Katzen (Felidae) sind faszinierende Tiere.

    Das sage ich als "Löwe".


    Katzen haben immer ihre eigene Persönlichkeit und Kopf! Deshalb eignen sie sich nicht als Haustiere. Sie so zu halten widerspricht der natürlichen Form des Lebens dieser Tiere. Wer allerdings was zum Kuscheln sucht und denkt er könnte sich das mit einer Kate erfüllen, der ist mMn schief gewickelt. Katzen sind Raubtiere und so verhalten sie sich auch.

    Die domestizierte Form "Hauskatze" wurde genau wie einige Hundearten durch Züchtung völlig versaut.


    Katzen sind für mich nur in freier Wildbahn vorstellbar. Gefüttert mit Industriefutter und Kuhmilch mutieren diese edlen Tiere schnell zu müßigen und tranigen Viehcher, die zu nix mehr zu gebrauchen sind, als zum kuscheln und sich wundern, wie eigenständig die dennoch sind.


    Ich hab aber auch was gegen die Haltung von Hunden (also richtigen Hunden und nicht solch Mösenlecker und Röchler mit Stumpfnase) in der 65 qm Wohnung. Ein Mensch schläft ja auch nicht sooo gern in der Hundehütte. ;)


    Ganz schlimm: So genannte Katzenfrauen. Also solche, die mehr Katzen als Freunde haben und die auch noch in der Wohnung halten. Die gibt es auch als Männer, die nenn ich aber auch Katzenfrauen. ;)


    mfg

  • Katzen haben immer ihre eigene Persönlichkeit und Kopf! Deshalb eignen sie sich nicht als Haustiere.


    mfg

    Ich hab auch meinen eigenen Kopf, bin dennoch ein Haustier und bislang noch nicht als ungeeignet aufgefallen.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • Ich bin auch der Meinung, dass Katzen keine Kuschelrolle fuer die Couch sind. Hunde uebrings auch nicht.

    Beginne ich mal mit ner langen Geschichte.


    Als Kind habe ich mir einen Bernhardiner gewuenscht, alternativ eine Katze. Mit meinem Vater war zu reden, nicht aber mit meiner Mutter. Die blieb kategorisch beim Nein zu einem Haustier. Immerhin durfte ich einige Wochen lang Hundesitterin spielen, denn dem Wunsch des Chefs meines Vaters, seine beiden Chow-Chows waehrend seines Urlaubs bei uns zu deponieren, wollte sie nicht widersprechen. Es waren noch Zeiten, in denen Hunde noch ueberall nach Wunsch bzw. Beduerfnis hinkacken konnten, ohne dass der Halter sich um die Hinterlassenschaften kuemmern musste. Das machte mir das Gassigehen leicht. Ich mochte die Blauzungen recht gerne, aber wirklich angefreundet haben wir uns nicht. Dagegen hat die Promenadenmischung Lumpi, der Hund meines Onkels, auch ein Feriengast, mein Herz im Sturm erobert, ich weinte bittere Traenen bei seinem Abschied. Letztendlich war es ein Wellensittich, der als Mitbewohner dauerhaft bei uns einziehen durfte, der aber ein tragisches Ende im Nudeltopf fand.

    Meinen Kinder wollte ich den Wunsch nach einem Haustier nicht abschlagen. Wir waren uns einig, dass eine Katze am besten in unsere Familie passen wuerde. Es begann damit, dass meine Kinder die zahlreich vorhandenen streunenden Strassenkatzen fuetterten, was dazu fuehrte, dass wir auf ca. 20 Katzen kamen, die sich bettelnd in unserem Garten tummelten. Die Katzenbabys waren natuerlich unwiderstehlich. Nachteil: Man konnte kaum die Kuechentuere oeffnen, die zum Garten fuehrte, es standen immer Streuner bereit," ihr" Revier - die Kueche zu erobern, unerzogen und frech wie sie waren. Eines Tages machte ich mich am Kuehlschrank zu schaffen, in dem stolz meine frische Sahnetorte thronte. Ich hatte nicht bemerkt, dass die Tuere zu Garten einen Spalt brei offen stand. Die Gunst der Stunde nutzend stuerzte sich der staerkste der Streuner Richtung offenen Kuehlschrank und schneller als ich denken konnte, steckte er mit Vorderpfoten und Kopf in meiner Sahnetorte. Kopf drin, Bauch draussen, Kuehlschranktuer zuknallen war keine Option. Zu retten war eh nichts mehr, keiner hatte mehr Appetit auf den Kuchen. Ich gab sie schweren Herzen den Kindern fuer die Muelltonne, damit auch die uebrigen Strassenkatzen sich an dem Leckerbissen erfreuen sollten. Im Nachhinein erfuhr ich, dass meine Kinder eine andere Idee hatten. Sie luden einen sonst nicht sehr beliebten Nachbarsjungen zum Spielen ein und kredenzten ihm feine Sahntorte. Wohl sei er etwas misstrauisch geworden ob der ungewohnten Freundlichkeit unseres Jungens, aber er hat es sich schmecken lassen.


    Eine andere unliebsame Begebenheit widerfuhr mir eines Nachts, als ich aufwachte und neben mir etwas merkwuerdig Haariges ertastete. Alarmiert knipste ich das Licht an und sah, dass zwischen mir und meinem Mann es sich die schmutzigste, lausigste Strassenkatze gemuetlich gemacht hatte. Der Streuner war vermutlich nicht weniger erschrocken als ich und flitzte da hinaus, wo er reinkam, durch die Terrassentuer.


    Es brauchte viel Zeit und Erholung, bis ich mich von diesen Begegnungen erholt hatte. bis ich mir einen suessen Baby-Kater zulegte und eine Langhaar-Katze mit einem gruenen und einem blauen Auge. So lernte ich viel ueber den unterschiedlichen Charakter von Katzen. Unser kleines Katerchen wurde gross und seine Sanftmut wurde ihm zu Verhaengnis. Bis heute weiss ich nicht, wer ihm seine haufigen Verletzungen zufuegte, wir waren oftmals Gast in der Tierklinik. Wir wohnten mittlerweile in einer "wilden" Gegend. Unsere Langhaarkatze war mutig und immer kampfbereit, doch auch sie hat den Freilauf nicht immer unbeschadet ueberstanden. Es gibt auch hier "wild"laufende Katzen, die uns ab und an in unserem Garten besuchen. Manchmal stelle ich die Ueberlegung an, es nochmals mit einer Hauskatze zu versuchen. Man sagt, sie jagen u.a. unerwuenschte Skorpione und Tausendfuessler, Viecher, die sich immer wieder als "Sommergaeste" bei uns einfinden. Diese muessen wir halt ohne Katze nun selber jagen. Uebrigens war es wohl der Fuchs, der unsere Gaense gestohlen hat, als wir eines Morgens nur noch deren Federn fanden. So kann es kommen, leider.

  • Ich spüre negative Ausstrahlung in diesem schönen Fred...meine Mietze übrigends auch, der lese ich die Kommentare immer vor, wenn sie neben mir auf der Couch sitzt....

    Ich hab mal 6 Stubentiger gehabt, die haben mich in den Jahren alle so langsam verlassen, jetzt ist nur noch die Mietze mit ihren 11 Jahren übrig geblieben, und ich bin heilfroh, das ich sie habe und nicht alleine zu Hause bin...

    Sie macht mir jeden Tag Freude, liegt auch mal nachmittags mit mir auf der Couch und pennt 'ne Runde....und natürlich Unfug machen, Spinnen, Fliegen jagen (ich bin manchesmal echt von den Socken, wenn ich sehe, wie schnell die ist)...sie sorgt für Abwechselung....

    Na, und da sie immer so lieb ist, kann ich ihr auch das tägliche Leckerchen nicht vorenthalten.....:peace2:

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Katzen haben immer ihre eigene Persönlichkeit und Kopf! Deshalb eignen sie sich nicht als Haustiere.

    Das ist nicht richtig, weil Katzen die Nähe des Menschen suchen. Darum eignen sie sich als Haustiere. Sie sind wild, das ist richtig. Hauskatzen unterscheiden sich genetisch nur marginal von den großen Katzen und verhalten sich in vielen Situationen ganz ähnlich. Wie gut oder ablehnend Katzen auf Menschen reagieren ist sehr stark von deren Charakter und Prägung abhängig und sehr verschieden. Und Du wirst dich wundern - es gibt Schmusekatzen die nicht viel Wert auf Freigang legen, auch wenn sie ihn haben könnten. Alles in allem hast Du wenig Ahnung von Katzen, aber ich lasse es lieber, Dich überzeugen zu wollen. Dafür kenne ich Dich schon zu lange. 8o

  • Ich bin auch der Meinung, dass Katzen keine Kuschelrolle fuer die Couch sind. Hunde uebrings auch nicht.

    Beginne ich mal mit ner langen Geschichte. ...

    Eine Geschichte, wie sie das Leben so schreibt und wir haben beide eine Mutter gemeinsam, die Haustiere ablehnt aber einen Wellensittich im Käfig gerade noch für zulässig hält. ;)


    Mütter haben halt - und das ist nicht ganz unberechtigt - immer Angst, dass alles was mit dem Tier Arbeit macht an ihnen hängen bleibt. Darum muss die Mutter das Haustier nun mal auch wollen. Tiere sind kein Spielzeug und darum kann man sie Kindern nicht ohne Aufsicht und Anleitung überlassen. Unsere Kinder sind zwar mit Katzen aufgewachsen und das hat ihnen sicher nicht geschadet, aber es waren die Tiere ihrer Eltern.


    Ihr habt im Umgang mit den Streunern mehrere Fehler gemacht, aber ich denke ihr habt auch daraus gelernt.


    Man füttert nie eine fremde Katze, schon gar nicht wenn sie einem nicht gehört, denn man lockt sie dadurch an. Und wenn man das mit vielen macht, lockt man alle an. Das ist übrigens das Schicksal von sehr vielen Katzenmüttern, aber die wissen das auch ganz genau. Katzenmutter ist übrigens kein Beruf, sondern eine Berufung. ^^ Katzen suchen die Nähe des Menschen, aber sie suchen sich den Menschen selbst aus, wenn sie das können und wenn sie irgendwo versorgt werden oder besser versorgt werden als am alten Standort, dann ziehen sie um. Das ist nun mal die Natur von Freigeistern. :)Und wenn gefüttert wird und die Haustür offen steht, dann betrachten Katzen das Revier ganz schnell als ihres.


    Unkastrierte Kater frei herumlaufen zu lassen führt dazu, dass sie Revierkämpfe austragen und dass sie immer zerzauster aussehen. Die eigene Katze oder der eigene Kater gehören kastriert, denn es gibt genug Katzennachwuchs auf der Welt. Dann ziehen sie auch nicht so weit herum und haben selten einen Kampf. Freigänger müssen regelmäßig zum Tierarzt um geimpft und untersucht zu werden. Es sollen sich ja keine Krankheiten verbreiten.

  • Stimmt Bud Spencer, wir haben eine Menge aus unseren Erfahrungen gelernt. Es ist wie du sagst, ohne Impfung und Kastration kein Freigang.

    Es war eine Zeit, in der es hier kaum Tieraerzte gab, die Tierklinik fuer Nutztiere wie Pferde und Esel gedacht war und man dort freundlicherweise die Verletzungen meiner "Stubentiger"behandelte. Mittlerweile praktizieren hier viele Tieraerzte und die Situation der Haustiere hat sich sehr verbessert.

    Das Problem der streunenden Katzen ist dennoch geblieben, auch das der streunenden Hunde, die uebrigens sehr scheu sind. Doch es gibt viele Tierfreunde, die sich dieses Problems annehmen, das sicherlich noch sehr viel Zeit und Aufwand benoetigt.

  • Mittlerweile praktizieren hier viele Tieraerzte und die Situation der Haustiere hat sich sehr verbessert.

    Das Problem der streunenden Katzen ist dennoch geblieben, auch das der streunenden Hunde, die uebrigens sehr scheu sind. Doch es gibt viele Tierfreunde, die sich dieses Problems annehmen, das sicherlich noch sehr viel Zeit und Aufwand benoetigt.

    Hört sich an wie Spanien, aber Du bist noch weiter südlich, wenn ich mich richtig erinnere ? Streunende Hunde und Katzen sind in milden klimatischen Verhältnissen ziemlich verbreitet. Streunende Hunde sind prinzipiell gefährlich, weil sie genetisch vom Wolf so weit weg sind, dass sie die Scheu vor dem Menschen völlig verloren haben. In diesen südlichen Ländern überleben diese Hunde aber normalerweise nur, wenn sie brav sind. Alles andere wird erschossen. So setzten sich dort bei den Streunern eher die lieben Tiere durch, die dann auch bis nach Deutschland in die Tierheime geschickt werden. Katzen sind nicht gefährlich, aber wenn sie nicht an Menschen gewöhnt sind, werden sie auch selten mit ihnen richtig warm. Sie lassen sich auch füttern und bedienen, aber ansonsten soll der Mensch nicht zu aufdringlich werden. ^^ So etwas ist dann schwer vermittelbar, nicht besonders für Kinder und nur als Freigänger geeignet. Richtige Schmusekatzen haben schon in den ersten Wochen Kontakt zu Menschen und sind ihn von daher gewohnt.

  • Ja, hier in Jordanien ist die Situation fuer die Vierbeiner wohl so aehnlich wie in vielen Laendern Suedeuropas.

    Meine Erfahrungen mit streunenden Hunden, die mir taeglich auf meinem Lauf ins Nachbardorf begegnen, waren bislang ohne Folgen. Es dauerte etwas, bis ich bemerkte, dass sie mehr Angst haben vor mir als umgekehrt ich vor ihnen. Allerdings hoert man immer mal wieder von Begebenheiten, dass in sehr einsamen Gegenden Menschen von "Woelfen" angefallen wurden, was immer diese Vierbeiner auch waren. Mein Pfefferspray bleibt jedenfalls in meiner Tasche und macht mich angstfrei.

    Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden Streuner erschossen, heute geht man freundlicher mit Vierbeinern um. Die Tieraktivisten zeigten Erfolg. In der Hauptstadt halten sich immer mehr Menschen einen Hund. Bleibt die Frage aus Liebe zum Tier oder weil es zu einer Modeerscheinung geworden ist. Was geschieht beim Gassigehen mit den Hinterlassenschaften der Vierbeiner?. Es sind hier wohl die riesige Ausnahme, die einen Hundekotbeutel mit sich fuehren, geschweige sich danach buecken. In einem Land, wo es genug Dreck gibt und es 6 Monate nicht regnet, ein Problem.


    Tja, dies war tatsaechlich vor Jahren noch nicht denkbar:

    https://www.faz.net/aktuell/ge…f-den-hund-16551536.html:


    Eine Freundin ist mit ihrer Katze "warm" geworden, die nun das Zeitliche gesegnet hat.

    Sie kommentierte es so : Als Streuner geboren, als Prinz gestorben.

    Es scheint, sie hat alles richtig gemacht.

  • Früher hatten wir immer Hunde, jetzt nur eine halbe Katze, aber immerhin, besser als nix. Ein Haus ganz ohne Tiere kann ich mir nicht vorstellen, es hat was Trauriges.


    Ein Schulfreund von mir hatte einen Wellensittich, aber als guter Kerl hat er den frei fliegen lassen bei natürlich stets geschlossenen Fenstern. Das war ein Opfer für die Familie, aber toll für den Vogel, der sehr selbstbewusst mit beim Essen saß und am Tellerrand probierte, ob es ihm mundet. Dabei ist er mal in die Suppe gerutscht und hat sie ganz stoisch durchquert. Nein, sie haben die Suppe von diesem Teller nicht mehr gegessen :c'mon:


    Mit Tieren kann man sehr viel Lustiges erleben.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"