Die Katze oder Der Stubentiger, das unbekannte Wesen......und warum wir nicht von ihm lassen können....

  • Früher hatten wir immer Hunde, jetzt nur eine halbe Katze, aber immerhin, besser als nix. Ein Haus ganz ohne Tiere kann ich mir nicht vorstellen, es hat was Trauriges.


    Ein Schulfreund von mir hatte einen Wellensittich, aber als guter Kerl hat er den frei fliegen lassen bei natürlich stets geschlossenen Fenstern. Das war ein Opfer für die Familie, aber toll für den Vogel, der sehr selbstbewusst mit beim Essen saß und am Tellerrand probierte, ob es ihm mundet. Dabei ist er mal in die Suppe gerutscht und hat sie ganz stoisch durchquert. Nein, sie haben die Suppe von diesem Teller nicht mehr gegessen :c'mon:


    Mit Tieren kann man sehr viel Lustiges erleben.

    Das kann man, ohne Frage. Allerdings zeigt mein Beispiel, dass man freifliegende Voegel besonders im Auge behalten muss. Zum Glueck hat sich euer Wellensittich nicht kraeftig verbrueht. Merke: die Suppe soll man nicht so heiss essen wie gekocht.

  • Ja, hier in Jordanien ist die Situation fuer die Vierbeiner wohl so aehnlich wie in vielen Laendern Suedeuropas...

    Ich dachte immer in arabischen Ländern werden Hunde eher nicht in der Stadt in Wohnungen gehalten oder das Interesse daran gering. Interessant dass Du schreibst, dass das immer normaler wird.


    Verwilderte Hunde sind tatsächlich wegen der fehlenden Scheu vor Menschen im Prinzip gefährlicher als Wölfe. Als Beispiel nehme ich mal den australischen Dingo. Wölfe sind natürlich sehr lernfähig und wenn der Mensch die Nähe zu ihm herstellt...


    Deine Freundin hat sicher bald eine neue Katze. Die meisten Halter verzichten nicht mehr darauf. Mit Katze ist besser als ohne. ;) Genauso wie für den Hundeliebhaber mit Hund besser ist als ohne, auch wenn es nur ein Kleiner ist.

  • Meine Eltern lebten in einem Mietshaus Baujahr 1948. Entsprechend einfach waren die Briefkästen gestaltet: Im Frontblech waren ein paar u-förmige Schlitze gesägt und nach oben gebogen, fertig war der Briefkasten-Schlitz. Mit der Folge, dass im Briefkasten immer wieder mal Meisen nisteten. Einmal, als die Jungen flügge wurden, blieb ein Junges zurück; am nächsten Morgen war es tot. Im Jahr darauf dasselbe Drama. Wir wollten ihm das Schicksal ersparen und nahmen es in die Wohnung, wo es sich an uns gewöhnte. Meine Mutter legte mein Zimmer mit Zeitungspapier aus, wo es fliegen lernte (und alles vollschiess).

    Eines Tages flog die Meise zur Nachbarin in die Küche und schnurstracks in die Kaffeetasse. Die Nachbarin holte die Meise heraus, wusch sie und trocknete sie ab. Dann wusch sie ihre Hände, drehte sich um, und die Meise saß wieder in der Kaffeetasse.

    Ich weiß nicht, ob es eine Folge dieses Ausflugs war, auf jeden Fall verlor die Meise danach mehr und mehr Federn, so dass sie nur noch von oben (2. Stock) herunter flattern konnte, aber nicht mehr wegfliegen konnte oder gar wieder zurück nach oben. Und so wurde sie von einer Katze erwischt.

    Womit wir wieder beim Thema wären.

  • Eigentlich soll Koffein ja gut für den Hautbewuchs sein, also Haare und vielleicht auch Federn.

    Wenn also die eigentlich dem Federkleid zuträgliche Koffein-Kur sogar schädlich war, hat der Meise ohnehin was gefehlt, was sie so oder so nicht überlebt hätte. In diesem Fall hat wenigstens die Katze was davon gehabt. Trotzdem: Der arme Vogel.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Ich dachte immer in arabischen Ländern werden Hunde eher nicht in der Stadt in Wohnungen gehalten oder das Interesse daran gering. Interessant dass Du schreibst, dass das immer normaler wird.


    Verwilderte Hunde sind tatsächlich wegen der fehlenden Scheu vor Menschen im Prinzip gefährlicher als Wölfe. Als Beispiel nehme ich mal den australischen Dingo. Wölfe sind natürlich sehr lernfähig und wenn der Mensch die Nähe zu ihm herstellt...


    Deine Freundin hat sicher bald eine neue Katze. Die meisten Halter verzichten nicht mehr darauf. Mit Katze ist besser als ohne. ;) Genauso wie für den Hundeliebhaber mit Hund besser ist als ohne, auch wenn es nur ein Kleiner ist.


    Somit bin ich froh, nicht in Australien zu leben.

    Du dachtest richtig, aber die Zeiten aendern sich. Doch was ich schrieb, gilt allerdings nur fuer die Stadt, wo kaum ein Supermarkt zu finden ist, der nicht ein grosses Sortiment an Spielzeug fuer Hund und Katze anbietet, selbstverstaendlich auch Spezialfutter. Mein Sohn schreibt die Wandlung vor allem einer beliebten tuerkischen TV - Serie zu, die hier ausgestrahlt wird/wurde und ein Hund die Hauptrolle spielt. Mag sein - oder auch nicht.

    Das Haus meiner Freundin wird nie tierfrei sein. Es verblieben ihr eine zweite Katze und ihr kleiner Hund. Nicht nur in Zeiten des lockdowns eine sehr nette Gesellschaft.

  • Zitat

    Kedi, von Katzen und Menschen

    Sie streunen durch die Straßen Istanbuls. Sie gehören keinem, sind ihr eigener Herr und doch gehen Katzen immer wieder Beziehungen zu den Menschen ein, helfen ihnen und fordern im Gegenzug ebenfalls Unterstützung. So gehören Katzen seit Jahrtausenden fest zur Millionenmetropole am Bosporus. Die preisgekrönte Doku porträtiert Istanbul aus der Perspektive der Katzen.

    https://www.youtube.com/watch?v=bc_4hmDCEb0

    Der Bericht ist von Arte und sagt eigentlich alles.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Alles in allem hast Du wenig Ahnung von Katzen

    Und du hast sehr wenig Ahnung von meinem Wissen. Also bitte lass deine Spekulationen.


    Im übrigen finde ich es grad sehr witzig, wie hier eine persönliche Meinung sofort und mit Protest und, siehe oben, wilden Spekulationen entgegengewirkt wird.

    Ihr könnt euch doch alle die Tiere ins Haus holen, die ihr angeblich liebt. Ihr könnt alle mit denen kuscheln , ihnen den letzten Industriedreck zu fressen geben und denken, ihr wüßtet alles über Tiere. Meine Meinung bleibt.


    Und wenn du es nun drauf anlegen willst, dann präsentiere doch mal dein Hauswissen über Felidae.

    Oder besser noch, über die domestizierten Abarten, die sich ohne den Menschen nicht mal ernähren könnten, weil sie selber keine Dosen aufbekommen.


    ...ach und nur mal so nebenbei. Ich liebte unsere Hofkatze. Besonders wenn sie Mäuse jagte und uns hin und wieder eine vor die Tür legte. Ich hoffe du weißt was solch Geste bedeutet. Ich denke nicht, denn du stehst je eher auf diese überzüchteten Genkrüppel.


    miau!

  • Streunende Hunde sind prinzipiell gefährlich, weil sie genetisch vom Wolf so weit weg sind, dass sie die Scheu vor dem Menschen völlig verloren haben.

    Und du hast definitiv von Hunden keine Ahnung. Der Satz ist nicht nur faktisch falsch, sondern auch noch dumm. Hunde sind mit Wölfen genetisch fast identisch. Nur die Prägung durch die Domestizierung ist das Problem. Mit den Genen hat das also schon mal garnix zu tun.


    wuff

  • Wenn hier schon aus dem Nähkästchen geplaudert wird...ich konnte lange nicht meine Affinität zu Katzen erklären...unsere erste war ein Zuläufer die 3x in unserem Keller ( Vaddern erlaubte damals nur das Sie dort Unterschlupf fand und baute eine Katzenklappe..) geworfen hatte...als aber die Racker dort einen Topf Farbe umgeworfen hatten und überall ihre Tatzenabdrücke waren, wars um Ihn geschehen und die ganze Baggage kam in unsere Wohnung...) Da war ich 8 oder 9...aber es fing alles viel früher an.

    Aufgewachsen bin ich direkt am Elbwanderweg in HH zwischen den alten Kapitäns oder Lotsenhäusern. Romantisch war das nur zum Teil, ich wohnte mit Vaddern in so einer uralten Bude. Es zog wie Hechtsuppe und im Herbst war der Kriechkeller immer voller Wasser vom Elbhang her...Neben eben geiler 60er Mucke erinnerte ich an irgendwas Schwarzes mir glühenden Augen und eine Art Geschnurre. Und das war nicht die Freundin vom Alten...Also, aus den damals teils echt wütenden Gesprächen von Vaddern mit meiner Oma zum Thema in meinem etwas später merkfähigen Alter ergab sich folgende Story:

    Mein Onkel, damals lernernder III O. (Steuermann) kam irgendwann nach dem üblichen letzten Landgang Besäufniss mit totalem Kater zu Bewusstsein. Problem war, Schiff war schon auf Heimatkurs und der Kater entpuppte sich als werdener Zwergpuma oder sowas in der Art.... In HH wurde der am Zoll vorbeigeschmuggelt und bei meinem Senior abgeladen. Mein Alter war natürlich total überfordert und auch als Jungkatze war der mit der Gartenbank (an der er angeleint war ) so dicht am Zaun das der dem Nachbarsteckel ordentlich ein paar überziehen konnte...Ende vom Lied...dicker Ärger, Polizei, Ordnungsamt Einzug des Tiers etc...so wurde mir berichtet.

    Lange Zeit wagte ich nicht diese Geschichte zu erzählen, zu phantastisch, zuviel Seemannsgarn...selbst ich dachte ebenso lang das die "Famille" mich auf dem Arm nehmen wollte...

    Und erst vor ein paar Jahren beim Auflösen der Haushalte von Oma und meinem Senior fiel mir tatsächlich ein kleiner Zeitungsauschnitt aus dem damaligen Lokalteil in die Hände der exakt diese Geschichte bestätigte. Was aus dem Tier wurde wusste allerdings keiner.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Und wenn du es nun drauf anlegen willst, dann präsentiere doch mal dein Hauswissen über Felidae.

    Oder besser noch, über die domestizierten Abarten, die sich ohne den Menschen nicht mal ernähren könnten, weil sie selber keine Dosen aufbekommen.


    ...du stehst je eher auf diese überzüchteten Genkrüppel. ...


    Ach Gunny, willst Du mir jetzt mit dem zoologischen Lexikon Deiner Ex auf den Knien Dein Wissen präsentieren ? Mach das, wenn Du dich nicht zurückhalten kannst – was ich hier in diesen Thread schreibe ist tatsächlich mein Hauswissen und ich verspreche dass nichts davon gegoogelt oder gewikipediert ist. Nur eigener Mist. Ich habe tatsächlich gar nichts dagegen, wenn man daran etwas korrigiert, ich sage Dir aber auch, dass ich die rotzige Tour auch kann wenn es sein muss. 8o


    Und ich sage Dir außerdem, auch nach Deinem zoologischen Vortrag, dass Du keine Ahnung von den Katzen hast über die wir hier schreiben, weil Du nämlich keine Katze hast und bei der Verachtung die du ständig für diese Tiere zum Ausdruck bringst wohl auch nie eine hattest. Deine Hofkatze zähle ich nicht dazu, weil es halt nicht ausreicht einem Tier ab und zu ein Schälchen Wasser hinzustellen um diese Ahnung zu bekommen. Mit dem gleichen Recht gestehe ich Dir aber gerne zu, mir zu sagen ich hätte keine Ahnung von Hunden - denn ich hatte nie einen eigenen Hund. Wie viele Hunde hattest Du ? Hast Du mit ihnen geschmust ? Fändest Du es angenehm, wenn ich Dir dafür, dass Du mit Deinem Hund schmust oder ihn mit Dosenfutter fütterst, meine Geringschätzung zeige ? Selbst wenn oder gerade weil es nur ein Mops wäre ? Das war jetzt nur ein dezenter Hinweis, keine Kritik um Gottes willen. :biggrin:


    Ich hatte/habe insgesamt neun Katzen, wenn ich mich gerade nicht verzählt habe und um da etwas zurechtzurücken – die wussten alle wie man Beute greift, keine war vom Züchter gekauft und ich weiß tatsächlich dass Katzen ihre Beute präsentieren, auch wenn das heute in der Wohnung nicht mehr so gerne gesehen wird und warum sie das tun. Sie erwarten dass man sie lobt, denn genau dafür haben sie ja die Scheunen der Menschen tausende Jahre lang bewohnt. Sie lebten neben dem Menschen her und beide Seiten profitierten davon. Sie lebten nicht mit dem Menschen, wie der Hund. Dass sie im Haus sind, ist erst seit relativ kurzer Zeit der Fall und darum ähneln sie den Großkatzen auch immer noch sehr in ihrem Verhalten. Schau einem Löwenrudel zu und Du siehst Löwen in Deinen Katzen. Auch bei den gezüchteten Edelrassen. :kopfkratz2:



    Und du hast definitiv von Hunden keine Ahnung. Der Satz ist nicht nur faktisch falsch, sondern auch noch dumm. Hunde sind mit Wölfen genetisch fast identisch. Nur die Prägung durch die Domestizierung ist das Problem. Mit den Genen hat das also schon mal garnix zu tun.


    wuff


    Der Satz ist also falsch und dumm. Danke dafür. Die wesentliche Aussage war: Hunde haben die natürliche Scheu vor dem Menschen verloren und Wölfe haben eine natürliche Scheu vor Menschen. Darum sind verwilderte Hunde im Prinzip gefährlicher. Die wesentliche Aussage war nicht, dass das an den Genen liegt. Doch auch wenn Du dich darin so verbeißen willst :c'mon: , neige ich weiter dazu, das für wahrscheinlicher zu halten als Prägung. Unter Prägung verstehe ich einen Zeitraum von etwa 12 Wochen am Anfang des Hunde oder Katzenlebens. Domestizierung kann ich schon eher akzeptieren, aber was steckt da dahinter ? Dass Hunde durch Prägung in 12 Wochen kapieren, dass sie ein Jagdhund sind oder ein Kriegs/Schutzhund oder ein Hütehund sind ? Also ich tendiere weiter eher zu den Genen. :P

  • Wenn hier schon aus dem Nähkästchen geplaudert wird...

    ...und genau das stelle ich mir hier auch vor. Aus dem Nähkästchen plaudern ;)


    Ich mache das mal indem ich unseren letzten Neuzugang seit drei Wochen vorstelle. Er heißt Albero und das ist italienisch und heißt Baum. Die Betonung liegt auf der ersten Silbe. Nicht dass ich mir so einen Namen ausdenken würde oder einer von unserer Familie. Al hatte ihn schon vom Tierheim, wo ihn die beste Ehefrau von allen so unwiderstehlich fand, dass er jetzt bei uns als Zweitkater eingezogen ist. Auf den Namen komme ich später noch. Das letzte unserer recht alt gewordenen weiblichen Tiere war Mitte 2019 gestorben und da es bei uns nicht ohne Katze geht, haben wir seit Dezember einen Erstkater, der von einer Katzenmutter irgendwo im Osten auf der Autobahn eingesammelt wurde und sich dann nicht mit ihrer eigenen Katze vertragen hat und so kamen wir dann zu Fin, was auch eine Abkürzung ist. Ein ausgesprochen schönes und großes Tier, Freigänger, Akrobat beim Klettern und Mäusejäger. Aber hier soll es um Al gehen.


    Al ist die ulkigste Katze die ich bisher hatte und das meine ich durchaus ernst. Wir müssen oft lachen und so verbreitet er eine fröhliche Stimmung. Ich habe auch ein Foto von einem Gesichtsausdruck von ihm, worüber ich mich wegschmeißen könnte. Vielleicht veröffentliche ich es hier noch. Al ist nicht schön und er ist nicht groß sondern eher klein, aber wie der Große grau getigert. Er hat einen Silberblick, eine zu weit vorstehende Schnauze und ist kein geschickter Kletterer. Die Katzenklappe ist ihm vorerst noch ein Rätsel. Er hat trotz seiner wenig beeindruckenden Statur eine Art zu gehen wie ein Sumo-Ringer und er sieht auch überhaupt nicht ein, dass er klein ist. Jedenfalls nicht wenn er sich mit dem Großen balgt. Da schenken sich beide nichts, aber sie können auch den halben Tag nebeneinander pennen. Ich bin ganz froh dass sich alles recht problemlos einspielt, auch wenn der Kleine sich nicht unterbuttern lässt. Sie sind beide in einem ähnlichen Alter von knapp einem Jahr. Al ist sozusagen nicht kaputt zu kriegen. Er fordert alle denen er habhaft werden kann oft zum Spielen auf und er macht dabei gurrende, auffordernde Geräusche und springt überraschend in den Weg. Wir bewegen uns alle inzwischen nur noch recht vorsichtig. Besonders auf Treppen. Um seinen Spielwunsch auszudrücken, kommt er oft mit einem Spielseil angerannt, welches im Wohnzimmer liegt. Er sucht es, nimmt es ins Maul und rast wie ein Blitz, das Seil hinter sich herziehend, auf den auserkorenen Spielpartner zu, der in einem ganz anderen Zimmer oder auf der Terrasse sein kann und legt es vor ihm ab. So macht er es auch mit einem kleinen Stoffball. Den apportiert er tatsächlich, wenn man ihn wirft. Al geht ab wie die legendäre Katze vom Schmidt wenn er spielt und und er hat praktisch ständig Lust zum Spielen. Er verausgabt sich dabei total, obwohl er verglichen mit dem Großen nicht über besonders viel Kondition verfügt. Wahrscheinlich war er in seinem jungen Leben mehr oder weniger ständig eingesperrt und konnte seine enorme Energie gar nicht entfalten. Das mangelnde Training kratzt aber nur wenig an seinem Ego. Auch wenn der Große elegant auf den Nussbaum klettert, bei dem er es noch nicht auf den ersten Ast schafft, hat er sich den Nussbaum innerlich vorgenommen. Mit seinem Sumo-Gang geht er jetzt öfter darauf zu, maunzt ihn an und versucht hochzukommen. Das klappt immer besser, reicht aber noch nicht ganz. Seit einer Woche gehen wir mit ihm raus und beaufsichtigen ihn dabei wie ein Kind, was wir auch noch nie bei einer Katze gemacht haben. Das funktioniert auch ungewöhnlich gut, er lässt sich nämlich rufen und kommt dann angestürmt wie ein Hund. Nachts bleibt er noch drinnen, auch wenn der Große kommt und geht wie er will. Wie gesagt, sind für Al die Katzenklappen noch ein Geheimnis, aber wenn er es ergründet hat ist er dann ein richtiger Freigänger. Hoffentlich haben wir das Kleinkindalter dann hinter uns, denn dieser Kater ist wirklich wie ein kleines Kind, natürlich auch dann wenn er etwas will. :D Aber Katzen die unbeschränkt raus können, leben ihren Spieltrieb dort auch aus, sind viel selbständiger und verlangen weniger Aufmerksamkeit. Jedenfalls kennen wir das bisher so... :/


    Zum Namen wollte ich ja noch etwas sagen. Albero wurde im Tierheim gefunden. Er saß dort völlig durchnässt und frierend auf einem Baum, mitten im Hunde-Freigehege und die Hunde saßen erwartungsvoll darum herum. Das Gehege liegt am Bürgersteig einer Straße und ich gehe mal davon aus, dass ihn jemand über den Zaun geworfen hat um dabei zuzusehen, wie die Hunde ihn zerfetzen. Ich weiß es nicht mit Sicherheit, aber der Verdacht liegt einfach nahe. Das hat Al zum Glück vereitelt und wie man sieht ist er bei entsprechender Motivation durchaus in der Lage auf einen Baum zu klettern. 8)

  • Wie viele Hunde hattest Du ?

    Ich wurde von einem, nein, nich Lassi, Collie groß (ca 6 Jahre lang, die ersten!) gezogen ;), danach waren Boxer an der Reihe. Das waren inkl. der Würfe 8 Stück und danach hab ich mich mehr um etwas gestörte Hunde gekümmert, damit die wieder klar im Kopp wurden.


    Ich selbst hab keinen Hund, weil ich keine richtige Haltung eines solchen Tieres bieten kann. Ich wohne im Dachgeschoß (Treppen sind Gift) und hab nur 85 qm zur Verfügung. Da ist kein Platz für Hunde.

    Jedenfalls möchte ich das den Tieren nicht antun, dafür liebe ich sie zu sehr.


    Und nur weil du Katzen hast, macht dich das noch lange nicht zum Exbärden für solche.

    Ja, ich hab mein Wissen von Zoologen und echten Insidern. Damit prahle ich aber nicht und will es auch niemanden unter die Nase reiben. Nur wen mir jemand etwas vorwirft, was so nicht stimmt, dann darf man schon etwas angepißt reagieren.


    Und wie gesagt, ich will und werde niemandem vorschreiben welches Tier er sich wie hält. Was ich aber immer anprangern werde, ist falsch verstandene Tierliebe. Die ich dir ja nicht mal vorgeworfen hab. In so fern, alles shiny und werd oder bleib glücklich mit deinen domestizierten Raptoren.


    mfg

  • Ich selbst hab keinen Hund, weil ich keine richtige Haltung eines solchen Tieres bieten kann. Ich wohne im Dachgeschoß (Treppen sind Gift) und hab nur 85 qm zur Verfügung. Da ist kein Platz für Hunde.

    Jedenfalls möchte ich das den Tieren nicht antun, dafür liebe ich sie zu sehr.

    Wer Hunde richtig lieb hat braucht nicht viel Platz. Zum Futtern gibt es Leckerbissen wie Schokolade, man geht mindestens 1x in der Woche in den Hundesalon. Kleidung natuerlich auch nur das Aktuelle. Raus? Nur selten, das Hundchen koennte sich ja erkaelten. :D

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Wer Hunde richtig lieb hat braucht nicht viel Platz. Zum Futtern gibt es Leckerbissen wie Schokolade, man geht mindestens 1x in der Woche in den Hundesalon. Kleidung natuerlich auch nur das Aktuelle. Raus? Nur selten, das Hundchen koennte sich ja erkaelten. :D

    Jau,

    und meine Stubenfliege bekommt 'n Ganzkörperkondom,damit ihr nicht von Nachbars Spritzmittel übel wird :)

  • Hunde haben die natürliche Scheu vor dem Menschen verloren und Wölfe haben eine natürliche Scheu vor Menschen.

    DAS ist richtig! Mit Genetik hat das aber nichts zu tun.


    Und ja, natürlich sind Hunde bzw Hybride zwischen Hund und Wolf gefährlicher. Das ist sachlich richtig.


    Körperkontakt und austausch von Gerüchen ist für ein Hund nichts unnormales.

    Schmusen, so wie du es hier meinst, ist für einen Hund essentiell. Sozialverhalten und Prägung sind hier die Stichwörter.


    Ein Hund ist aber auch ein Zweckwesen. Das hat nichts mit Ausbeutung oder Ausnutzen zu tun.

    Der Mensch hat den Hund als Werkzeug gebraucht. Er hat die natürlichen Instinkte geschärft und somit den Hund geprägt. Ein Husky zieht leidenschaftlich gern Schlitten. Ein Bordercollie will hüten (eigentlich will er was anderes, nur ist das im Auge des Menschen diese Tätigkeit). DAS ist Domestikation! Das geht aber nur, wenn die chrakterlichen Eigenschaften gezielt genutzt werden.


    Ein Schweißhund zB liebt das Suchen, nicht das Blut! Das ist nur Mittel zum Zweck.

    Und wenn sich einer eine Katze auf einem Hof hält, dann möchte der, dass die Mäuse gejagt werden. In einem Haushalt, wo es keine Mäuse gibt, ist eine Katze immer auf den Dosenöffner angewiesen.


    Wenn dann eine ihren Instinkt auslebt und doch mal einen Vogel jagt, dann mögen wir Menschen das so gar nicht und rüge solch Verhalten. Warum? Es ist der natürliche Jagdinstinkt dieses Tieres? Will man es auf den eigenen Grundstück verhindern, sollte man technische Möglichkeiten ausnutzen, die einem zur Verfügung stehen.


    ...oder aufpassen! ;)


    Was am Ende bleibt


    Ich gönne jedem sein Tierchen. Ich akzeptiere die Ansichten der Halter.

    Nur hab ich eben eine etwas andere Meinung zu gewissen Aspekten der Haltung.

    Ich will lediglich, dass auch meine Meinung dazu akzeptiert wird.

    Was ich nicht will, ist die Unterstellung, ich würde von gewissen Tieren keine Ahnung haben.


    Kann man sich darauf einigen?


    mfg

  • Wer Hunde richtig lieb hat braucht nicht viel Platz. Zum Futtern gibt es Leckerbissen wie Schokolade, man geht mindestens 1x in der Woche in den Hundesalon. Kleidung natuerlich auch nur das Aktuelle. Raus? Nur selten, das Hundchen koennte sich ja erkaelten. :D

    Jup, für eine Dogge reichen 35 qm zwischen zwei Menschen und dem Stubentiger. Auslauf wird überschätzt und zur Not geht auch das Katzenklo für den Hund.


    :lach-m: