Polizeigewalt in Minneapolis der USA: Der Todesfall George Floyd

  • Das kann man begrüßen, aber das tue ich nicht. Denn die, die der Journaille den Garaus machen wollen und "Lügenpresse" schreien, sind genau die, vor denen wir uns fürchten sollten.

    Nein, aber Sie ( der Journalismus ) ist unter anderen dafür mitverantwortlich. Irgendwann, ich mach mal den Tod von Augstein daran fest, wurden Sie gestreamlined, eingenordet... gut zu sehen an aussenpolitischen Berichterstattungen über Afghanistan, Irak, Lybien, Syrien etc.


    Das war handfestes Weitergeben von Mainstream DP Meldungen vom feinsten. Da konnten El Kaida beflaggte Jeeps durchs Bild fahren und der zuständige Reporter "vor Ort" in Kairo faselte was von lybischen Freiheitskämpfern und so.




    Und wenn es dann doch zu arg wurde verpackte man die Kritik oder als gegenteilige Sicht des Ganzen hübsch unverfänglich als Kommentar eines einzelnen Jounnalisten. Das tat nicht weh, man konnte später immer noch sagen "wir wussten das ja..." und so blieb der "Pluralismus" gewahrt.


    Geh mir wech.....;)...

  • Jaja, ich weiß schon. Die Liz Mohns dieser Welt sind es, die uns regieren.


    Möglicherweise leben wir beide in Traumwelten. Aber Deiner ist ein böser Traum, weil Du überall Machenschaften witterst, viel mehr, als es wirklich gibt, und ich begrüße, was trotz all dieser bösen Verschwörer für den Einzelnen doch möglich ist.

    Es geht nicht um "Machenschaften", es geht um das Maß an Einfluss. Und du willst doch wohl hoffentlich nicht bestreiten, dass der Einfluss einer Liz Mohn, Friede Springer, eines Bill Gates oder George Soros ein ganz anderer ist als der von Lischen Müller, oder?

    Das daraus resultierende tendenzielle Übergewicht Reicher und Superreicher ggü. der "normalen" Bevölkerung ist es, das auf lange Sicht jede noch so gefestigte Demokratie zerstören wird.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Das ist das Schöne an diesen Bildern, dass man sie im Kopf haben kann, ohne sie verfizieren zu müssen.

    Nö, null Probleme beim verifizieren, sprich so ganz Blöd ist man ja nun nicht...


    Da muss man z.B. einfach die offensichtliche viel zu lange Leitung bei sehr vielen "Zaunpfählen" verfolgen, sprich die kalkulierte, zeitversetzte Berichterstattung der Leitmedien bei gewissen "heiklen Sujets". Wenn z.B. Blogger sehr detailgerecht im www darlegen das Ostblockwaffen von jetzigen EU Staaten ( Kroatien, Tschechien z.B.) in recht großen Stil über Jordanien nach Syrien verschifft werden aber hier in dieser Zeit noch verzweifelt aufrecht gehalten wird das sich Europa nicht dort einmischt... Ebenso die ganz vielen Berichte über die Links Katar oder Türkei zur IS bzw. diese Guns for Hire unter islamischen Lack profund dort ausgerüstet, trainiert und verschifft werden....


    All das als höchstens als Randnotizen veröffentlicht aber eigentlich just in dem Moment unsere Politik als infame Lüge diffamieren könnten bzw. in Frage stellen warum genau diese gestopfen Muftis hier ein und ausgehen und investieren während Sie zeitgleich Terror finanzieren der ideologisch auch hier genügend Lunten in unserer Gesellschaft legt....


    Und die Kiste mit El Kaida in Lybien....das habe ich mir privat ganz profund von meinen Mitarbeitern in der Firma ( Tagesthemenbeitrag vom Vorabend ) übersetzen lassen.... Die sind nämlich überhaupt erst darauf gekommen. Und wir haben uns das nochmal wunderbar en detail schön in der Mediathek reingezogen... Un die Iraner konnten echt nicht glauben ( ich schon ) das wirklich sowas niemand öffentlich macht oder interessiert.


    Denn so ein paar Monate nach dem Gaddafi seine AK ( jugoslawischen Ursprungs ?) in den ...... gesteckt bekommen hat - sprich der Drops gelutscht war - wurden dementsprechende Berichte hier ( Spiegel ) kolportiert....

  • Es geht nicht um "Machenschaften", es geht um das Maß an Einfluss. Und du willst doch wohl hoffentlich nicht bestreiten, dass der Einfluss einer Liz Mohn, Friede Springer, eines Bill Gates oder George Soros ein ganz anderer ist als der von Lischen Müller, oder?

    Das daraus resultierende tendenzielle Übergewicht Reicher und Superreicher ggü. der "normalen" Bevölkerung ist es, das auf lange Sicht jede noch so gefestigte Demokratie zerstören wird.

    Es gibt sehr viel mehr Lieschen Müllers als Friede Springers, und die Lieschen Müllers, die ich so kenne, lassen in mir nicht zwingend den Wunsch aufkommen, es sei gut, wenn sie mehr Einfluss hätten, zumal der Einfluss, den sie haben könnten, von ihnen nicht genutzt wird,

    Reiche und Superreiche haben zu allen Zeiten mehr Einfluss gehabt als die Lieschen Müllers dieser Welt, es sei denn, diese haben ein aufrüttelndes Buch oder Traktat geschrieben, das die Welt verändert. Aber davon gibt es auch nur sehr, sehr wenige.


    Es ist gut, dass Du geschrieben hast, dass das tendenzielle Übergewicht Reicher und Superreicher auf lange Sicht die Demokratie zerstören wird. Prophezeit wird es ja schon lange, immer wieder und von jedem. Derzeit haben wir keine perfekte Demokratie, das ist wahr, aber die beste, die wir je hatten, außer vielleicht die alten Germanen. Insofern bin ich zuversichtlich, dass Bill Gates oder George Soros ihr nicht zu meinen Lebzeiten den Garaus machen werden. Auch Liz Mohn fürchte ich in diesem Zusammenhang eigentlich nicht.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • ::: Derzeit haben wir keine perfekte Demokratie, das ist wahr, aber die beste, die wir je hatten ::::

    Tja, da bin ich unterschiedlicher Ansicht, ich bin z.B. der Meinung, dass unsere Demokratie seit langem mehr und mehr beschädigt wird, und das auf verschiedenen Ebenen. Beispiele sind überzogene Sicherheitsgesetze, Überwachungs- und Kontrollmechanismen, Intransparenz von Verwaltungs- und Behördenhandlungen und etliches mehr.

    Zitat

    Insofern bin ich zuversichtlich, dass Bill Gates oder George Soros ihr nicht zu meinen Lebzeiten den Garaus machen werden. Auch Liz Mohn fürchte ich in diesem Zusammenhang eigentlich nicht.

    Natürlich fürchtest du die nicht, du bist der ideale Frosch im Suppentopf. Du merkst ja nicht mal, dass das Wasser langsam wärmer wird.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Tja, da bin ich unterschiedlicher Ansicht, ich bin z.B. der Meinung, dass unsere Demokratie seit langem mehr und mehr beschädigt wird, und das auf verschiedenen Ebenen. Beispiele sind überzogene Sicherheitsgesetze, Überwachungs- und Kontrollmechanismen, Intransparenz von Verwaltungs- und Behördenhandlungen und etliches mehr.

    Natürlich fürchtest du die nicht, du bist der ideale Frosch im Suppentopf. Du merkst ja nicht mal, dass das Wasser langsam wärmer wird.

    Es kann sein, dass unsere Demokratie gelegentlich beschädigt wird, aber trotzdem gab es nie eine bessere bei uns. Wenn Du anderer Meinung bist, dann sag bitte, wann wir in Deutschland eine bessere Demokratie hatten.


    Die "überzogenen Überwachungs- und Kontrollmechanismen" sehe ich ebenfalls nicht, das sind alles solche Schlagwörter, bei denen der gläubige Bürger mit dem Kopf nickt und auf Merkel schimpft. Ich fühle mich nicht kontrolliert, mir wäre sogar gelegentlich mehr Kontrolle lieb, wenn etwa die ganzen Freiheitskämpfer auf den Marktplätzen einander anstecken.


    Sprich an: Welche Verwaltungs- und Behördenhandlungen durchschaust Du denn konkret nicht? Vielleicht kann ich helfen?


    Nein, ich bin nicht der Frosch im Suppentopf. Ich spüre jede Freiheit, die man mir nimmt, aber derzeit nimmt sie mir niemand ausser Herrn Johnson, der mich durch seine immense Unfähigkeit daran hindert, nach London zu fliegen.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • dann sag bitte, wann wir in Deutschland eine bessere Demokratie hatten.

    Also in der Weimarer Republik gab es eine direktere Demokratie. Volksabstimmungen waren darin verankert, was heute nicht mehr der Fall ist. Jene, die sich bei der Gestaltung des GG für solches einsetzten, wurden elegant übergangen.


    Was wir heute im Hier und Jetzt als Demokratie bezeichnen, ist schlicht erbärmlich.

    Repräsentativ, Parteien und nicht Personen orientiert und nicht mal Parteiprogramme sind binden, geschweige denn Versprechen, die in Wahlkämpfen gegeben werden.


    Und wenn demokratisch gewählte Parteien vom demokratischen Prozess ausgeschlossen werden, ist das ein Zeichen, dass hier nix richtig funktioniert.

    Da war es auf kommunaler Ebene in der DDR sogar demokratischer.


    Wenn du es dir mal antuen möchtest, dann empfehle ich dir mal dieses Interview:

    https://kenfm.de/paul-schreyer-die-angst-der-eliten/


    Gut, geht ne Weile, aber du darfst auch gern das Buch lesen, wenn dir Herr Jebsen auf den Geist geht. ;)


    mfg

  • Wenn die Weimarer Demokratie so viel besser war, warum sind dann die Leut´ zu den Nazis übergelaufen?


    Erstens dauerte die Weimarer Republik nur fünf Jahre, ein Urteil darüber kann man gar nicht fällen, zumal sie bei den Bürgern keineswegs beliebt, weil ja auch ungewohnt war. Im Parlament waren immer mindestens 11 Parteien vertreten, die einander spinnefeind waren und den Wirtschaftskrisen hilflios gegenüberstanden.


    Papier ist geduldig. Die Weimarer Verfassung war sicher fortschrittlich und demokratisch, aber die Leut´nicht.


    Die Leute sind es heute noch nicht, das einzige, was sie können, ist, gegen "die da oben" zu stänkern. Man kann alles kritisieren, aber man sollte dann auch versuchen, es besser zu machen. Dafür sind die Bürger aber zu faul und zu ängstlich. Jedem, aber auch wirklich jedem steht es frei, sich einzumischen und zu versuchen, die Dinge zu verbessern, die man als demokratiehinderlich empfindet.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • Es geht nicht um "faul" oder "ängstlich" es geht schlicht um Einfluß.

    Und es war nur ein Beispiel eines Versuches, der recht gut anfing. Dass die WR sehr schnell unterwandert wurde.... Ach, befasse dich doch endlich mal mit angegebenen Quellen oder mit Geschichte.

    Dann kommt auch nicht solch inkonsistentes Zeuch raus.


    Manchmal bist echt oberflächlich und wenig inhaltlich. Das ist für eine konkrete und an Tatsachen orientierte Diskussion leider nicht so ganz förderlich....schade.


    mfg

  • ....

    Die Leute sind es heute noch nicht, das einzige, was sie können, ist, gegen "die da oben" zu stänkern. Man kann alles kritisieren, aber man sollte dann auch versuchen, es besser zu machen. Dafür sind die Bürger aber zu faul und zu ängstlich. Jedem, aber auch wirklich jedem steht es frei, sich einzumischen und zu versuchen, die Dinge zu verbessern, die man als demokratiehinderlich empfindet.

    Was denkst du eigentlich machen hunderte von NGOs, Bürgerinitiativen und politische Gruppierungen abseits der Mainstream-Parteien Tag für Tag? Vergleiche einmal die Zeit, die Politiker mit Wirtschaftslobbyisten verbringen mit der, die sie für Gespräche mit diesen zivilgesellschaftlichen Organisationen aufbringen. Das Verhältnis liegt irgendwo bei 1:4 bis 1:5.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks

  • Die Leute sind es heute noch nicht, das einzige, was sie können, ist, gegen "die da oben" zu stänkern. Man kann alles kritisieren, aber man sollte dann auch versuchen, es besser zu machen. Dafür sind die Bürger aber zu faul und zu ängstlich.

    Waren wir uns nicht mal irgendwo einig, dass Manipulation zur Demokratie dazu gehört ? Dass Demokratie ohne Manipulation/Propaganda gar nicht funktionieren würde und Du als einer vom Fach fandest das auch völlig normal und in Ordnung. Wer meinst Du kann die Propagandamaschine am Laufen halten ? Bestimmt nicht Lieschen Müller. :kopfkratz2:

  • Dazu möchte ich mal sagen, dass ich all die Quellensuche und Herleitungen aus Geschehnissen von vor 100 Jahren für brotlose Kunst halte. Wir wissen, dass Menschen sich nicht ändern, alle, auch Lieschen Müller, streben nach Einfluss in jeweils dem von ihnen überschaubaren Rahmen. Es streben auch alle Menschen nach Besitz, und nicht nur nach Besitz, sondern vor allem nach mehr Besitz als die anderen. Das ändert sich nicht, und auch der Sozialismus, der theoretisch dieses Streben abschaffen wollte, ist grandios gescheitert, wie auch religiöse Gruppen, die bescheidene, besitzlose Gesellschaften aufbauen wollten.


    Einfluss allein hat aber noch nie jemand gewollt, alle verbinden mit Einfluss auch Ruhm und/oder das "Mehr-haben".


    Deshalb finde ich vielleicht für den Einzelnen geschichtlich interessant, aber im Grunde wenig hilfreich, sich en detail mit den Geschehnissen in den wenigen Jahren der Weimarer Republik zu befassen. Wir haben alle in der Schule gelernt, woran sie scheiterte - letztlich an der menschlichen Natur, dem krassen und ungewohnten Gegensatz zur autoritären Monarchie, der die meisten Menschen überforderte, der Angst der Kirchen vor einem auch für sie machtverkleinernden Umbruch, und vor allem den üblen wirtschaftlichen Verhältnissen durch den verlorenen Krieg. Erst kommt das Fressen, und dann die Moral.


    Natürlich sind Menschen immer bestrebt, die eigene Verantwortung für eine schlechte Entwicklung auf andere abzuschieben, das ist der Kern und das Wesen jeder Verschwörungstheorie und dem Glauben an die Übermacht der "Reichen". Nicht immer sind diese Theorien falsch, aber so ganz richtig sind sie auch nicht, weil jeder Einzelne in einem relativen Rechtsstaat die Möglichkeit hat, seinen Einflussrahmen zu erweitern, zuweilen sogar deutlich.


    Eine "an Tatsachen orientierte Diskussion" ist für jeden interessant, der sich theoretisch mit Geschichte befasst, wie andere mit Musik oder Astronomie. Aus den Jahren der Weimarer Rerpublik täglich Lehren für die aktuelle Politik der Bundesrepublik ziehen zu wollen, halte ich für verfehlt und geradezu schädlich, weil dem Vergleich jeder Realismus fehlt. Wir haben eine gute Verfassung und - derzeit noch - ein einigermaßen einiges Europa. Zwar ändert sich der Mensch als solcher wenig, aber er hat heute andere Möglichkeiten der Information (auch wenn er sie nicht selten merkwürdig nutzt und Information mit seiner ängstlichen Phantasie verwechselt), aber niemand kann daran vorbei, dass er heute sehr viele Möglichkeiten der eigenen Einflussnahme hat. Nein, ich bin nicht naiv. Ich kenne die Grenzen, weiß aber auch, was alles innerhalb dieser Grenzen möglich ist.


    Leider hab ich mich in diese Diskussion eingeklinkt, was blöd war, weil ich ja merken konnte, worauf sie hinausläuft, grob gesagt auf "Bill Gatetismus". Ich bestreite gar nicht, dass ein paar "Reiche und Überreiche" ihren Einfluss ausdehnen wollen, das wollen sie immer, aber ich sitz nicht davor wie das Kaninchen vor der Schlange.

    Ich sehe stattdessen die Natter in unserer Republik, nicht so groß, nicht so übermächtig, nicht so auffallend, aber inzwischen mächtig genug, unserem Leben schrittchenweise eine böse Wendung zu geben, und das sind die Rechten, nämlich die, die nicht Kreide gefressen haben wie Herr Meuthen.


    Als da sind die Graberts, Götz Kubitschek, der Kopp-Ulfkotte und (zu) viele andere. Die sind wirklich mächtig, denn sie beeinflussen unser Leben mehr, als wir merken.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • Was denkst du eigentlich machen hunderte von NGOs, Bürgerinitiativen und politische Gruppierungen abseits der Mainstream-Parteien Tag für Tag? Vergleiche einmal die Zeit, die Politiker mit Wirtschaftslobbyisten verbringen mit der, die sie für Gespräche mit diesen zivilgesellschaftlichen Organisationen aufbringen. Das Verhältnis liegt irgendwo bei 1:4 bis 1:5.

    Weiß ich. Ich gehör ja dazu. Aber ich weiß auch, dass hunderte von NGOs, Bürgerinitiativen und politischen Gruppierungen viel zu zersplittert sind, um von denen ernstgenommen zu werden, die es lieber mit strategieklaren Wirtschaftslobbyisten zu tun haben. Genau das ist der Schwachpunkt.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • Waren wir uns nicht mal irgendwo einig, dass Manipulation zur Demokratie dazu gehört ? Dass Demokratie ohne Manipulation/Propaganda gar nicht funktionieren würde und Du als einer vom Fach fandest das auch völlig normal und in Ordnung. Wer meinst Du kann die Propagandamaschine am Laufen halten ? Bestimmt nicht Lieschen Müller. :kopfkratz2:

    Es ist ja nicht nur ein Lieschen Müller. Es sind viele, aber jedes Lieschen will was anderes.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • Aus den Jahren der Weimarer Rerpublik täglich Lehren für die aktuelle Politik der Bundesrepublik ziehen zu wollen, halte ich für verfehlt und geradezu schädlich, weil dem Vergleich jeder Realismus fehlt.

    Dir scheint nicht bewußt, dass die Verfassung der WR Grundlage der Verfassungen der Bundesländer nach dem 2. WK waren?


    Oberflächlichkeit und fehlender Geschichtsbezug lassen einige deiner Äußerungen etwas naiv erscheinen.

    Es gibt immer Grundlagen. Anderen-Threads wird ja auch vermittelt, dass ein 2000 Jahre altes Märchenbuch Grundlage für heutige Sozialgesetzgebung sein soll, obwohl die Hüter dieses Buches sich 2000 Jahre einen shice um solch Werte kümmerten.


    Sorry, ich kann nur konstatieren, dass es wenig Sinn macht mit deinen Floskeln hier weiter zu arbeiten.


    mfg

  • Erstens dauerte die Weimarer Republik nur fünf Jahre,

    Von 1918 bis 1933 sind nach Adam Riese wohl knapp 15 Jahre.Und dass die Leute den Faschisten auf den Leim gegangen sind, lag am allgemeinen Versagen der Linken Parteien, insbesondere der SPD, am Antikommunismus, an der Blindheit der demokratischen bürgerlichen Kräfte sowie nicht zuletzt an den Bedingungen des Versailler Vertrags, der Deutschland allein die Kriegsschuld anlastete und die Deutschen demütigte.

  • Wir wissen, dass Menschen sich nicht ändern, alle, auch Lieschen Müller, streben nach Einfluss in jeweils dem von ihnen überschaubaren Rahmen. Es streben auch alle Menschen nach Besitz, und nicht nur nach Besitz, sondern vor allem nach mehr Besitz als die anderen. Das ändert sich nicht, und auch der Sozialismus, der theoretisch dieses Streben abschaffen wollte, ist grandios gescheitert,

    Also ich behaupte mal, dass das in dieser Verallgemeinerung nicht stimmt. Am ehesten nachzuvollziehen ist noch die Geschichte mit dem Einfluss. Auch wenn sich das in Masse in sehr sehr, sehr kleinen Dosen vollziehen mag. Aber Streben nach Besitz, vor allem mehr Besitz als die anderen? Die meisten Güter über die Grundbedürfnisse hinaus werden wohl doch gekauft, um dem Käufer einen Mehrwert zu bieten (den er nicht missen möchte) und nicht wegen des Besitzes dieser Sache an sich. Eine Tatsache übrigens, an der bestimmte Politik regelmäßig gescheitert ist - bis in die Gegenwart.