• Großbritannien hat entschieden, dass Gold von Venezuelas, was in der Bank "Bank of England" liegt an Juan Guaidó zu übergeben, damit er in Venezuela die Marktwirtschaft aufbauen kann.


    https://www.jungewelt.de/artik…a-lizenz-zum-stehlen.html


    Zitat von JW:

  • Da sieht man einmal mehr, was der Westen für ein erbärmlicher, unzuverlässiger und niederträchtiger Heuchlerverein ist. Das blanke Raubrittertum, was sich die Briten da am Rockzipfel Washingtons leisten - oder monetäre Geiselnahme. Diese lächerliche Yuppie-Witzfigur Adolf Guaido, die vor ihrem gescheiterten US-genehmen Putschversuch kaum eine Sau kannte, muß sich jetzt wohl schon in der französischen Botschaft verkriechen und ist weder im Volke groß angesagt noch sonstwo im Land. Da kann sich auch Nachbars Lumpi zum Interimspräsidenten Venezuelas ausrufen; der hätte auch nicht viel weniger zu sagen. In Bolivien hingegen wurde ein legitim gewählter Presidente von einer ungewählten Yuppie-Bande und deren faschistoiden Militärs und Polizisten weggeputscht, die indessen nichts unversucht lassen, Wahlen hinauszuzögern und dann nach den eigenen Wunschvorstellungen auszurichten (wenn überhaupt noch). Eine Farce ähnlich wie in Honduras. Aber welche Regierung wird sanktioniert von diesen "lupenreinen Demokraten" des Westens, und mit dem neuen Diktator Ägyptens kuschelt man auch schon ungeniert wieder ganz so wie mit dem alten vor dem sogenannten arabischen Frühling, als man noch Reue vorgaukelte und nun ja "alles anders machen wollte". Die kann man echt nicht ernst nehmen, wenn die mal wieder mit erhobenem Zeigefinger das Maul bez. Rechtsstaat, Demokratie und Freiheit aufreißen (muß nicht per se falsch sein, aber wenn man derart im Glashaus sitzt...). Wenn ihnen ein Regime - meist im Sinne des neoliberalen Marktsektierertums und sozialdarwinistischen Wirtschaftsfaschismus - genehm ist, dann wird es unterstützt, und wenn die Regierung für Alternativen dazu steht, dann ist ihnen in der Regel ganz gleich, ob die legitim gewählt wurde. : -P


    Und dennoch: Anders als in vielen anderen Ländern Lateinamerikas scheinen sich in Venezuela die Militärs und Polizei mehrheitlich für das Volk und keine Bonzenmafia in Gnaden des US-Imperialismus entschieden zu haben bislang, und so kläfft der intrigante Agitator und Wannabe-Diktator Adolf Guaido anderthalb Jahre später immer noch kraftlos in seinem Käfig, während Presidente Maduro läuft und läuft und läuft... 8-D

    Geldbeutelunabhängige Freiheit und soziale Gerechtigkeit statt Kapitalismus: Stoppt die Diktatur der reichen Minderheit!

  • Und dennoch: Anders als in vielen anderen Ländern Lateinamerikas scheinen sich in Venezuela die Militärs und Polizei mehrheitlich für das Volk und keine Bonzenmafia in Gnaden des US-Imperialismus entschieden zu haben bislang, und so kläfft der intrigante Agitator und Wannabe-Diktator Adolf Guaido anderthalb Jahre später immer noch kraftlos in seinem Käfig, während Presidente Maduro läuft und läuft und läuft... 8-D

    Sorry, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit das Land ist ökonomisch voll am Boden, isoliert und komplett ausgelaugt.

    Das traurige ist das diese Lage hauptsächlich nicht durch Aussen zustande gekommen ist sondern durch Jahrelange Versäumnisse schon unter Maduros Vorgänger. Als die Öleinnahmen es zuliessen hat man nichts in die notwendige Infrastruktur gesteckt ( ein einziges, altes Wasserkraftwerk...) und sich um einen Wirtschaftsaufbau gekümmert. Man hat lieber geprasst, politisch auf Hose gemacht und sich mit anderen USA Parias ( Iran z.B. ) umgeben.


    Maduro als farbloser Technokrat ( gegenüber Chavez ) wird nicht mehr lange die Militärs, bzw. auch die Bevölkerung ruhig stellen können. Die Frage ist nur noch wird es lautlos oder krachend.


    Genauso das Schicksal von Kuba welches nach den Aufkündigungen der Exportlieferungen aus Brasilien mehr und mehr am Stock geht und die Leute immer unzufriedener werden.

  • Unzufriedener werden/wurden die Leute wohl eher in sozialdarwinistisch-wirtschaftsliberalen Höllen a la Kolumbien, Argentinien (wo Macris Müll schnell überwunden wurde), Honduras, auch bereits wieder in Brasilien, etc., und sehr bezeichnend, daß die USA stets meinen, nachhelfen zu müssen, bei den Ländern mit Systemen, die angeblich nicht funktionieren. Da hat man wohl eher Schiß, daß die Armeen der Obdachlosen und sonstigen Abgerutschten in der eigenen kapitalistischen Gefällehölle in Ländern wie Venezuela positive Alternativen vor Augen gehalten bekommen und auf die Idee kommen könnten, diese verkappte Wirtschafts- und Bozendiktatur da in den USA oder anderen Ländern in Frage zu stellen sowie dagegen aufzubegehren.

    Der große Chavez hat lediglich den Fehler gemacht, nicht konsequent genug (neo)sozialistische Politik zu betreiben und nach wie vor Oberschichten oder Privatwirtschaft mit Erpresserpotential zu erlauben. Das ging noch zu langsam alles. Außerdem hat er etwas zu sehr auf diesen einen Sektor Öl gesetzt und hätte breiter streuen sollen. Na ja, und Maduro ist gut - aber an Chavez kommt er natürlich nicht ganz ran. Wohl aber an einen neoliberalen Yuppie-Schreihals wie diesen unerträglichen Guaido, der das Land in die nächste sozialdarwinistische Hölle a la Honduras, Guatemala, etc. verwandeln würde. Komisch, aus den Ländern, in denen US-genehme Unrechtsregime herrschen, klopfen ganz besonders viele Flüchtlinge an der US-Grenze an. Und solche wie The Trumpet und sein selbstgerechter, ursachenignoranter Haufen erdreisten sich dann noch, sich darüber zu beschweren und den Flüchtlingen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Diese Flüchtlingsströme sind RESULTAT der verbrecherischen, faschistoiden US-Politik in Lateinamerika!


    Maduro hat nicht nur starke Partner wie Rußland und China, sondern auch bald wieder mehr Verbündete in Lateinamerika, wenn diese rechten Unrechtsregime peu a peu kippen, wie in Argentinien bereits geschehen und sicher auch eher früher als später wieder in Brasilien und Bolivien. Er muß nur noch etwas durchhalten, und ein Gros in der Bevölkerung weiß ebenfalls noch, was es Chavez zu verdanken hat und was ihm unter einem US-Vasall wie Guaido drohen würde.

    Geldbeutelunabhängige Freiheit und soziale Gerechtigkeit statt Kapitalismus: Stoppt die Diktatur der reichen Minderheit!

  • Och, ich sehe im Falle Venezuelas keinen Grund fuer Sanktionen. Bei der Politik geht das Land von alleine zu Grunde.


    Ich glaube, dass Land hat schwer unter den Sanktionen zu leiden.

  • Unzufriedener werden/wurden die Leute wohl eher in sozialdarwinistisch-wirtschaftsliberalen Höllen a la Kolumbien, Argentinien (wo Macris Müll schnell überwunden wurde), Honduras, auch bereits wieder in Brasilien, etc., und sehr bezeichnend, daß die USA stets meinen, nachhelfen zu müssen, bei den Ländern mit Systemen, die angeblich nicht funktionieren. Da hat man wohl eher Schiß, daß die Armeen der Obdachlosen und sonstigen Abgerutschten in der eigenen kapitalistischen Gefällehölle in Ländern wie Venezuela positive Alternativen vor Augen gehalten bekommen und auf die Idee kommen könnten, diese verkappte Wirtschafts- und Bozendiktatur da in den USA oder anderen Ländern in Frage zu stellen sowie dagegen aufzubegehren.

    Der große Chavez hat lediglich den Fehler gemacht, nicht konsequent genug (neo)sozialistische Politik zu betreiben und nach wie vor Oberschichten oder Privatwirtschaft mit Erpresserpotential zu erlauben. Das ging noch zu langsam alles. Außerdem hat er etwas zu sehr auf diesen einen Sektor Öl gesetzt und hätte breiter streuen sollen. Na ja, und Maduro ist gut - aber an Chavez kommt er natürlich nicht ganz ran. Wohl aber an einen neoliberalen Yuppie-Schreihals wie diesen unerträglichen Guaido, der das Land in die nächste sozialdarwinistische Hölle a la Honduras, Guatemala, etc. verwandeln würde. Komisch, aus den Ländern, in denen US-genehme Unrechtsregime herrschen, klopfen ganz besonders viele Flüchtlinge an der US-Grenze an. Und solche wie The Trumpet und sein selbstgerechter, ursachenignoranter Haufen erdreisten sich dann noch, sich darüber zu beschweren und den Flüchtlingen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Diese Flüchtlingsströme sind RESULTAT der verbrecherischen, faschistoiden US-Politik in Lateinamerika!


    Maduro hat nicht nur starke Partner wie Rußland und China, sondern auch bald wieder mehr Verbündete in Lateinamerika, wenn diese rechten Unrechtsregime peu a peu kippen, wie in Argentinien bereits geschehen und sicher auch eher früher als später wieder in Brasilien und Bolivien. Er muß nur noch etwas durchhalten, und ein Gros in der Bevölkerung weiß ebenfalls noch, was es Chavez zu verdanken hat und was ihm unter einem US-Vasall wie Guaido drohen würde.


    Ich glaube, wenn die USA, die EU und die NATO über das Land herrscht, dann werden die Menschen aus der Unterschicht leiden und arm bleiben und extrem stark ausgenutzt, ausgebeutet und unterdrückt.