US-Truppenabzug aus Deutschland

  • […] US Truppenabzug aus Deutschland […]

    In der Tat sollen rund 12.000 US-Soldaten in die USA zurückbeordert bzw. auf Stützpunkte in anderen NATO-Staaten verlegt werden - der Abzug betrifft die Bundesländer Bayer, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz - und da stellt sich schon die Frage, ob die YouGov-Umfrage auch bei der Auswahl repräsentativer Bürger die betroffenen Regionen berücksichtigt hat…

  • Nun ja, der Truppenabzug hat sowohl eine regionale, als auch eine nationale Seite. Insofern finde ich die Umfrage in Ordnung.

    Klar sieht eine Umfrage regional anders aus. Die US Army ist dort auch Arbeitgeber und Kunde bei Zulieferern.

  • Nun ja, der Truppenabzug hat sowohl eine regionale, als auch eine nationale Seite. […]

    In diesem Falle tangiert das Umfrageergebnis sogar noch eine dritte Seite, nämlich eine internationale… der Truppenabzug wurde von US-Präsident Trump angeordnet, weilDeutschlands Wehretat (Rüstungsausgaben) gemessen am BIP weit unterhalb der NATO-Vorgabe (2% des BIP) liegen.

    Das ist in Anbetracht der so oft bekundeten Bündnistreue schon als demonstratives Desinteresse an der Bündnispartnerschaft anzusehen.
    Wenn setzt im Auftrag der dpa YouGov unter deutschen Bundesbürgern auch noch eine mehrheitliche Zustimmung nachgeschoben wird, ist die Provokation perfekt. Interessanterweise formuliert das britische Meinungsforschungsinstitut YouGov das Ergebnis heute bereits etwas höflicher gegenüber den USA, jetzt heißt es, ein Drittel der Deutschen seien gegen den Abzug…

    Die Umfrage hat lediglich eine latente antiamerikanische Haltung der Deutschen gezeigt, die sich an der irrigen Vorstellung delektiert, der Truppenabzug entmilitarisiere Deutschland, ganz so, wie in den 70er Jahren "atomwaffenfreie Zonen" ausgerufen wurden…

  • Die Umfrage hat lediglich eine latente antiamerikanische Haltung der Deutschen gezeigt, die sich an der irrigen Vorstellung delektiert, der Truppenabzug entmilitarisiere Deutschland, ganz so, wie in den 70er Jahren "atomwaffenfreie Zonen" ausgerufen wurden…

    Das hängt alles mit der dusseligen pazifistischen Einstellung der Deutschen zusammen....

    Als der russe noch sprichwörtlich vor der Tür stand, war das Volk sehr beruhigt, das der Ami hier rumturnte....auch wenn man des Öfteren mal Trara wegen der ollen Pershing gemacht hat...

    Heute will man sie komplett verjagen, weil man ja so dämlich ist und der Meinung obliegt, der liebe Russe könnte und wollte nienieniemals mehr....aber lassen wir das.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Das hängt alles mit der dusseligen pazifistischen Einstellung der Deutschen zusammen. […]

    Pazifismus ist - als Grundsatzhaltung - eine positive Sache. Nur handeln unsere lautsärksten Pazifisten nicht unbedingt ihrer Lehre entsprechend, wenn sich Gelegenheit zu einer Straßenschlacht bietet…

    Und "den Deutschen" wird man, von außen betrachtet, bald attestieren, die die nunmehr 75 Jahre verhältnismäßig ruhiger Zeiten gar nicht hinreichend schätzen zu wissen.

  • Diese dusselige pazifistische Einstellung der Deutschen, die sich politisch in der sozialliberalen Entspannungspolitik äußerte, hat erst die "Wiedervereinigung" möglich gemacht. Ein Dritter Weltkrieg mit konventionellen Waffen hätte sich hauptsächlich auf deutschem Boden abgespielt, und dann wäre von der BRD so gut wie nichts mehr übrig geblieben, auch wenn hier Alliierte stationiert waren. Insofern waren sie nur eine Scheinberuhigung für das Volk. Vor allem die hier lagernden Atomwaffen wären Hauptziel eines Angriffs gewesen.

    Die heutige militärische Stärke Deutschlands entspricht dem 2+4-Abkommen; aber es ist hinreichend bekannt, dass Trump Verträge überhaupt nicht interessieren.

  • […] Die heutige militärische Stärke Deutschlands entspricht dem 2+4-Abkommen; […]

    Oha… wenn ich mich recht entsinne, bestand Deutschlands militärische Stärke ungefähr zum Zeitpunkt des Auszugs Ursula von der Leyens aus dem Verteidungsministerium darin, dass Flugzeuge und Hubschrauber nicht einsatzbereit waren und die Gewehre nicht trafen… naja, das ist ja auch ein Zeichen einseitiger Abrüstung oder Pazifismus made in Germany.

    Irgendwie ist es nicht verwunderlich, wenn die USA ihre Truppen lieber zuverlässigeren Bündnispartnern zuweisen. Deutschland (das Auswärtige Amt) hatte ja sowieso schon eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen, und folglich das Inland als das einzig sichere erklärt. Tja, und dann musste Gütersloh abgeriegelt werden…

  • Deutschland (das Auswärtige Amt) hatte ja sowieso schon eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen, und folglich das Inland als das einzig sichere erklärt. Tja, und dann musste Gütersloh abgeriegelt werden…

    Was hat das mit dem Thema zu tun? Oder meinst du, man wollte mit der Reisewarnung den Truppenabzug unterbinden?

    Btw, die Reisewarnung gilt nicht weltweit.

  • In diesem Falle tangiert das Umfrageergebnis sogar noch eine dritte Seite, nämlich eine internationale… der Truppenabzug wurde von US-Präsident Trump angeordnet, weilDeutschlands Wehretat (Rüstungsausgaben) gemessen am BIP weit unterhalb der NATO-Vorgabe (2% des BIP) liegen.

    Das ist in Anbetracht der so oft bekundeten Bündnistreue schon als demonstratives Desinteresse an der Bündnispartnerschaft anzusehen.

    Bis 2024... bis 2024 soll dieses Ziel von 2% erreicht werden- wieso wird das immer unterschlagen? Weil Donny Doofmann das auch nicht kapiert?

    Und selbst wenn wir das nicht erreichen, wir werden es nicht erreichen, dann ist es trotzdem nur ein Richtwert.

    Wir haben in der Bundeswehr ganz andere Probleme als einfach Geld reinzupumpen bis 2% erreicht sind.Die Armee muss erstmal wieder richtig funktionieren und Nachwuchs muss bereit sein in ihr zu dienen.

    Persönlich finde ich es schade wenn sie abziehen, aber nicht aus militärischer Sicht, sondern durch persönliche Kontakte welche dadurch aufrechterhalten werden. Ansonsten unterstütze ich ihre Anwesenheit hier nur noch aus dem Grund, weil die AFD hier herum turnt.

  • Ansonsten unterstütze ich ihre Anwesenheit hier nur noch aus dem Grund, weil die AFD hier herum turnt.

    Solange die offizielle amerikanische Politik die AfD unterstützt oder zumindest keine Einwände gegen sie hat (siehe das "diplomatische" Gebaren des Richard Grenell), hilft uns das nicht weiter.

  • Solange die offizielle amerikanische Politik die AfD unterstützt oder zumindest keine Einwände gegen sie hat (siehe das "diplomatische" Gebaren des Richard Grenell), hilft uns das nicht weiter.

    In spätestens 4 Jahren ist der Spuk vorbei, aber falls die AFD jemals an die Macht kommen sollte und meint wir brauchen wieder ein Bundesland mit Namen Preussen dann ist es völlig egal wie rechtsgedreht die da auf der anderen Seite des Atlantik sind- dann ist Ende Gelände.

  • Das hängt alles mit der dusseligen pazifistischen Einstellung der Deutschen zusammen....

    Als der russe noch sprichwörtlich vor der Tür stand, war das Volk sehr beruhigt, das der Ami hier rumturnte....auch wenn man des Öfteren mal Trara wegen der ollen Pershing gemacht hat...

    Heute will man sie komplett verjagen, weil man ja so dämlich ist und der Meinung obliegt, der liebe Russe könnte und wollte nienieniemals mehr....aber lassen wir das.....

    Wann hat "der Russe" schon mal Deutschland angegriffen???Dass "ER" vor der Tür stand, war bei der Grenze des Dt. Kaiserreichs wohl normal. Dass Deutschland zweimal in Weltkriegen gegen Russland bzw. die UdSSR Krieg führte, war nicht Schuld des Russen. Mit Adenauers Westorientierung war erreicht, was die USA wollten: Deutschland marginalisieren und den "Kommunismus" nicht bis nach Westeuropa vordringen zu lassen. Zudem war es immer US-Politik, die Kriege möglichst nicht auf eigenem Territorium zu führen. Auch ein III. Weltkrieg sollte in Europa geführt werden! Deshalb die NATO und die Truppen, Stützpunkte, sowie Kernwaffen der USA in Deutschland. dazu die Installation stetiger US-höriger Regierungen in Deutschland und den EU-Staaten. DIe europäischen und insbesondere die denkenden Deutschen wolle aber nicht das Kanonenfutter für US-amerikanische Weltmachtinteressen sein, weshalb Trump ruhig sämtliche US-Truppen und deren Stützpunkte abziehen kann. Wir sollten ihm zumindest in dieser Frage dankbar sein, wenn er seinen Ankündigungen Taten folgen liesse.

  • Oha… wenn ich mich recht entsinne, bestand Deutschlands militärische Stärke ungefähr zum Zeitpunkt des Auszugs Ursula von der Leyens aus dem Verteidungsministerium darin, dass Flugzeuge und Hubschrauber nicht einsatzbereit waren und die Gewehre nicht trafen… naja, das ist ja auch ein Zeichen einseitiger Abrüstung oder Pazifismus made in Germany.

    Irgendwie ist es nicht verwunderlich, wenn die USA ihre Truppen lieber zuverlässigeren Bündnispartnern zuweisen. Deutschland (das Auswärtige Amt) hatte ja sowieso schon eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen, und folglich das Inland als das einzig sichere erklärt. Tja, und dann musste Gütersloh abgeriegelt werden…

    Du kannst Dich ja bei Trump freiwillig melden, um die Nato auf Vordermann zu bringen! Wie kann man nur der sinnlosen Verschwendung von Volksvermögen derart das Wort reden??? Ein Krieg ist in Europa nicht mehr führbar, weil er nie unterhalb der nuklearen Schwelle zu halten wäre.

  • DIe europäischen und insbesondere die denkenden Deutschen wolle aber nicht das Kanonenfutter für US-amerikanische Weltmachtinteressen sein, weshalb Trump ruhig sämtliche US-Truppen und deren Stützpunkte abziehen kann. Wir sollten ihm zumindest in dieser Frage dankbar sein, wenn er seinen Ankündigungen Taten folgen liesse.

    Unter diesen Umständen sollte D aber nicht zu hell scheinen, denn Russland wird niemals der regulierende und ausgleichende Machtfaktor in Europa sein. War es nie und wird es nie.