USA: Präsidentschaftswahlen 2020

  • Der Westen mag an vielem Schuld sein aber nicht daran. Das russische Brudervolk hat die DDR geplündert, klein gehalten und auch sonst gesagt wo es langgeht.

    Es gab nichts zu plündern, die Wirtschaftsverträge zwischen den RGW Staaten richteten sich nach der jeweiligen Leistungfähigkeit. Die BRD hat durch inadäquten Handel die DDR mehr ausgeplündert( ca.1,5 Billionen DM) als die UdSSR. Ansonsten war die DDR ebensowenig souverän, wie die BRD. Und bis zur echten Souveränität Deutschlands ist es auch noch ein weiter Weg!

  • ohne den uns aufgezwungenen Rüstungswettlauf hätten wir den höheren Lebensstandard erarbeitet

    Das glaubst du doch selber nicht. Gerade in "sozialistischen" Ländern geht als erstes die Wirtschaft vor die Hunde. Euer weltfremdes, falsches System bietet keinerlei Anreize für den Einzelnen, sich zu engagieren und eine hohe Wirtschaftsleistung zu bringen.

  • Letztlich geht es ja darum, wie Deutschland und Europa sich im globalen Machtgefüge aufstellen können, wollen, sollen. Darüber kann man sehr geteilter Meinung sein. Verteufelung bringt uns da sicher am wenigsten weiter. Dass Deutschland aus seinem Rahmen gar nicht ohne weiteres ausbrechen kann und insoweit auch nicht souverän ist, spielt dabei eine Rolle. Aber nicht nur und auch nur temporär. Eine langfristige Strategie wäre nicht schlecht, so zwischen den USA, Russland und China. Und ich bin kein Freund davon sich nur auf die USA zu verlassen. Wie unsicher das werden kann, sieht man an der aktuellen Entwicklung. Es wird nicht mehr so werden wie es in der Nachkriegszeit war. Auch unter Biden nicht.

    Gehe ich mit Dir a jour. Nur und das ist meine Überzeugung, haben wir oft genug das "deutsche" Problem jeden auf gleicher "Augenhöhe" begegnen zu wollen und auch, aus einer gewissen historischen Angst entweder jeden mit einem dauerhaften umarmen zu ihre Freundlichkeit uns gegenüber zwingen zu wollen.

    Negierend das jemand wie etwa besagtes China oder auch Russland eine andere Ansprache bedarf als eben uns wohlgesonnenere Partner.

    Die Zeiten wo uns der Wohlstand aus den Ohren rauskam und wir das Getrete und die Widerborstigkeiten derer die sich an unserem Überfluss labten zu lange ignorierten, sind absehbar vorbei. Deutschland hat sich zu lange von den blödesten, ökonomisch auf Ihren persönlichen Vorteil bedachten Gruppen was einflüstern lassen und sehr bald stehen wir auf direkter Konkurrenz zu vielen. Und dann ist es zu spät. Wenn es jetzt schon nicht ist.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Gehe ich mit Dir a jour. Nur und das ist meine Überzeugung, haben wir oft genug das "deutsche" Problem jeden auf gleicher "Augenhöhe" begegnen zu wollen und auch, aus einer gewissen historischen Angst entweder jeden mit einem dauerhaften umarmen zu ihre Freundlichkeit uns gegenüber zwingen zu wollen.

    Negierend das jemand wie etwa besagtes China oder auch Russland eine andere Ansprache bedarf als eben uns wohlgesonnenere Partner.

    Die Zeiten wo uns der Wohlstand aus den Ohren rauskam und wir das Getrete und die Widerborstigkeiten derer die sich an unserem Überfluss labten zu lange ignorierten, sind absehbar vorbei. Deutschland hat sich zu lange von den blödesten, ökonomisch auf Ihren persönlichen Vorteil bedachten Gruppen was einflüstern lassen und sehr bald stehen wir auf direkter Konkurrenz zu vielen. Und dann ist es zu spät. Wenn es jetzt schon nicht ist.

    Wer ist uns denn "Wohlgesonnen"? Die USA wohl kaum, wenn sie uns mit erpresserischen Strafzöllen und Sanktionen zu unterwürfigen Vasallen degradieren wollen und unsere Wirtschaft mit Rüstungswahn zu schwächen versuchen, sowie Flüchtlingsströme generieren, die die innere Stabilität der Gesellschaft in Frage stellen.

  • Es gab nichts zu plündern, die Wirtschaftsverträge zwischen den RGW Staaten richteten sich nach der jeweiligen Leistungfähigkeit. Die BRD hat durch inadäquten Handel die DDR mehr ausgeplündert( ca.1,5 Billionen DM) als die UdSSR. Ansonsten war die DDR ebensowenig souverän, wie die BRD. Und bis zur echten Souveränität Deutschlands ist es auch noch ein weiter Weg!

    Gehen wir doch mal zurück zu Deiner Formulierung "Wir konnten vernünftig leben", denn zu einem vernünftigen Leben gehört ja nicht nur die politische Souveränität, sondern auch ein gewisser Lebensstandard mittels angenehm-ausreichender Konsumgüter. Dazu gehört vor allem auch, im Alltag angstfrei leben zu können, freie Rede auch in der Öffentlichkeit, seine Ausbildung frei wählen zu können, seine Urlaubsziele ebenso, und nicht - wie viele Deiner damaligen Mitbürger - seinen Lebensmittelpunkt nur mittels Tunnel, lebensgefährlicher Zaunkletterei, Ostseedurchschwimmen oder Heißluftballon verlegen zu können. Das nenne ich nicht "vernünftig leben", und es ärgert mich, dass Du immer mit der "echten Souveränität" daherkommst und nicht im mindesten davon berührt zu sein scheinst, unter welchen Zwängen nicht Du, aber Deine Mitbürger jahrzehntelang gelebt haben. Und daran war nicht "der Westen" schuld.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Dazu gehört vor allem auch, im Alltag angstfrei leben zu können, freie Rede auch in der Öffentlichkeit

    ... kein "Radikalenerlass" ...


    Meine Verwandtschaft hat angstfrei gelebt. Klar, man musste sich einschränken, aber man konnte sich arrangieren.


    Wir hatten das Thema ja schon einmal: Durch Anerkennung der DDR als eigener Staat mit allen Konsequenzen hätte man sogar mehr Reisefreiheit erreichen können. So viel zur Verantwortung des Westens.

  • Das mag sein, allerdings kann ich die "Angstfreiheit" nicht unbedingt verstehen, denn ich habe als Kind selbst erlebt, wie sehr eigentlich alle Leute darauf bedacht waren. dass niemand ihren Unterhaltungen zuhört, auch wenn die ganz harmlos waren. Das war denen in Fleisch und Blut übergegangen. Auch in der U-Bahn, da sprach niemand, aber alle hörten den schwatzenden Wessis zu, bis die erschreckt auch die Klappe hielten.

    Komische Stimmung.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Diese "komische Stimmung" habe ich bei mir auch erlebt. Ich konnte ein noch so reines Gewissen haben (nix schmuggeln oder so) - an der Grenze hatte ich immer ein unangenehmes Gefühl.

    Aber ich glaube, ich habe es schon einmal beschrieben: In der Kleinstadt, in der ein Großteil meiner Verwandtschaft lebte, kannte sich die Leute seit der Kindheit, und da wurde vieles lockerer gehandhabt.

  • Gehen wir doch mal zurück zu Deiner Formulierung "Wir konnten vernünftig leben", denn zu einem vernünftigen Leben gehört ja nicht nur die politische Souveränität, sondern auch ein gewisser Lebensstandard mittels angenehm-ausreichender Konsumgüter. Dazu gehört vor allem auch, im Alltag angstfrei leben zu können, freie Rede auch in der Öffentlichkeit, seine Ausbildung frei wählen zu können, seine Urlaubsziele ebenso, und nicht - wie viele Deiner damaligen Mitbürger - seinen Lebensmittelpunkt nur mittels Tunnel, lebensgefährlicher Zaunkletterei, Ostseedurchschwimmen oder Heißluftballon verlegen zu können. Das nenne ich nicht "vernünftig leben", und es ärgert mich, dass Du immer mit der "echten Souveränität" daherkommst und nicht im mindesten davon berührt zu sein scheinst, unter welchen Zwängen nicht Du, aber Deine Mitbürger jahrzehntelang gelebt haben. Und daran war nicht "der Westen" schuld.

    Wer sich nicht als Staatsfeind benahm, konnte angstfrei leben, die Straßen waren sicher, Kinder konnten unbesorgt spielen und Rentner mußten keine Angst haben, dass sie überfallen und beraubt worden wären. Die Ausbildung stand allen offen und keiner hat mich gezwungen, Landwirtschaft zu studieren, es hätte auch jedes andere Studienfach sein können. An Republikflucht haben auch nicht alle gedacht und frei reden konnte man auch, man musste nur , wie heute auch, wissen , was man zu wem und wo sagt. Auch die halbe Welt stand für den Urlaub zur Verfügung. Allerdings fehlte Vielen, wie heute auch, das nötige Geld. Ich habe bevor ich Reisekader war, Ungarn , Polen, Rumänien, Tschechoslovakei mehrfach besucht und hätte auch in die UdSSR reisen können.

  • A.)Wer sich nicht als Staatsfeind benahm, konnte angstfrei leben, die Straßen waren sicher, Kinder konnten unbesorgt spielen und Rentner mußten keine Angst haben, dass sie überfallen und beraubt worden wären.

    B)Die Ausbildung stand allen offen und keiner hat mich gezwungen, Landwirtschaft zu studieren, es hätte auch jedes andere Studienfach sein können.

    C)An Republikflucht haben auch nicht alle gedacht und frei reden konnte man auch, man musste nur , wie heute auch, wissen, was man zu wem und wo sagt.

    D)Auch die halbe Welt stand für den Urlaub zur Verfügung. Allerdings fehlte Vielen, wie heute auch, das nötige Geld. Ich habe bevor ich Reisekader war, Ungarn , Polen, Rumänien, Tschechoslovakei mehrfach besucht und hätte auch in die UdSSR reisen können.

    A) Definiere bitte Staatsfeind. Imho kann alles darunter fallen.

    B) Meine Vettern und Cousinen mussten für ihr Wunschstudium die allerbesten Noten aufweisen. Das hatte nichts mit Numerus Clausus zu tun. sondern mit Erlaubnis von oben. Man hätte sie einfach nicht vom Wunschstudium ausschließen können.

    C) Diese ganze Antwort sagt schon, wie es war: "Wie heute auch" ist unwahr. Heute kann man alles zu jedem sagen, man landet auch nicht beim Verhör, wenn man von der Merkel-Dikatur spricht. Lies mal die Kleinlok-Beiträge, da wimmelt es von Sätzen, die in der DDR mehrjährige Haftstrafen bedeutet hätten.

    D) Die halbe Welt war der Ostblock, und da die Versorgung dort manchmal noch schlechter war als in der DDR, fuhren die Leute ans Meer und hatten das Auto in Verstecken vollgepackt mit Konservendosen, die sie übers Jahr gehortet hatten.


    Kater, es gibt Zeitzeugen, vergiß das nicht.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • und unsere Wirtschaft mit Rüstungswahn zu schwächen versuchen,


    Das kann man nicht der USA anlasten. Das war ein mir völlig unverständlicher und schwachsinniger Nato-Beschluss, diese 2% Klausel.

    Trump reitet halt darauf rum. Die sind ja alle so Militär- und Waffen fanatisch, mischen sich über all ein. Gerade weil sie - selbst wenn sie ein Mandat der Nato oder UNO haben - in der Tat meistens am stärksten und die meisten militärische Kräfte absenden, lässt sich das gut als innenpolitisches und auch außenpolitisches Argument verkaufen.


    Nüchtern betrachtet kann man das den USA leider nicht einmal wirklich vorwerfen. So fair muss man schon bleiben.


    Jeder, der seinen vereinbarten Teil beiträgt, während andere das nicht tun, wird meckern und von den anderen einfordern. Das ist legitim.

    Der Hund liegt doch in dem 2%-Beschluss begraben und muss DRINGEND geändert werden.


    Letztlich sind doch alle im Kriegswahn. Die Situation Syrien, Afghanistan, IS sollen ja genau das rechtfertigen. Und befeuern es leider im wahrsten Sinne des Worts :(

    Die Rüstungsspirale hat ja nie wirklich aufgehört.


    Ich bin für einen Austritt aus der Nato. Dumm nur, dass die EU nicht fähig ist, alleine was auf die Beine zu stellen.


    Wenn es nach mir ginge, wäre Rüstungsexport weltweit verboten. Jedes Land darf nur für seinen eigenen Bedarf produzieren. Ende Gelände.

    Edward Snowden:

    Arguing that you don't care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say.

  • Zitat von Kollateralschaden

    Ich bin für einen Austritt aus der Nato. Dumm nur, dass die EU nicht fähig ist, alleine was auf die Beine zu stellen.

    Sollte die EU das schaffen, eine eigene wirtschaftliche und militärische Einheit zu bilden, dann bin ich dabei was den Natoaustritt angeht.

  • Wer ist uns denn "Wohlgesonnen"? Die USA wohl kaum, wenn sie uns mit erpresserischen Strafzöllen und Sanktionen zu unterwürfigen Vasallen degradieren wollen und unsere Wirtschaft mit Rüstungswahn zu schwächen versuchen, sowie Flüchtlingsströme generieren, die die innere Stabilität der Gesellschaft in Frage stellen.

    Ich meinte zwar mit "wohlgesonnen" nicht unbedingt die USA aber wo DU es ansprichst....schaue Dir mal bitte ganz ohne Unterwürfigkeit das Aussenhandelsvolumen Deutschland-USA an. Meinetwegen auch die der gesamten EU mit denUSA.

    Und, was ist das zu entdecken ?


    Upps, der wichtigste Handelspartner in beiden Fällen.


    Ja ich weiß, auf sowas erfolgt sofort dann die berühmte Fahrradkette.


    Und nein, eine Umkehr oder Änderung daran ist realistisch in ganz, ganz ferner Zukunft.


    Und ebenso nein, es wird nicht Russland sein der hier die USA ablöst....;(...

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Sollte die EU das schaffen, eine eigene wirtschaftliche und militärische Einheit zu bilden, dann bin ich dabei was den Natoaustritt angeht.

    Wird aber nicht mal im naivsten Ansatz gedacht, passieren. Dafür sind die Europäer noch zu viel Nationalstaat ( was ja auch sein Gutes hat ) mit dementsprechenden Partikularinteressen.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Dann mal anders herum.

    Wer denkt ihr, würde DE angreifen, wenn es nicht mehr in der Nato ist?

    Und denkt ihr, keine Nation auf der Welt würde DE zur Seite springen, wenn es angegriffen werden würde?

    Edward Snowden:

    Arguing that you don't care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say.

  • der auch schon mal Killer nach Deutschland oder andere EU-Staaten schickt, um hier Leute abzumurksen.

    Na und? Andere Staaten schicken ihre Killer auch in andere Länder und wir machen mit denen Geschäfte.

    Wo ist dein Problem? Ach ich vergaß, du bist fundamentalistischer Russenhasser. :)

    Dann ist das schon OK.

  • Na und? Andere Staaten schicken ihre Killer auch in andere Länder und wir machen mit denen Geschäfte.

    Wo ist dein Problem? Ach ich vergaß, du bist fundamentalistischer Russenhasser. :)

    Dann ist das schon OK.


    Und Frontex, also die EU! begeht ungestraft mehrfach Menschenrechtsverletzungen und lässt Menschen absaufen.

    Das ist eigentlich sogar mehr als Mord. Nämlich Massenmord.

    Pfui!


    Aber alles egal, so lange es westliche Staaten sind.

    Das Kapital und die Pfründe müssen doch geschützt werden.

    Um jeden Preis.

    Ekelhaft!

    Edward Snowden:

    Arguing that you don't care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say.

  • Dass Menschen aus vergangenen Zeiten ihre Lehren ziehen, wäre zu hoffen, aber es gibt beim Erinnern kein Kontinuum, weil es immer neue Menschen gibt, die die Geschichte bestenfalls aus Büchern, aber nicht aus eigenem Erleben kennen.

    Deshalb machen sie immer wieder die gleichen Fehler, weil sie eben so gebacken sind: Feindselig gegenüber der anderen Rotte, neidisch und überheblich. Wie eben Affenhorden auch sein können.

    Ja, leider. Und so langsam solltes es Zeit werden, dies doch endlich mal zu überwinden, oder?


    mfg