Desinformation oder Lügenpresse

  • https://www.rubikon.news/artikel/die-zensur-umfrage

    Die EU-Kommission hat ein Gesetzespaket zu digitalen Diensten angekündigt. Dazu läuft seit kurzem eine öffentliche Befragung von Bürgern und Unternehmen. Unter anderem geht es um den Kampf gegen sogenannte Desinformation, also Inhalte die erlaubt sind, aber als „schädlich“ betrachtet werden.

    Die Bürgernähe ist eher geheuchelt.

    Schon die Art der Fragestellung in der Umfrage deutet darauf hin, dass die EU auf stärkere Zensur politischer Inhalte im Netz hinarbeitet.


    Ist das hinzunehmen?


    Die etwas obskure Verbraucherschutzorganisation SumOfUs mit Sitz in den US, aber auch einer deutschen Website, ruft zu Beteiligung auf unter dem Motto: „Fordern Sie die EU auf, ein strenges Gesetz gegen Lügen im Netz zu beschließen.

    SumOfUs wird unter anderem von der Open Society Foundation und dem Rockefeller Brothers Fund finanziell darin unterstützt, „die immer größer werdende Macht von Konzernen einzudämmen“.

    Wohl niemand steht so sehr für die Macht der Konzerne wie die „Räuberbarone“ Rockefeller.


    https://actions.sumofus.org/a/…T93v0&rd=1&source=fwd&t=1

  • Insgesamt ein ziemlich schwieriges Thema, und ich stimme da eher dem Verfasser des Artikels im Rubikon-Blog zu. Der Kampf gegen Desinformation wird nicht dadurch gewonnen, dass man missliebige Meinungsäußerungen, egal um was es sich handelt, zensiert.

    Gegen Lügen, Desinformation und Fake-News gewinnt man nicht mit Unterdrückung, sondern durch Aufeckung derselben. Nicht durch weniger Worte, sondern durch mehr, mit Fakten und Belegen gerechtfertigten Argumenten.


    Was den Rest der Webseite angeht - alleine wenn ich schon von "hunderttausenden Teilnehmern der Demonstration am 29.08. in Berlin" lese, kommen mir echt Zweifel, welche Art von Desinformation der Blogger hier verteidigen möchte.

    Libertarismus. Eine einfältige rechte Ideologie, die sich ideal für diejenigen eignet,

    die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, über ihre eigene soziopathische Haltung hinauszusehen.

    * Iain Banks