Ist der Islam eine feindselige und kriegerische Religion?

  • Wenn ich sehe und höre, was die islamischen Prediger predigen und was in der Welt passiert, wie z. B. in Nizza, da frage ich mich: Ist der Islam eine feindselige und kriegerische Religion?


    https://www.tagesschau.de/ausland/nizza-angriff-105.html


    Zitat von Tagesschau.de

    Zitat

    Bei einer Messerattacke in der südfranzösischen Küstenstadt Nizza hat es mehrere Tote und Verletzte gegeben. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.

    Bei einem Messerangriff in Nizza sind bisherigen Angaben zufolge drei Personen getötet worden. Das teilte die Polizei mit. Medienberichten zufolge gibt es weitere Verletzte. Der Vorfall habe sich in und nahe der Kirche Notre-Dame ereignet, berichtete der Nachrichtensender BFMTV.

    Zwei Menschen wurden demnach in der Kirche getötet. Ein drittes Opfer floh, erlag dann aber seinen Verletzungen, hieß es aus Polizeikreisen.

    Die Polizei riet, den Bereich zu meiden und nahm zu Einzelheiten zunächst nicht Stellung. Innenminister Gérald Darmanin bestätigte einen Polizeieinsatz in der Innenstadt von Nizza und kündigte eine Krisensitzung an. Staatspräsident Emmanuel Macron wollte sich unverzüglich zum Tatort begeben.

  • balanceistischen

    Hat den Titel des Themas von „Ist der Islam ein feindselige und kriegerische Religion?“ zu „Ist der Islam eine feindselige und kriegerische Religion?“ geändert.
  • Der Islam hat zumindest ein etwas gestörtes Verhältnis zur Gewalt. Die Gründe hatte ich bereits in dem anderen Thread angeführt.

    Das liegt wohl daran, dass Mohammed ein Kämpfer war. Leider kann ich es nicht richtig beurteilen, weil ich den Koran nicht durchgelesen habe. Nach ein Drittel habe ich leider aufgehört.

  • Es gibt keine feindselige und kriegerische Religion! Keine der großen Religionen ist bisher ohne Menschenopfer ausgekommen, weil sie alle den Anspruch haben, die "Alleinseligmachende Sicht" auf Gott zu besitzen und keine andere Philosophische Meinung dulden. Dabei ist der Islam in großen Teilen mit dem Judentum und Christentum identisch. Alle drei monotheistischen Religionen beten zum selben "Einzigen Gott", wenn auch aufgrund der unterschiedlichen Kultur in unterschiedlicher Weise.

    Die Feindseligkeit und die Religionskriege haben zutiefst irdische und materielle Gründe und sind Menschenwerk, das mit der Religion nichts zu tun hat.

  • Natürlich gibt es die.


    "Keine der großen Religionen ist bisher ohne Menschenopfer ausgekommen, weil sie alle den Anspruch haben, die "Alleinseligmachende Sicht" auf Gott zu besitzen und keine andere Philosophische Meinung dulden" - damit widersprichst du dir selber

  • Es gibt keine feindselige und kriegerische Religion! Keine der großen Religionen ist bisher ohne Menschenopfer ausgekommen, weil sie alle den Anspruch haben, die "Alleinseligmachende Sicht" auf Gott zu besitzen und keine andere Philosophische Meinung dulden. Dabei ist der Islam in großen Teilen mit dem Judentum und Christentum identisch. Alle drei monotheistischen Religionen beten zum selben "Einzigen Gott", wenn auch aufgrund der unterschiedlichen Kultur in unterschiedlicher Weise.

    Die Feindseligkeit und die Religionskriege haben zutiefst irdische und materielle Gründe und sind Menschenwerk, das mit der Religion nichts zu tun hat.

    In dein Schreiben widersprachst Du dich. Du sagst doch selbst, die abrahamitische Religionen konkurrieren und bekämpfen sich einander.

  • Natürlich gibt es die.


    "Keine der großen Religionen ist bisher ohne Menschenopfer ausgekommen, weil sie alle den Anspruch haben, die "Alleinseligmachende Sicht" auf Gott zu besitzen und keine andere Philosophische Meinung dulden" - damit widersprichst du dir selber

    In keiner Weise, es sind Menschen, die die Religion mißbrauchen und ihren Machtzielen unterordnen. Einen Beweis für die Existenz Gottes gibt es nicht.

  • Ja und nein oder anders, die Gegenwart beweist gerade mal wieder das Gegenteil. Und man kann auch von der reinen Lehre oder wie man Religion an den Mann/Frau bringt nicht das Christentum/Islam über einen Kamm scheren. Da gibt es schon gewaltige Unterschiede. Das nicht zu sehen oder anzuerkennen bedeutet schlicht Naivität in dieser Sache.


    Der Westen, egal wie man Ihn moralisch sehen mag hat durch eine Säkularisierung und die Aufklärung aber auch zuletzt durch die Ungeheuerlichkeiten beider Weltkriege andere Gesellschaftliche Sinnstiftungen erlebt als eben die Religion. Gut oder Schlecht. Gut daran das wir gelernt haben das es nicht sein kann das man die jeweils eigenen Kanonen seelig spricht genügend Gegner zu töten.

    Wir haben halt gelernt das eben "Gott" nicht "mit uns" ist wenn wir in den Krieg ziehen,


    Diesen Lernprozess haben andere Nationen und Völker noch vor sich.

  • Man kann es nicht über einen Kamm scheren und muss es differenziert betrachten. Vollkommen richtig!

    Trotzdem, spätestens seit das Christentum römische Staatsreligion wurde, war sie nur noch Mittel zum Zweck der Machterhaltung. Stell dir vor Säkularisierung und Aufklärung wären nicht gewesen und die Kirche hätte das Sagen bei uns... Müssen wir nicht weiter ausführen. Ein Segen für uns, dass das nicht so ist.

  • Man kann es nicht über einen Kamm scheren und muss es differenziert betrachten. Vollkommen richtig!

    Trotzdem, spätestens seit das Christentum römische Staatsreligion wurde, war sie nur noch Mittel zum Zweck der Machterhaltung. Stell dir vor Säkularisierung und Aufklärung wären nicht gewesen und die Kirche hätte das Sagen bei uns... Müssen wir nicht weiter ausführen. Ein Segen für uns, dass das nicht so ist.

    Eben. Niemand wird die Geschichte beschönigen können und wollen.


    Es ist eine Entwicklung die bis noch vor kurzer Zeit in vielen Teilen Europas und Deutschlands tief in das Leben eingriff. Zum Glück zurück gedrängt und Teil eines Konsens. Nur leider ist das im Islam eben noch anders gesehen und geht mit heftigen Verwerfungen einher.

  • Das Christentum war grenzenlos pazifistisch?

    Es besteht ein Unterschied zwischen Konzept und Implementierung. Hätten die Christen ihren Jesus ernst genommen, hätten sie ihre Feinde mit Liebe erdrückt.

    Frag nicht, was dein Land für dich tun kann.

    Frag, was du gegen die AfD tun kannst!

  • Der Islam hat zumindest ein etwas gestörtes Verhältnis zur Gewalt. Die Gründe hatte ich bereits in dem anderen Thread angeführt.

    Nun ja,die Christenheit ist ja berüchtigt für die dicken Wattebäuschlein,mit denen sie in der Vergangenheit stets um sich zu werfen pflegte. Besonders bei der Bekehrung dieser bösen Heiden.

  • Nun ja,die Christenheit ist ja berüchtigt für die dicken Wattebäuschlein,mit denen sie in der Vergangenheit stets um sich zu werfen pflegte. Besonders bei der Bekehrung dieser bösen Heiden.

    Richtig. Betonung liegt aber hier auf Vergangenheit. Diese Parallelen zieht momentan aber eher der Islam und seine Vertreter bzw. geben die sich eher rückwärtsgewandt.

  • Wenn ich sehe und höre, was die islamischen Prediger predigen und was in der Welt passiert, wie z. B. in Nizza, da frage ich mich: Ist der Islam eine feindselige und kriegerische Religion?

    Ich denke es gibt kriegerische und feindselige Menschen, manche (aber bei weitem nicht alle) von ihnen sind Muslime.

    Der Islam selbst, die Religion, will gar nichts, sie ist ein reines Gedankenkonstrukt, keine Person, die etwas wollen und Ziele haben könnte. Ziele sowohl friedlicher als auch unfreundlicher Natur haben immer Menschen. Es ist aber richtig, dass sich viele Menschen der Gedankenkonstrukte verschiedener Religionen bedienen, um Ziele wie Machterhalt und Unterdrückung anderer durchzusetzen.


    Es gibt aber auch viele Menschen die das Gedankenkonstrukt "Islam" für sich so auslegen, dass es zu einer sehr friedlichen Lebensweise gut passt, man denke an die Sufisten.


    Ich finde es schade, dass häufig den Hardlinern des Islam mehr Beachtung geschenkt wird, als den vielen Menschen, die ihre Religion in einer friedlichen Art und Weise auslegen und leben.


    In einem eigenen Artikel beschrieb ich, wie häufig mit Gewalt nach der Schublade gesucht wird, in die Muslime nun einmal gehören. Demnach unterscheidet der Muslimkritiker zwischen drei Fällen:


    • Ein Muslim ist tatsächlich ein Fanatiker oder gar Terrorist (es geht mir keineswegs darum, abzustreiten, dass ein Teil der in Deutschland lebenden Muslime Probleme bereitet): "Hab ich's doch gesagt, alles Terroristen!"

      Auf meinen Einwand hin, es gebe aber doch auch gemäßigte Muslime, kommt dann die Replik ...
    • "Wenn sie gemäßigt wären, würden sie sich stärker von den Fanatikern in ihren Reihen distanzieren und gegen sie demonstrieren!"

      Ich: "Aber das gibt es doch: Vor einer Kirche hielten kürzlich Muslime eine Mahnwache, um, gemeinsam mit den Christen, ihre Solidarität mit den Opfern eines Terroranschlags und deren Angehörigen zu demonstrieren."

      Endgültiges Gegen'argument':
    • "Tjoa, dann waren das halt gar keine 'richtigen' Muslime."

    So einfach ist das: Ist ein Muslim friedlich, ist es eben keiner. Folglich sind alle Muslime kriegerisch und feindlich. :)