Maskenträger im Stadtbild

  • Maskenträger im Stadtbild



    Heute war ich mal hier in der Innenstadt und habe auf das Straßenbild betreffs Maskenträger geachtet.


    Mein unverbindlich-spontaner Eindruck ist der:


    Ein Drittel der Passanten trägt keine Masken.

    Ein Drittel trägt die Maske unterhalb von Mund und Nase, quasi in Bereitstellung, um sie jederzeit in den Geschäften usw hochzuziehen.

    Ein Drittel trägt die Maske dauerhaft auf der Straße als echten Mund- und Nasen-Schutz.


    Und wie ist das bei euch?

  • Hier im Ort sind alle diszipliniert. Masken werden korrekt getragen überall dort, wo eingekauft wird, also in den Läden etc. Und auf dem Markt, obwohl draußen. Die Masken aus Stoff schreien allerdings rein optisch immer öfter nach einer gründlichen Wäsche ;( Und wie lange bzw. wie oft viele die Einmalmasken schon getragen haben, darüber möchte ich lieber erst gar nicht nachdenken.


    Frdl. Grüße

    Christiane

  • Die Masken aus Stoff schreien allerdings rein optisch immer öfter nach einer gründlichen Wäsche ;( Und wie lange bzw. wie oft viele die Einmalmasken schon getragen haben, darüber möchte ich lieber erst gar nicht nachdenken.

    Ich hab drei Stück von diesen FFP2 Stoffmasken...und als Single wasch ich alle 10 Tage.

    Und da fliegen die Stoffmasken mit in die Wäsche.

    Bin ich öfter unterwegs, dann legt ich die in heißes Wasser mit Sagrotan über Nacht ein, wasch die am nächsten Tag mit der Hand aus und häng sie auf...ich hab noch ein 20 Paket mit Klinikmasken, die bekomme ich immer kostenlos.....

    Und ja, Christiane, ich habe schon den Muff der Stoffmasken in der Praxis oder im Klinikum gerochen, manche sahen aus, als ob damit die Frühstückskaffeereste vom Mund abgewischt wurden.....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Seid ihr in letzter Zeit nicht in der Stadt gewesen? :)

    Lohnt doch gar nicht mehr… Die Gastronomie ist geschlossen, ebenso die Sport-, Freizeit- und Kultureinrichtungen. Und vor den Geschäften stehen lange Warteschlangen, die auf Einlass warten, um drinnen dann leergeräumte Regale anschauen zu dürfen…


    Und obendrein ist auf manchen Straßenzügen im Stadtzentrum, gerade den einstigen Flaniermeilen, die Maskenpflicht zumindest zeitweilig strengstens einzuhalen, weswegen überall auch Horden von Bußgeldeintreibern platziert sind.

  • Und wie ist das bei euch?

    In den Läden, ja natürlich werden da Masken getragen.

    In der Stadt? Keine Ahnung, da war ich schon seit 10 Monaten nicht mehr und würde auch nicht dahin fahren...ich hab nämlich echt gesagt keinen Bock, stundenlang mit Maske an der freien Luft rumzulaufen....aus bekannten Gründen....

    Da fahr ich lieber raus ins Bergische, da sind die Leute noch vernünftig....aber jetzt im Moment beugen sie sich der drakonischen Staatsgewalt.

    Ich hab übrigends von der Verschärfung der Maßnahmen gehört und glaube, daß das nicht allzuviele mitmachen werden, besonders, was die persönlichen Kontakte angeht....

    Aber ich lass mich ja immer wieder gerne eines besseren belehren....

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  • Das ständige An- und Ablegen der Mund-Nasen-Bedeckung führt natürlich dazu, dass mancher Zeitgenosse seine Maske auch schon mal verliert - das verschönert das Stadtbild und ruft den an den verlorenen Masken vorbeieilenden Passanten in Erinnerung, in welch gesundheitsgefährdenden Zeiten wir leben… allerdings innewohnt dem als schützend geltenden Material Gefahrenpotenzial.

  • Das ständige An- und Ablegen der Mund-Nasen-Bedeckung führt natürlich dazu, dass mancher Zeitgenosse seine Maske auch schon mal verliert

    Die "verlieren" die Masken genau so, wie ein Raucher seine Kippe "verliert" ...

    In Frankfurt gilt innerhalb des Anlagenring Maskenpflicht, aber ich sehe keinen Grund dafür täglich nachzusehen, ob die auch eingehalten wird. Leere Regale gibt es bei uns nicht (das muss ja in Hamburg ganz schlimm sein; erinnert mich an den Witz über das Kaufhaus Gum: "Haben Sie keine Schuhe?" - "Nein, wir haben kein Fleisch; keine Schuhe gibt es nebenan."), aber es ist schon deutlich weniger los in der Innenstadt.

  • Die "verlieren" die Masken genau so, wie ein Raucher seine Kippe "verliert"[…]

    Eher nicht. Denn die Kippe ist ja zumeist aufgebraucht und kann weg - die Masken, die so zahlreich auf städtischen Gehwegen anzeigen, dass, so leer manche Straßenzüge wirken, unlängst dort jemand vorbeigegangen ist, sehen oftmals wie neu aus - und sollten wohl, statt auf der Straße, in einer Tasche verweilen, um zur bedarfsweisen Entnahme griffbereit zu sein.

  • Masken in der Stadt? Fast nie. Im Supermarkt? Sehr selten. :)


    Nur um die Frage zu beantworten.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Leere Regale gibt es bei uns nicht (das muss ja in Hamburg ganz schlimm sein....

    Nein, keine Sorge, alles stabil in Hamburg. Samstag eine ausgdehnte Shoppingtour mit der Besten hinter mir, vom türkischen Einzelhändler, den üblichen Drogeriemärkten, Bioläden bis hin zu Kaufland. Ich denke das wenn unser besagter Forist wieder über Versorgungsengpässe fabuliert, scheint er in Ermangelung seines imgainären Edelwässerchens zu dehydrieren.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Merkwürdigerweise werden Masken häufig dort "verloren", wo keine Maskenpflicht herrscht und kein Geschäft in der Nähe ist ...

    Eben deswegen ist dies keineswegs seltsam. Wo keine Maskenpflicht angeordnet ist, werden die meisten Menschen die Maske auch nicht angelegt haben. Ziehen sie nun was anderes aus ihrer (Jacken-) Tasche, und befördern dabei ihre Maske versehentlich mit einem Handgriff irrtümlich auf den Gehweg, ist der Aufprall für's menschliche Gehör üblicherweise nicht wahrnehmbar… schon liegt die Maske unbemerkt am Boden, und wird erst vermisst, wo sie wieder anzulegen wäre.

  • […] eine ausgdehnte Shoppingtour mit der Besten hinter mir, vom türkischen Einzelhändler, den üblichen Drogeriemärkten, Bioläden […]

    […] usw. usf. - allerdings deutet der Plural der aufgesuchten Drogeriemärkte und Bioläden irgendwie darauf hin, dass Du im jeweils zuerst besuchten Markt auch nicht alles bekommen hast, was Du einzukaufen beabsichtigtest… ich persönlich fand es eigentlich ganz angenehm, in Vor-Corona- bzw. Vor-Shutdown-Zeiten für den Kleineinkauf des täglichen Bedarfs nicht vier bis fünf Läden in unterschiedlichen Stadtteilen aufsuchen zu müssen… noch unangenehmer ist, dass einige der vormals von mir bevorzugt frequentierten SB-Märkte gar nicht mehr aufzusuchen lohnen. Das Einkaufserlebnis soll ja eigentlich mit Freude assoziiert werden… wird es zeitraubend und lästig empfunden, haben weder der Kunde noch der Marktleiter einen Vorteil davon.


    Ich seh's kommen, dass ich an einer Wand meiner Wohnung einen großformatigen Stadtplan werde anbringen müssen (wie in den Dienstzimmern von Fernsehkrimi-Ermittlen!), um mit Stecknadeln zu markieren, wo mit einiger Wahrscheinlichkeit welche Waren zu bekommen sind.

  • für den Kleineinkauf des täglichen Bedarfs nicht vier bis fünf Läden in unterschiedlichen Stadtteilen aufsuchen zu müssen…

    Das ist ja DDR 3.0 ;(


    Komm nach Frankfurt; bei mir gibt es in fußläufiger Entfernung einen Nahkauf, einen Rewe, einen Aldi, einen Lidl, zwei Netto, vier Bäckereien und noch diverse kleine Läden, einen IKEA, einen Hornbach - und ich kann mir sogar den Luxus leisten, Preise zu vergleichen ...


    PS: Eine Daihatsu-Werkstatt gibt's im Nachbar-Dorf.

  • Die Angestellten in den Laeden kennen Subs vielleicht schon laenger. Ueberall wo er hin kommt wird ihm erzaehlt "alles ausverkauft, kommen sie in zwei Wochen wieder".

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • […] usw. usf. - allerdings deutet der Plural der aufgesuchten Drogeriemärkte und Bioläden irgendwie darauf hin, dass Du im jeweils zuerst besuchten Markt auch nicht alles bekommen hast, was Du einzukaufen beabsichtigtest…

    Falsch geraten.... wir haben uns einfach mal ..leiten lassen. Und das war alles in einem Umkreis von max. 3 km.


    Was Du hier verbreitest ist reinster Kokolores. Du versuchst hier angestrengt ein Szenario zu installieren was es so nicht gibt.

    Selbst in deinem Stadteil ist alles zu bekommen, die Vielfalt und Auswahl ist da. Nenne uns endlich mal ganz klar und verständlich welche Artikel durch Korona angeblich verschwunden sind ?


    Und ja, wir fahren sogar 10 km Richtung Westen um portugiesisch brasilianische Lebensmittel einzukaufen. Aber das machen auch weil uns die Athmosphäre da gefällt, weil wir die Leute kennen, weil es eine Art Ritual geworden ist. machen wir oft genug "sogar" mit dem Fahrrad obwohl wir fast alles sogar näher am Wohnort besorgen könnten...


    Also, höre endlich mal auf etwas "hoch zu steriliseren" was kaum einer hier so wahrnimmt wie so ein Querdenker wie Du.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind