Die ehemalige BRD

  • Wir haben sie nie gerufen, die hätten ruhig daheim bleiben können!:D:D:D

    Dass speziell Du sie nicht gerufen hast, ist völlig verständlich, ich kenne aber genügend Leute, die gerufen, bzw. von den Firmen dorthin "einberufen" wurden und sehr ungern eine Weile in den NBLs gearbeitet haben. Sie wären sehr gern daheim geblieben.


    Man kann Lafontaine nicht genügend Abbitte leisten, der da sprach, man solle nicht eine Wiedervereinigung anstreben, also nicht "ein einig Volk", sondern einen zweiten deutschen Staat, wie ja auch etwa Österreich ein ganz eigener Staat war und ist.


    Vielleicht sollte man eine Volksabstimmung einleiten und die Ex-DDR sich in Ruhe wieder abspalten lassen.

    Bloß, wer macht´s?

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Ach Kater... die "herrschenden Schichten" hatten alles andere als Bock die "DDR" zu übernehmen. Deren Geld floss auch sowieso hier im Westen über alle Maßen und die Anstrengungen haben Sie sich halt vergolden lassen.

    Die Habgier dieser Nasen kennt keine Grenzen und so kam denen 16 Mio weitere Konsumtrottel und der Investitionsstau im Osten gerade recht.


    Zitat

    Die meisten der Konzerne hätten problemlos bei höherer Auslastung ( und schnellerer Abschreibung ) von den alten Standorten aus den "Osten" mitversorgen können.


    Genau das haben doch nicht wenige gemacht: Die Standorte im Osten übernommen um diese in großen Teilen platt zu machen. Die Zone als Kolonie des 20.Jhd. als neuen Markt und Billiglöhnerpool zu degradieren und den ganzen Mist nebenher als "blühende Landschaften" und die große neue Freiheit zu verkaufen.

  • Genau das haben doch nicht wenige gemacht: Die Standorte im Osten übernommen um diese in großen Teilen platt zu machen. Die Zone als Kolonie des 20.Jhd. als neuen Markt und Billiglöhnerpool zu degradieren und den ganzen Mist nebenher als "blühende Landschaften" und die große neue Freiheit zu verkaufen.

    Die "große neue Freiheit" hat den Ex-DDR´lern tatsächlich ein deutliches Mehr an persönlicher Freiheit beschert, auch wenn Du speziell meinst, dass sie damit was Falsches angefangen haben (Konsumtrottel), und dass Städte und Infrastruktur jetzt qualitativ "blühenden Landschaften" gleicht, kann niemand bestreiten, der das Vorher und das Jetzt kennt.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Die Habgier dieser Nasen kennt keine Grenzen und so kam denen 16 Mio weitere Konsumtrottel und der Investitionsstau im Osten gerade recht.

    Ja klar... Erst als Vatter Staat mit satten Subventionen und Steuervorteilen bis ins minus gelockt hat kam die über die alte Zonengrenze. Vorher war da ganz oft nüschte. Da hat sich kaum jemand, bis auf die Perlen drum gerissen. Wer den Reibach gemacht waren die Immobilienspekulanten mit der Treuhand. Das war doch die Mutter aller Geschäfte damals. Aber das war sehr oft mit wem nochmal ? Mit den alten Seilschaften vor Ort.

    Genau das haben doch nicht wenige gemacht: Die Standorte im Osten übernommen um diese in großen Teilen platt zu machen. Die Zone als Kolonie

    Ach hör uff diese Mär zu singen. Im Nachhinein hätte und könnte man. Natürlich waren so einige Betriebe wie Zeiss Jena etc. Objekte der Begierde aber die meisten waren halt nicht konkurrenzfähig im Wettberwerb.

    Und klar, zu Anfang waren so einige Träumer unterwegs um sich mit diesen Fertigungsanlagen den Gateway in die alten Absatzmärkte zu erträumen. Aber da war schon kurze Zeit später Pustekuchen als fest gestellt wurde das die nun wirklich noch weniger als harte Währung hatten.


    Und von den östlichen Grenzgebieten wo schon jahrzehntelang in der DDR künstlich was am Leben erhalten wurde mal gar nicht gesprochen. Und das hättest Du damals jemanden erzählen wollen das wir den Soli verdreifachen um vierlerorts ein Freilichtmuseum einrichten zu wollen.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Mir stinkt diese ganze Diskussion gewaltig. Sie macht mich, was ich nie woillte, zu einem Kritiker der Wiedervereinigung.

    Sicher hätte man vieles besser machen können, aber, und das ist meine, nur meine Meinung: Das Leben in der Ex-DDR ist jetzt viel besser als zu DDR-Zeiten. Die persönliche Freiheit (Aufenthaltsort, Berufswahl etc) ist größer, die Meinungsfreiheit garantiert, der Lebensstandard höher, die Städte ansehnlicher, die Luft sauberer...


    Wer jetzt meint, das alles spiele keine Rolle, für das Leben in der DDR könne man dagegen andere, gleichwertige oder bessere Dinge aufrechnen, die durch die Wiedervereinigung verlorengegangen sind, der möge diese verlorenen Schätze bitte hier eindeutig aufführen.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Die "große neue Freiheit" hat den Ex-DDR´lern tatsächlich ein deutliches Mehr an persönlicher Freiheit beschert, auch wenn Du speziell meinst, dass sie damit was Falsches angefangen haben (Konsumtrottel), und dass Städte und Infrastruktur jetzt qualitativ "blühenden Landschaften" gleicht, kann niemand bestreiten, der das Vorher und das Jetzt kennt.

    Dieses "deutliche mehr an persönlicher Freiheit" halte ich für ein Gerücht. Zu keinem Zeitpunkt bestand ein Interesse auf den Seiten der eigentlichen Machthaber daran, dass die Neubürger endlich einmal über sich und ihr Land in aller Ruhe und Freiheit entscheiden könnten, denn das hätte bedeuten können, das man die Ossis nicht so leicht hätte über den Tisch ziehen können, wie man das wollte und letztendlich vollführt hat.


    Viele Ossis mögen bei diesem über den über den Tisch ziehen weich in übervolle Warentische und Sitzpolster von Westautos geplumpst sein und es mag sein, dass das vielen genauso wie den meisten Wessis reicht. Erst kommt das Fressen und danach oft nichts. Meine Freiheitverständnis sieht etwas anders aus.

  • Ich kann nur aus eigenem Erleben berichten, dass zumindest meine DDR-Verwandten eine sofortige, offizielle Wiedervereinigung wollten, weil sie fürchteten, dass - wie schon einmal - russische Panzer eine politsche Annäherung sofort im Keim ersticken würden. Die aktuellen politischen Gegebenheiten in Russland waren ihnen weniger bekannt als im Westen.


    Im Übrigen halte ich es für eine schier unerträgliche Arroganz, sich als Wessi über die Sehnsucht nach "übervolle(n) Warentische(Nn und Sitzpolster von Westautos" zu mokieren. Dass Dein Freiheitsverständnis anders aussieht, ist Deine ganz persönliche Angelegenheit.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Das Leben in der Ex-DDR ist jetzt viel besser als zu DDR-Zeiten. Die persönliche Freiheit (Aufenthaltsort, Berufswahl etc) ist größer, die Meinungsfreiheit garantiert, der Lebensstandard höher, die Städte ansehnlicher, die Luft sauberer...

    Deine westliche Bauchnabelschau ist süß, mehr nicht. Die Zone wurde desindustrialisiert, sprich Arbeit brach millionenfach im Osten politisch gewollt und geduldet weg. die freie Wahl von Aufenthaltsort und Berufswahl gab es für Millionen Menschen nur auf dem Paper oder dem Süßholzgeraspel von Westpolitikern und Wendehälsen, die im neuen System Karriere machen wollten (wie z.B. diese Schnepfe aus der Uckermark).


    Selbst die neue Reisefreiheit war für Ossis schnell wieder begrenzt, wenn diese von einer im Osten früher unbekannten Erwerbslosigkeit und damit begründeten Einkommensausfall betroffen waren. Früher mussten sie 19 Jahre auf einen Trabbi warten und durften nur in die sozialistischen Bruderstaaten reisen, nun reihte mitunter das Geld nicht mal mehr für eine Fahrt im Bus in Nahverkehr.


    Reiß mal deine Mauer um deinen Bauchnabel ein, die Welt ist größer als man denkt.

  • Ich kann nur aus eigenem Erleben berichten, dass zumindest meine DDR-Verwandten eine sofortige, offizielle Wiedervereinigung wollten, weil sie fürchteten, dass - wie schon einmal - russische Panzer eine politsche Annäherung sofort im Keim ersticken würden. Die aktuellen politischen Gegebenheiten in Russland waren ihnen weniger bekannt als im Westen.

    Wenn wir die Welt nur nach unserem eigenen Erleben beurteilen wollen, dann kann das nur eng werden. Was machst du eigentlich, wenn du über den Faschismus mitreden willst?


    Sollen wir dir dann eine Zeitmaschine schenken?

    Zitat

    Im Übrigen halte ich es für eine schier unerträgliche Arroganz, sich als Wessi über die Sehnsucht nach "übervolle(n) Warentische(Nn und Sitzpolster von Westautos" zu mokieren. Dass Dein Freiheitsverständnis anders aussieht, ist Deine ganz persönliche Angelegenheit.


    Ich habe mich gar nicht über die Sehnsucht nach übervollen Warentische(n und Sitzpolster von Westautos mokiert, diese Sehnsucht finde ich nicht gerade sexy, aber verständlich. Die Titanic ging damit am besten um.


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    https://www.stuttgarter-nachri…9a-8f90-95be6bf4b529.html


    Wenn, dann mokiere ich mich darüber wie sehr diese Sehnsucht nach westlichen Konsumgütern missbraucht wurde um ein Land und dessen Bewohner zu okkupieren. Als ob nur die Gier nach Konsum die Endstation für Sehnsüchte der Menschheit markieren würde. Erinnert an die Glasperlen und den Fusel, mit dem die Einwanderer in die neue Welt einen Teil der indigenen Ureinwohner verarscht haben.

  • Wenn ich mir diese Diskussion so betrachte beschleicht mich der Eindruck,dass die Vereinigung nur von kapitalistischen Bonzen der BRD betrieben wurde,vielleicht,um sich unliebsame Konkurrenz vom Halse zu halten. Nun kann ich mich aber durchaus lebhaft daran erinnern,dass insbesondere auch aus der DDR-Opposition dieses Ansinnen (Vereinigung nämlich)vehement vertreten wurde.Diese spürte überdeutlich, dass das SED-Regime siechte und wollte die vermutlich unwiederbringliche Lage nutzen,um die Einheit zu vollbringen.Fskt ist,dass die "Verlobungszeit" viel zu kurz war, beide Seiten hatten nicht die Zeit,eine gründliche Bestandsaufnahme zu machen.Da wären doch noch viele,viele Defizite zu Tage getreten.

    Wäre nach einer solche Testphase die Verhältnisse heute vielleicht andere?

  • Wäre nach einer solche Testphase die Verhältnisse heute vielleicht andere?

    Mit einer langen Testphase waere die Abwanderung im Osten noch groesser gewesen.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Ich habe mich gar nicht über die Sehnsucht nach übervollen Warentische(n und Sitzpolster von Westautos mokiert, diese Sehnsucht finde ich nicht gerade sexy, aber verständlich. Die Titanic ging damit am besten um.


    Wenn, dann mokiere ich mich darüber wie sehr diese Sehnsucht nach westlichen Konsumgütern missbraucht wurde um ein Land und dessen Bewohner zu okkupieren. Als ob nur die Gier nach Konsum die Endstation für Sehnsüchte der Menschheit markieren würde. Erinnert an die Glasperlen und den Fusel, mit dem die Einwanderer in die neue Welt einen Teil der indigenen Ureinwohner verarscht haben.

    Nun tritt mal ein bisschen auf die Bremse im weinerlichen Pseudomitleid... Das Bild in der Titanic übrigens, konnte ich monatelang in HH als naher Anrainer vonm Fischmarkt absurderweise sogar so live miterleben, war Sonntagsfrüh die nahe Elbchaussee komplett voll und es zogen die blauen Zweittaktschwaden bis ins feine Othmarschen aus der Plasteschlange dorthin. Also bleib mal locker, die Aufholjagd nicht nach Konsum, sondern teils nach Essentiellen welches dort Jahrelang gefehlt hat war immens und für uns natürlich teilweise mit skurrilen Ausmaßen durchaus sichtbar.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Nun tritt mal ein bisschen auf die Bremse im weinerlichen Pseudomitleid... Das Bild in der Titanic übrigens, konnte ich monatelang in HH als naher Anrainer vonm Fischmarkt absurderweise sogar so live miterleben, war Sonntagsfrüh die nahe Elbchaussee komplett voll und es zogen die blauen Zweittaktschwaden bis ins feine Othmarschen aus der Plasteschlange dorthin. Also bleib mal locker, die Aufholjagd nicht nach Kosnum, sondern teils nach Essentiellen welches dort Jahrelang gefehlt hat war immens und für uns natürlich teilweise mit skurrilen Ausmaßen durchaus sichtbar.

    Diese Aufholjagd nach teils "Essentiellen" welches dort Jahrelang gefehlt haben soll, beschränkt/e sich bis heute auf das, was ich benannt habe. Und das ist auf Dauer nicht essentiell, auch wenn im Kapitalismus von interessierter Seite aus das den Menschen eingeredet wird.

  • Diese Aufholjagd nach teils "Essentiellen" welches dort Jahrelang gefehlt haben soll, beschränkt/e sich bis heute auf das, was ich benannt habe. Und das ist auf Dauer nicht essentiell, auch wenn im Kapitalismus von interessierter Seite aus das den Menschen eingeredet wird.

    Bist schon 'ne Nummer. Beschwerst dich die ganze Zeit ueber zu niedrige Loehne und gleichzeitig prangerst du den Konsum an.

    Sollen sich die Leute ihr Geld unter das Kopfkissen legen? Macht sicher Sinn.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Was ich eigentlich ganz furchtbar finde, ist der kaum verhohlene Hass, der einem aus manchen Posts entgegenspringt. Jeder hat sein eigenes Erleben, aber es klingt oft, als ob alle Wessis für das Erleben der DDR´ler irgendwie Verantwortung haben.

    Zum Beispiel so etwas:

    Wir haben sie nie gerufen, die hätten ruhig daheim bleiben können!:D:D:D

    Der Ossi sagt, schert Euch zum Teufel, Ihr Wessis.

    Und der Wessi, der früher in der DDR und Ostberlin zu Besuch war, kann sich nicht genug wundern...

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Klar lief nach der Wiedervereinigung nicht alles sauber ab. Es wurden Fehler gemacht, nicht wenige haben sich die Taschen gefüllt und so manche Hoffnung wurde auch enttäuscht. Ist uns auch im Westen klar. Das war bei so einem Großprojekt gar nicht anders zu erwarten. Heute würde man sicher einige Dinge anders machen mit den gewonnen Erfahrungen im geschichtlichen Rückspiegel. Hatte man damals aber nicht.

    Trotzdem war die Wiedervereinigung für beide Seiten im Ganzen betrachtet eine Erfolgsgeschichte. Und auch wenn man das im Osten (oder besser hier im Forum) nicht so gerne hört, hat die Unterstützung, die aus dem Westen in die neuen Bundesländer geflossen ist, sehr viel aufgefangen. Fragt mal in den östlichen und südlichen Nachbarstaaten der ehemaligen DDR nach und wie es da aussah (und teilweise immer noch aussieht), bevor die EU-Milliarden aus Brüssel geflossen sind. Da herrschten im Vergleich im deutschen Osten goldene Zustände. Niemand erwartet dafür Dankbarkeit oder besondere Gaben - gern geschehen. Ich habe eine zeitlang in Ostdeutschland gelebt und habe noch Freunde dort. Deshalb ist mir bewusst, dass der Prozess nach der Wiedervereinigung nicht immer leicht war. Trotzdem will keiner die olle DDR zurück.

    Wir haben sie nie gerufen, die hätten ruhig daheim bleiben können!:D:D:D

    Doch, habt ihr - vielleicht Du nicht im Speziellen. Und sehr wenige wollten am Anfang "rüber" und mussten erst mit mehr Geld und sonstigen Vergünstigungen gelockt werden. Und es ist ja auch nicht so, als hätten diese Expads nichts geleistet, die meisten haben sich ordentlich ins Zeug gelegt. Ist mir klar, das niemand den Chef mag. Und dann kommt er auch noch aus dem Westen, das machts dann nochmal leichter, gell?

    Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe, nicht für das was du verstehst!


    "Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild."

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  • Und von den östlichen Grenzgebieten wo schon jahrzehntelang in der DDR künstlich was am Leben erhalten wurde mal gar nicht gesprochen. Und das hättest Du damals jemanden erzählen wollen das wir den Soli verdreifachen um vierlerorts ein Freilichtmuseum einrichten zu wollen.

    Ich habe erfahren, wie die liquiden LPG und VEG samt der Dt. Bauernbank durch die Zerstörung der Stufenproduktion in der Tierzucht kaputtgemacht wurden und Genossenschaftsbauern dazu verleitet wurden, ihre Flächen wieder zu privatisieren, um die bewährten genossenschaftlichen Strukturen zu demontieren und den Unternehmen den Boden zu entziehen! Die westdeutschen Fleischkonzerne haben in der DDR damals einen Surplusprofit eingefahren, den sie sich nie träumen hätten lassen! Wer behauptet, die DDR- Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft wäre nicht wettbewerbsfähig gewesen, hat entweder keine Ahnung oder verleumdet die Realität. Und nach Berechnungen der Dt. Bank war die DDR z.Z. der Angliederung an die BRD noch 680 Milliarden DM wert und hatte fast keine Auslandsschulden! Dass die kriminelle Treuhand daraus rund 300 Milliarden Staatsschulden machte, entzieht sich jeglichen wirtschaftlichen Verständnis!