• Zitat

    Neue Freihandelszone Große Chance für Afrika

    Am 1. Januar startet die innerafrikanische Freihandelszone - mit 54 Ländern die größte der Welt. 90 Prozent aller Zölle sollen wegfallen. Doch der Binnenmarkt muss noch viele Hürden überwinden.

    https://www.tagesschau.de/wirt…-freihandelszone-101.html

    Die große Chance started zuerst mit einem Saft-Laden ...


    Es würde meine sämtlichen Erwartungen übertreffen, wenn daraus etwas wirklich Positives entstehen würde.

    Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht.

    Hartmut Krauss



  • Afrikanische Despoten haben es so an sich, alles gesundbeten zu wollen und dem Westen alle Schuld zuzuweisen.


    In diesem Fall ist es Tansania:


    Zitat

    Der im März - möglicherweise ebenfalls an Covid-19 - verstorbene Präsident John Magufuli ignorierte die Pandemie. Er setzte lieber auf Gebete statt auf Prävention und polterte: "Impfen ist unnötig. Wenn die Weißen in der Lage wären, uns Impfstoff zu liefern, dann hätten sie ja auch einen Impfstoff gegen HIV-Aids entwickeln können."

    https://www.tagesschau.de/ausl…/tansania-corona-101.html


    Sind die Leute zu faul oder zu dumm, um selbst etwas zu entwickeln?

    Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht.

    Hartmut Krauss



  • Weder noch (daran ändert auch ein ähnlich dummer Präsident wie Trump es in den USA war nichts):

    Afrikanische Länder werden immer innovativer, die Wirtschaft wächst rasant, das durchschnittliche Einkommen steigt.

    :thumbup:Danke. Wir hatten einen Doktoranden (Medizin) aus Harare, der auch gut war. Vielleicht sollte man den Häuptlingen Maulkörbe anlegen.

    Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht.

    Hartmut Krauss



  • :thumbup:Danke. Wir hatten einen Doktoranden (Medizin) aus Harare, der auch gut war. Vielleicht sollte man den Häuptlingen Maulkörbe anlegen.

    Die Entwicklung Afrikas bleibt spannend. Die politische Instabilität vieler Länder ist sicherlich ein großer Nachteil. Das Fehlen von Strukturen, die hierzulande schon längst funktionieren (aber andererseits oft bürokratisch sind und auf veralteter Technologie basieren), bietet aber erstaunlicherweise neben Nachteilen auch Vorteile, denn häufig ist es einfacher, genau dort innovative Lösungen auszuprobieren, wo sie nicht mit bereits vorhandenen, etablierten konkurrieren müssen.

    Es ist kein Zufall, dass das weltweit größte Blockchainprojekt in Äthiopien aufgezogen wird und nicht z. B. in Deutschland oder Frankreich, wo vermutlich die regulatorischen Hürden, die Kosten und bereits vorhandene Strukturen einen Erfolg unwahrscheinlicher machen würden.

    Oder wenn in afrikanischen Ländern viele Menschen ohnehin noch keine Bankkonto besitzen, verbreiten sich zukunftsträchtige Lösungen, Geld in Mobiltelefonwallets zu speichern und zu versenden, naturgemäß viel schneller als hierzulande.


    Auch in China konnte man das beobachten: Was eigentlich wie ein Nachteil aussah, nämlich über keine nennenswerte Tradition im Bereich der Automobilentwicklung zu verfügen, keine bekannten Automarken etc., wurde in dem Moment zum Vorteil, als es darum ging, gute Elektroautos zu entwickeln: Man musste keine Rücksicht auf bereits vorhandene Strukturen (z. B. bereits in Betrieb befindliche Autofabriken, die sich noch nicht amortisiert hatten oder Zulieferer, die sich auf Zubehör von Verbrenner-Autos spezialisiert hatten) nehmen, sondern konzentrierte sich direkt auf die neue Technologie, auf langlebige Akkus mit hoher Reichweite etc. und konnte sich dadurch im neu gestarteten 'Spiel' Vorteile verschaffen.

  • IOG ist allerdings nicht afrikanisch, sondern die Leute helfen Afrika zu entwickeln.

    Völlig richtig, aber Afrika wurde für das Projekt ausgewählt, weil die Chancen, es dort erfolgreich durchführen zu können, relativ hoch sind. In Deutschland ist die Skepsis seitens der politischen Entscheidungsträger und der Bevölkerung viel höher. Europäische Länder tun sich oft schwer damit, Neuem eine Chance zu geben. Die junge afrikanische Bevölkerung, darunter auch viele gut gebildete Menschen, aber auch viele ohne eigenes Bankkonto oder fehlende verifizierte Papiere und Dokumente, warten auf neue Lösungsansätze und unterstützen solche Projekte gern.

  • IOG ist allerdings nicht afrikanisch, sondern die Leute helfen Afrika zu entwickeln.


    https://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de

    Nur der Vollständigkeit halber:


    Ich hatte zwar deinen Kommentar gelesen, aber deine Verlinkung nicht beachtet:


    Mit "IOG" (früher IOHK) ist in diesem Falle Input Output Global gemeint, nicht "Ingenieure Ohne Grenzen".

    (Was aber wiederum nichts daran ändert, dass Cardano nicht in Afrika entwickelt wurde. Charles Hoskinson, der Gründer, ist US-Amerikaner, und es gibt Entwicklungszentren in der Schweiz, Japan und Hongkong.

    Allerdings sind einige afrikanische Staaten, wie erwähnt, sehr offen für die Adaption von Blockchaintechnologie.)