Migrantenquote im öffentlichen Dienst

  • Zitat

    Berlin plant eine Migrantenquote von 35 Prozent für die Verwaltung

    Noch vor der Wahl im Herbst will Rot-Rot-Grün ein entsprechendes Gesetz verabschieden: Migrationshintergrund wird als positives Einstellungsmerkmal eingeführt.

    https://www.tagesspiegel.de/be…-verwaltung/26822470.html

    RRG rechnet dann natürlich mit großem Zulauf bei den Wahlen.


    Ich rechne mit Verrat bei Razzien, wie bei der Mafia.

    „Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“

    Kurt Tucholsky, (09.01.1890 bis 21.12.1935)

  • RRG rechnet dann natürlich mit großem Zulauf bei den Wahlen.


    Ich rechne mit Verrat bei Razzien, wie bei der Mafia.

    Und was spricht dagegen? Die Diskussion kann nur ueber die Anzahl sinnvoll sein. Hier geht es ja nicht um Neuankoemmlinge, sondern um junge Menschen mit Migrationshintergrund. Die haben deutsche Schulabschluesse, sind i.d.R. mehrsprachlich, kennen auch andere Kulturen. Ich sehe da fuer Behoerden und Bevoelkerung nur Vorteile.

  • Gerade in Berlin leben viele Menschen mit Migrationshintergrund. Dass auch die Polizei so aufgestellt wird, halte ich für dringend geboten.



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • RRG rechnet dann natürlich mit großem Zulauf bei den Wahlen.


    Ich rechne mit Verrat bei Razzien, wie bei der Mafia.

    Das von dir einfügte Zitat aus dem Tagesspiegel und deine Antwort vermitteln einen völlig falschen Eindruck.

    Denn das Land Berlin plant weder eine Migrantenquote noch will RGG vor den Wahlen ein entsprechendes Gesetz erlassen. Niemand hat Derartiges gesagt.


    Fakt ist, dass Frau Breitenbach von der Linken ein Papier erstellen lassen hat, in welchem eine Migrantenquote vorgeschlagen wird. Das ist alles.


    Vertreter der SPD haben dem Vorschlag bereits eine Absage erteilt.


    Aus meiner Sicht dürfte eine solche Quote dem Grundgesetz widersprechen und deshalb nicht machbar sein.

  • Das von dir einfügte Zitat aus dem Tagesspiegel und deine Antwort vermitteln einen völlig falschen Eindruck.

    Was die Sache selbst angeht, liegst du natürlich richtig. Es gibt keinen Bezug zu ihrer Interpretation mit dem verlinkten Text.

    Es zeigt aber etwas anderes. Wenn man sich so anschaut, was sie von ihren Reisen berichtet, wo sie schon war und was sie erlebt hat, dann Aussagen über Ausländer hier in D entgegen stellt.


    Mal davon ab, wenn jemand hier geboren wurde und lediglich die Eltern oder Großeltern mal "Einwanderer" waren, dann spricht rein gar nichts dagegen, solche Menschen in Diensten des Staates zu nehmen.

    Solchen dann in einem Nebensatz zu unterstellen...


    "Ich rechne mit Verrat bei Razzien, wie bei der Mafia."


    ...is schon arg dreist.


    In den USA zB können Menschen, egal woher ihre Eltern kommen, sogar Präsident werden, sofern sie in den USA geboren wurden. Also warum damit hier in D ein Problem haben?



    mfg

  • Der Vorschlag, es ist nicht mehr, wird sich nicht durchsetzen.

    Sie soll ja den Anteil in der Bevölkerung wiederspiegeln und deshalb eine "weiche" Quote sein.

    Solch Instrument ist aber nicht so einfach durchsetzbar.


    Im Artikel kann man auch lesen, dass es bei der Polizei ja schon die angepeilte "Quote" gibt, sogar ohne eine einzuführen.


    Auch ich mag keine Vorgeschriebenen Anteile an irgendwas. Alles sollte homogen wachsen und sich selber regeln. Wo es systemische Ungerechtigkeiten gibt, kann man über Regeln und flexible Aktionen diese ausgleichen, nur sollte man solches nicht in "Gesetze" gießen.

    Jede Behörde tut sich nur selbst einen Gefallen, wenn man lieber auf Qualifikationen achtet, als auf Herkünfte, Hautfarbe oder Religion.

    Unsere staubigen Behörden können frische Luft ganz gut gebrauchen. Zumal viele Menschen mit Migrationshintergrund oft engagierter sind, weniger "verfilzt" und bei einigen Themen sogar kompetenter als Alteingesessene Beamte-Familien.


    Feste Quoten haben immer einen Makel, sie bevorzugen EINEN Teil. Das ist in sozialen Gemeinschaften aber immer problematisch und in gewissen Kreisen wenig vermittelbar. Den außer 50/50 ist jede Regelung die anders ausfällt, immer ei Nachteil der anderen oder eben ein Nichtbeachten.


    mfg

  • RRG rechnet dann natürlich mit großem Zulauf bei den Wahlen. Ich rechne mit Verrat bei Razzien, wie bei der Mafia.

    Du hast aber schon gelesen, dass beim Personal der Berliner Polizei der Anteil bereits übererfüllt ist? Es geht doch um einen der Gesamtbevölkerung entsprechenden Anteil an geeigneten Ansprechpartnern in Behörden, was ja zweifellos den Behördengang für manchen Bürger mit Migrationshintergrund erleichterte. Von der Kommunikation ganz zu schweigen, wenn jemand, der der deutschen Sprache nicht verhandlungssicher mächtig ist, sein Anliegen vorzutragen hat. Abgesehen davon verbesserte eine derartige Quotenregelung sicher die Integrationsbereitschaft so einiger Bevölkerungsgruppen, würde sie nicht a priori auf Jobs in Gemüsehandel, Automatenspielhalle, Shishabar o.ä. angewiesen sein…

  • […] Aus meiner Sicht dürfte eine solche Quote dem Grundgesetz widersprechen und deshalb nicht machbar sein.

    Nun ist heutzutage praktisch alles, was dem Grundgesetz widerspricht, durchaus machbar… wobei FrauLunas unterschwellige Unterstellung, Migrationshintergrund begünstige Interessenkonflikte zwischen Dienstauffassung und Solidarisierung mit kriminellen Milieus, natürlich einem gängigen Vorurteil entspricht.

    Dann stellt sich noch die Frage, wie viele Generationen zurückreichend dieser "Migrationshintergrund" zählen mag - die Enkelgeneration von als Gastarbeiter nach Deutschland gekommener Menschen ist wohl ohnehin von Geburt an als deutscher Staatsbürger in den Akten geführt, in den Augen autochtoner Deutscher ist er jedoch weiterhin Italiener, Türke, Grieche, Kroate oder Spanier, was natürlich dazu führt, dass er sich der Kultur und der Sitten und Gebräuche seiner Vorväter näher fühlen mag, als dem "Gastland". Mit der Anstellung bei einer Behörde oder gar als Beamter entfiele das Anlass zur Distanzierung.

  • ... in den Augen autochtoner Deutscher ist er jedoch weiterhin Italiener, Türke, Grieche, Kroate oder Spanier, was natürlich dazu führt, dass er sich der Kultur und der Sitten und Gebräuche seiner Vorväter näher fühlen mag, als dem "Gastland". Mit der Anstellung bei einer Behörde oder gar als Beamter entfiele das Anlass zur Distanzierung.

    Eigentlich gibt es selten Anlässe zur Distanzerung. Weder sind Menchen mit Migrationshintergrund in den Augen der Mitbürger weiterhin Türke, Grieche etc, noch fühlen sie sich mehr den Gebräuchen der Vorväter verhaftet als etwa ein Bremer in Bayern. Das einzige Problem, das ich mit manchen Migrationshintergründlern habe, ist, dass ich mir ihre Namen nur mit Mühe, und nicht immer richtig, merken kann. Ich wollte eben Dunja Haylali erwähnen, bin mir aber jetzt gar nicht sicher, ob ich den Nachnamen richtig geschrieben habe.

    Aaaaber: Wenn das das einzige Problem ist, geht es uns sehr gut mit den Neudeutschen!



    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber"

  • [...] Das einzige Problem, das ich mit manchen Migrationshintergründlern habe, ist, dass ich mir ihre Namen nur mit Mühe, und nicht immer richtig, merken kann. [...]

    Das kenne ich. Und dann noch richtig schreiben.... ;)


    Guten Tag Herr Apu Nahasapeemapetilon

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Du hast aber schon gelesen, dass beim Personal der Berliner Polizei der Anteil bereits übererfüllt ist? Es geht doch um einen der Gesamtbevölkerung entsprechenden Anteil an geeigneten Ansprechpartnern in Behörden, was ja zweifellos den Behördengang für manchen Bürger mit Migrationshintergrund erleichterte. Von der Kommunikation ganz zu schweigen, wenn jemand, der der deutschen Sprache nicht verhandlungssicher mächtig ist, sein Anliegen vorzutragen hat. Abgesehen davon verbesserte eine derartige Quotenregelung sicher die Integrationsbereitschaft so einiger Bevölkerungsgruppen, würde sie nicht a priori auf Jobs in Gemüsehandel, Automatenspielhalle, Shishabar o.ä. angewiesen sein…

    Ja, um so unverständlicher, dass noch mehr Polizisten aus Migrantenkreisen hinzukommen sollen, ausschließlich, weil sie den Kreisen entstammen. Ich nehme nicht an, dass bevorzugt Österreicher oder Schweizer eingestellt werden.


    Als Polizist sollte man schon sehr gut Deutsch sprechen und Schreiben. Kommt eine Fremdsprache hinzu, umso besser. Keine Ausrede ist gut genug, um die "Integrationsbereitschaft" zu erwähnen. Entweder man ist zur Integration bereit oder man ist es nicht. Wieso sind viele Ärzte nicht im Gemüsehandel, in Automatenspielhallen, Shishabars o.ä. tätig? Sie haben Intelligenz genug, um sich anzustrengen - von Haus aus meistens.


    Übrigens:


    Wie gesagt: Clans und Mafia, arabische.

    „Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“

    Kurt Tucholsky, (09.01.1890 bis 21.12.1935)

  • […] Wieso sind viele Ärzte nicht im Gemüsehandel, in Automatenspielhallen, Shishabars o.ä. tätig? […]

    Nun, wer eine Approbation hat, darf als Arzt praktizieren. Zahlreiche von deutschen Universitäten kommende Absolventen eines Medizinstudiums haben in den Vor-Brexit-Jahren in England als Ärzte gearbeitet, weil England bessere Arbeitsbedingungen bot… wie mag es künftig aussehen? Eine in Deutschland geborene Zahnmedizinerin, deren Eltern als Flüchtlinge aus Rumänien gekommen sind, praktiziert als Zahnärztin jetzt in der Schweiz…


    Und "schwarze Schafe" gibt's überall, und längst nicht nur mit Migrationshintergrund.

  • Und "schwarze Schafe" gibt's überall, und längst nicht nur mit Migrationshintergrund.

    Selbstverständlichkeiten muss man doch nicht extra erwähnen.

    „Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“

    Kurt Tucholsky, (09.01.1890 bis 21.12.1935)