Neue EU- Drohnenverordnung

  • Nur als Hinweis an diejenigen, die ein solches Gerät besitzen. Mit Inkrafttreten der neuen Verordnung hat es jede Menge Veränderungen gegeben. Es gilt eine Pflicht, eine entsprechende Haftpflichtversicherung abzuschließen. Der Betreiber hat registriert zu sein und die entsprechende Kennung hat an der Drohne angebracht zu werden. Die Kennung erhält man beim Luftfartbundesamt (LBA). Für eine Vielzahl der in Umlauf befindlichen Drohnen ist ein Führerschein erforderlich. Den für die Klassen A1 und A3 kann man online ebenfalls beim LBA ablegen. Noch kostenfrei. Genaue Infos sind auf youtube zu finden.

  • Was zu erwarten war. Wenn eine nicht zählbare Menge von Vollhonks mit diesen Spielzeugen neben diversen Gesetzesbrüchen oder schlicht absurd gefährlichen EInlagen Menschen in Gefahr bringen ist das nun mal leider die Konsequenz. Ob es hilft, steht auf einem anderen Blatt.

  • Was ist mit Hubschrauber-Modellen? Gilt das auch für die?

    Gilt prinzipiell für jedes ferngesteuerte Flugmodell mit mehr als 250 g Abfluggewicht oder mit Kamera.


    Die Prüfung ist übrigens easy. 40 Fragen. Hab ich gestern Abend ohne große Vorbereitung gemacht. Und bestanden. Ich fliege allerdings auch schon eine Weile Drohne. Wegen anderem Hobby und so.

  • Komisch. Ich gehe davon aus, dass die Informationen zur Drohnen-Führerscheinpflicht öffentlich zugänglich sind, und dass der Drohnen- oder Modellhubschauberpilot im Rahmen seine Eigenverantwortung davon Kenntnis zu nehmen habe… nach der seit Jahresbeginn geltenden EU-Verordnung wird auch kein Unterschied mehr zwischen Privatvergnügen und beruflicher Nutzung gemacht. Dem gut im Futter stehenden Amtsschimmel stehen damit Tür und Tor offen, der heiteren Freizeitbeschäftigung den Riegel vorzuschieben, denn Ordnungswidrigkeiten oder Verstöße sind vorprogrammiert.

  • ...auch kein Unterschied mehr zwischen Privatvergnügen und beruflicher Nutzung gemacht...

    Da gibt es sehr wohl Unterschiede, steht sogar in deinem Link irgendwo am Ende. Aber egal, Fakt ist schon, dass man wieder mal ein bürokratisches Monster geschaffen hat. Otto Normalbürger wird das wohl wenig interessieren.

  • Nur als Hinweis an diejenigen, die ein solches Gerät besitzen. Mit Inkrafttreten der neuen Verordnung hat es jede Menge Veränderungen gegeben. Es gilt eine Pflicht, eine entsprechende Haftpflichtversicherung abzuschließen. Der Betreiber hat registriert zu sein und die entsprechende Kennung hat an der Drohne angebracht zu werden. Die Kennung erhält man beim Luftfartbundesamt (LBA). Für eine Vielzahl der in Umlauf befindlichen Drohnen ist ein Führerschein erforderlich. Den für die Klassen A1 und A3 kann man online ebenfalls beim LBA ablegen. Noch kostenfrei. Genaue Infos sind auf youtube zu finden.

    Gibt es eigentlich eine Verordnung, wieviel Abstand zu Flughäfen zu sein haben? Ich finde es so gefährlich, was da oft geschieht.

    „Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.“

    Kurt Tucholsky, (09.01.1890 bis 21.12.1935)

  • Gibt es eigentlich eine Verordnung, wieviel Abstand zu Flughäfen zu sein haben?

    Gab es schon immer. "Du darfst in bestimmten Zonen nicht fliegen". Das sind übrigens nicht nur Bereiche um die Flughäfen. Da geht es auch um Bahnanlagen, Industriegebiete, Naturschutzgebiete etc. Früher musste man sich das mühsam zusammensuchen, heute gibt es dafür eine App von der Flugsicherung. Nur interessiert das halt viele nicht.

  • Kommt nicht vom Staat. Seit dem 01. Januar gelten neue EU - Vorschriften fuer Drohnen.

    Verdammter Mist,hätten wir doch jetzt wieder sooo schön auf die Regierung schimpfen können.

    Da gipps doch nur eins:raus aus der EU..... oder so....

    Kopp hoch und wenn der Hals ooch dreckig ist!

  • Kommt nicht vom Staat. Seit dem 01. Januar gelten neue EU - Vorschriften fuer Drohnen.

    Stimmt Wudi, die EU hat ja mit Staat so rein gar nichts zu tun :biggrin:


    Aber mal ernsthaft: Ja, es hat überhand genommen. Letztlich ist eine Minderheit geflogen, wo sie dachte es tun zu müssen. Das hat Politik auf den Plan gerufen und man hat sich mal wieder was ausgedacht, was ohne elektronische Hilfsmittel kein normaler Mensch mehr versteht. Erschwerend kommt hinzu, dass diejenigen Dinge, die vor den jetzigen Regelungen als Auslöser der Neuregelung benannt wurden, auch früher längst verboten bzw. normiert waren. Wenn ich das jetzt anders verbiete oder normiere, wirds ja nicht besser.