Putin geht auf die Europäer zu. Ehrlich oder wieder eine Finte ?

  • Aber das Unschuldslamm spielen.

    Endlich verfolgt Putin eine vernünftige Strategie. Europa kann sich aus dem amerikanischen Würgegriff lösen und Deutschland den 51. Bundesstaat aufkündigen, wenn Russland zu Europa gehört. Nur so kann Europa zwischen den USA und China bestehen. Das wurde aber auch Zeit. 8)

  • Endlich verfolgt Putin eine vernünftige Strategie. Europa kann sich aus dem amerikanischen Würgegriff lösen und Deutschland den 51. Bundesstaat aufkündigen, wenn Russland zu Europa gehört. Nur so kann Europa zwischen den USA und China bestehen. Das wurde aber auch Zeit. 8)

    Deutschland als russischer Sklavenstaat? Das hatten wir doch schon einmal. :(


    Ich hoffe, wir behalten weiterhin eine Russland-feindliche Regierung, die den nötigen Abstand zu Putins Verbrecher-Regime einhält.

    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Endlich verfolgt Putin eine vernünftige Strategie. Europa kann sich aus dem amerikanischen Würgegriff lösen und Deutschland den 51. Bundesstaat aufkündigen, wenn Russland zu Europa gehört. Nur so kann Europa zwischen den USA und China bestehen. Das wurde aber auch Zeit. 8)

    Upps, da sei aber alles woran man sonst noch so Glauben darf davor. Sonst enden wir als eine erweiterter Ostukraine.


    Putin als knallharter, Oppostionskillender Diktator ist so wenig kompatibel mit unseren ideelen (Rest)Werten als ein Trailerpark Proudboy und der überwiegende Teil der durchgeknallten My country, right or wrong Hinnerks dort.


    Und was soll das dauernde Aufkündigen des 51 Bundesstaates... mal ehrlich ?? ;)^^... Ich habe, im übertragenden Sinne immer noch geschmacklich lieber die Camel ( ohne Filter ) als eine Weißmeerkanal Papirossi. Weil es dazu keine Alternative gibt**.


    Bevor der Wolga Botoxmacho unsere Rettung vor irgendwas sein soll hätte die EU überhaupt erstmal ein eigenständiges Standing in Sachen Geopolitik entwickeln sollen. Aber das jenes nicht passiert ist eben nicht die Schuld der USA sondern alleinig der Entwicklung hin zu einem Sprachrohr der diversen wirtschaftlichen Lobbyinteressen der Industrie hier vor Ort in der EU. Und dem wird seit geraumer Zeit soviel untergeordntet daß das gemeinsame, politische Projekt Europa gescheitert ist. Siehe gerade hervorragend aktuell wie uns ein Konzern ( Astra Zeneca) politisch auf der Nase rumtanzt, wirtschaftlich aber seinen Most ungehindert keltern darf.


    **Den eine dabei aufkommende Phantasie "Ja, wir hätten einfach nur neutral sein müssen wie..."

    Ja wie wer genau ???

    Den diese Neutralfolklore hält ja keiner realistischen, historischen Betrachtung stand. Alle sogenannten neutralen Länder haben im Zweifelsfall zwar nicht "mitgemacht" aber immer den Kotau, die Hosen runtergelassen vor dem damaligen Nazideutschland und nach Ultimaten oder nackten Drohungen das geliefert was der übermächtige Gegner so haben wollte ( Schweiz, Schweden z.B. ).


    Also nein, Russland ist da keine Alternative. Echt nicht.

  • Deutschland als russischer Sklavenstaat? Das hatten wir doch schon einmal. :(


    Ich hoffe, wir behalten weiterhin eine Russland-feindliche Regierung, die den nötigen Abstand zu Putins Verbrecher-Regime einhält.

    Unfug. Das wird laufen, wie damals mit Gorbi. ^^ Die Russen haben anscheinend keinen Bock mehr auf weiteren Ärger und lenken ein um den Transatlantikern ein bisschen Sand auf die Schleimspur in Richtung USA zu streuen. Eine russlandfeindliche Regierung wäre ziemlich europafeindlich und gefährdet ganz offensichtlich die Sicherheit aller Europäer.

    Die Transatlantiker freuen sich doch schon wie Bolle, dass die USA so gnädig sind und ihren von Trump geplanten Truppenabzug vielleicht wieder rückgangig machen wollen. Wahrscheinlich zahlt Deutschland dann auch noch freudig dafür. So einen Governor statt einem Botschafter, wie diesen Grenell, möchte ich hier nie wieder erleben. Da ist es ganz gut, wenn die russlandfeindliche Politik endlich deeskaliert wird. :cool:

  • Unfug. Das wird laufen, wie damals mit Gorbi.

    Gorbi hat einen radikalen Kurswechsel der SU eingeläutet. Sowas wird vielleicht auch einer von Putins Nachfolgern mit einem zukünftigen Russland tun. Und dem könnte man dann eventuell vertrauen.


    Aber solange der Altbolschewist Putin das Land regiert, der schon oft bewiesen hat, dass er ein Lügner und Mörder ist, wird sich das Verhältnis zu Russland nicht verbessern.

    God bless Joe & America, and f*ck Donald Trump.

  • Gorbi hat einen radikalen Kurswechsel der SU eingeläutet. ...

    Aber solange der Altbolschewist Putin das Land regiert, ...

    Gorbi hat ein bisschen blauäugig agiert sonst wäre dabei nicht so viel schief gelaufen, was dann den versoffenen Jelzin ans Ruder gebracht hat und das wiederum letztlich Putin.


    Altbolschewist... :D Nein, darauf gehe ich jetzt nicht ein. Ein Angebot zur Deeskalation zwischen atomar bewaffneten Fronten mit einer Beschimpfung als Lügner und Mörder zurückzuweisen ist ja wohl mehr als dämlich. :rolleyes:

  • Gorbi hat ein bisschen blauäugig agiert sonst wäre dabei nicht so viel schief gelaufen, was dann.....

    Bisschen ? Frag doch mal im Neuzarenreich wie Gorbi's Standing in Sachen Beliebtheit so ist. Natürlich ignorierend was hätte noch alles schief gehen können und wer überhaupt damals in der Lage war den auseinanderbrechenden Kahn überhaupt besser zusammen zu halten.....



    Altbolschewist... :D

    Ja, der hat zumindest auch meinen Tag gerettet.... ok, zumindest den Vormittag....

  • Bevor der Wolga Botoxmacho unsere Rettung vor irgendwas sein soll hätte die EU überhaupt erstmal ein eigenständiges Standing in Sachen Geopolitik entwickeln sollen. Aber das jenes nicht passiert ist eben nicht die Schuld der USA sondern alleinig der Entwicklung hin zu einem Sprachrohr der diversen wirtschaftlichen Lobbyinteressen der Industrie hier vor Ort in der EU. Und dem wird seit geraumer Zeit soviel untergeordntet daß das gemeinsame, politische Projekt Europa gescheitert ist.

    Ja durchaus. Europa ist als "Supermacht" eine einzige Katastrophe. :rolleyes: Es ist von daher kein Wunder, dass es vielen sicherer erscheint unter den Rockzipfel der Amis zu kriechen, denn was aus einem europäischen Hühnerhaufen werden würde, in dem der tolpatschige Elefant Russland herumtorkelt, ist sehr viel schwieriger vorauszusehen. Eine Annäherung und friedliche Koexistenz finde ich bei allen Einwänden trotzdem erstrebenswert, denn das kann nur positiv sein. :/

  • Bisschen ? Frag doch mal im Neuzarenreich wie Gorbi's Standing in Sachen Beliebtheit so ist. Natürlich ignorierend was hätte noch alles schief gehen können und wer überhaupt damals in der Lage war den auseinanderbrechenden Kahn überhaupt besser zusammen zu halten.....

    Gorbi war vor allem wirtschaftlich sehr blauäugig und das hat ihn letztlich die Macht gekostet. Das ändert aber nichts daran, dass er Europa eine gewaltige Chance verschafft hat zu einer globalen Macht aufzusteigen. Diese Chance wurde vollständig verspielt.

  • Gorbi war vor allem wirtschaftlich sehr blauäugig und das hat ihn letztlich die Macht gekostet. Das ändert aber nichts daran, dass er Europa eine gewaltige Chance verschafft hat zu einer globalen Macht aufzusteigen. Diese Chance wurde vollständig verspielt.

    Ja und auch wieder nein. Den, hatte Europa, bzw. die EU den überhaupt in der Zeit diese Chance dazu ?

    Remember, die Deutschen hatten die Wiedervereinigung an der Backe, politisch froh das die Russen als auch unsere "ziemlich besten Freunde" westwärts dem zugestimmt haben und daher eine unzählbare Milliardenaufgabe vor uns. Und dann hat der Ostblock alle Hände voll zu tun gehabt wiederum seine "ziemlich besten Freunde" endgültig rauszuwerfen. So und das dann allgemeingültig festgestellt wurde das der real existierende Sozialismus ökonomisch alles andere als gefunzt hat und diese offene Bilanz auch noch bezahlt werden musste...

  • Eine Annäherung und friedliche Koexistenz finde ich bei allen Einwänden trotzdem erstrebenswert, denn das kann nur positiv sein. :/

    Natürlich. Nur dazu bedarf es eben nicht "nur" das definieren gemeinsamer EU Wirtschaftsprojekte gegenüber Ost oder West sondern auch eine eine klare, oder zumindest konturierte Haltung in politischen Fragen.


    Sprich, man kann nicht einerseits gegenüber den USA das Heft des Handelns ( Bsp. Atomabkommen Iran ) komplett aus der Hand nehmen, aber noch schlimmer, der (europäischen) Wirtschaft hier praktisch die Fahrtrichtung bestimmen lassen um eben diese, der Politik unangenehmen, ökonomischen Boykotte zu privatisieren.


    Aber eben auch anderseits den Russen nicht aufzuzeigen wo eine Linie überschritten ist, das man Sie hier zu sicher wiegt das Northstream II angeschlossen wird um das Gas - für Sie - ungehinderter fliessen zu lassen.

    Denn machen wir uns nichts vor, es geht hier auch wiederum um knallharte ökonomische Interessen beteiligter Industrielobbyisten.


    Neben vielen ist das eine zu windelweiche Begegnung der aktuellen Probleme die zwar politisch bequem zu sein scheint, aber als Schwäche angesehen wird und bei den Gegenspielern Begehrlichkeiten auf mehr weckt.....

  • Ja und auch wieder nein. Den, hatte Europa, bzw. die EU den überhaupt in der Zeit diese Chance dazu ?

    Das Zeitfenster war für so große Veränderungen leider etwas knapp und begann sich Ende der Neunziger schon wieder zu schließen. Ich habe aber den Eindruck gehabt - beziehungsweise bin ich überzeugt davon, dass da Interessen im Spiel waren, es möglichst schnell zu schließen.

  • Natürlich. Nur dazu bedarf es eben nicht "nur" das definieren gemeinsamer EU Wirtschaftsprojekte gegenüber Ost oder West sondern auch eine eine klare, oder zumindest konturierte Haltung in politischen Fragen.

    Eine "Haltung" in politischen Fragen ist für mich aber kein Plan. Das ist im Grunde Planlosigkeit und ein wegdelegieren von Verantwortung. Wenn Europa eine geopolitische Rolle spielen will, braucht es eine Strategie und diese Strategie schließt Russland besser mit ein. Wenn Europa keine Strategie verfolgt oder verfolgen will, dann sollte Deutschland strategisch denken. Nur für sich selbst. Dann kann dabei auch der 51. Bundesstaat der USA rauskommen.

  • Bisschen ? Frag doch mal im Neuzarenreich wie Gorbi's Standing in Sachen Beliebtheit so ist. Natürlich ignorierend was hätte noch alles schief gehen können und wer überhaupt damals in der Lage war den auseinanderbrechenden Kahn überhaupt besser zusammen zu halten.....



    Ja, der hat zumindest auch meinen Tag gerettet.... ok, zumindest den Vormittag....

    Herr Gorbatschow hat völlig verkannt, dass man in einer konfrontativen Weltlage in erster Linie seine Machtpositionen erhalten muss, wenn man progressive Reformen durchsetzen will. Auch Demokratie muss wehrhaft sein, insbesondere in einer Gesellschaft, die 1000 Jahre nur Despotie und Diktatur erfahren hat, weil sonst die Konterrevolution ihr Haupt erhebt, wie es mit Jelzin geschah, der allen zerstörerischen Kräften von Innen und Außen Tor und Türen öffnete. Putin hat natürlich zum Mißfallen des Westens dem einen Riegel vorgeschoben. Wer vernünftige Beziehungen möchte, muss anerkennen, dass auch Russland legitime Interessen hat, die in erster Linie seine Sicherheit betreffen, aber ach enorme wirtschaftliche Chancen für kooperative ehrliche Partner beinhalten.

  • Herr Gorbatschow hat völlig verkannt, dass man in einer konfrontativen Weltlage in erster Linie seine Machtpositionen erhalten muss, wenn man progressive Reformen durchsetzen will. Auch Demokratie muss wehrhaft sein, insbesondere in einer Gesellschaft, die 1000 Jahre nur Despotie und Diktatur erfahren hat, weil sonst die Konterrevolution ihr Haupt erhebt, wie es mit Jelzin geschah....

    Sorry, die Konterrevolution die Du im Auge hast war eine die die SU in Ihrer alten Grösse, in Ihrer alten Macht und Ihrer alten Gewalt über sämtliche, unterdrückte Staaten des Ostblocks und asiatischen Republiken vorsah. Es waren die alten Geister aus der Gruft des gescheiterten Kommunismusgedankens und der Großmannssucht.


    Mit Putin ist Russland never ever ein ehrlicher Partner, mit Ihm als lupenreinen Diktator und jemand der sein Land imperialistisch ausdehnen will.


    Sollte sein Ende so werden wie einst des Herrn Ceausescu, dann kann man darüber reden. Bis dahin Bedarf es der Medizin die er anderen verabreicht. Und das ist knallharte Konfrontation.

    Eine andere Sprache verstehen Diktatoren wie er halt nicht.