Menschenrechtsstandards

  • Es gibt "normale" Menschenrechte und dann gibt es islamische Menschenrechte (Kairoer Erklärung). Aus dem Grunde kann ich nicht verstehen, dass Deutschlands Unternehmen in islamischen Ländern deutsche Standards anwenden sollten.

    Gut gemeint, aber muß die Welt an unseren Maßstäben gemessen werden?

    Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht.

    Hartmut Krauss



  • Es gibt "normale" Menschenrechte und dann gibt es islamische Menschenrechte (Kairoer Erklärung). Aus dem Grunde kann ich nicht verstehen, dass Deutschlands Unternehmen in islamischen Ländern deutsche Standards anwenden sollten.

    Gut gemeint, aber muß die Welt an unseren Maßstäben gemessen werden?

    Damals, zu Zeiten der Kreuzzüge war es schon so, dass auch wir (Deutschen pseudo Gutmenschen) für andere Völker festlegen wollten, was gut und richtig ist. Aktuell wird immer noch von anderen Völkern und Kulturen erwartet, dass sie unsere Wertvorstellungen akzeptieren. Auch vom Volk gewählten Regierungen haben sich unseren Wertvorstellungen anzupassen.

    Würden wir Wirtschaftssanktionen nach den deutschen hehren Kriterien konsequent durchführen, wären wir sehr einsam und bald bankrott. So werden Menschenrechte und andere Gründe eben dann vorgeschoben, auch wenn andere Ziele erreicht werden sollen.


    Der Widerstand unserer Freunde an „Nord Stream 2“ zeigt; unsere engsten „Freunde“ können so was auch -zu unserem Schaden -.

  • Das fällt alles unter die Rubrik "Doitschland träumt, die Welt schaut zu".....:substi:

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Es gibt "normale" Menschenrechte und dann gibt es islamische Menschenrechte (Kairoer Erklärung). Aus dem Grunde kann ich nicht verstehen, dass Deutschlands Unternehmen in islamischen Ländern deutsche Standards anwenden sollten.

    Gut gemeint, aber muß die Welt an unseren Maßstäben gemessen werden?

    Mensch, das ist, ja, Neokolonialismus und Rassismus!:)Aber die Scharia wird, ja, in Deutschland auch angewandt.


    Bildergebnis für scharia472 × 354

  • Aber die Scharia wird, ja, in Deutschland auch angewandt.

    Ja natürlich!

    In einigen Familien, auch in doitschen, ist das so....da hast du bestimmt recht.

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Menschenrechtstandards,so heisst das Thema.

    Wie ist es denn dann mit dem sog."Lieferkettengesetz",mit dem deutsche Unternehmen verpflichtet werden sollen,darauf zu achten,dass heimische Standards auch im Ausland Anwendung finden?

    Was würde hier zu Lande passieren,wenn z.B. die Schweiz darauf drängen würde,dass deren Entlohnungsstandards hier durchgesetzt werden? Was geschieht,wenn Recht aus Luxemburg auf hiesige Produktionsprozesse Anwendung findet?

    Mir kommt dieses Gesetz so'n bißchen nach "Kolonialismus light" vor -so berechtigt die Forderungen evtl.sein mögen.

  • Es gibt "normale" Menschenrechte und dann gibt es islamische Menschenrechte (Kairoer Erklärung). Aus dem Grunde kann ich nicht verstehen, dass Deutschlands Unternehmen in islamischen Ländern deutsche Standards anwenden sollten.

    Gut gemeint, aber muß die Welt an unseren Maßstäben gemessen werden?

    Sorry, aber dein Drang in jedem Thread das Thema "Islam" auszupacken, ist schon sehr ausgeprägt, um es mal vorsichtig auszudrücken. Dafür stellst du dich sogar auf die Seite islamischer Länder, wirklich lustig.


    Wenn du den von Dir verlinkten Artikel gelesen hast, wird dir ja gedämmert sein, dass es nicht explizit um islamische Länder geht. Von daher ist nicht nachvollziehbar, warum du mit der Kairoer Erklärung und islamischen Ländern um die Ecke kommst.

    Menschenrechte sind übrigens in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben - da wird nicht nach Religionen unterschieden. Soll heißen, grundsätzlich gelten sie für alle Menschen. Egal, wo sie leben und woran sie glauben oder eben nicht glauben.

    Ich finde es nur recht und billig, dass deutsche Unternehmen dazu verpflichtet werden, in ihren ausländischen Produktionsstätten oder bei Zulieferbetrieben im Ausland für die Einhaltung wenigstens der grundlegenden Menschenrechte zu sorgen. Es kann nicht sein, dass Menschen in Indien, Asien oder in Afrika sich den Buckel krumm schuften und dennoch in Slums leben müssen. Auch nicht, dass sie durch Chemikalien in der Textilindustrie oder Pestizideinsatz in der Landwirtschaft ohne Schutzkleidung ihre Gesundheit ruinieren. Nur damit der deutsche Verbraucher bei H und M oder Primark ein T-Shirt für 5 Euro kaufen kann, dass dann nach drei Mal waschen auf dem Müll landet. Aber darum geht es dir ja gar nicht ... und auch nicht um Menschenrechte. Wahrscheinlich sollte jetzt ein Chor lauthals davon singen, wie viele Menschenrechte in islamischen Ländern verletzt werden ...

  • Menschenrechte sind übrigens in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben - da wird nicht nach Religionen unterschieden. Soll heißen, grundsätzlich gelten sie für alle Menschen. Egal, wo sie leben und woran sie glauben oder eben nicht glauben.

    Nun ist es wohl unbestreitbar, dass das islamische Recht nicht kompatibel mit unseren "Menschenrecht Standards ist". Wenn die Menschen ihren Schwerpunkt auf ihre Kultur oder Religion legen, interessiert es sie einen „Scheiß“ welche „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ - von wem auch immer - festgeschrieben wurden.

    Mir gefällt auch nicht, was unseren Vorfahren einst, und auch Menschen in der heutigen Welt erleiden mussten/müssen. Die Änderungen müssen von den Betroffenen gewollt und selbst herbeigeführt werden. Mannigfaltige Eingriffe von außen gingen bisher leider meist in die Hose.

  • Der Widerstand unserer Freunde an „Nord Stream 2“ zeigt; unsere engsten „Freunde“ können so was auch -zu unserem Schaden -.

    Deutschland hat keine "FREUNDE", solange es nicht souverän seine Interessen vertritt und sich den USA unterordnet. Wer als Staat ein bigottes Verhältnis zu Völkerrecht und Menschenrechten praktiziert, wird in der Weltpolitik nicht ernst genommen, weil man ihm nicht vertrauen kann und man im Zweifelsfall, wenn es darauf ankommt, ihn auf der falschen Seite einordnen muss. Ganz deutlich wird dieses politische Versagen in der jüngsten Haltung Deutschlands zum Beschluß des IStGH, Kriegsverbrechen in GAZA und den Besetzten Gebieten Palästinas untersuchen zu wollen.:(:(:(

  • Da im Eröffnungsposting der Eindruck erweckt wird, es ginge um die Kairoer Erklärung und islamische Staaten, hier noch einmal der Link, in dem erläutert wird, dass es um das Lieferkettengesetz geht. Um die Gewährleistung von Menschenrechtsstandards in ausländischen Zulieferbetrieben deutscher Unternehmen. Im Text werden auch konkrete Beispiele genannt.


    Zitat

    Zweck des Lieferkettengesetzes ist es, dass deutsche Firmen auf die Einhaltung von Menschenrechtsstandards auch bei ihren Lieferanten achten. Damit sollen unter anderem Kinderarbeit oder umweltschädliche Arbeits- und Produktionsbedingungen auch im Ausland unterbunden werden.

    https://www.tagesschau.de/wirt…-bundesregierung-101.html

  • Bangladesh ist berüchtigt dafür, die Näherinnen in Sweat Shops auszubeuten.


    Bangladesh ist ein muslimisches Land. Die Näherinnen, die mit Schleier/Kopftüchern abgebildet sind, sind Muslime.

    Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht.

    Hartmut Krauss



  • Du kannst dir noch so viel Mühe geben. Das Lieferkettengesetz bezieht sich nicht auf Religionen bzw. Menschen bestimmter Religionszugehörigkeit. Es bezieht sich auf ausländische Zuliefererfirmen bzw. Produktionsstätten. Welche Religion in diesen Ländern vorherrschend ist, ist ohne jeglichen Belang.


    Und zu den Näherinnen in Bangladesh: Schau dir bitte an, für wen die produzieren:


    Zitat

    Am Morgen des 24. April 2013 stürzte in einem Vorort von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, der achtstöckige Fabrikkomplex Rana Plaza ein und begrub tausende Menschen unter sich. Mehr als 5.000 Arbeiterinnen und Arbeiter befanden sich in den zahlreichen Textilwerkstätten, die in dem Gebäude neben Geschäften und einer Bank untergebracht waren. 1.136 von ihnen starben in Folge des verheerenden Unfalls, über 2.000 wurden verletzt. Schon am Tag vor dem Unglück wurden Risse in dem Gebäude entdeckt, viele Menschen wurden jedoch gezwungen, ihre Arbeit fortzusetzen. Sie hatten hauptsächlich Kleidung für den Export produziert, unter anderem für europäische Modefirmen wie Primark, Benetton, Mango, C&A und auch deutsche Unternehmen wie KiK oder Adler beziehungsweise deren Zulieferer.

    https://www.bpb.de/politik/hin…xtilindustrie-bangladesch

  • Ja, ja ...

    Wenn „Anti-Rassismus“ als ideologisches Vehikel zur Protektion und Förderung reaktionärer Migrantenkulturen instrumentalisiert wird, wird fortschrittlich-demokratischer Widerstand zur Pflicht.

    Hartmut Krauss