• Was sind 100 Millionen Euro im internationalen Vergleich? Davon kann man 3/4 Eurofighter kaufen.

    Oder ein paar Selbstmordattentäter trainieren, die sich dann dann mit ihren Passagierjets auf Berlin, Paris, London usw. schmeißen werden. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die Taliban auch nur einen Cent von dem Geld an die Bevölkerung weiterleiten werden.

  • Prophetische Spekulationen was die Taliban so alles machen werden, sind zwar legitim, nur sollte man ihnen Gelegenheit geben, ihre Ankündigungen auch umzusetzen.

    Solche Spekulationen aber dazu benutzen, diesem Land jegliche Unterstützung (wirkliche) zu untersagen, ist nicht förderlich.

    Zu oft ist genau solch Vorgehen schon mißbraucht worden, allein nur, weil einem eine "Regierung" nicht passt.

  • Die deutschen Medien berichten über Machtkämpfe innerhalb der Führungsspitze Talibans und die mögliche Ermordung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Abdul Ghani Baradar, weil er sich seit 2 Tagen nicht blicken ließ. :/ Eine herrliche Schlussfolgerung der westlichen Medien, die in dieser Hinsicht bisher immer daneben lagen. Wie oft wurde der IS - Kalif al Baghdadi für tot erklärt, weil er sich ein paar Tage nicht blicken ließ? Mindestens 5 Mal in zwei Jahren, bis er tatsächlich in die Hölle wanderte. Das gleiche Spiel auch bei dem Koreanischen Machthaber Kim Jong Un. Er war für westliche Medien letztes Jahr mindestens 2x tot. weil auch er sich über längere Zeit nicht blicken ließ. Spekulationen über die mögliche Todesursache- und seinem möglichen Nachfolger wurden breit diskutiert. Er erfreut sich jedoch bester Gesundheit. Jetzt fängt das gleiche Spiel bei den Taliban - Führern an. Glaubwürdig ist anders....

  • Die deutschen Medien berichten über Machtkämpfe innerhalb der Führungsspitze Talibans und die mögliche Ermordung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Abdul Ghani Baradar, weil er sich seit 2 Tagen nicht blicken ließ. :/ Eine herrliche Schlussfolgerung der westlichen Medien, die in dieser Hinsicht bisher immer daneben lagen. Wie oft wurde der IS - Kalif al Baghdadi für tot erklärt, weil er sich ein paar Tage nicht blicken ließ? Mindestens 5 Mal in zwei Jahren, bis er tatsächlich in die Hölle wanderte. Das gleiche Spiel auch bei dem Koreanischen Machthaber Kim Jong Un. Er war für westliche Medien letztes Jahr mindestens 2x tot. weil auch er sich über längere Zeit nicht blicken ließ. Spekulationen über die mögliche Todesursache- und seinem möglichen Nachfolger wurden breit diskutiert. Er erfreut sich jedoch bester Gesundheit. Jetzt fängt das gleiche Spiel bei den Taliban - Führern an. Glaubwürdig ist anders....

    Kommerzielle Medien übertreiben oft. Je spektakulärer, desto mehr verdienen sie an einer News-Meldung. Wenn du sowas nicht magst, solltest die Öffentlich-Rechtlichen vorziehen. Die sind zwar auch nicht ohne Fehl und Tadel, doch in Puncto Seriosität geben sie in Deutschland den Ton an.

  • Prophetische Spekulationen was die Taliban so alles machen werden, sind zwar legitim, nur sollte man ihnen Gelegenheit geben, ihre Ankündigungen auch umzusetzen.

    Solche Spekulationen aber dazu benutzen, diesem Land jegliche Unterstützung (wirkliche) zu untersagen, ist nicht förderlich.

    Zu oft ist genau solch Vorgehen schon mißbraucht worden, allein nur, weil einem eine "Regierung" nicht passt.

    Immerhin haben sie schon die Rechte der Frauen stark beschnitten. Hatten sie das eigentlich angekündigt?

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Die deutschen Medien berichten über Machtkämpfe innerhalb der Führungsspitze Talibans und die mögliche Ermordung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Abdul Ghani Baradar, weil er sich seit 2 Tagen nicht blicken ließ. :/ Eine herrliche Schlussfolgerung der westlichen Medien, die in dieser Hinsicht bisher immer daneben lagen. Wie oft wurde der IS - Kalif al Baghdadi für tot erklärt, weil er sich ein paar Tage nicht blicken ließ? Mindestens 5 Mal in zwei Jahren, bis er tatsächlich in die Hölle wanderte. Das gleiche Spiel auch bei dem Koreanischen Machthaber Kim Jong Un. Er war für westliche Medien letztes Jahr mindestens 2x tot. weil auch er sich über längere Zeit nicht blicken ließ. Spekulationen über die mögliche Todesursache- und seinem möglichen Nachfolger wurden breit diskutiert. Er erfreut sich jedoch bester Gesundheit. Jetzt fängt das gleiche Spiel bei den Taliban - Führern an. Glaubwürdig ist anders....

    Die Medien spekulieren, und ihre Medienkonsumenten spekulieren mit.

    Glaubst du ernsthaft, dass Medien nur verifizierbare News veröffentlichen sollten?

    Das wäre doch extrem öde.

    Solange sie faktenbasierte Nachrichten von (redaktionellen) Kommentaren und Einschätzungen der Lage trennen, ist alles okay.

  • Die deutschen Medien berichten über Machtkämpfe innerhalb der Führungsspitze Talibans und die mögliche Ermordung des stellvertretenden Ministerpräsidenten Abdul Ghani Baradar, weil er sich seit 2 Tagen nicht blicken ließ. :/ Eine herrliche Schlussfolgerung der westlichen Medien, die in dieser Hinsicht bisher immer daneben lagen. Wie oft wurde der IS - Kalif al Baghdadi für tot erklärt, weil er sich ein paar Tage nicht blicken ließ? Mindestens 5 Mal in zwei Jahren, bis er tatsächlich in die Hölle wanderte. Das gleiche Spiel auch bei dem Koreanischen Machthaber Kim Jong Un. Er war für westliche Medien letztes Jahr mindestens 2x tot. weil auch er sich über längere Zeit nicht blicken ließ. Spekulationen über die mögliche Todesursache- und seinem möglichen Nachfolger wurden breit diskutiert. Er erfreut sich jedoch bester Gesundheit. Jetzt fängt das gleiche Spiel bei den Taliban - Führern an. Glaubwürdig ist anders....


    Huuuch, der Herr Islamist Taliban - Schwuchtel Abdul Ghani Baradar ist doch nicht tot. Welch ein Wunder. Vielleicht haben die westlichen Medien das nächste Mal mehr Glück beim "Spekulieren". ;)


    Zitat

    Tagelang war Abdul Ghani Baradar von der Bildfläche verschwunden, obwohl er zuvor zum Vizechef der militanten Islamisten gewählt wurde. Das sorgte für wilde Gerüchte. Doch nun meldet sich der Taliban-Anführer in einem Interview zu Wort. "Ich bin nicht tot", sagte Baradar.

    https://www.rtl.de/cms/taliban…in-nicht-tot-4832404.html


    Ist auch egal.

  • In Afghanistan hat der Imperialismus doch versucht, den Menschen zu helfen.

    Ja, ungefähr so, wie eine alte Frau an der Fußgängerampel wartet und ihr ein Mensch unbedingt drüber helfen will, obwohl sie gar nicht drüber gehen wollte.



    Imperialismus ist per se nix gutes. Das sollte dir, als kosmopolitischer Mensch, den du hier so gern gibst, auch aufgefallen sein.


    ...aber deine Anmerkungen zum Thema weiß hier mittlerweile jeder einzuschätzen.

  • Die Soldaten werden abgezogen aber der Krieg ist noch lange nicht vorbei.


    https://www.heise.de/tp/featur…cht-vorueber-6199240.html

    Krasse Fehlinterpretation von Tatsachen.

    Hasspropaganda gegen USA.

    Und natürlich immer schön auf die Tränendrüse drücken.


    Heise, bleib bei deinen Computerzeitschriften und Telefonbüchern!

    Zitat
    Der Amerikanist und Verschwörungstheorieforscher Michael Butter reihte Telepolis 2019 ein in die alternativen Medien wie KenFM, NachDenkSeiten oder Rubikon, die alle eine Gegenöffentlichkeit zu den traditionellen Qualitätsmedien und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk bilden würden. Laut Butter bedienen sie Verschwörungstheorien wie die von der „Lügenpresse“ und verkaufen diese als seriöse Nachrichten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Telepolis#Rezeption_und_Kritik

  • Es ist wahr, dass bei allen militärischen Angriffen Unschuldige sterben, aber wahr ist auch, dass bei Terrorangriffen ebenfalls viele Unschuldige sterben. Es ist eine kaum zu unterbrechende Spirale. Was sind eigentlich die Aktionen der Taliban - miliärisch oder terroristisch?

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Was sind eigentlich die Aktionen der Taliban - miliärisch oder terroristisch?

    Weder, noch. Terroristen wollen Angst und Schrecken verbreiten und die Bevölkerung verunsichern.

    Beim Militär herrscht eine strenge Struktur, Uniformen, Hirarchie, usw.


    Passt beides irgendwie nicht.


    Ich würde die Taliban als Gangster bezeichnen, die sich mit Gewalt holen was sie wollen. Verbrechersyndikat trifft wohl am ehesten zu.

  • Die Soldaten werden abgezogen aber der Krieg ist noch lange nicht vorbei.


    https://www.heise.de/tp/featur…cht-vorueber-6199240.html

    Danach sieht es leider aus.

    Was Juergen Todenhoefer auf seiner FB - Seite schreibt, ist keine "Hasspropaganda gegen die USA, sondern leider Tatsache.



    Zitat:

    "Nachdem der Westen den Bombenkrieg gegen die Taliban verloren hat, führt er ihn als Hungerkrieg gegen die unschuldige Bevölkerung fort. Unter der Führung der USA hat der Westen fast alle internationalen finanziellen Hilfen für die afghanische Bevölkerung gestoppt, die sich wie andere Entwicklungsländer schon lange nicht mehr selbst ernähren kann.

    Zwei Drittel der Afghanen hungern, weil der Westen ein schlechter Verlierer ist, dem es in anderen Kulturkreisen nie wirklich um Menschenrechte, sondern immer nur um Macht geht.

    Einziger Profiteur dieses Hungerkrieges ist der IS, der terroristische Herausforderer der Taliban, der diesen vorwirft, inzwischen viel zu gemäßigt zu sein. Er verübt einen grauenvollen Terroranschlag nach dem anderen, um die wegen des Hungerkriegs praktisch zahlungsunfähigen Taliban noch weiter zu schwächen. Afghanistan steuert dadurch auf einen weiteren Bürgerkrieg zu, dessen Preis erneut die afghanische Bevölkerung zahlen würde.

    Die Hungerstrategie der USA und ihrer Verbündeten ist kriminell. Wieder einmal zeigt sich: Die USA sind die größte Gefahr für den Weltfrieden. Wie der US-Intellektuelle Noam Chomsky richtig erkannte, sind sie der größte Schurkenstaat unserer Zeit. Selbst in Afghanistan haben sie mehr Zivilisten getötet als der IS und die Taliban zusammen.

    Die Hungerstrategie des Westens ist auch kurzsichtig. Über die Hälfte der afghanischen Bevölkerung sitzt auf gepackten Koffern. Sie will raus aus Afghanistan:

    -wegen der Taliban, denen viele Afghanen nicht glauben, dass sie aus den Fehlern ihres Schreckensregimes vor 25 Jahren gelernt haben und jetzt eine gemäßigtere Politik planen;

    -wegen der Hungerstrategie des Westens und

    -aus Furcht vor einem weiteren Bürgerkrieg.

    Bis zu 500.000 Afghanen versuchen schon jetzt über Pakistan und Iran nach Europa zu kommen. Wenn sich die Hungerkrise verschärft, könnte auf Europa ein Flüchtlings-Tsunami zukommen, der alles übertrifft, was Europa in den letzten Jahren erlebt hat. Die Hungerstrategie des Westen nimmt den Afghanen die letzte Hoffnung, dass in Afghanistan ein menschenwürdiges Leben möglich ist.

    Wo sind die deutschen Politiker, die den Mut haben, auszusprechen, dass der Westen in Afghanistan gerade ein Kriegsverbrechen begeht, das immer mehr die teuflischen Züge eines gezielten Völkermordes annimmt?"


    J.T.

  • Ich dachte die Russen und Chinesen helfen jetzt aus?


    Aber Toddi hat schon recht, in der Realpolitik muss man halt über seinen Schatten springen und das kleinere Übel unterstützen, um das größere Übel unter Kontrolle zu halten. Macht der Westen an anderer Stelle ja auch, weil Realpolitik.


    Man darf halt dann in 10 Jahren, wenn Gras über die Sache gewachsen ist, nicht damit anfangen, hätten wir mal damals...