Gendern - Unsitte oder Notwendigkeit? Sammelthread.

  • Ich bevorzuge die skandinavische Version. "Hei Bud", oder an die Kanzlerin, "Hei Angela", mehrere "Hei alle zusammen", also geschlechtsneutral

    So etwas ähnliches etabliert sich ja bei uns mit "Hallo", wobei das einen unglücklichen Beigeschmack hat, denn "Hallo" wird auch als unhöflicher Zuruf empfunden, wenn er entsprechend betont ausgesprochen wird.


    Ich habe aber noch was für Norweger in Erinnerung, was zu dem "Hei" und auch wenn es schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, auch zum Threadthema passt. Es hat zwar nichts mit Sprache und nichts mit Diversität zu tun, aber dafür etwas mit dem Streit darum ob Biologie oder Kultur ausschlaggebend für die männliche oder weibliche Entwicklung sind, die gegensätzlichen Begründungen und die sofortige ziemlich typische Abwehrreaktion von Geisteswissenschaftlern, die sich angegriffen fühlen. Dann kommt so etwas zurück wie: "Ja der will ja auch herausfinden, dass Biologie eine Rolle spielt und darum forscht er in diese Richtung und findet solche Ergebnisse. Seriös wäre das nicht und schlampig auch" Dabei sagen alle Wissenschaftler die herausfinden dass Biologie eine Rolle spielt nur, dass sie etwas herausgefunden haben was sie belegen können und dass beides eine Rolle spielt - Biologie und Kultur, während die Genderfraktion die auf dem Standpunkt beharrt wir wären bis auf die Geschlechtsorgane alle total gleich und nur die Kultur macht aus uns männlich und weiblich, Biologie einfach dadurch strikt ablehnt, dass nur eine geisteswissenschaftliche These in den Raum gestellt wird, die so lange gelten soll, bis ihr Gegenteil bewiesen ist. Ist das wissenschaftlich ? Kann ich mir nicht vorstellen. Für mich bleibt die Entwicklung zu männlich oder weiblich oder was auch immer, mehr oder weniger eine Frage der Gene, der Hormonsuppe in der der Mensch im Mutterleib gebadet wird und der Kultur.


    Aber jetzt zu dem erhellenden und unterhaltsamen Beitrag aus Norwegen, wo wir mithören können wie komisch Wudi die ganze Zeit schwätzen muss: ;)


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  • Wir erleben mit dem "Genderblödsinn" gerade einen Niedergang der Dt. Sprachkultur, der gravierende Folgen in der Gesellschaft haben wird. Ein Wunder ist es allerdings auch nicht, da viele Deutsche infolge Versäumnissen im Deutschunterricht die Hochsprache kaum noch beherrschen und man der US-amerikanischen Unkultur die Türen und Tore weit geöffnet hat. Goethe und Schiller würden sich im Grabe drehen, wenn sie wüssten, wie die dt. Kultur in einen Niedergangsprozess gedrängt worden ist.:(:(:(

  • . Ein Wunder ist es allerdings auch nicht, da viele Deutsche infolge Versäumnissen im Deutschunterricht die Hochsprache kaum noch beherrschen

    Die Hochsprache beherrsche ich auch nicht, isch babbel Paelzisch. Ist naemlich meine Kultur. Jeder sollte so reden wie sein Schnabel gewachsen ist. :)

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Jaja, den Gendermist braucht kein Mensch.....jetzt wird die Klitzekleinstminderheit wieder brüllen....

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....



  • Und der Hammer ist ja der Grobunfug:

    Zitat

    Die einen machen’s so, die anderen anders. Zum Beispiel so: Bürger*innen („Gender-Star“, „Gender-Asterisk“) Bürger_innen („Gender-Gap“), Bürger:innen („Gender-Doppelpunkt“), BürgerInnen („Gender-Binnenmajuskel“), Bürger/innen („Gender-Slash“). Angeblich sei eine solche Sprache “inklusiver“, „geschlechterübergreifend“ und „wertschätzender“.


    Die so einen unausgegorenen Dummfug von sich geben, sind die Gleichen, die sich weigern, aus der Mohrenstrasse eine Sarottistrasse zu machen und die die Zigeunersauce unbedingt umbenennen wollen.

    Diesen Minderheitenschwachsinn, der Doitschland mittlerweile überrollt, muss man nicht mitmachen.

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  • Wir erleben mit dem "Genderblödsinn" gerade einen Niedergang der Dt. Sprachkultur, der gravierende Folgen in der Gesellschaft haben wird.

    Einen neuen Streit auf dem Gender-Schlachtfeld hat die Uni Kassel losgetreten, weil Prüfer schlechtere Noten geben dürfen, wenn nicht gegendert wird.


    Zitat aus deren Webseite:

    "Im Sinne der Lehrfreiheit steht es Lehrenden grundsätzlich frei, die Verwendung geschlechtergerechter Sprache als ein Kriterium bei der Bewertung von Prüfungsleistungen heranzuziehen.“


    Diesen Satz finde ich ziemlich fragwürdig, weil es zwar eine Lehrfreiheit gibt, aber jemand der eine Prüfung abnimmt nicht frei, sondern hoheitlich tätig ist - und dann sind solche willkürlichen Regelungen eigentlich ausgeschlossen. Jedenfalls habe ich das immer so verstanden. Warum die Uni Kassel sich einfach so darüber hinwegsetzen kann, geht in dem ganzen wirren Gerede über das Gendern völlig unter.

  • […] Diesen Satz finde ich ziemlich fragwürdig, weil es zwar eine Lehrfreiheit gibt, aber jemand der eine Prüfung abnimmt nicht frei, sondern hoheitlich tätig ist - und dann sind solche willkürlichen Regelungen eigentlich ausgeschlossen. […]

    Wofür werden Prüfungen denn abgenommen? Doch dazu, den Nachweis zu erbringen, ob die vorausgegangenen Ausbildungsinhale erfolgreich vermittelt werden konnten, und ob der Prüfling für die angestrebte Karriere auch geeignet ist… und wer etwa im gehobenen Beamtendienst arbeiten oder gar ein öffentliches Amt ausüben will, der muss auch die gendergereche Sprachregelung in der jeweils befohlenen Fassung aus dem Effeff beherrschen!

  • Wofür werden Prüfungen denn abgenommen? Doch dazu, den Nachweis zu erbringen, ob die vorausgegangenen Ausbildungsinhale erfolgreich vermittelt werden konnten, und ob der Prüfling für die angestrebte Karriere auch geeignet ist…

    Der Prüfling, der Prüfling. :rolleyes: Sie sind jedenfalls nicht geeignet für die Beamtenlaufbahn Sie Prüfling*in Sie. :grinsweg:

  • Jedenfalls habe ich das immer so verstanden. Warum die Uni Kassel sich einfach so darüber hinwegsetzen kann, geht in dem ganzen wirren Gerede über das Gendern völlig unter.

    Da werden sich, zum Glück, bestimmt demnächst die Gerichte mit beschäftigen.....


    Nachtrag:

    Man sieht, die Pandemie hat dazu geführt, das ein Teil gelangweilter Doitscher sich neue Betätigungsfelder gesucht und gefunden haben.

    Der Zwang zum Gendern sorgt höchstens dafür, das die gegenderten Gruppen mehr Diskriminierung erfahren werden.

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  • Der Zwang zum Gendern sorgt höchstens dafür, das die gegenderten Gruppen mehr Diskriminierung erfahren werden.

    Dann werden sie sich in die Riege der "ach so Benachteiligten" einreihen, wie die BLM, , "Farbige" (schxxx auf "People of Color), Muslime, etc.

    Ein Diplom in "Islamwissenschaft" zu haben, ist wie ein Diplom in Zauberei von Hogwarts zu haben.


    (Kian Kermanshahi)

  • Farbige?

    So wie die Roten Khmer?

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