Gibt es ein Leben nach dem Tod?

  • Sind wir hier Mediziner?


    Es gibt mutiples Organversagen, da hilft alle ärztliche Kunst nicht.

    Lies bitte den Eingangsbeitrag noch einmal sorgfältig durch. Es geht um die Frage, ob der Geist unmittelbar mit dem Körper verbunden ist. Aus theologischer Sicht wird das verneint.

  • Warum verlässt der "Geist" nur einen nicht lebensfähigen Körper, unabhängig vom Alter? Bei einem schweren Unfall sind alle körperlichen Schäden medizinisch reparabel. Der Patient stirbt. Warum?

    Weil die Schäden nur eingeschränkt reparabel sind und in Vielzahl auftreten.

    Alles ist Leben, was auf der Welt ist.

    Der Mensch hat nur eine sehr eingeschränkte Definition.

    Nein. Asche z. B. ist nicht Leben.

    Und was soll das heißen: "Der Mensch hat nur eine sehr eingeschränkte Definition"? Ich verstehe die Bedeutung des Satzes nicht.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist der Mensch auch nur eine biologische Maschine. In der Psychologie gibt es den Geist.


    Die Physik dazu hat ein strikt deterministisches Weltbild und selbst dann, wenn die Quantenmechanik indeterministisch wäre, gibt es trotzdem keinen "Freien Willen". Es gibt keine Auswahl von möglichen Zukunftswelten, die Erde steht heute hier und morgen genau da.

    Das betrifft aber nur die Naturwissenschaft. Wenn Platon an das "Reich der Mathematik" glaubt, jenseits von Raum und Zeit, warum sollen dann religiöße Menschen nicht an eine Seele glauben?

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Das Ich-Bewusstsein, sich in einem Zusammenhang sehen, das ist für mich die Seele. Vielleicht können wir irgendwann messen, ob und wie das evtl auch in der Pflanzenwelt stattfindet, das ist dann die "beseelte Welt".


    An einen bewusst lenkenden Gott oder Geist glaube ich gar nicht.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • [...]

    An einen bewusst lenkenden Gott oder Geist glaube ich gar nicht.

    Ich hab mich der evangelischen Lehre angeschlossen. Gott hat ja den Menschen die Freiheit gegeben. Also Schlüssel suchen muss man selbst.

    Wie dem auch sei, es könnte auch ein 11-Dimensionales Spaghettimonster sein, das auf seinem Handy die "Eva&Adam" Matrix laufen hat.

    Seit dem die Physik weiteren Dimensionen auf der Spur ist, außer den 4 bzw. 5 bekannten, laufen Hypothesen auf Hochtouren.


    Schlusswort:

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Ich hab mich der evangelischen Lehre angeschlossen. Gott hat ja den Menschen die Freiheit gegeben. Also Schlüssel suchen muss man selbst.

    Es wundert mich immer, dass man sich einer Glaubenslehre "anschließen" kann.

    Entweder man glaubt den Lehrinhalt ohnehin, oder man will ihn glauben und dazugehören wie zu einem Verein.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Es wundert mich immer, dass man sich einer Glaubenslehre "anschließen" kann.

    Entweder man glaubt den Lehrinhalt ohnehin, oder man will ihn glauben und dazugehören wie zu einem Verein.

    Frühere Nachbarn waren Zeugen Jehovas. Auch bei uns standen ihre Glaubensbrüder ständig auf der Matte, bis unser Rechtsanwalt ihnen mit einer Klage drohte. Danach kamen sie alle paar Jahre und fragten nach, ob wir noch nichts von ihnen wissen wollten.


    Der langen Rede kurzer Sinn: Die Kinder der Nachbarn wurden in diese Sekte hineingeboren. Das Mädchen blieb drin, und der Jungen vermied, wo es nur ging, zu den Zeugen zu gehen. Ob er ganz gebrochen hat, glaube ich sogar.


    Mein Ex-Chef sagte mir, dass er "in eine Jain-Familie hineingeboren" sei. Selbst hat er damit nichts weiter am Hut.


    Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.

    Franz Josef Strauß


  • Das alles erklärt aber nicht, ob einer sich nur an die "Vereinsstatuten" gebunden fühlt, oder wirklich dasselbe, ihjren Inhalt GLAUBT.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Das alles erklärt aber nicht, ob einer sich nur an die "Vereinsstatuten" gebunden fühlt, oder wirklich dasselbe, ihjren Inhalt GLAUBT.

    Diejenigen, die von sich sagen, dass sie in einen Glauben hineingeboren wurden und selbst nicht praktizieren, glauben nicht daran.


    Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher.

    Franz Josef Strauß


  • Es wundert mich immer, dass man sich einer Glaubenslehre "anschließen" kann.

    Entweder man glaubt den Lehrinhalt ohnehin, oder man will ihn glauben und dazugehören wie zu einem Verein.

    Also ich bastel mir das schon relativ großzügig zusammen. ;) Muss sich auch Verträgen mit meinem physikalischen Weltbild. Es gibt einfach gewisse Aspekte, die mir gefallen. Einfach so. Ich geh fast nie in die Kirche z.B. Vor 10 Jahren hab ich das letze Mal in einer Kirche gearbeitet (Baustelle).

    Ich bin auch kein konservativer Mensch, aber Ehrlichkeit, Fleiß, Disziplin, Selbstbeherrschung und Zuverlässigkeit - solche Tugenden sind mir wichtig. Das geht gut mit christlich in Einklang.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Ich bin auch kein konservativer Mensch, aber Ehrlichkeit, Fleiß, Disziplin, Selbstbeherrschung und Zuverlässigkeit - solche Tugenden sind mir wichtig. Das geht gut mit christlich in Einklang.

    Für Menschen,denen Humanitas wichtig ist,eine Selbstverständlichkeit. Schätze Deinen Nächsten wie Dich selbst war schon immer die richtige Devise.

  • Also ich bastel mir das schon relativ großzügig zusammen. ;) Muss sich auch Verträgen mit meinem physikalischen Weltbild. Es gibt einfach gewisse Aspekte, die mir gefallen. Einfach so. Ich geh fast nie in die Kirche z.B. Vor 10 Jahren hab ich das letze Mal in einer Kirche gearbeitet (Baustelle).

    Ich bin auch kein konservativer Mensch, aber Ehrlichkeit, Fleiß, Disziplin, Selbstbeherrschung und Zuverlässigkeit - solche Tugenden sind mir wichtig. Das geht gut mit christlich in Einklang.

    Wenn man sich was zurechtbasteln muss, das sich mit dem physikalischen Weltbild "verträgt", dann glaubt man nicht im eigentlichen Sinn des Wortes.

    Ein fester Glaube grenzt an "ich weiß".

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Wenn man sich was zurechtbasteln muss, das sich mit dem physikalischen Weltbild "verträgt", dann glaubt man nicht im eigentlichen Sinn des Wortes.

    Ein fester Glaube grenzt an "ich weiß".

    Naturwissenschaft ist bei mir nur das irdische. Ich sehe es so, eine mathematische Singularität kann ich auch nicht anfassen. Real könnte sie trotzdem sein. Ich glaube einfach, dass es eine gute Kraft gibt. Unabhängig von der Religion. Koran, Bibel, etc. alles von Menschen. ;)


    PS: mir gefällt an Religion auch die Gemeinschaft. Selbst für den Verein bibeltreuer Christen hab ich Sympathie. Auch wenn sie gleichzeitig total abschreckend wirken. Mir gefällt auch einfach die gemeinsamen Dogmen dabei. Ohne Gewalt, versteht sich.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

    Einmal editiert, zuletzt von Mc_D.Liberal ()

  • Ich Stelle mir z.B. biologisch vor, nach dem Tod könnte noch ein meta-physischer Geisteszustand bestehen. Ohne Handlungsfreiheit, ohne Neurologie, ohne Ego/Selbstbild. Und das löst sich auf und findet das gleiche Ende wie das Universum. Der Tod ist dabei nichts schlechtes oder gutes, sondern irgendwo dazwischen. Die ewigen Jagdgründe. In dem Zusammenhang könnte auch böse Gefühle und Gewaltenergien (Hass) denen man sich geöffnet hat, anders umgeformt weiterbestehen.

    Altern ist nur im Leben möglich. Schmerzen auch. Der meta-physische Geist bleibt unveränderlich ohne Erkenntnisse. Sondern geht über im einen kollektive Zustand der Natur.


    Aber das ist spekuliert.


    Aber ich ziehe es als Möglichkeit Naturwissenschaftlich in Betracht. Was mir auch Angst macht vor dem Tod.


    Mir hat einmal das bei Flatliners ein Film von 80/90 gefallen. Da kamen sofort nach dem Tod erstmal schlechte Sachen, Sünden zu Gesicht.

    Der meta-physische Geist könnte erst einmal im "Schock" sein und alles was unharmonisch ist, stört.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

  • Für Menschen,denen Humanitas wichtig ist,eine Selbstverständlichkeit. Schätze Deinen Nächsten wie Dich selbst war schon immer die richtige Devise.

    Auch das Prinzip, geben ist seeliger als nehmen, z.B. bei Wissenschaftlern, Künstlern, Sportlern, Unternehmern (Arbeitsplätze) etc. - und das jenseits von Ehrgeiz und Erfolg, Reichtum.

    Das lässt sich auch psychologisch begründen.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“