Gibt es ein Leben nach dem Tod?

  • Mir hat einmal das bei Flatliners ein Film von 80/90 gefallen.

    Ich fand den Film enttäuschend. Nicht wegen der guten Schauspieler, sondern wie das Thema "Leben nach dem Tod" auf persönliche Probleme und ein bisschen Twilight-Zone reduziert wurde. Da hatte ich schon damals andere Vorstellungen. Das Remake ist auch nicht besser.

  • Also ich bastel mir das schon relativ großzügig zusammen. ;) Muss sich auch Verträgen mit meinem physikalischen Weltbild. Es gibt einfach gewisse Aspekte, die mir gefallen. Einfach so. Ich geh fast nie in die Kirche z.B. Vor 10 Jahren hab ich das letze Mal in einer Kirche gearbeitet (Baustelle).

    Ich bin auch kein konservativer Mensch, aber Ehrlichkeit, Fleiß, Disziplin, Selbstbeherrschung und Zuverlässigkeit - solche Tugenden sind mir wichtig. Das geht gut mit christlich in Einklang.

    Man kann sich m. E. ein Selbst-Wunschbild zusammenbasteln, so wie man selbst sein will, also fleißig, diszipliniert, ehrlich und zuverlässig. Das sind Tugenden, die eine Gesellschaft braucht, sie haben aber rein gar nichts mit einem Gott zu tun. Die Kirchen benutzen aber "Gott", der das alles zwingend angeblich vorschreibt, als Disziplinierungsmethode, weil die Leute ohne Blitz und Donner aus den Wolken eben nicht so sind, wie sie sein sollten und oft auch wollen.


    Wenn wir über den Glauben reden, geht das immer munter durcheinander, weil fast jeder merkt, dass das Zusammenbasteln eines Gaubens eben kein Glaube ist. Glaube ist, was man für wahr hält. Ist es wahr, dass es einen bewusst beobachtenden und urteilenden Gott gibt, der nur den Menschen Gesetze gibt (und Ameisen nicht) und sie straft, wenn sie die Gesetze übertreten? Hält man das für wahr? Oder denkt man nur, es wäre schön, wenn´s so wäre?


    Ich z. B. halte das nicht für wahr, weil dann Gott erst ins Spiel käme, wenn der Affe die Grenze (welche??) zum Menschen überschreitet und ein erfahrungsunabhängiges Unrechtbewusstsein entwickelt.


    Imho KÖNNTE man "Gott" die Kraft nennen, die aus unbelebter belebte Materie macht.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Oh Menschenvolk!


    Wer einen Beweis erbringen kann, welch löbliches Leben uns nach dem Tode droht, der möge ihn erbringen. Ich, als gottgleiches Wesen verkünde euch, ihr seid alle auf dem Holzweg.

    Unser Fleisch wird genau das, was es immer war: Materie!

    Niemand wird sich in einem Himmel, einer Hölle, einem Nirwana, an einer Tafel oder sonstwo wieder finden.

    Jegliche Vorstellungen sind individuelle Fantasien, die lediglich geglaubt werden und nur die Vervielfältigung der Vorstellung irgendwelcher kranker (religiöser) Geister sind.


    Glaubt was ihr wollt, es wird nie Wissen sein. Denkt was ihr wollt, es wird nie Realität.


    Und jeder der gestorben ist, wird feststellen, wie doof er im Leben war, in dem er an irgendwas glaubte und dies für real hielt.


    Aber gern dürfen dumme Geister mich amüsieren, wenn sie über den Zustand ihres vergammelten Fleischs spekulieren. ..einfach großartig!


    mfg

  • Dem Satz von Argo muss ich widersprechen:


    Zitat

    Glaube ist, was man für wahr hält.

    Nein. Empirische Belegbarkeit in der Naturwissenschaft ist mein Wahrheitsbegriff. Mathematik, Logik liegt im Bereich des Möglichen. Woran ich glaube ist eher spekuliert. Und auch wenn ich mich irren sollte, kann es korrigiert werden. Wissenschaft halt, keine Religion. Und auch wenn ich neurologisch, biologisch an etwas glauben muss, kann trotzdem die Wissenschaft gelten.

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

    2 Mal editiert, zuletzt von Mc_D.Liberal ()