Gibt es ein Leben nach dem Tod?

  • Wenn es keins gibt, dann war das Beten ziemlich Quatsch. ;)

    Ja, aber blöd dran sind nur die, die kaum was anderes gemacht haben.


    Es ist viel Wunschdenken dabei, z. B. denke ich oft, meine Großmutter bekäme irgendwie mit, was ich mache. Ist aber dummes Zeug - denn ab wann hat ein Lebewesen eine unsterbliche Seele? Ab Mensch? Ab Neandertaler? Ab Homo rudolfensis? Oder haben schon Blattläuse eine?

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Mein Prof. (Ex-Chef) wurde in eine Jain-Familie hineingeboren. Jain ist eine Forum des Hinduismus. Er glaubt an ein Leben nach dem Tod, was mich äußerst erstaunte.

  • der weiß genauso viel wie derjenige, der nicht daran glaubt.

    Das würde ich nicht sagen, denn es gibt nicht nur Gewiss-, sondern auch Wahrscheinlichkeiten. Es ist äißerst unwahrscheinlich, dass alle Lebewesen nach dem Absterben ihres Körpers in irgendeiner Form weiter existieren, also nicht nur der Mensch, sondern auch die Kleidermotte, die Ringelnatter und der Löwe. An das Weiterexistieren zu glauben, hat mit Wissen nicht das Geringste zu tun, aber sehr viel mit dem Wunsch, dass es so sein möge.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Das würde ich nicht sagen, denn es gibt nicht nur Gewiss-, sondern auch Wahrscheinlichkeiten. Es ist äißerst unwahrscheinlich, dass alle Lebewesen nach dem Absterben ihres Körpers in irgendeiner Form weiter existieren, also nicht nur der Mensch, sondern auch die Kleidermotte, die Ringelnatter und der Löwe. An das Weiterexistieren zu glauben, hat mit Wissen nicht das Geringste zu tun, aber sehr viel mit dem Wunsch, dass es so sein möge.

    Sie sollten Hypothesen nicht mit Wissen verwechseln.

  • Sie sollten Hypothesen nicht mit Wissen verwechseln.

    Wo habe ich das getan? Ich sprach von Unwahrscheinlichkeiten. Ich sagte sogar, dass das alles mit Wissen nichts zu tun hat.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Wo habe ich das getan? Ich sprach von Unwahrscheinlichkeiten. Ich sagte sogar, dass das alles mit Wissen nichts zu tun hat.

    Ich schrieb:

    "der weiß genauso viel wie derjenige, der nicht daran glaubt."
    Ihre Antwort war:

    "Das würde ich nicht sagen, denn..."

  • Warum verlässt der "Geist" nur einen nicht lebensfähigen Körper, unabhängig vom Alter? Bei einem schweren Unfall sind alle körperlichen Schäden medizinisch reparabel. Der Patient stirbt. Warum?

  • Warum verlässt der "Geist" nur einen nicht lebensfähigen Körper, unabhängig vom Alter? Bei einem schweren Unfall sind alle körperlichen Schäden medizinisch reparabel. Der Patient stirbt. Warum?

    Sind wir hier Mediziner?


    Es gibt mutiples Organversagen, da hilft alle ärztliche Kunst nicht.

  • Das Gespräch lief so:

    John2: "wer glaubt, nach dem tod weiterzuexistieren,

    der weiß genauso viel wie derjenige, der nicht daran glaubt."


    Ich daraufhin:

    "Das würde ich nicht sagen, denn es gibt nicht nur Gewiss-, sondern auch Wahrscheinlichkeiten. Es ist äißerst unwahrscheinlich, dass alle Lebewesen nach dem Absterben ihres Körpers in irgendeiner Form weiter existieren, also nicht nur der Mensch, sondern auch die Kleidermotte, die Ringelnatter und der Löwe. An das Weiterexistieren zu glauben, hat mit Wissen nicht das Geringste zu tun, aber sehr viel mit dem Wunsch, dass es so sein möge."


    Es kann gar nicht um Wissen gehen, weil niemand was weiß. Man kann sich dem Wissen nur durch "Aussondern" des Unwahrscheinlichen annähern.


    Dass man dennoch rein gar nichts weiß, stimmt, und deshalb sollte man in diesen Dingen keine Hypothesen aufstellen.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.