Soziale Gerechtigkeit in Deutschland

  • Offenbar weiß man schon, dass das alles nichts bringt und nur kostet, Aufwand und auch Geld. Bei uns geht's ja noch halbwegs, mit Ausbeutung und Beschiss. In vielen anderen Staaten sieht es viel schlimmer aus, Vor allem in Südamerika, wo Verbrecherbanden in ihrem Bezirk mehr zu melden haben, als der Staat.

    Der klassische Relativismus, den sich nur von den Problemen nicht betroffene Subjekte leisten können. Mit dieser Naivität gepaart kannst du auch bei -10° in der Badehose vor die Tür gehen, denn In vielen anderen Ecken geht es viel kälter zu und im Vergleich zu den dann üblichen -45° am Nordpol sind die benannten -10° nur eine Sommerfrische.

  • Der klassische Relativismus, den sich nur von den Problemen nicht betroffene Subjekte leisten können.

    Ja, genau. Erst wenn man in andere Länder schaut, merken wir erst, wie gut es uns hier geht.

    Fake News und Glaube an unbewiesene Verschwörungen, haben offensichtlich Konjunktur, wenn Politik (aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der Wissenschaft) als alternativlos erscheint.

    -- aus "Epistemisierung des Politischen"

  • Ja, genau. Erst wenn man in andere Länder schaut, merken wir erst, wie gut es uns hier geht.

    Ich kann mit diesem oberflächlich angesetzten "wir" nichts anfangen. Erst einmal geht es auch in diesem Land den Menschen unterschiedlich gut und schlecht und ich finde es dumm und anmaßend dann allen Menschen einreden zu wollen, dass es ihnen allen gut gehen würde und dass dann teils absurde Vergleiche angeführt werden, die diese falsche These stützen sollen.


    Hier ein absurder Vergleich (ab Min. 1:55) , der aber wenigstens lustig ist.



    Wieso soll die Situation im reichen Deutschland mit z.B. der im bettelarmen Bangladesch verglichen werden?


    Wollen/Sollen wir einen auf Armenhaus machen?


    Wenn ja, dann verkaufen wir die ICEs an Länder die solch einen Bimbes wollen und trennen uns von 30 Mio überflüssigen PKW. Jahresurlaub ade (auch für diejenigen, die sich einen solchen noch leisten können) und anstatt der neurotisch geprägten ständigen Verfügbarkeit mobiler Datenübertragung steht pro Haushalt maximal das gute alte mausgraue analoge Telefon zur Verfügung, natürlich mit Wählscheibe damit der flotte Zeitgeist sich ein wenig beruhigen und entschleunigen kann. Und by the way: 4-5 mal im Monat ein Stück Fleisch ist gut für´s Klima, eventuell auch für das Tierwohl und reduziert Millionen Wohlstandswampen, die nicht gerade dem eigenen Sex-Appeal förderlich ist. Da sparen wir auch jede Menge überflüssigen Stoff beim Wechsel von XXL auf L ein.


    Und wem das dann erst einmal nicht passt, der macht was du Held der selektiven Bescheidenheit ihm vorschlägst: Der schaut in andere Länder und merkt wie gut es uns hier dann immer noch geht.


    Die Askese wartet auch auf dich, auf was wartest du?

  • Erst einmal geht es auch in diesem Land den Menschen unterschiedlich gut und schlecht

    Stimmt zwar, aber hier muss selbst der Ärmste nicht verhungern, oder erfrieren. Im Durchschnitt geht es den Leuten hier recht gut. Das Gegenteil behaupten nur welche, die sich den politischen Rändern zugehörig fühlen.


    Und tatsächlich kommen sogar Rechtsextreme mit dem Argument um die Ecke, dass unser Sozialsystem nichts taugen würde.

    Wieso soll die Situation im reihen Deutschland mit z.B. der Bangladesch verglichen werden?

    Weil man sonst betriebsblind wird. Der Kühlschrank ist voll, aber man meckert, dass das ALG2 nicht reicht, um sich jeden Tag einen Dönerteller für 10€ zu bestellen, während Menschen die wirkliche Armut kennen, überglücklich wären, wenn sie pro Tag wenigstens ein warmes Süppchen hätten.

    Fake News und Glaube an unbewiesene Verschwörungen, haben offensichtlich Konjunktur, wenn Politik (aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der Wissenschaft) als alternativlos erscheint.

    -- aus "Epistemisierung des Politischen"

  • Stimmt zwar, aber hier muss selbst der Ärmste nicht verhungern, oder erfrieren. Im Durchschnitt geht es den Leuten hier recht gut. Das Gegenteil behaupten nur welche, die sich den politischen Rändern zugehörig fühlen.

    Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein. Er bedarf neben der Erfüllung der Grundbedürfnisse (Nahrung, Wohnen, gesundheitliche Versorgung) auch der gesellschaftlichen Teilhabe (z.B. Kultur, Mobilität, sozialer Umgang). Schon die Grundversorgung kann in diesem Land schnell ins Wanken geraten (jeden Winter erfrieren Obdachlose) und die gesellschaftliche Teilhabe fällt für arme Menschen eher grundlegend aus.


    Der Durchschnitt besagt bezogen auf das Armutsproblem gar nichts. Wer arm ist leidet darunter und seine Situation ist weit von einem Durchschnitt entfernt. Im Durchschnitt stirbt ein Mensch alle 1800 Jahre an einem Verkehrsunfall, diese Betrachtung nutzt einem 19 Jahre alten Verkehrstoten nichts wenn es in seinem Fall dummerweise 1781 Jahre früher als im statistischen Mittel passiert.


    Menschen, die das Gegenteil deiner Rede behaupten zu unterstellen, dass diese sich den politischen Rändern zugehörig fühlen ist auch anmaßend und unklug. Wenn du den rhetorischen Weichzeichnern der etablierten Volksverdummer als angeblichen Vertretern der bürgerlichen Mitte aufsitzen willst = deine Sache. Das muss aber nicht die Sache anderer Leute sein und du solltest dir die Diffamierung derselben sparen, auch wenn dir das deine Einflüsterer vorbeten.

  • In einer überwiegend wohlhabenden oder gar reichen Gesellschaft arm zu sein, ist weitaus schlimmer als die Situation es in einer Gesellschaft zu sein, die allgemein nicht im Luxus lebt, sondern relativ arm ist, wobei in vielen armen Ländern sich die sozialen Unterschiede viel krasser zeigen als bei uns!

  • Weil man sonst betriebsblind wird. Der Kühlschrank ist voll, aber man meckert, dass das ALG2 nicht reicht, um sich jeden Tag einen Dönerteller für 10€ zu bestellen, während Menschen die wirkliche Armut kennen, überglücklich wären, wenn sie pro Tag wenigstens ein warmes Süppchen hätten.

    Wenn hier einer seine seine Betriebsblindheit spazieren trägt, dann bist du das. Nenne mir einen Menschen, der ALG 2 bezieht und so dümmlich daher quatscht wie du das unterstellst. Ich kenne keinen einzigen, dafür dummes Gejammer auf hohem Niveau von Typen, die sich einen Dreck um das Elend scheren, das ihre Wohlstandssucht generiert.

  • In einer überwiegend wohlhabenden oder gar reichen Gesellschaft arm zu sein, ist weitaus schlimmer als die Situation es in einer Gesellschaft zu sein, die allgemein nicht im Luxus lebt, sondern relativ arm ist, wobei in vielen armen Ländern sich die sozialen Unterschiede viel krasser zeigen als bei uns!

    In armen Ländern sind die meisten Menschen arm. Das ist problematisch bis bitter, aber sie gehören dort noch zur Gesellschaft. Im reichen Deutschland können arme Menschen sich wie Aussätzige fühlen und werden oft dementsprechend behandelt. Und wenn dann dieses dumme rücksichtslose Geschwafel von Wohlstandstypen kommt, das es allen gut gehen würde, dann grenzt diese Leugnung der Armut weiter aus.

  • Nenne mir einen Menschen, der ALG 2 bezieht und so dümmlich daher quatscht wie du das unterstellst.

    Der Dönerteller-Fan steht hier repräsentativ für ganze Legionen von notorisch meckernden ALG2-Beziehern, die fast an ihrem Neid ersticken, weil sie nicht ertragen können, dass andere mehr als sie haben. Sie wollen, dass ihnen der Staat noch mehr Geld für Lau in den Popo bläst.


    Ich habe die Vermutung, dass diese Typen sich immer noch beschweren würden, würden sie das Doppelte bekommen.

    Fake News und Glaube an unbewiesene Verschwörungen, haben offensichtlich Konjunktur, wenn Politik (aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der Wissenschaft) als alternativlos erscheint.

    -- aus "Epistemisierung des Politischen"

  • Der Dönerteller-Fan steht hier repräsentativ für ganze Legionen von notorisch meckernden ALG2-Beziehern, die fast an ihrem Neid ersticken, weil sie nicht ertragen können, dass andere mehr als sie haben. Sie wollen, dass ihnen der Staat noch mehr Geld für Lau in den Popo bläst.


    Ich habe die Vermutung, dass diese Typen sich immer noch beschweren würden, würden sie das Doppelte bekommen.

    Dein imaginärer Dönerteller-Fan steht allenfalls repräsentativ für dein Feindbild von angeblich notorisch meckernden ALG2-Beziehern, die angeblich fast an ihrem Neid ersticken würden, weil sie angeblich nicht ertragen können, dass andere mehr als sie haben. Sie wollen angeblich, dass ihnen der Staat noch mehr Geld für Lau in den Popo bläst.


    Der Sinn dieser unsinnigen Mecker-Rede:


    Du hast dir von oben jede Menge menschenverachtenden realitätsfernen Müll in dein dafür offenes Hirn blasen lassen. Da gehen die angeblich so bösen bösen ALG2-Beziehern schon cleverer vor als du - dann lieber Geld für lau in den Popo (wo es ja nicht bleiben muss) als dummen Schrott für lau im Hirn, der da definitiv nicht hingehört. :uglybrav:

  • Was es hier wirklich reichlich gibt, sind Beleidigungen, die vor allem von Leuten abgesondert werden, die viel Verständnis für Leute haben, die wenig haben.

    Ich wollte, sie hätten auch von manchem wenig, nämlich Gift, und von anderem mehr, nämlich Erziehung.

    Es ist absolut unnötig, jede Diskussion mit Unterstellungen und Frechheiten zu würzen.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Der Dönerteller-Fan steht hier repräsentativ für ganze Legionen von notorisch meckernden ALG2-Beziehern, die fast an ihrem Neid ersticken, weil sie nicht ertragen können, dass andere mehr als sie haben. Sie wollen, dass ihnen der Staat noch mehr Geld für Lau in den Popo bläst.


    Ich habe die Vermutung, dass diese Typen sich immer noch beschweren würden, würden sie das Doppelte bekommen.

    95 bis 98 % dieser meist unverschuldet in Armut lebenden Menschen würden sicher lieber eine Anständige Arbeit ausführen und ihr Geld selbst verdienen, anstatt soziale Hilfen in Anspruch nehmen zu müssen. Wennes sich bei den steigenden Energie-, Mietkosten und inflationär steigenden Lebenshaltungskosten nicht mehr lohnt zu arbeiten, werden sicher in den Grenzvergütungsbereichen noch mehr Leute sich bewusst vom Staat alimentieren lassen oder "Krank feiern!", was dann die gesamtgesellschaftliche Produktivität senkt und die Sozialkosten ins Unermessliche steigert! Damit mutiert der Staat automatisch in den Denunzianten- und Überwachungsstaat, der Krieg gegen die eigne Bevölkerung führt, wie Jeff HALPER das exakt herausgearbeitet hat!:thumbdown::thumbdown::thumbdown::!:

  • Dein imaginärer Dönerteller-Fan ...

    Hat sich hier wieder gezeigt: https://www.fau.org/vor-ort/magdeburg/art_040922-215328

    Krude Politkasper, die sich ihr Gammlerleben noch mehr versilbern lassen wollen.


    Ihr Motto: "Nicht sparen bei den Armen, sondern streichen bei den Reichen! Kapitalismus funktioniert nur solange wir mitmachen."


    Eine Mischung aus Neid, Hass und Dummheit. Bei den sogenannten "Reichen" kann man nix streichen, die bekommen nämlich gar kein ALG2.


    Und wieder wird alles auf den Kapitalismus abgewälzt. Ohne Kapitalismus würden diese Pappasen gar nichts vom Staat bekommen, denn dann wäre dieser schon längst pleite. Aber so geht die linke, verkürzte Denkweise nun einmal.


    Das hier soll kein Rundumschlag gegen alle Armen sein. Mich nerven bloß die, die trotz staatlicher Alimentierung immer mehr und mehr und mehr wollen.

    Fake News und Glaube an unbewiesene Verschwörungen, haben offensichtlich Konjunktur, wenn Politik (aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der Wissenschaft) als alternativlos erscheint.

    -- aus "Epistemisierung des Politischen"

    Einmal editiert, zuletzt von Pale Dog ()

  • Der Dönerteller-Fan steht hier repräsentativ für ganze Legionen von notorisch meckernden ALG2-Beziehern, die fast an ihrem Neid ersticken, weil sie nicht ertragen können, dass andere mehr als sie haben. Sie wollen, dass ihnen der Staat noch mehr Geld für Lau in den Popo bläst.


    Ich habe die Vermutung, dass diese Typen sich immer noch beschweren würden, würden sie das Doppelte bekommen.

    Wie viele von diesen Leuten kennst Du überhaupt?? Du trägst Stereotype vor,die durch nichts hinterlegt sind.

    Beruflich habe ich über 40 jahre mit diesem Klientel gearbeitet,daher kann ich Dir versichern,dass von den Alg II-Beziehern nicht einmal 5 % zu diesen Nörgeltypen zählen.Sie sind,nahezu samt und sonders,sehr unfreiwillig in diese missliche Lage geraten und würden alles tun,um da schnellstens wieder heraus zu kommen.

  • Beruflich habe ich über 40 jahre mit diesem Klientel gearbeitet,daher kann ich Dir versichern,dass von den Alg II-Beziehern nicht einmal 5 % zu diesen Nörgeltypen zählen.Sie sind,nahezu samt und sonders,sehr unfreiwillig in diese missliche Lage geraten und würden alles tun,um da schnellstens wieder heraus zu kommen.

    Ich sage ja nicht, dass die Mehrheit der Hartzer Nörgler sind. Aber es gibt sie, und diese sind verdammt ekelhaft. Wer von (staatlichen) Almosen lebt, sollte dankbar sein, dass die Gesellschaft ihn finanziell unterstützt und nicht auch noch mehr fordern.


    Ein gieriger Hartzer ist wie ein Bettler, dem du einen Euro schenkst, woraufhin er dich noch anpöbelt, weil ihm das viel zu wenig ist.


    Stell dir vor, ein solcher Typ wäre Arbeitgeber statt Hartzer. Niemals würde er seine Angestellten ordentlich bezahlen.

    Fake News und Glaube an unbewiesene Verschwörungen, haben offensichtlich Konjunktur, wenn Politik (aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der Wissenschaft) als alternativlos erscheint.

    -- aus "Epistemisierung des Politischen"

  • Naja, wenn das nicht ein Klischeehaufen ist...

    Nope, es ist einfach nur Gier und Egoismus. Individuelles Fehlverhalten von Personen, egal in welcher Stellung, ob als Hartzer oder Unternehmer, nicht irgendein Wirtschaftssystem wie zB. Kapitalismus.


    Antikapitalistische Philosophen sind komplett auf dem Holzweg.

    Fake News und Glaube an unbewiesene Verschwörungen, haben offensichtlich Konjunktur, wenn Politik (aufgrund ihrer Übereinstimmung mit der Wissenschaft) als alternativlos erscheint.

    -- aus "Epistemisierung des Politischen"

  • 95 bis 98 % dieser meist unverschuldet in Armut lebenden Menschen würden sicher lieber eine Anständige Arbeit ausführen und ihr Geld selbst verdienen, anstatt soziale Hilfen in Anspruch nehmen zu müssen. (...)

    Es war Gerhard Schröder selbst, der die Agenda 2010 abgesegnet, - und diese Armut ermöglicht hat. Er versteht sich zudem sehr gut mit dem laufenden Meter Putin, der in seiner Amtszeit über 40 Milliarden Dollar erschlichen hat. Frage bitte mal deinen Genossen Putin, ob er nur einen Cent mit den Armen teilen würde? ;)

  • Was es hier wirklich reichlich gibt, sind Beleidigungen, die vor allem von Leuten abgesondert werden, die viel Verständnis für Leute haben, die wenig haben.

    Ich wollte, sie hätten auch von manchem wenig, nämlich Gift, und von anderem mehr, nämlich Erziehung.

    Es ist absolut unnötig, jede Diskussion mit Unterstellungen und Frechheiten zu würzen.

    Würdest du bitte konkrete Beispiele nennen, wo die von dir benannten Momente zu entdecken wären?