Was ist die beste Regierungsform?

  • Palästina fehlt.

    Keineswegs, denn Die Palästinenser bekommen von Deutschland und der EU nur schöne Worte und ab und zu ein paar Millionen Euro, wenn mal wieder der zionistische Staat alle Lebengrundlagen zerbombt hat, und sein Waffenarsenal mit Miliarden Euro/US-$ wieder auf den neuesten Stand gebracht wird!:(:(:(:!:

  • Wenn schon Utopia, dann richtig: Wünschenwert wäre ohnehin eine Art Weltregierung - nieder mit den Staatsgrenzen, alle Völker gleiche Rechte! Gewählt wird diese Weltregierung in austarierter Zusammensetzung von allen Menschen, sie beruft u. a. einen Beamtenapparat ein, der das vorhandene Kapital gleichmäßig auf alle Menschen verteilt. Von diesem Geld bezahlen die Menschen ihren Lebensunterhalt, die Regierung und die Beamten, sowie die Ausgleichzahlungen an Menschen in Dürregebieten... Und so weiter. (Auf ähnliche Art dürfte das Kommunistische Manifets entstanden sein: Mamüma.)

    Du lässt dich auf die Gedanken nicht ein, indem du sie als pure Utopie abtust.

    Die Dinge verändern sich jedoch weitaus schneller, als wir (auch unserer kurzen Lebenserwartung geschuldet) oft glauben. Hätte sich z. B. ein im Jahr 1800 geborener Mensch vorstellen können, wie die Welt heute aussieht?


    Ich selbst bin z. B. überhaupt nicht kommunistisch eingestellt, sondern suche einfach nach Möglichkeiten, die ohnehin auf komplizierte Art und Weise aus allen möglichen Töpfen ausgeschütteten Gelder so umzuleiten, dass die hohen Kosten und der Zeitaufwand für die bisherige Verwaltungsbürokratie zum großen Teil eingespart werden könnten. Gleiches gilt für die irren Steuergesetze, wo man, der angeblichen Gerechtigkeit wegen, vom Hundertsten ins Tausendste kommt, statt auf radikale Vereinfachung zu setzen.

    Von einem Beamtenapparat würde ich mit Sicherheit absehen - sowas kann eine kostengünstig zu betreibende Blockchain bei Weitem besser.


    Und ja, mittelfristig gesehen sehe ich überhaupt keine Notwendigkeit mehr für Parteien und Berufspolitiker. Und warum sollte es für immer Staatsgrenzen geben? Vor allem auch unter der Annahme, dass es dem Durchschnittsmenschen irgendwann viel besser gehen wird als heute (wofür sind unsere vielen technologischen Möglichkeiten schließlich da, etwa dafür, dass nichts besser wird)? ;)

    Welchen Grund wird es dann noch dafür geben, die Bewegungsfreiheit der Menschen auf diesem Planeten mittels künstlicher, aus den Kriegen Wahnsinniger hervorgegangener Grenzen, unnötig einzuschränken?


    Wir denken nur deshalb, dass viele Dinge für immer so sein müssten, wie sie es temporär sind, weil die Bequemlichkeit unseres Denkens das Gewohnte schätzt und schützt, während sie sich vor dem Neuen, Unbekannten fürchtet.


    Ich persönlich profitierte in meinem Leben immer wieder davon, Wege zu gehen, die zu diesem Zeitpunkt nur wenige gehen wollten. Ich profitier(t)e enorm davon und finde es zugleich sehr schade, dass so wenige andere das ebenfalls taten/tun. Ich habe einfach zu oft erlebt, das Menschen mir Dinge, von denen ich überzeugt war, als Utopien ausreden wollten, um heute noch Angst vor 'Utopie-Drohungen' zu haben. ;) Die Dinge verändern sich immer wieder, und zwar schneller als es sich die meisten vorzustellen wagen.

  • Die Dinge verändern sich jedoch weitaus schneller, als wir (auch unserer kurzen Lebenserwartung geschuldet) oft glauben. Hätte sich z. B. ein im Jahr 1800 geborener Mensch vorstellen können, wie die Welt heute aussieht?

    Dem ist wohl so. Aber:


    Wir denken nur deshalb, dass viele Dinge für immer so sein müssten, wie sie es temporär sind, weil die Bequemlichkeit unseres Denkens das Gewohnte schätzt und schützt, während sie sich vor dem Neuen, Unbekannten fürchtet.

    das wird gern genommen, trifft aber in vielen Fällen wohl nicht zu. Wer hat vor etwas Neuem Angst, so generell? Das ist doch eher das nicht ganz unbegründete Unbehagen gegenüber als negativ oder neue Belastung empfundenen Veränderungen. Dieses Unbehagen wird dadurch verstärkt, dass zunehmend Prozesse, die auch auf solchen ehemaligen Visionen basierten, aus dem Ruder laufen. Anspruchsdenken und Realität klaffen immer weiter auseinander. Und das nicht, weil es doof gelaufen wäre, sondern weil die Schwachstellen schon von vornherein klar erkennbar waren. Erschwerend kommt hinzu, dass wir ohne Plan B arbeiten. Der nächste (übrigens lange überfällige) größere Sonnensturm wird uns das sehr klar machen. Und die Opferzahl des 30- jährigen Krieges wird dagegen verschwindend gering sein.

  • Wer hat vor etwas Neuem Angst, so generell?

    Ich meinte (an dieser Stelle) vor allem ungewohnte Gedankengänge, die viele Menschen abblocken, sich gar nicht erst mit ihnen beschäftigen wollen, noch lange bevor eine mögliche Umsetzung solcher Ideen überhaupt zur Debatte steht. Nein, allein die Vorstellung selbst reicht offenbar oft schon aus, um Unbehagen auszulösen: "Waaas eine Welt ohne Politiker? Ohne Parteien, ohne Wahlzettel aus Papier? Eine Welt, in der Banken und Staat nicht über das Geldmonopol verfügen? Frevel! Wo denkst du hin?" Ja, genau, ich denke einfach so überall hin, sorry, not sorry! ;)


    Wer sich aber Denkverbote auferlegt, verpasst möglicherweise Chancen, selbst dann, wenn sich ein hoher Prozentsatz der Ideen letztlich als unpraktikabel erweisen sollte.

  • Einer der Gründe für meine Einstellung zu den Dingen ist vermutlich darin zu finden, dass ich meinem Leben immer wieder in Situationen geriet, in denen ich schwierige Entscheidungen gegen den Widerstand bzw. die Skepsis fast meines gesamten Umfelds durchsetzen musste. Nur drei Beispiele:


    - Ich lebte mehrere Jahre lang vom Sportwetten und finanzierte auch mein zweites Studium damit. Freunde und Familie zeigten sich besorgt. Meinen Vater machte das so nervös, dass er mir sagte, er könne nachts nicht mehr gut schlafen, wenn er daran denke. Erst als ich mir eine Wohnung von den Wettgewinnen kaufte, beruhigte er sich etwas (wer sich für mathematische Wetten interessiert, dem empfehle ich meine Artikel zum Thema, z. B. hier, hier und hier).


    - Als ich meine indonesische Freundin kennenlernte und später plante, sie zu heiraten, hatte ich an gleich drei Fronten zu 'kämpfen': Nicht wenige deutsche Freunde und Bekannte warnten mich vor asiatischen Frauen, denen es mehr um ein Leben im westlichen Wohlstand als um Liebe ginge (insbesondere dann, wenn sie, wie in meinem Fall, aus armen Verhältnissen stammten).

    Die deutsche Botschaft erteilte meiner Freundin erst nach langwierigem, zermürbendem Kampf, der mich viel Zeit und Geld kostete (z. B. aufgrund etlicher ganztägiger Reisen zur deutschen Botschaft in Jakarta und ebenso vieler Hotelübernachtungen) ein Schengenvisum, da sie ihr (völlig grundlos) mangelnde Rückkehrwilligkeit unterstellte.

    Und als ich das erste Mal ihre Eltern besuchte, riefen auf der Fahrt in ihr Dorf noch alle möglichen Verwandten bei ihr an, sie solle es sich doch anders überlegen. Ihr Vater hatte früher immer gesagt, sie dürfe niemals einen Mann von einer anderen Insel heiraten, und die Mutter befürchtete, ich würde sie vom Islam abbringen (was ich dann auch tat ;) ). Heute sind wir glücklich verheiratet und leben auf einem anderen Kontinent, ihre Familie mag mich, und meine Freunde mögen sie.


    - Als ich voll auf Bitcoin, Krypto, Blockchain, Blogging in dezentralen Netzwerken setzte und später sogar hohe Summen in ein zu diesem Zeitpunkt fast unbekanntes Blockchaingame investierte, war es mal wieder soweit, dass mich fast alle für verrückt erklärten ... Aber wieder einmal war es ganz genau die richtige Entscheidung, mir nicht einreden zu lassen, ich hinge irgendwelchen unrealistischen Spinnereien oder Utopien nach. Die wenigen Freunde, die meinen Rat befolgten, den Schritt in die Kryptowelt zu wagen sind jetzt dankbar (und ziemlich reich).


    Ich möchte nicht ohne eine Prise Sarkasmus schließen, also:

    Vielleicht wäre ich ja heute ein einsamer, armer Single, oder arbeitete bestenfalls in einem nach Chemikalien stinkenden Biochemielabor (unterbrochen nur von vereinzelten trostlosen Prüfungen unwissend-verzweifelter Studenten), wenn ich stets auf die vernünftigen, realistischen Menschen in meiner Umgebung gehört und nicht an die Realisierbarkeit meiner Ziele geglaubt hätte. ;)

  • Ich möchte nicht ohne eine Prise Sarkasmus schließen, also:

    Vielleicht wäre ich ja heute ein einsamer, armer Single, oder arbeitete bestenfalls in einem nach Chemikalien stinkenden Biochemielabor (unterbrochen nur von vereinzelten trostlosen Prüfungen unwissend-verzweifelter Studenten), wenn ich stets auf die vernünftigen, realistischen Menschen in meiner Umgebung gehört und nicht an die Realisierbarkeit meiner Ziele geglaubt hätte. ;)

    Das mag auch so im Einzelnen sein. Allein bei mir scheitern "gewisse" Annäherungen ans Neue, sprich hier die dräuernden Veränderungen bzw. Ihre Möglichen Umsetzungen in naher Zukunft am Alltag im Hier und Jetzt. An völlig simplen Dingen. Und damit meine ich hier bei uns. Ich gebe da mal ganz einfache Beispiele immer gemessen an Worten ( wir sind mit einer der grössten und "reichsten" Industrienationen der Welt die den "einfachen" Bürgern eine der besten Absicherungen und dem angenehmsten Lebensumfeld bieten.... so mal als ganz plakativ dahingestellt... )


    Also, da stehe ich nun in meinem hoffentlich Renterasyl Portugal ( jeder mit gewissen geistigen Hintergrund kann sich unter diesem Land was vorstellen, Grösse, Wirtschaftskraft, Lebensgefühl etc. ) am, ich sage es jetzt mal drastisch, am Arsch der Welt ( Cabo de Espichel ), in der Plaine, hinter mir nur der Leuchtturm und seitlich ein paar zugemauerte Kasernenruinen... Blick auf die Weiten des Atlantiks, und schaue auf mein Handy. Und was kann ich Dir sagen... ? Ich habe Empfang. Mind. 3 Striche ...^^:D....

    Versuch das mal in Dland, in Büsum auf dem Deich, knapp hinter dem Kurhotel und Schwimmbad wo es nur so wuselt und wimmelt.

    Und dann rufe ich danach meine Verbindungsabrechnungen ab. Weißt Du worauf ich hinaus will ?


    Ich kann das jetzt noch endlos fortsetzen wie sich durch eine gewisse Lebenserfahrung von knapp 60 Jahren die zukünftige Realisierung der neu verfassten Ziele die einem jetzt charmant verkauft werden umgesetzt werden.


    Und da bin ich noch gar nicht bei der Generation von jungen Bilderstürmern ( die es immer im Ansatz braucht, zugegeben ) die gerade in einer Welt aufwachsen wo es für Sie persönlich noch gar keine Verantwortung gibt. Die Sie aber ständig als neues Leitmotiv als Allzweckwaffe einsetzen.


    D.H. konkret, keine Verantwortung für Besitz weil alles leih, miet und bequem zurückgebbar ist, keine Anstrengung im Erwerb weil alles erreichbar bzw. vor die Tür geliefert wird und kaum noch einer physischen Anstrengung bedarf ausser man begibt sich ins Fitnessstudio oder stählt den eigenen Körpertempel...keine Verantwortung im Alltag ( jetzt nicht die verkaufte Angst des Weltuntergangs ) für die eigenen Kinder im monetären etc. etc.

    ( Sarkasmus aus ). On top, das "Alte" als Problem der Zukunft anprangern aber scheinbar gedankenlos die gleiche, vielleicht als hip erscheinende Tretmühle im Ausnutzen anderer und die Belastung weitergeben nutzen. Junger Wein in alte.... und so.


    Bitcoin, Krypto, Blockchain, Blogging in dezentralen Netzwerken etc. sind extrem interessante neue Welten aber für die Masse ( wie mich ) reicht ein Blick auf die aktuelle Strom/Energierechnung um zu sehen das die meisten eben nicht dieses Spielgeld besitzen. Und wir laufen darauf hinaus das es immer weniger nutzen können.


    Und warum habe ich ( inshallah ) den Absprung nach Portugal vor ? Weil ich nach dem vollen Durchmarsch meines kompletten Arbeitslebens ( ok, ich war jetzt nicht unbedingt hyperdynamisch angetrieben und superehrgeizig ) hier gar nicht mehr leben kann. D.H. so wie ich mir das vorstelle und ja, so wir mir das auch zusteht. Au contraire. Man schrammt selbst nach einem kompletten Arbeitsleben im mittleren Bereich haarscharf an der Altersarmut vorbei.


    Von daher finde ich es immer ziemlich "ambitioniert" von denjenigen die Umsetzung "ungewöhnlicher Gedankengänge" einzufordern die sich in gleicher Lage befinden bzw. damit konfrontiert sehen.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Den eigenen, geglückten, Lebensentwurf als - wenn nicht gerade beispielhaft - so doch als absolut erwähnenswert hinzustellen, halte ich für problematisch, denn meist ist viel Glück dabei. Es ist ja bereits Glück, wenn man mit ausreichend Mut und einem gewissen Erfindergeist ausgestattet ist.


    Zum Beispiel ich würde mich nicht trauen, was jaki sich getraut hat, wobei mir nicht nur der Mut fehlt, sondern auch eine innere Unabhängigkeit von den eigenen Leuten und eigenen Gegebenheiten.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Der nächste (übrigens lange überfällige) größere Sonnensturm wird uns das sehr klar machen. Und die Opferzahl des 30- jährigen Krieges wird dagegen verschwindend gering sein.

    Damals lebten in ganz Europa nur etwa 40 Millionen Menschen! Heute sind es über 500 Millionen, damit ist der Vergleich abwegig.

  • Damals lebten in ganz Europa nur etwa 40 Millionen Menschen! Heute sind es über 500 Millionen, damit ist der Vergleich abwegig.

    So abwegig ist das nicht. Damals starben direkt oder mittelbar rund 1/3 der Bevölkerung. Ein Sonnensturm im Winter auf der Nordhalbkugel schafft diesen Wert heute (genau wegen dieser dichten Besiedlung in Ballungszentren) locker.

  • Der nächste (übrigens lange überfällige) größere Sonnensturm wird uns das sehr klar machen. Und die Opferzahl des 30- jährigen Krieges wird dagegen verschwindend gering sein.

    Kannst Du bitte dazu etwas verlinken, ich konnte diese Prognose nirgends finden.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Den eigenen, geglückten, Lebensentwurf als - wenn nicht gerade beispielhaft - so doch als absolut erwähnenswert hinzustellen, halte ich für problematisch, denn meist ist viel Glück dabei.

    Bezüglich des Glücks stimme ich dir durchaus zu. Man kann 'Erfolg' (wie auch immer man ihn für sich selbst genau definiert) nicht erzwingen. Es können immer Dinge passieren, die man nicht beeinflussen kann und die einen scheitern lassen können (wenn das Flugzeug, in dem ich sitze, abstürzt, kann ich noch so tolle Zukunftsideen haben, sie werden mir nichts nutzen).

    Ich bin allerdings schon der Meinung, dass man durch Erkennen und Ergreifen von Chancen statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit erhöhen kann, 'erfolgreich' zu werden. Meiner Erfahrung nach ist ein Teil des 'Erfolgsrezepts', Dingen gegenüber offen zu sein, auch ab und zu mal einen Gedanken an Sachen zu 'verschwenden', die andere für absurd halten ("Sowas kann doch gar nicht funktionieren!").

    Wie gesagt, eine Garantie für irgendetwas gibt es dennoch nicht, das sehe ich genauso.


    Die drei 'Ereignisse' in meinem Leben erwähnte ich, weil ich denke, dass solche Erfahrungen einen prägen. Ist ja egal, ob 'ihr' gut findet, was ich tue oder tat und erlebte, aber ich denke, es erklärt vielleicht zumindest einiges. Ich persönlich habe mehrmals die Erfahrung gemacht, dass es zwar nicht einfach ist, vor Wänden aus Unverständnis zu stehen, aber für mein eigenes Leben und Glück sehr wichtig war, sie jeweils zu überwinden.

    Es ist ja bereits Glück, wenn man mit ausreichend Mut und einem gewissen Erfindergeist ausgestattet ist.

    Natürlich. Es gibt vieles, was die eigenen Eigenschaften und Chancen beeinflusst, worauf man keinen Einfluss hat (eigene genetische 'Ausstattung', direktes soziales Umfeld im Kindesalter, Reichtum/Entwicklungsstand des Landes, in dem man geboren wird etc.).

  • Kannst Du bitte dazu etwas verlinken, ich konnte diese Prognose nirgends finden.

    Die wirst du auch nicht finden. Sie lässt sich aber aus den bisherigen Erkenntnissen ableiten. Zumal es ja nicht die Frage ist, ob so etwas wie das Carrington- Ereignis auftreten wird, sondern nur, wann das passiert. Welche konkreten, unmittelbaren Auswirkungen das hat, ist ebenfalls bekannt. Es gibt weitgehend keinen Strom mehr. Nicht nur für ein paar Tage oder Wochen, sondern monate- und jahrelang. Bis auf ganz wenige EMP- feste Geräte gibt es aber auch keine funktionierenden Stromverbraucher mehr. Die Folgen für die Praxis sind damit auch klar: Kein Gas, keine Heizung, keine Lebensmittel, kein Transport, kein Internet, keine Kommunikation, kein Wasser, keine Abwasserbehandlung, kein GPS... Was denkst du, wie viele Einwohner eines Ballungsgebietes wie in NRW unter solchen Umständen zwei Wochen bei minus 15°C überleben werden? Von mittelbaren Folgeschäden und einer unter solchen Bedingungen schlicht nicht lebensfähigen Generation Schneeflocke mal ganz abgesehen. Von einer künftigen Regierung erwarte ich daher nicht nur Anstrengungen wegen Klima, sondern auch andere Maßnahmen zur Daseinsvorsorge.

  • Ja, das habe ich alles gelesen, aber ich hätte gern gewusst, aus welchen Erkenntnissen Du "Der nächste (übrigens lange überfällige) größere Sonnensturm wird uns das sehr klar machen. Und die Opferzahl des 30- jährigen Krieges wird dagegen verschwindend gering sein." das Wort überfällig hast, diese Prognose konnte ich nicht finden.

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Alles richtig gemacht!

  • das Wort überfällig hast, diese Prognose konnte ich nicht finden.

    Ach so. Das "überfällig" war auch meine Interpretation. Die Wissenschaft differiert für einen Volltreffer der Erde zwischen aller 100 Jahre bis zu zwei mal im Jahrtausend. Ich neige angesichts der Tatsache, dass das letzte große Ereignis 1859 war und die Erde 2012 nur knapp einem Treffer entgangen ist, eher zu ersterem. Auf keinen Fall gibt es Grund zur Entwarnung. Das wir eine vergleichsweise kleine Flut nicht können, ist ja mittlerweile praktisch bewiesen.

  • Den eigenen, geglückten, Lebensentwurf als - wenn nicht gerade beispielhaft - so doch als absolut erwähnenswert hinzustellen, halte ich für problematisch, denn meist ist viel Glück dabei. Es ist ja bereits Glück, wenn man mit ausreichend Mut und einem gewissen Erfindergeist ausgestattet ist.


    Zum Beispiel ich würde mich nicht trauen, was jaki sich getraut hat, wobei mir nicht nur der Mut fehlt, sondern auch eine innere Unabhängigkeit von den eigenen Leuten und eigenen Gegebenheiten.

    Wir kommen halt auch mit Eigenschaften auf die Welt gegen die wir oftmals schwer ankämpfen können.

    Gab es nicht eine Theorie oder Studie in der die Menschheit sich in 50% Optimisten und 50% Pessimisten aufteilt (weiß nicht mehr wo ich das mal gelesen habe)?:/


    Dazu


    ;(...davon stammen wir alle nicht ab

  • Bitcoin, Krypto, Blockchain, Blogging in dezentralen Netzwerken etc. sind extrem interessante neue Welten aber für die Masse ( wie mich ) reicht ein Blick auf die aktuelle Strom/Energierechnung um zu sehen das die meisten eben nicht dieses Spielgeld besitzen ...

    Ich will jetzt nicht zerreden, was du schreibst, sicherlich haben es viele nicht leicht, das ist die eine Seite der Medaille, ein valider Punkt.


    Ich möchte aber dennoch auch auf die andere Seite der Medaille verweisen, und zwar, dass viele Menschen ihre Chancen nicht nutzen.


    Nehmen wir beispielsweise doch mal den Nachbar-Thread über Facebook & Co. Einer meiner Freunde 'mit ohne guten Job' ;) nutzt Facebook sehr intensiv (und ist damit sicherlich nicht allein; und ich hörte auch, dass angeblich andere Menschen z. B. auch viel Zeit in Foren wie Politopia verbringen).

    Wie oft habe ich diesem Freund geraten, er möge doch stattdessen - völlig kostenlos - in einem blockchainbasierten sozialen Netzwerk wie z. B. HIVE schreiben, wo die Chance besteht, dass seine Posts auf Zuspruch stoßen und er mittels der dann folgenden Upvotes Kryptowährungen verdient, ohne sie kaufen zu müssen.

    Klar, es besteht keine Garantie, dass andere User ihn dort upvoten würden, aber diese Netzwerke sind noch relativ klein, wer also mit inhaltlich interessanten Posts punktet, hat reale Chancen, wahrgenommen zu werden.

    Klar, posten kostet ZEIT, aber wer ohnehin Stunden auf Facebook verbringt, nur um Mark Zuckerberg noch reicher zu machen, könnte stattdessen doch auch etwas tun, was ihn selbst bereichert ...

    Ich verdiene allein durch Posten (ohne das zusätzliche Investment zu berücksichtigen) in solchen Netzwerken mehrere tausend Euro pro Jahr (wobei ich momentan zu viel mit anderem beschäftigt bin, um dafür noch viel Zeit zu haben). Er (der das Geld viel dringender benötigen würde) hat bis heute keinen einzigen Post dort veröffentlicht ...

  • in einem blockchainbasierten sozialen Netzwerk wie z. B. HIVE

    Jaki, was meinst du, wie viele Leute hier BC besitzen? Ich bin nun wirklich technikaffin und kann einen Comp bedienen (sogar in Linux), habe aber keine BC. Man könnte ja vielleicht irgendwann mal eine Umfrage starten. Ich tippe auf maximal 2. Ich schreibe zu Themen, die einen sehr begrenzten Personenkreis interessieren. Zum Influencer mit hippen Themen bin ich eher weniger geeignet, wie ein praktischer Versuch gezeigt hat. Soziale Medien aller Colour sind mir ein Gräuel. Nun könnte man den Versuch bei peakd wiederholen. Wohl wissend, dass in diesen Interessengebieten kaum einer dort vertreten ist, Fremdsprachen sehr hilfreich wären und eine aufwändige Einarbeitung zu wallet und co erforderlich wäre. Das genau sind die Hemmnisse.

  • Jaki, was meinst du, wie viele Leute hier BC besitzen?

    Du brauchst im Falle von HIVE eine Blockchain ja nicht zu besitzen.

    Es werden lediglich alle Transaktionen, alle Daten des Netzwerks dezentral auf ihr gespeichert.

    Was du als User tun musst ist lediglich, dich anzumelden, deine Keys sicher abzuspeichern und mit Posten loszulegen!

    Später wirst du dann noch lernen, wie du auszahlen und/oder die verdienten HIVE so anlegen kannst, dass sie Zinsen abwerfen und deine 'Votingpower' erhöhen.


    Ich bin übrigens sogar fest davon überzeugt, dass du mit deinen Berichten über deine Exkursionen, die Natur, in der du lebst, und so einigem mehr, sehr erfolgreich posten würdest, da du im Gegensatz zu vielen anderen originale Inhalte anzubieten hättest.