Energiepreise!

  • Wer bestimmt eigentlich, was sinnlose Fahrten sind?

    Na die Klientel, die auch schon für die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen sind....

    Oft autolose Zeitgenossen, die auch kein Geld dafür haben (dann schreit es sich besonders laut).....

    Also ich würde meinen, die Fahrt zu deiner Datscha ist Trallala und somit völlig Nonsense.....:)

    Allemagne? C'est un grand Bordel néolibéralement conservateur Merkel'scher l'empreinte


    AMERIKA......oder..... Alles was die Welt nicht braucht....oder....Spiel nicht mit den Schmuddelkindern....


    Ich bin zum Glück KEIN Europäer.....



  • Insbesondere der Doppelmoral der Hüpfenden. Trotzdem will ich da doch noch mal nachfragen. Wer bestimmt eigentlich, was sinnlose Fahrten sind?

    Ebend. Wer oder was maßt sich da an genau das zu bestimmen oder ansagen zu wollen, bzw. das von irgendjemanden geflüstert zu bekommen das zu dürfen ? Das erinnert mich immer an die Kitaerfahrungen meiner Frau..... "Nee, ich will jetzt der Bestimmer sein... wuhäääää...."

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Wenn nur 50% der deutschen Automobilnutzer/innen einen Arsch in der Hose hätten und durch einen relativ leicht möglichen Verzicht auf überflüssige Autofahrten den Spritkonsum um ca. 10-20% reduzieren würden, dann wäre das eine klare marktwirtschaftliche Ansage. Die wird nur leider nicht kommen, da das Jammern auf hohem Niveau bei gleichzeitig intelligenzbefreiten Bleifuß das Erkennungsmerkmal der angeblich so freien Auto fahrenden Bürger(inn)en ist. Euer Suchtverhalten kann euch noch sehr teuer zu stehen kommen, das sind aber Peanuts gegenüber den täglich 13 Verkehrstoten.

    Mein Kollege war heute früh mit dem ÖPNV mal wieder 2 Stunden unterwegs. Kleinostheim - Flughafen. Meine andere Kollegin will unbedingt einen der seltenen Parkplätze in der Firma ergattern, weil sie nicht einsieht, dass sie täglich 3 Stunden unterwegs ist, um von oder zur Arbeit zu kommen, bei 30 km Fahrtstrecke. Rodgau-Flughafen. Ich habe 26 km aus dem Taunus und wäre mit ÖPNV auch 3 Stunden täglich unterwegs. Ich nehme an, Du hast noch nie in deinem Leben was gearbeitet.


  • Du wirfst da alles mögliche in einen Topf.


    Jugend ist nicht gleich Jugend, wie auch Alter nicht gleich Alter ist. Insofern taugt es nichts, dass du denjenigen, die FFF unterstützen unisono unterstellst, dass diese die depperten Spiele unserer verblödeten Wohlstandgesellschaft mitmachen würden. Die muss bzw. sollte man sich nämlich erst einmal finanziell leisten können wenn man sie sich wirklich leisten will. Und das geht schlichtweg nicht, wenn die Eltern es nicht dicke haben und den Youngsters querbeet durch die Bank miese Jobs angeboten werden. Daran sollten gerade die älteren Zeitgenossen denken, die seit 30 Jahren die Sahnetorte von innen aufrollen können und das hemmungslos machen.


    Dass die Autofahrer Sprit sparen würden kann ich nicht im Ansatz erkennen. Bei der Wahl des Stinkers gilt das Motto "Darf es etwas mehr sein?", die Straßen sind überfüllt wie eh und je und damit geht ein allgemein hektisches, genervtes und teils offensiv/aggressives Fahrverhalten einher. Die Dummheit fährt mit (erst gestern musste ich beobachten wie ein Typ, für den defensives Fahren als Fremdwort scheint, mit seinem Cabrio an dem rückwärts setzenden Anhänger eines LKW-Gespanns vorbeihuschen musste - wurde sehr knapp aberl 20 Sekunden warten waren für Opa nicht drin).


    Die Überfüllung der Straßen gebiert Stress und dementsprechende Reaktionen. Die Autofahrer verarschen sich satt selber und scheinen es gewohnt zu sein, dabei verarscht zu werden- siehe Dieselgate. Das haben die meisten davon betroffenen irgendwie hingenommen. Die Zahl der Verkehrstoten könnte wahrscheinlich halbiert werden, wenn weniger Auto gefahren und entspannter gefahren würde. Das betrifft übrigesn unser gesamtes Konsumverhalten. Vieles ist da nicht notwendig und teils überflüssig. Kostet Ressourcen, Energien, Zeit und Geld, macht Müll und lässt einen andere wichtige Dinge im Leben übersehen, die mitunter wenig bis gar nichts kosten.


    Das letztere ist ein Problem....


    ... rate mal für wen?


    Wenn wer über 80% aller seiner Wege mit dem Auto zurücklegt, ist das alles andere als nachhaltig und intelligent. Wenn von den 7,6 Milliarden Menschen weltweit nur 50% auf die gleiche Idee kommen, können wir komplett einpacken.

  • Du wirfst da alles mögliche in einen Topf.


    Jugend ist nicht gleich Jugend, wie auch Alter nicht gleich Alter ist. Insofern taugt es nichts, dass du denjenigen, die FFF unterstützen unisono unterstellst, dass diese die depperten Spiele unserer verblödeten Wohlstandgesellschaft mitmachen würden.....


    Die Autofahrer verarschen sich satt selber und scheinen es gewohnt zu sein, dabei verarscht zu werden- siehe Dieselgate. Das haben die meisten davon betroffenen irgendwie hingenommen. Die Zahl der Verkehrstoten.....

    Wie jetzt ? Einerseits Einäugigkeit vorwerfen aber dafür selbst satt mit dem gleichen Lehm werfen ?


    Ich erinnere dich an das unreflektierte draufspringen an die Vorwurfsschiene der alten weißen Männer und generell das die vorherigen Generationen alles verbockt hätten....

    Ganz Prima die alte Masche Divide et ... und soweiter um völlig bescheuert einfach drauflos diese Kiste der einfachen Konfrontations und Erklärungsmuster zu bedienen. Welches dann aber ganz anderen zum Vorteil gereicht !!!!! Nur nicht der Schneeflocken. Und das kapiert man wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, bzw, sieht das klarer. Und könnte davor warnen nicht vor anderen Kutschen gespannt zu werden.

    Aber genau das wurde durch diese klare Differenzierung in Gut ( Jung und positiv naiv ) und Alt und Böse ( bewusst und egoistisch die Umwelt zerstört ) schon früh erreicht. War von Anfang an Zweck solchen Vorgehens.


    Und du sagst es. Alter ist eben auch nicht gleich Alter. Ich kenne und war dabei als Unzählige fernab der Großstädte, z.B. im Wendland und sogar mit bzw. im teils gewachsenen Einverständniss mit den Dortigen ( etablierten ) eine anderes Lebensmodell zu entwickeln. Im Gleichklang mit Natur und Umwelt und z.b. dort stark machend gegen die Atomendlagerung. Und erst dieser langjährige Protest und Widerstand solcher Leute hat auch zur Zermürbung derjenigen beigetragen die überall ums Ecke endlagern wollten. Und auch zum Atomausstieg.

    Teile meiner Generation hat sich entweder in Brockdorf die Hucke vollhauen lassen oder hat ansehen müssen wie renitenten Elbfischern das Gleiche passiert ist oder deren Existenzen bewusst ruiniert wurden.


    Und das war eben nicht zu Zeiten wo man über Insta, FB oder Wadsap auf 5 Meter genau an das Happy Happy Happening herangetragen wird. Und nicht auch noch seine Lehrer am schulpflichtigen Freitags dabei trifft. Weil es heute, im Gegensatz zu damals dafür kaum persönlich Konsequenzen gibt.

    Kaum Verantwortung getragen wird. Verantwortung für einen selbst, was es mit einem Persönlich macht und um daraus die Folgen zu tragen.


    Mal ganz davon ab das die Schneeflocken gar nicht an dem System an sich so sher ab arbeiten wie Du und andere es erhoffen.


    Und dann sind wir noch gar nicht mal in der Überlegung das genau jene ein Alter ( was ja bewusst jetzt für das "Projekt" instrumentalisiert wird ) erreichen wo diese unter Sachzwängen stehen werden die den "Alten" vorgeworfen wurde sich "falsch" entschieden zu haben.


    Und dann erst trennt sich die Spreu vom Weizen. Und ja das, genau das ist eine Erkenntnis die man mit zunehmendem Alter erst erfährt.

    Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind

  • Ebend. Wer oder was maßt sich da an genau das zu bestimmen oder ansagen zu wollen, bzw. das von irgendjemanden geflüstert zu bekommen das zu dürfen ? Das erinnert mich immer an die Kitaerfahrungen meiner Frau..... "Nee, ich will jetzt der Bestimmer sein... wuhäääää...."

    Da stimme ich dir zu, wir sollten versuchen unsere Feindbilder bzw. Stereotypen zu verlassen. Es gibt genügen ältere Menschen in diesem Land, die schlichtweg arm sind und insofern gar keinen ökologisch fetten Fußbadruck betreiben können.. Die gibt es aber auch bei den Jüngeren. Und dann gibt es beiden Gruppen Menschen, die es sich finanziell leisten könnten, aber da mit Bedacht vorgehen.


    FFF unterstützen bzw. damit zu sympathisieren bedeutet noch nicht, dass alle in diesem Lager konsequent vorgehen, bedeutet aber genauso wenig dass alle da inkonsequent handeln würden.


    Der Fußabdruck muss bei allen stimmen. Das geht, ohne dass man dafür ´leiden müsste. Im Gegenteil, andere müssten weniger bzw. gar nicht mehr leiden, wenn wir da endlich beim >Klimaschutz Nägel mit Köpfen machen würden.