Würdet ihr eine Obdachlosenunterkunft in eurer Wohngegend akzeptieren?

  • Ich sag ja, wozu all die jungen Männer aus islamischen Ländern nach Deutschland lassen, die sich nie assimilieren werden.


    Stattdessen bin ich dafür, unseren eigenen oder aus europäischen Ländern und Übersee gestrandeten Menschen zu helfen.


    In unserer Straße befindet sich ein großes Asylantenwohnheim und eine Villa, in der Asylanten vom türkischen Besitzer untergebracht sind. Nach drei Jahren, in denen die Stadt dem türkischen Besitzer richtig Geld für die Unterbringung der Asylanten gezahlt hat, will der die alte Villa abreissen und was Neues bauen, weil er dann saniert ist.

  • Obdachlosigkeit ist eine Schande für jeden Staat, der beansprucht, sich Sozialstaat nennen zu wollen.

    Obdachlosigkeit ist mitunter das Resultat überspannter Staatsgläubigkeit, wenn einer meint, der Staat wird's schon irgendwie richten, wenn ich meine Miete nicht mehr bezahle. Macht er idR. auch, - wenn sich der Betroffene früh genug darum kümmert.


    Bevor eine Räumung vollstreckt wird, dauert es in meiner Gegend hier mindestens 6 Monate, nachdem die fristlose Kündigung eingetrudelt ist. In der Zeit häufen sich oft Mietschulden von mehreren Tausend Euronen an. Einem Vermieter, der nur 1 oder 2 Wohnungen vermietet und davon lebt, kann das das Genick brechen.


    Im Extremfall treffen sich ehemaliger Mieter und Vermieter auf der Platte wieder, um gemeinsam einen auf die alten Tage zu saufen. :D

  • Obdachlosigkeit ist mitunter das Resultat überspannter Staatsgläubigkeit, wenn einer meint, der Staat wird's schon irgendwie richten, wenn ich meine Miete nicht mehr bezahle. Macht er idR. auch, - wenn sich der Betroffene früh genug darum kümmert.


    Bevor eine Räumung vollstreckt wird, dauert es in meiner Gegend hier mindestens 6 Monate, nachdem die fristlose Kündigung eingetrudelt ist. In der Zeit häufen sich oft Mietschulden von mehreren Tausend Euronen an. Einem Vermieter, der nur 1 oder 2 Wohnungen vermietet und davon lebt, kann das das Genick brechen.


    Im Extremfall treffen sich ehemaliger Mieter und Vermieter auf der Platte wieder, um gemeinsam einen auf die alten Tage zu saufen. :D

    Obdachlosigkeit würde es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in einem Staat geben in dem

    grundlegend wichtige Standards eingehalten werden:


    a) ausreichend gute Arbeit

    b) gute Bedingungen in Bildung und Ausbildung

    c) bezahlbarer Wohnraum für alle die das nötig haben.


    In einem Land wie Deutschland , in dem keiner dieser 3 Standards beachtet wird gehört eine steigende Obdachlosigkeit zum gewohnten Programm.

  • Ich sag ja, wozu all die jungen Männer aus islamischen Ländern nach Deutschland lassen, die sich nie assimilieren werden.


    Stattdessen bin ich dafür, unseren eigenen oder aus europäischen Ländern und Übersee gestrandeten Menschen zu helfen.


    In unserer Straße befindet sich ein großes Asylantenwohnheim und eine Villa, in der Asylanten vom türkischen Besitzer untergebracht sind. Nach drei Jahren, in denen die Stadt dem türkischen Besitzer richtig Geld für die Unterbringung der Asylanten gezahlt hat, will der die alte Villa abreissen und was Neues bauen, weil er dann saniert ist.

    Ah ja, die Migranten, dann noch Muslime. Rauswerfen, und die meisten Probleme in Deutschland sind geloest.

    Obdachlose gab es schon immer in der deutschen Geschichte, zu Zeiten wo Fluechtlinge aus islamisch gepraegten Laendern kein Thema waren.


    Nebenbei, ein Asylantenwohnheim in deiner Strasse? Hast du dich noch vor die Tuer gewagt? Muss ja furchtbar gewesen sei, Mord, Raub, Einbrueche, ……

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Arbeit und Ausbildung? Ich weiss nicht. Bei uns sind einheimische «Obdachlose» meist Junkies.

    Kein grosses Problem, falls die Kommune keine Wohnungen frei hat werden sie in Hotels, Herbergen oder Huetten einquadiert.

    Draussen leben muessen eigentlich nur Betteltouristen aus Osteuropa. Die koennen gerne dahin gehen wo sie herkommen.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Obdachlosigkeit würde es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in einem Staat geben in dem

    grundlegend wichtige Standards eingehalten werden:


    a) ausreichend gute Arbeit

    b) gute Bedingungen in Bildung und Ausbildung

    c) bezahlbarer Wohnraum für alle die das nötig haben.

    Was mich an deinen "Lösungen" oft erstaunt, ist ihre Leichtigkeit, die der Wirklichkeit nicht gerecht wird.


    Zu a) Wie kann ein Staat für ausreichend gute Arbeit sorgen? Das geht nicht in einem Land, mit Bürger- und Freiheitsrechten, das die Marktprinzipien berücksichtigt. Nur in einer Diktatur, wie der DDR, wo viele Leute total nutzlose Jobs hatten, damit sie nicht arbeitslos sind. Dadurch wurde sukzessiv die Wirtschaft ruiniert, wie im Sozialismus üblich. :(


    Zu b) Das ist möglich und wird auch gemacht. Allgemeinbildung ist kostenlos. Höhere Bildung ist in Schland sehr preisgünstig, im Vergleich zu anderen Ländern.


    Zu c) Soziale Wohnraumförderung ist längst Realität in Schland. Genauer gesagt, gab's sowas schon in der Weimarer Republik. Sozialer Wohnungsbau, Wohngeld, Arbeitnehmersparzulage, Eigentumsförderung, Bausparförderung, etc. pp. Alles da. Man muss sich nur schlau machen, welche Hilfen es gibt und wer dich unterstützt.


    Ich habe vor 10 Jahren mal ein Haus mit 12 Wohnungen gekauft, als Altersvorsorge. Hat etwa 800.000 € gekostet. Ich musste davon ca 3/4 bezahlen. Der Rest kam aus igendwelchen Fördertöpfen. Mein Steuerberater hat das alles geregelt. Der Mann ist jeden Cent wert.


    Was ich damit sagen will: Kapitalismus ist großartig. Er belohnt dich, wenn du ihn liebst. Aber wenn du ihn hasst, wird er dich bestrafen. Daraus könnte man eine Religion basteln. :)

  • Obdachlosigkeit ist eine Schande für jeden Staat, der beansprucht, sich Sozialstaat nennen zu wollen. Und der Mietwucher in den Ballungszentren insbesondere ist auch völlig inakzeptabel! Eine Obdachlosenunterkunft ist kein Problem in der Nähe, wenn die Menschen dort in Würde und sicher unterkommen und erneut eine Chance erhalten, um ihr Leben in den Griff zu bekommen.

    Völlig Deiner Meinung: WENN sie eine Chance bekommen und WENN sie sie ergreifen. Ich hab mal eine Weile in München in einer Obdachlosenunterkunft gearbeitet und kann nur sagen, dass viele rein es "intellektuell" geschafft hätten, ihr Leben in den Griff zu bekommen, wenn sie nicht gesoffen hätten, was nur reingeht. In Würde unterkommen, wenn sie im Flur stehenbleiben, um gemütlich in die Hose zu machen?

         



    Höflichkeit ist wie ein Luftkissen - scheinbar ist nichts drin, aber es mildert die Stöße.

  • Arbeit und Ausbildung? Ich weiss nicht. Bei uns sind einheimische «Obdachlose» meist Junkies.

    Kein grosses Problem, falls die Kommune keine Wohnungen frei hat werden sie in Hotels, Herbergen oder Huetten einquadiert.

    Draussen leben muessen eigentlich nur Betteltouristen aus Osteuropa. Die koennen gerne dahin gehen wo sie herkommen.

    ich habe von Deutschland gesprochen und da fallen viele aus dem Raster. Ganz einfach weil sie fallen dürfen.

  • Was ich damit sagen will: Kapitalismus ist großartig. Er belohnt dich, wenn du ihn liebst. Aber wenn du ihn hasst, wird er dich bestrafen. Daraus könnte man eine Religion basteln. :)

    Viel Spaß im Popo eines System, das auf das Wohl von inzwischen 30 Mio. Bürger/innen scheißt.

    Mag schön warm sein da drinnen angesichts des happigen Durchstroms, aber mein Ding ist es nicht.

  • Viel Spaß im Popo eines System, das auf das Wohl von inzwischen 30 Mio. Bürger/innen scheißt.

    Mag schön warm sein da drinnen angesichts des happigen Durchstroms, aber mein Ding ist es nicht.

    Ich halte es für unsinnig, Modalitäten wie Kapitalismus zu verteufeln. Es kommt immer darauf an, was der Einzelne daraus macht.


    Das "System" Kapitalismus hat gewaltiges Potential und bietet jedem maximale Freiheiten. Nicht umsonst leben im kapitalistischen Musterland USA die meisten self-made Millionäre. Dort ist es besonders leicht, ein eigenes Business zu eröffnen und das Steuerrecht ist ein Pippifax im Vergleich zu dem was wir in Schland haben.


    Ich finde es doof, auf abstrakte Systeme zu schimpfen. Schimpf lieber auf die, die das "System" missbrauchen. Denn je mehr Freiheitsgrade ein System hat, desto mehr Missbrauchsmöglichkeiten gibt es auch.

  • Ich halte es für unsinnig, Modalitäten wie Kapitalismus zu verteufeln. Es kommt immer darauf an, was der Einzelne daraus macht.

    Es kommt darauf an, was der Einzelne darauf machen kann. Und das ist in einem System, dass 24% der arbeitenden Menschen im Niedriglohnsektor knechtet, Millionen Menschen via ALG 2 und H-$ klein hält und andere wegen arbeitsmäßiger Überlastung in den Burnout schickt für rund 30 Millionen Menschen schwer bis unmöglich angesichts dieser ungesunden Rahmenbedingungen etwas sinnvolles daraus zu machen.


    Zitat

    Das "System" Kapitalismus hat gewaltiges Potential und bietet jedem maximale Freiheiten. Nicht umsonst leben im kapitalistischen Musterland USA die meisten self-made Millionäre. Dort ist es besonders leicht, ein eigenes Business zu eröffnen und das Steuerrecht ist ein Pippifax im Vergleich zu dem was wir in Schland haben.

    Das "System" Kapitalismus hat gewaltiges Potential, macht aber zu wenig für alle daraus und die Protagonisten des aktuell real existierenden Kapitalismus wollen das auch nicht. Gerade im kapitalistischen Musterland USA leben nicht nur die meisten self-made Millionäre, sondern Menschen die wie Sklaven behandelt werden, keinen ausreichenden Zugang zur medizinischen Versorgung haben und auf Grund Rasse, Hautfarbe und sozialer Herkunft massiv benachteiligt werden. Wir kopieren diesen Schwachsinn.


    Zitat

    Dort ist es besonders leicht, ein eigenes Business zu eröffnen und das Steuerrecht ist ein Pippifax im Vergleich zu dem was wir in Schland haben und bietet jedem maximale Freiheiten.

    Warum arbeiten sich in diesem angeblichen Schlaraffenland nicht geringe Teile der dortigen Bevölkerung arm?


    Ohne Kapital bist du im Kapitalismus erst einmal ein Stück Dreck und viele schaffen es nicht die damit gewollten Teufelskreise zu durchbrechen.

  • Ohne Kapital bist du im Kapitalismus erst einmal ein Stück Dreck und viele schaffen es nicht die damit gewollten Teufelskreise zu durchbrechen.

    Das ist wohl die Hauptlüge der Antikapitalisten. In Wahrheit lechzt der Kapitalismus danach, jeden potentiellen Protagonisten mit einem Grundkapital auszustatten, damit dieser am Kapitalismus-Game teilhaben kann.


    Der Kapitalismus lebt durch die Vielzahl der Mitmacher. Das ist wie bei einer religiösen Sekte, die missioniert, um noch mehr Schäfchen zu bekommen. Und jeder der mitmacht, ist auch ein Gewinner. :)

    Verlierer sind die, die das "System" bekämpfen. Ganz arme Schweine. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen.

  • Das ist wohl die Hauptlüge der Antikapitalisten. In Wahrheit lechzt der Kapitalismus danach, jeden potentiellen Protagonisten mit einem Grundkapital auszustatten, damit dieser am Kapitalismus-Game teilhaben kann.

    Oh bitte, ich hätte kein Problem damit mit so einem Grundkapital ausgestattet zu werden, damit ich ein fair agierendes Unternehmen etwas schneller aufbauen kann, als wie das mir aktuell möglich erscheint. Welcher Gönner überweist es mir? :lach-m:


    Bitte PN an mich um die Transaktion zu regeln.

  • ich habe von Deutschland gesprochen und da fallen viele aus dem Raster. Ganz einfach weil sie fallen dürfen.

    Ich hatte durch Familienangehoerige und Freunde einen recht guten Einblick. Obdachlose in Deutschland kommen aus allen sozialen Schichten, sind oft gebildet, hatten gut bezahlte Arbeit. Man kann sie nicht zuordnen. Viele wurden privat aus der Bahn geworfen, griffen zur Flasche, oder anderen Drogen, der Rest ergab sich von selbst.

    Aber auch unter Obdachlosen gibt es verschiedene Gruppen. Einmal die, die gerne als Penner bezeichnet werden, dann die Tippelbrueder. Bitte nicht in eine Schublade stecken.


    Tipp, lade solche Leute zu einem Imbiss ein und rede mit ihnen. Kostet nur ein paar Euro, man tut was Gutes und es erweitert den Horizont.


    Am interessantesten sind die Tippelbrueder mit ihrem Stempelheft. Die kennen die Welt, Menschen und Gebraeuche.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • schernau.de


    2 km davon entfernt verbrachte ich meine 10 ersten Lebensjahre. Probleme mit dem Bewohnern gab es nicht, auch wurde keiner angebettelt. Besoffene? Sehr, sehr selten.


    Erinnerung, die sammelten immer Zigarettenkippen auf. Taschengeld hatten sie ja nicht viel.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)

  • Obdachlosigkeit ist eine Schande für jeden Staat, der beansprucht, sich Sozialstaat nennen zu wollen. Und der Mietwucher in den Ballungszentren insbesondere ist auch völlig inakzeptabel! Eine Obdachlosenunterkunft ist kein Problem in der Nähe, wenn die Menschen dort in Würde und sicher unterkommen und erneut eine Chance erhalten, um ihr Leben in den Griff zu bekommen.

    Ist nicht so einfach wie man es sich vorstellt. Unterkuenfte gibt es in den Staedten, die werden aber meist gemieden. Es sind einfach die Zustaende die dort herrschen. Daran sind meist die Bewohner/ Nutzer selber schuld.


    Am besten sind Einrichtungen wie bei #35 verlinkt. Nur erfordert es den Willen in ein normales Leben zurueck zu kommen. Der fehlt bei vielen.

    Leben in einer sozialen Gemeinschaft, ein geregelter, fester Tagesablauf, einer Arbeit/ Beschaeftigung nach gehen. Vor allem, mit dem Saufen aufhoeren, wenn es auch nicht einfach ist.

    "Unsere Antwort ist mehr Demokratie, mehr Offenheit und mehr Humanitaet" ( J. Stoltenberg nach den Terroranschlaegen)